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    So, ich war beim D-Arzt und der Arm wurde vernünftig untersucht. Es ist eine starke Prellung, inklusive Prellung der Knochenhaut {:( . Zusätzlich drückt ein riesiger Bluterguss auf Nerven und Sehnen. Hab jetzt ordentlich Heparin bekommen und soll den Arm leicht bewegen, aber nicht belasten. Krankgeschrieben bin ich bis Montag einschließlich.


    Blair-W., Nein, ich denke nicht, dass ich eine schlechte Arbeitsmoral hab. Würde ich sonst ein Jahr lang umsonst Arbeiten? Ja, ich bin in letzter Zeit häufiger krank, aber das soll ja ziemlich normal sein. Und was das Studium betrifft, warum soll man sich sieben Jahre quälen, wenn man schon im ersten Semester merkt, dass man unglücklich ist? Ein weiteres Semester hab ich noch durchgehalten, dann aber einen Schlussstrich gezogen.


    Ich gebe zu, die Umstellung von im Grunde gar nichts tun auf Vollzeit Arbeiten, die fiel mir nicht leicht. Aber der Job macht mir Spaß, ich stehe gerne morgens dafür auf (zumindest für die Kinder, nicht für die Chefin^^) und war mehrfach trotz Krankschreibung Arbeiten, weil ich nicht fehlen wollte. Was die ständigen Wehwehchen angeht, die nerven mich selbst, aber ich kann es doch nicht ändern.


    Morgen hab ich einen Termin zum Hospitieren und da werde ich trotz Krankschreibung auch hingehen. Also so schlecht kann meine Arbeitsmoral nicht sein, oder?


    Nach dem Arztbesuch hab ich direkt im Kiga angerufen, nicht nett :=o . Aber es geht um meine Gesundheit. Kinder tragen und so was geht einfach nicht und man kann den Kindern auch nicht unbedingt erklären, dass sie den ARm nicht anfassen dürfen.

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    Morgen hab ich einen Termin zum Hospitieren und da werde ich trotz Krankschreibung auch hingehen. Also so schlecht kann meine Arbeitsmoral nicht sein, oder?

    ich weiß nicht wie es versicherungstechnisch ist, du bist krankgeschrieben gehst aber trotzdem arbeiten. Wenn dort zB dich weiter verletzt, ist das bestimmt kein Arbeitsunfall ":/ würde ich abklären

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    Nach dem Arztbesuch hab ich direkt im Kiga angerufen, nicht nett

    ja, solche Chefs gibt es, ist einerseits natürlich für beide Seiten nicht schön – ist aber nunmal nicht zu ändern.

    schnuepchen, wie wichtig ist denn das Zeugnis tatsächlich? Die Wahrscheinlichkeit, dass Du bei so nem Laden und einer derart verfahrenen Situation anstandslos ein gutes Zeugnis bekommst, ist sehr gering. Überleg Dir mal in Ruhe und sehr bald, wie wichtig dieses Zeugnis ist, und mach Dich schlau, welche Möglichkeiten Du in der Hand hast. Sonst bleibst Du mit dem Druck eines schlechten Zeugnisses dauerhaft erpressbar, solange Du da bist, und das ist ja auch kein Arbeitsklima, das man lange gut aushält. Schwere Zeit, Kopf hoch, wird besser.

    Ich würde da keine schlafenden Hunde wecken, sondern mich z.B. im Internet informieren. Es gibt genügend seriöse Quellen, die die Frage beantworten. Da es aber hier um Leistungen geht, ist bei einer Anfrage bei der KK mit Nachforschungen und Rückfragen zu rechnen.


    Zum Allgemeinwissen gehört z.B., dass man während einer Krankschreibung nichts unternehmen darf, was den Heilungsprozess behindert. Ebenso darf man die Auszeit nicht dazu nutzen, um woanders Geld zu verdienen.

    Zitat

    Zum Allgemeinwissen gehört z.B., dass man während einer Krankschreibung nichts unternehmen darf, was den Heilungsprozess behindert. Ebenso darf man die Auszeit nicht dazu nutzen, um woanders Geld zu verdienen

    Das stimmt an sich schon. Wobei diese in diesem Fall sowieso kein Krankengeld zahlen würde - die TE bekommt ja kein Geld.


    Hosptieren = gucken dürfte den Heilungsprozess eher nicht behindern


    Was aber Tatsache ist: wenn man arbeitet und krankgeschrieben ist (ich rede jetzt mal von einem normalen bezahlten Job) darf man trotzdem entscheiden "ich fühle mich wieder gesund" und dann wieder arbeiten gehen. Das war früher mal anders, heute geht das (nur: das darf auch nicht dazu führen dass man durch Druck des Chefs wieder früher arbeiten geht)


    Die Quelle ist unsere Personalabteilung :-D aber irgendwo im Internet wird diesbezüglich auch was stehen

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    Ebenso darf man die Auszeit nicht dazu nutzen, um woanders Geld zu verdienen

    Das gilt auch nur bedingt. Ich habe trotz Krankschreibung (Knie-OP) in einem Job (Hauptjob) einen anderen (Nebenjob, am PC von zu Hause aus) fortführen dürfen. Der Arzt hat es genehmigt, habe es der Krankenkasse vorgelegt – und alles war okay. Auf dem Auszahlschein für Krankengeld dann immer brav angegeben (angerechnet wurde da aber nichts), fertig.


