*ignoremodus off*


    [...]


    Ich hab mehr Bewerbungen in den letzten 6 Monateen geschrieben, als [Äpfelchen82] in ihrem ganzen Leben.


    Aber sicherlich waren es auch wieder alles nur die falschen Stellen.


    Mir fällt grade mein Cousin ein. Studierter Medeziner und arbeitslos... :-o


    Aber der hat sicher auch alles falsch gemacht. 1 Abi war wohl doch nicht gut genug.;-)


    [...]


    *ignoremodus on*

    Zitat

    Mir fällt grade mein Cousin ein. Studierter Medeziner und arbeitslos... :-o


    Aber der hat sicher auch alles falsch gemacht. 1 Abi war wohl doch nicht gut genug.

    Kommt drauf an wie er sein Studium abgeschlossen hat- & arbeitslose Mediziner gibt es doch kaum.


    Erdnüsschen, warum schreibst du dann nicht noch mehr Bewerbungen? Warst du mal bei nem Bewerbertraining? Hast du schöne Bewerbungsbilder? DU machst irgendwas falsch wenn DU nirgendwo genommen wirst. Denn Stellen hat es offensichtlich ja. Einfach mal Eigenverantwortung übernehmen.

    Also das mit den Arbeitslosenmediziner stimmt so nicht ganz, es gibt doch ne menge davon, weil die wenigsten wenn sie mal arbeitslos werden, für 10,50 die stunde bei ner zeitarbeitsfirma, welche es auch da gibt, arbeiten wollen und das kann ich sogar verstehen oder du bekommst nur Jahresverträge zu Lohntarifen die unter aller Würde sind. Viele der Arbeitslosen Ärzte gehen, sofern es machbar ist ins Ausland.

    @ Äpfchelchen

    Willst du damit sagen dass man sich dann auch mit z.B. ner Behinderung anpassen muss? Dann musst du mir halt nur noch erklären wie das gehen soll.


    Grüsse

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    Zitat

    DU machst irgendwas falsch wenn DU nirgendwo genommen wirst.

    Jupp, klar bin nur ich schuld!


    Nicht, dass es unter 2000 Bewerbern vieleicht doch einen gibt, der noch besser sein könnte als ich. <-- Ironie!


    Es gibt immer wen, der besser ist. wenn man Glück hat, bewirgbt der sich nicht grade auf die stelle, dich man selber will.;-D <-- Noch mehr Ironie!


    Humor ist, wenn man trotzdem lacht.


    [...]

    ichs sags immer wieder ^^ versucht hobbys zu finden, irgendwas wofür man sich begeistern kann... dann hat man mehr zu tun ausserdem hat man am ende des tages das gefühl was wichtiges/schönes gamcht zu habem ... wenns im eigenen interesse liegt ...


    wichtig ist nur immer weiterzumachen mit bewerbungen, vlt auch mal n praktikum das zeigt ja dem ag das man dranne bleibt :)

    Zitat

    Aber wenn es eben die Voraussetzungen sind, ja dann muss man sich halt anpassen.

    weist du warum es plötzlich voraussetzungen sind? (ich hab dir schon ein paar beispiele geschrieben: die aufgaben sind die selben, aber plötzlich brauchste andere ausbildung für)


    "die im kader setzen es so fest", weil sie selber studiert haben, und lieber studenten um sich scharen, die mit dem bachelor- oder masterscheuklappen, sowie einem entsprechenden gehabe, ausgestattet sind. du hast sicher auch schon mal bei unzähligen gelegenheiten sehen können, das nicht studierte immer über ein breiteres spektrum nachdenken, als jemand der studiert hat; der/die/das beschränkt sich nur allzugerne auf sein eigenes fachgebiet und ist weder willens noch fähig über den tellerrand zu blicken...

    Zitat

    Ach komm, geh ein paar Bewerbungen schreiben.. :=o

    gerne, gib mir ein paar vakanzen für "normalqualifizierte", auf die man kein studium braucht... schon aufgefallen? gibt kaum noch offene stellen, und die, die's gibt, werden immer zuerst mit "bejobbten" besetzt. zweite priorität bei der anstellung: jmd aus dem ausland, dritte: stelle streichbar? vierte: mit nem arbeitslosen besetzen...

    @ togepi

    Zitat

    DU machst irgendwas falsch wenn DU nirgendwo genommen wirst. Denn Stellen hat es offensichtlich ja. Einfach mal Eigenverantwortung übernehmen.

    wenn es sich um einen bereich handelt, in dem ein angebotüberschüss herrscht, ja... handelt es sich um jobs ausserhalb der ausbildung (bsp. CC, hauswart, etc): nein... denn leider ist "angebotsüberschuss" im stellenmarkt reine theorie; es gibt einfach viel mehr bewerber, als stellen... und dann wird selektiert; obs nun was im CV, auf dem foto, oder einfach nur die einstellung vom verantwortlichen ist - du kannst es nicht falsch, aber auch nicht richtig machen. du kannst die bewerbung nur so verfassen, wie du es für richtig hällst, wie du die voraussetzungen liest, etc... danach kommts drauf an - bist du die person, mit den kenntnissen & der einstellung, die der potentielle arbeitgeber sucht, oder nicht... wenn nein absage, wenn ja: biste in der ersten selektionsrunde weiter...


