Ist ja immer ganz unterhaltsam, aber bei aller Liebe...sich neben einem neuen Nick auch noch Epilepsie zuzulegen, ist dermaßen dreist, dass mir hier schier die Spucke wegbleibt.


    Lass das mit den Deutschkursen um Himmels willen sein! Ich möchte nicht, dass Flüchtlinge weiter traumatisiert werden durch den Eindruck einer völlig irren Lehrerin. Und ganz davon ab: in dem Job könntest du garantiert nicht arbeiten. Such dir einfach was nettes in der Lagerlogistik oder so.

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    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dieses Extrem "mit einem Geistes/Sozialwissenschaftlichen Studium findet man sowieso gar nichts und ist für so gut wie nichts qualifiziert" (so hört sich das teilweise an)offenbar so nicht der Realität entspricht.

    Das war es zumindest nicht, was ICH damit ausdrücken wollte. Nur, dass das Studium per definitionem nicht berufsqualifizierend ist und man sich auf einen Studienabschluss alleine auch nicht allzuviel einbilden sollte.

    ich hatte das so verstanden, dass sie eine Fachkraft werden will - durch das BAMF-Zertifikat + das Germanistikstudium und damit hat sie auch Recht, dann wäre sie eine.

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    Du ich habe im Praktikum lange genug mit mir gekämpft und kann dir sagen, dass es im wahrsten Sinne des Wortes nichts beschisseneres gibt, als wenn du dich vor deinen Kollegen und Kunden vollpinkelst, vollkackst und rumsabberst, weil du einen Anfall hast und alle stehen daneben, glotzen dich an, machen auch noch tolle Videos mit ihrem Handy, die hinterher bei Facebook auftauchen und kein Arsch hilft dir.

    Aber als Sprachenlehrerin wäre das alles anders und die Probleme gäbe es nicht?


    Ich hab' in der Epilepsieforschung gearbeitet und kenne Menschen mit Epilepsie, die trotz Maximalmedikation wöchentlich mehrere Anfälle haben. Einige können tatsächlich nicht arbeiten. Ein anderer ist nach über 30 Jahren, ohne Führerschein etc., jetzt in Rente gegangen. Mit 63. 3-5 Anfälle pro Woche, und zwar keine Absencen. Er wollte und hat sein gesamtes Leben (Ruhepausen, Schlafrhythmus, reizamres Umfeld) danach ausgerichtet


    Da ich auch zunehmend das Gefühl bekommen, dass Du grinsend vor dem PC sitzt: Was willst Du eigentlich? Dich über die Gesellschaft beschweren und Mitleid? Unterstützt werden bei unrealistischen Berufszielen und Erwartungshaltungen? Oder REAL Deine Situation verbessern? Oder einfach nur Leute veräppeln?


    Mt einem Uniabschluss, ohne praktische Erfahrung, bist Du kaum eine Fachkraft. Schon gar nicht nach Jahren des Nichtstuns. Ich kenne etliche Akademiker, die nach Studium, während der Jobsuche, in Scheißjobs gejobt haben. Weil nach dem Studium nur Hartz IV bleibt, wenn die Eltern nicht einspringen können. Oder in Ergänzung zu Teilzeitjobs, Traineeprogrammen,... Als Berufseinsteiger nach einem Studium sieht die Welt nur mit einer Handvoll Studienfächer wirklich rosig aus. Der Rest ist eher hart - und Germanistik ist nicht mal ein eindeutig berufsqualifizierendes Fach.

    Spätestens der Satz der TE in einem anderen Faden zeigt doch, dass das hier Verarsche ist. Da lacht sich einer den Arsch ab am Computer! Mir wärs zu doof mich stundenlang an den PC zu knallen, mir Dinge auszudenken und mich darüber dann mit Fremden zu unterhalten. %-|

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    Mir geht es so ähnlich wie der Threadstellerin. Ich überlege ob ich demnächst das selbe mache wie mein Nachbar: Nach Malle ziehen und weiter Hartz IV abkassieren.


    Geburtstagskind