@ despentes

    Was VOR dem Umzug genehmigt und beantragt werden muss, nicht nachträglich. D.h. 3 Umzugsservices – 2 Monate bearbeitungszeit und dann höchstwahrscheinlich eine Ablehnung. ;-) Das hat mir eine Bearbeiterin schon so mitgeteilt, dass das nicht übernommen wird. :) Und die Zeit ist auch nicht vorhanden..

    Sorry, aber wenn es darum geht, gebrauchte Möbel abzuholen und dann finden sich 100 Ausreden worum es geht... Ich habe übrigens auch ein Miniauto und Dreitürer. Also mir musst du nicht erzählen, dass kleinere Möbel da nicht reinpassen. Tun sie nämlich.

    also mir fällt so spontan ein wenn ich deine beiträge lese:


    entweder weg vom Dorf, in eine Kleinstadt zumindest in die nähe deines dorfes ziehen wo mehr hilfe evtl. vorhanden ist usw.


    oder


    die presse im ort evtl. miteinbeziehen? irgendeine Zeitung in der nächsten Kleinstadt aufsuchen.


    die presse hat schon manchem geholfen.


    ein Foto von dir, hochschwanger, amt läßt frau in stich usw.


    das müßte eigentlich zum erfolg führen denke ich, daß deine anträge schnell bearbeitet werden.


    lg sofi @:) *:)

    p.s.


    meiner Nachbarin von neben an, bzw. ex Nachbarin haben sie vor 3 jahren ein umzugsunternehmen bezahlt, also das amt, sie ist von Hamburg in ein dorf ;-)


    gezogen.


    sie war alleinerziehend mit 2 kleinen kindern


    also stimmt das wohl nicht das umzug nicht bezahlt wird

    Zitat

    Auf solche Sprüche habe ich schon gewaret. Das hebt mich aber nicht an, da ich vorher gearbeitet habe, aber der Arbeitsvertrag leider ausgelaufen ist.

    Das kann ja mal passieren. Aber gibt es dann nicht erstmal ein Jahr ALG I? Das würde ja dann bedeuten, dass du in voller Kenntnis deiner Situation schwanger geworden bist, also schon während der Arbeitslosigkeit? Weisst, DAS fände ich dann eigenartig.

    Zitat

    Aber gibt es dann nicht erstmal ein Jahr ALG I? .

    Wer vorher nicht viel verdient hat, der muss sein ALG I mit Hatz IV aufstocken. Darüber hinaus bekäme sie bald kein ALG I mehr. ALG I setzt nämlich voraus, dass man dem Arbeitsmakrt zur Verfügung steht. Das tut man aber nicht, wenn man im Mutterschutz ist, bzw. die ersten drei Jahre nach Entbindung auch nicht, wenn man keinen Betreuungsplatz nachweisen kann.

    Zitat

    dass du in voller Kenntnis deiner Situation schwanger geworden bist, also schon während der Arbeitslosigkeit? Weisst, DAS fände ich dann eigenartig.

    Verdammt nocht mal. So etwas geht dich nichts an! Wer wann wie schwanger wird (eventuell sogar nicht geplant) ist nicht dein Problem!


    Klar, Arbeitslose sollten nicht schwanger werden. Notfalls abtreiben, oder?

    wie gesagt ich würde mich an die presse wenden


    desweiteren könntest du den bericht in der presse evtl. damit verbinden in dem du fragst ob jemand evtl. gebrauchte gutfunktionierende Elektrogeräte und gut erhaltene Möbel verschenken kann und transportieren kann.


    oder so ähnlich.


    evtl. auch so ein Wochenblatt regionales blatt oder so.

    und in einem Dorf oder nächsten Kleinstadt wird es wohl einige starke Männer die einer hochschwangeren frau helfen können beim umzug!?


    würde auch das versuchen. zettel im Supermarkt aufhängen evtl tausch anbieten.


    hilfe beim umzug biete dagegen kostenloses babysitten an oder biete im Gegenzug bügeln und putzen an einige male oder so ähnlich.


    gleichzeitig natürlich weiter beim amt versuchen deine Möbel usw. zu erhalten bzw. anträge usw.