    übrigens mit weiterbildung: selbst wenn die ämter grosszügiger mit WB-checks wären - irgendwann wird auch WB kritisch! dann heisst's bald "überqualifiziert"; und die stelle ist genauso futsch...


    ansonsten:

    Zitat

    Denn Stellen hat es offensichtlich ja

    nur leider bewerber umso mehr!


    bei uns ist's zur zeit so, das auf eine stelle 200 stellensuchende MIT job, und 1000 OHNE job kommen... was glaubst du, welcher teil landet gleich mal auf dem "absagehügel"...


    ich schreibs gerne nochmal, da ich hoffe, das du - im gegensatz zu studierten glücksschmidin da - verstehst was ich schreibe: bist du erst einmal arbeitslos, hast du bei den bewerbungen kaum noch eine chance. die vorurteile, die dazu führen, kannst du in äpfelchen82' beiträge nachlesen...

    So wie dir Wirtschaft hier weiterläuft würde es mich nicht wundern wenn sie selbst bald hier als Betroffene schreibt.


    Ein Job ist heute für niemanden mehr sicher.


    Ich wurde letzten Oktober eingestellt weil die drei vorhandenen Grafiker nicht ausreichten. Viele Aufträge kamen rein, viel zu tun. Schon im April wurde uns gesagt es schaut schlecht aus - Im Juli wurde ich und noch eine Grafikerin gekündigt weil die Firma im 1. Halbjahr ein so fettes Minus aufgerissen hat und keine Aufträge mehr reinkommen.


    Wer bei der jetzigen Krise noch glaubt irgendeine Ausbildung wäre Garantie für einen Job, glaubt vermutlich auch an die Zahnfee. Und grad die Wirtschaftsleute - wissen ja am besten wie sone Krise beginnt. ]:D

    Zitat

    versucht hobbys zu finden

    das problem mit hobbys: sie sind freizeitbeschäftigungen... nur... wenn sie während er arbeitslosigkeit tagesfüllend werden, wirds kritisch: irgendwann bist du gesättigt... dann brauchst du ein neues hobby...


    und soviele hobbys, die nix kosten (weil man kein geld mehr über hat), nicht zum denken nachregen (was automatisch wieder mit "dem beschäftigen mit der arbeitslosigkeit" endet), und genug "material" bietet um nicht gleich zu übersättigen... solche gibt's nicht viele...

    Vorallem suggeriert dieses "Sucht euch hobbies" doch nur eiens:


    Das viel glaubenm, dass wir arbeitslosen NIX zu tun haben.


    Die müssen doch auch denken, wir sitzen zu hause nur rum und warten, bis wir staub und Spinnwebe ansetzen...


    :|N

    nichteinmal!!


    man kann es auch so sehen: "sucht euch einen ausgleich zur stellensuche, sonst versauert ihr; baut zu sehr ab"


    ich bin willens diese interpretation als korrekt zu betrachten... denn im gegensatz zur anderen möglichen interpretaion birgt meine auslegung sehr viel wahrheit in sich...

    Ach komm, ist doch wie in meiner FB:


    Nur weil ich nen Hobby hab, hör ich ja nicht auf Gefühle zu haben.


    Das Vermissen ist und bleibt doch.


    Das komische Gefühl im Magen auch.


    ich finds doof immer zu hören, wir sollen uns doch Hobbys suchen.


    Machen wir doch :-D

    tja... wenn du die gefühle vergessen willst, wohl so...


    ich für meinen teil will durch hobbys für nen kurzen moment meine arbeitslosigkeit vergessen... und da ist mir jede gewonnene minute es wert...


    das problem mit der arbeitslosigkeit: es ist kein leben. pures überleben. so wird ein hobby schnell "ein funken leben" - in einem tristen dasein...


    (sch* glaub ich bin heute mit dem poetischen fuss aufgestanden)

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    Hab ich eigentlich irgendwo geschrieben, dass man studiert haben muss? Nein, habe ich nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass sich die Anforderungen nun mal im Laufe der Zeit geändert haben und wer sich dem nicht anpasst, der muss halt sehen wo er bleibt. Aber soll sich dann bitte auch nicht über sein schweres Leben beklagen.


    Und ich hab im übrigen auch "Hauptschul-Freunde". Und die haben sogar war erreicht im Leben aber die haben sich halt auch bemüht und heulen nicht den ganzen Tag rum das es keine Jobs gibt. Wenn man in seiner Stadt keine Arbeit findet, dann muss man halt in eine andere gehen. Wie kann man mit Anfang 20 nur schon so festgesetzt sein. Die Arbeit kommt nicht zu einem, man muss schon selber hingehen.


    Und weisnichtmehr, ich kann wirklich nicht verstehen, wie man es als junger Mensch zu 6 Jahren Arbeitslosigkeit bringen kann. Du beklagst dich ständig, dass dir vor die Nase gehalten wird, du bist schon zu lange daheim. 6 Jahre entstehen nicht einfach so!