• Arbeit Tierheim/Tierschutz...erschöpft von den Menschen

    Puhh...ich versuche mich kurz zu fassen... Ich bin durch Corona in die Kurzanleitung gerutscht und habe mir eine ( wie ich dachte) schöne Aufgabe gesucht- Ehrenamt im Tierheim. Und was soll ich sagen? Ich liebe Tiere, mag die Kollegen und die Aufgabe an sich. Ich bin aber am verzweifeln wie rücksichtslos und scheinbar ahnungslos die Menschen sind, die…
  • 73 Antworten
    criecharlie schrieb:
    Plüschbiest schrieb:

    eil mein Mitbewohner meinte kastrieren seiner Katze wäre nicht nötig die Pille tuts auch.

    welche Pille?

    Anti-Baby-Pille. Gibt es auch für Katzen .

    Ich kannte bisher nur die Dreimonats-Spritze für Katzen, aber daß es da auch eine Pille gibt, war mir neu!

    Muß die auch jeden Tag eingenommen werden?

  • Anzeige

    Meine mir als Freigängerkatze vermittelte Katze mag aus Angst nicht raus und ist daher nicht wirklich ausgelastet. Das äußert sich dahingehend dass er gerne mal beißt. Geplant war dass er rausgeht und sich draußen mit der Zweitkatze austobt.

    Ich hoffe dass das noch klappt. Meine Unterschenkel hätten jedenfalls nichts dagegen. 😄

    Re-ace

    Danke@:)

    Ja, die Arbeit ist wertvoll, wird nur leider von manchen Menschen erschwert.

    Heute geht es weiter!


    Ich werde eure Erfahrungen zu Tierheimen/Mitarbeitern weiter geben, denn ich finde es schade, wie einige abgewiesen wurden.

    Da wünsche ich mir für die Zukunft weniger Engstirnigkeit der Vermittler.

    Leider gibt es auch in dem Bereich viele Extreme, was den Tieren aber wenig nützt, wie ich finde:)*

    Kate.Boston schrieb:

    Solche Menschen machen die Arbeit für mich irgendwie sinnlos :°(

    Es ist, auch wenn du den Job ehrenamtlich machst, ein Job und dazu braucht es eine professionelle Haltung, die du in dem Fall nicht einnehmen konntest. Du kannst natürlich darüber lamentieren, warum Menschen nun Tiere zurückbringen oder daran arbeiten, dass du auch in diesem Punkt professioneller wirst. Ob du privat die Leute verurteilst oder nicht, spielt keine Rolle, denn es ist ja im Vertrag geregelt, dass Tiere zurückgebracht werden können und das und alles andere, was du machst, ist ja im Sinne der Tiere. Es geht ja nicht nur um Empathie für die Tiere, sondern für die zukünftigen Tierbesitzer. Du und deine Kollegen könnt nur euer bestest tun, um die Lebensumstände abzuklären und aufgrund dessen entscheiden, ob ein Tier nun vergeben werden kann oder nicht. Ich würde in dem Fall auch als vertragskonform ansehen, dass die Frau die Katze zurückgebracht hat, anstatt es auszusetzen, ihr gegenüber gewalttätig zu werden oder sie auszusetzen.

  • Anzeige
    Kate.Boston schrieb:

    Ja, es ist Realität, aber eine die mir nicht gefällt.

    Dir muss ja nicht alles gefallen. Es geht darum, dass du mit Situationen, die dir nicht gefallen, professionell umgehen lernst, sonst ist das Ziel, die Tiere zu vermitteln nicht erreicht und deswegen gibt es doch diese Einrichtung. Wenn du den Grund nicht ernst nimmst und mehr oder minder abtust oder ignorierst, hilft das doch bei der nächsten Katzenvergabe nicht. Es ist ein Punkt mehr, der vielleicht auf eure Liste soll, wo in den Gesprächen mehr nachgehakt wird, um euren Vergabeprozess zu verbessern. Umgekehrt gehört es aber auch dazu, dass es wohl immer wieder solche Situationen geben wird und du für dich einen besseren Umgang in der Akzeptanz der Bedürfnisse zukünfitger potentieller Tierhalter brauchst, damit du jemandem die richtigen Tiere vorstellst.

    criecharlie schrieb:

    ich bin nach wie vor der Meinung, dass jeder, der ein junge Katze oder einen Welpen von einem Ups-Wurf Züchter oder einen "Hobby-Züchter" oder "Mischlingszüchter" ohne vernünftigte Papiere (d.h.: nicht tierschutzüberwacht) kauft, pro Jahr 100.- an das örtliche Tierheim abführen muss.