    Bei einem festen Job mit Gehalt wäre ich auch mit dem Hospitieren vorsichtig. Nicht, dass sich was rumspricht und dann die Krankmeldung angezweifelt wird. In dem Fall hier sehe aber kein Problem. Allerdings würde ich nicht groß Rücksprache mit der Krankenkasse halten. Schlafende Hunde... und wir reden von einer Praktikantin...


    Und wie Silbermondauge schreibt: Man kann auch früher wieder arbeiten gehen. Auch schon gemacht, habe ich dann der Krankenkasse entsprechend mit Begründung mitgeteilt (musste damals nur wenige Stunden ins Büro und konnte viel vom Sofa aus arbeiten). Darf nur nicht als Druckmittel vom Chef missbraucht werden. Und man sollte es nicht zu häufig machen; Krankenkassen zweifeln dann gerne mal die Krankschreibung komplett an.

    Zitat

    Wobei diese in diesem Fall sowieso kein Krankengeld zahlen würde – die TE bekommt ja kein Geld.

    Aber trotzdem würde das Vertrauen des "Arbeitgebers" der Praktikantenstelle erschüttert. Man darf das ja nicht auf das Finanzielle reduzieren.

    Zitat

    Das gilt auch nur bedingt. Ich habe trotz Krankschreibung (Knie-OP) in einem Job (Hauptjob) einen anderen (Nebenjob, am PC von zu Hause aus) fortführen dürfen.

    Der Fall eines vorher bekannten Nebenjobs liegt ja hier nicht vor. Dein Arzt konnte die AU daher spezifizieren, was zulässig ist.


    Im Übrigen dürftest Du die durch die Krankschreibung gewonnene Zeit nicht nutzen, um in dem Nebenjob aktiver zu sein. Das wäre schon eher vergleichbar mit der Situation hier. Die TE wäre in der Zeit nörmalerweise bei der Praktikumsstelle. Aber da hier eine Rechtsberatung nicht erlaubt ist, kann man das halt nur allgemein anreißen.

    Ich geh morgen einfach hin und schau zu, das muss schon in Ordnung sein. Ich glaube, mein gutes Arbeitszeugnis kann ich mir eh abschminken.


    Jetzt weiß ich nämlich auch, warum ich nicht zum Arzt durfte. Vorhin hab ich mit einer anderen Einrichtung telefoniert, falls das morgen nicht klappt. Die sagten, sie würden keine freien Praktikanten aufnehmen, weil sie diese bei der Berufsgenossenschaft melden müssten und das wäre in Kindergärten richtig teuer. Er fragte dann, wo ich jetzt arbeiten würde. Als ich ihm meinen Arbeitgeber nannte, war er total erstaunt, dass die diese hohen Kosten zahlen würden, da der Träge fast pleite ist.


    Ich wette, ich wurde nicht ordnungsgemäß gemeldet. Mal sehen, ob da noch Reaktionen seitens der Stadt oder der BG kommen...

    Du kannst ja auch nur eine Arbeitsbestätigung verlangen.


    hätte da noch einen Vorschlag, bin aber damit ev. zu spät.


    verlange von deiner Vorgesetzten eine Schriftliche Bestätigung


    wenn es Nachfolgeschäden gibt, wegen fachlich unbehandelten


    Arbeitsverletzungen, sie die Vorgesetzte verantwortlich ist.


    wegen Ihrer Verweigerung dich zum Arzt zu schicken.


    wünsche für Dich das alles gut abläuft. @:)

    Zitat

    Die sagten, sie würden keine freien Praktikanten aufnehmen, weil sie diese bei der Berufsgenossenschaft melden müssten und das wäre in Kindergärten richtig teuer. Er fragte dann, wo ich jetzt arbeiten würde. Als ich ihm meinen Arbeitgeber nannte, war er total erstaunt, dass die diese hohen Kosten zahlen würden, da der Träge fast pleite ist.


    Ich wette, ich wurde nicht ordnungsgemäß gemeldet. Mal sehen, ob da noch Reaktionen seitens der Stadt oder der BG kommen...

    Oh – Oh...


    Krankenversichert bist du aber ?


    Und...meinst du dass ein Arbeitszeugnis von diesem "Arbeitgeber" am Jahresende überhaupt das Papier wert wäre auf dem es geschrieben wird ? Vielleicht würde es in der Schule (oder wo auch immer du weitermachst) heißen "Sie haben doch gar kein offizielles Praktikum gemacht"