    In unserer Stadt wird das Sozialkaufhaus von einem Dienst betrieben, der arbeitslose Jugendliche mit Migrationshintergrund für die Arbeit vorbereitet. Die machen Haushaltsauflösungen und solche Geschichten. Vielleicht transportieren die Leute von dem Kaufhaus die Sachen auch netterweise zu dir nach Hause. Fragen kostet zumindest nix. :-)


    Aber kann es schon verstehen, wie es im Moment für dich sein muss. Ich steckte auch mal in ner unmöglichen Situation. Mittellos und wohnungslos. Bis man sich wieder raus gekämpft hat ist es ein langer und beschwerlicher Weg. Und die Leute vom Amt arbeiten wirklich alles andere als schnell... :-/ Man kommt sich außerdem oft vor wie der letzte Dreck... Ohne Hilfe von einem Freund (vermietete mir kurzfristig eine Wohnung) und meiner Mutter (half mir mit ihrem Auto beim Umzug) hätte ich das auch nicht gepackt.


    Scheue dich nicht auch mal bei Freunden und Bekannten nachzufragen. Klar kostet das Überwindung, aber solange am Ende einer dabei ist, der dir mit tatkräftiger Unterstützung unter die Arme greift, hast du schon viel geschafft.


    Alles Gute für dich und das Kleine.

    Zunächst einmal finde ich es ganz toll, wie engagiert ihr der jungen Frau helfen wollte, das finde ich ganz toll. :)^


    Dann wiederrum finde ich es wieder heftig, wie Menschen AlgII Empfänger verurteilen, von IHREN Geldern sprechen, aber KEINE Ahnung haben, wie das mit dem Ausbezahlen von Leistungen außerhalb der Regelleistung so läuft.

    Zitat

    die presse im ort evtl. miteinbeziehen? irgendeine Zeitung in der nächsten Kleinstadt aufsuchen.

    Ich befürchte, das ist vergebene Liebesmüh. Es geht hier darum, ob eine werdende Mutter 2 Monate früher oder später Mittel bekommt, aus einem Haus ausziehen zu können.


    Was sicher Wirkung zeigt ist, wenn man mit professioneller Hilfe beim Jobcenter auftritt. Gehen da die Damen und Herren von der Caritas nicht mit, wenn man so in Not ist?

    Anrecht auf eine Erstaustattung hast du tatsächlich nicht. Einfach, weil es sich nicht um eine Erstaustattung handelt (Möbel waren ja vorhanden). Im Hartz4 Satz ist eine bestimmte Sparsumme, die du jeden Monat für neue Möbel zurücklegen solltest. So will es zumindest das Gesetz.


    Das dies nicht immer möglich ist, verstehe ich sehr gut (ich bin selber aufgrund einer schweren Erkrankung seit einem Jahr Hartz4 Empfängerin und werde es mit Pech auch noch 1-2 Jahre bleiben).


    Ich bin da recht diszipliniert und lege tatsächlich jeden Monat noch 50€ weg. Ich hab aber auch kein Schimmelhaus. ;-)


    Also, wenn du kein Geld für Möbel hast und kein flüssiges Vermögen hast, dann kannst du eine Art zinsfreien Kredit beim Jobcenter beantragen.


    Dann bekommst du eine bestimmte Summe Geld und musst dafür jeden Monat auf ein bisschen Arbeitslosengeld verzichten.

    Zitat

    Dann wiederrum finde ich es wieder heftig, wie Menschen AlgII Empfänger verurteilen, von IHREN Geldern sprechen, aber KEINE Ahnung haben, wie das mit dem Ausbezahlen von Leistungen außerhalb der Regelleistung so läuft.

    Vor allem, weil man schneller in so einer Situation sein kann, als einem lieb ist. :)z


    Derzeit mache ich eine Weiterbildung, in der hauptsächlich Akademiker sitzen. Leute, die höchst qualifiziert sind und teilweise schon jahrzehntelange Berufserfahrung haben. Diejenigen, die bis jetzt keinen Job haben zittern vor dem Damoklesschwert Hartz IV, welches über ihnen hängt. Bei manchen ist es nicht mehr weit, wenngleich sie schon dutzende und hunderte Bewerbungen geschrieben haben. Das geht SO schnell.


    Also würde ich einfach mal den Ball flach halten...

    Zitat

    Klar, Arbeitslose sollten nicht schwanger werden. Notfalls abtreiben, oder?

    Hat mir die Dame im Amt damals tatsächlich so gesagt. Dabei habe ich nur den werdenden Vater unterstütztden Antrag zustellen, aber sie war der Meinung wenn ich mir den Mann und das Kind nicht leisten könne dürfe ich das Kind eben nicht bekommen. Das ist so eine menschenverachtende und arrogante Einstellung das sich mir wirlich die Fußnägel hoch rollen. Es ist doch immer wieder das Selbe, nur weil eine Option (Abtreibung) besteht glauben manche Menschen das es quasi eine moralische Pflicht gibt in bestimmten Situationen diese Option auch wahrzunehmen. :(v >:( >:( >:(