    Die Leute lassen sich nunmal nicht zwingen und eine Strafe würde meiner Ansicht nach auch nichts ändern. Außerdem ist das ein Endlosthema, weil es darin, wie auch in allen anderen Dingen, einfach nicht nur eine Meinung gibt und das, weil Tierschutz und Tierwohl nicht von allen Tierschützern gleich definiert wird. Manche Forderungen, die Tierschützer haben, finde ich z. B., völlig gegen das Tierwohl. Hinzu kommt, dass es auch nicht grenzübergreifend gleich verstanden wird bzw. die gleiche Priorität hat.

    ms92 schrieb:

    Neulivh schrieb im Katzenforum eine langjährige Nutzerin, dass für die Haltung zweier Wohnungskatzen schon eine 100Quadratmeterwohnung da sein sollte. Da dachte ich mir auch, es sind immer mehr weltfremde Menschen unterwegs, die die Ideale so hoch ansetzen, dass kaum mehr Tiere vermittelt werden könnten.

    Ja, z. B. Mittlerweile gibt es Vorgaben, da frage ich mich, in welcher Welt manche Tierheime leben. Es ist logisch, dass die Leute dann zu Züchtern im In- oder im Ausland gehen. Ich habe vor 20 Jahren 2 Katzen bekommen und habe in einer 40m2-Wohnung (etwas größer) im 4. Stock gelebt und natürlich ohne Balkon. Heute diskutiert eine Katzenvergeberin mit mir, warum meine Katzen in unserer 100m2 Wohnung nicht in eines der Schlafzimmer (ca. 20 m") dürfen. Bei der hatte ich das Gefühl, dass man ohne Haus und Garten, am besten ein Schloss mit Park, sowieso keine Katze bekommt, was völlig legitim ist, aber dann sollen sie das einfach auf ihrer Seite schreiben, dass ich meine Zeit mit solchen Leuten nicht vergeude. Es gibt ja auch zum Glück Tiervereine, die Katzen nur in Wohnungshaltung geben. Die passen ja dann für mich.

    Kate.Boston schrieb:

    Es gibt tatsächlich Katzen, die den Lärm und das Gewusel von kleinen Kindern nicht mögen, das betrifft natürlich nicht alle.

    Ja, aber sicher nicht alle 200 Katzen, die sich in dem Heim befinden. Was ich aber auch festgestellt habe, gilt natürlich nur für die Tierheime hier. Als meine 14jahre Alte Katze verstorben ist, habe ich explizit nach einer älteren Perser für ihren Bruder gesucht. Die Antworten waren: Wir haben jetzt keine. Super - wie wäre es mit etwas Verkaufstalent und Erwähnung, aber wir haben die und die oder was auch immer. Eine hat tatsächlich geschrieben, jetzt nicht, aber so im Jänner - da soll ich mich an sie wenden. Es war November. Viel Professionalität habe ich bisher mit Heimen und Vereinen nicht erlebt, aber trotzdem den einen oder anderen gefunden und dann logischerweise auch meine Tiere aus Tierheimen geholt. Nur bei meinem jetzigen Kitten hat alles versagt und habe den Hut draufgeschmissen und mir einen Züchter gesucht. Ich erwarte mir als zukünftige Tierbesitzerin nicht nur Verständnis für das Tier, sondern auch für meine Anfroderungen. Manche glauben ja, man müsse froh sein, dass einem eine Katze überlassen. Das ist eindeutig nicht die Ebene, auf der man mich trifft. Meine ist eine gleichwertige und es geht auch um meine Anforderungen und dann wissen sie auch, was es für einen trifftigen Grund bei mir gibt und welche Umstände passen müssen, ich sonst die Katze nicht behalten würde. Ein Verein oder Tierheim, das nicht zuhört, da mache ich einen großen Bogen drumherum.

    criecharlie schrieb:

    Wo sieht man außerhalb ,dass sich zwei Freigänger freiwllig treffen außer zum Kämpfen oder Paaren?

    Was für ein Märchen. Katzen treffen sich natürlich auch im Freien und nicht nur zum Kämpfen.


    Kate.Boston schrieb:

    Ja, die Arbeit ist wertvoll, wird nur leider von manchen Menschen erschwert.

    Ist das nicht in jedem Job so bzw. würde ich sagen, dass es diese Jobs oft nur deswegen gibt, weil es nicht die gleichen Vorstellungen gibt und man Lösungen suchen will.

    Melete schrieb:

    Was für ein Märchen. Katzen treffen sich natürlich auch im Freien und nicht nur zum Kämpfen.

    wie gesagt, noch nie gesehen. sie umkreisen sich, giften sich an und einer geht dann.

  • Anzeige
  • Anzeige
  • Anzeige