• Arbeitsverhätnis bald vorbei, kaum dass es begonnen hat?

    Hallo liebes Forum, ich habe am 01.02., also letzten Freitag, meinen Job als Betreuungskraft in einem Altenheim angetreten. Es ist meine erste Stelle in dem Bereich. Ich habe keine Berufserfahrung, habe nur im Rahmen der Weiterbildung ein Praktikum von 2 Wochen gemacht. Es ist wirklich eine Tätigkeit, die ich unbedingt ausüben möchte, da ich - nach…
  • 435 Antworten

    wann verstehst du, dass niemand eine fürsorgepflicht für dich hat, ausser du selbst?


    es ist nicht deine chefin, die auf dich aufpassen muss, nicht deine biestigen arbeitkolleginnen und auch nicht deine bewohner.


    du bist für dich und deine psychohygiene selbst verantwortlich.

    seit einem besch*nen jahr versuchen wir dir das hier zu vermitteln.

    Liandrah, wie du merkst, wird der Ton hier schärfer gegen dich. Auch ich komme langsam mit meiner Geduld an eine Grenze. Ich finde es unfassbar, dass du kaum in der Lage bist, dich um deine psychische Gesundheit selbst zu kümmern und dich abzugrenzen. Stattdessen lädst du diese Verantwortung auf deine Chefin ab? Wenn du der Meinung bist, dass dieses-oder-jenes unverantwortlich ist, dann handle danach und schau nicht wie ein "Heiapüppchen" die nächste Person an, die die Situation dann bitte nach deinem Empfinden zu regeln hat. Herrje minee.


    Du hast jetzt Zeit genug für verschiedene Dinge: Arzttermin beim Neuro ausmachen, in die Jobanzeige schauen, kreative aber einfache Bastelideen sammeln, Bekannte anschreiben/ anrufen und Smalltalk machen etc....


    Stell dich auch mal vor einen Spiegel und übe das Nein-Sagen!!! Laut und kräftig "Nein" rufen. Mit Druck und ernstem Gesichtsausdruck. Oder auch "Nein, ich möchte das nicht" oder "Das ist jetzt unfair". Versuche dich mal zu fühlen und die Unsicherheit in dieses "Nein" zu kanalisieren.

    Zitat

    Sport ist eigentlich gar nicht mein Ding. Ich habe mich vor einigen Jahren nur im Fitnessstudio angemeldet, weil mein Orthopäde meinte, ich müsse dem Verschleiß in meiner Wirbelsäule entgegenwirken. Deswegen habe ich mich gezwungen, doch es hat mir keinen Spaß gemacht. Ich hatte leider auch den Eindruck, dass ich dort belächelt wurde.

    Verschleiß an der Wirbelsäule? Wenn da schon was vorliegt, verstehe ich erst recht nicht, warum du einen Job in der Pflege gewählt hast. Kannst bzw. darfst du das gesundheitlich überhaupt?

    Zitat

    Vorher habe ich im Büro und im Callcenter gearbeitet. In Bürojobs konnte ich mich nicht gut konzentrieren und war zu langsam. Im Callcenter konnte ich die Anrufer nicht genügend zulabern. Ich möchte allerdings auch nicht den ganzen Tag vor einem Bildschirm sitzen.

    Daher kam ich auf die Idee, mich um alte und hilfsbedürftige Menschen zu kümmern. Ich glaubte, es würde mir mehr geben als mich durch langweilige Ordner zu wühlen und Zahlen in den Computer einzugeben.

    An meiner Grundeinstellung hat sich auch nichts geändert, aber die Umstände in meinem Job im Altenheim sind manchmal echt belastend.

    Dann müsstest du aber schon im Callcenter gemerkt haben, dass dir Smalltalk nicht so liegt. Würde ich zumindest so herauslesen. Das du in einem Job in dem du es mit Menschen zu tun hast, erst recht mit denen reden musst, hätte doch klar sein müssen. Und das da Arbeit im Team auf dich zukommt mit denen du kommunizieren musst.

    Du suchst nach einer Sinn stiftenden Tätigkeit. Kann ich ja verstehen. Aber als schüchterner, zurückhaltender Mensch in einen Sozialberuf zu gehen, finde ich eine seltsame Entscheidung. Unter Menschen wirst du immer "Konflikte" finden.

    Zitat

    Anscheinend wirke ich schon behäbig auf andere.

    Oder warum sonst hat eine Bewohnerin mich vor kurzem als "Heiapüppchen" (übersetzt: Schlafpüppchen) bezeichnet?

    Mag sein, dass ich aufgrund meines ruhigen Wesens langweilig wirke, aber das gibt niemandem das Recht, mich ständig zu verurteilen. Ich muss meine Mitmenschen auch akzeptieren, wie sie sind.

    Musst du nicht. Jedenfalls musst du dich nicht beleidigen lassen. Aber das wird dir immer wieder passieren, wenn du dementsprechend auftrittst.

    Ganz ehrlich: Für dein Seelenheil bist du wahrscheinlich hinter einem Bildschirm besser aufgehoben. Und in deiner Freizeit stört es dich ja auch nicht, ständig daran zu sitzen.

    Das du behäbig wirkst, passt auch zu deiner Aussage, dass du im Bürojob zu langsam warst.

    Weinen hilft gar nichts und ist kindisch. Auch im sozialen Bereich wird gewinnorientiert gearbeitet. Deine Vorgesetzte befindet sich da in einem Spannungsfeld. Das hat mit herzlos nichts zu tun.

    Zum bestmöglichen Schutz der Bewohner hättest du beitragen können, indem du dich sofort hättest krank schreiben lassen. Stattdessen hast du erstmal hier im Forum gefragt. Warum fällt es dir so schwer eigene Entscheidungen zu treffen? Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers heißt nicht, dass er komplett die Verantwortung für dich übernimmt.

    naja, bei Corona im Pflegeheim hätte die Vorgesetzte hier schon anders reagieren müssen. Das ist nicht Liandrahs Verantwortung.

    ich finde es kontraproduktiv liandrah in ihrer sichtweise auch noch zu unterstützen.


    dafür reden wir hier lange genug, als die Verantwortung auf die Chefin abzuwälzen

    Im Hinblick auf die Corona Problematik hat ihre Chefin aber nun wirklich falsch reagiert.

    Ich arbeite bei der Justiz und hatte Kontakt zu einem Corona positiven. Ich wurde nach Bekanntwerden sofort heim geschickt, musste zum Test und zwei Wochen in Quarantäne.

    Und ich hab nicht ständig Kontakt zu alten Menschen mit Vorerkrankungen.

    Hier hätte ihre Chefin sie sofort heim schicken müssen und sie nicht eher dazu anhalten auch noch weiterzuarbeiten.


    Nur weil Liandrah in vielen Situationen unsicher und unselbständige agiert, heißt es nicht, dass man nicht auch Mal sagen darf, wenn der Fehler nicht bei ihr liegt.

    Wer sagt denn das die Chefin mit dem Hinweis der Quarantäne und vermeintliche Kontrolle durch das Gesundheitsamt Liandrah auf der Arbeit halten wollte?


    Sorry, aber ich glaube das du auch viel in den falschen Hals bekommst, wenn es nicht "heitschitei" gesagt wird. Vielleicht hat sie nur sachlich erklärt was wohl vorkommen wird...

    So wie du von anderen verlangst das sie für dich entscheiden, handeln, etc pp könnte ich mir nämlich gut vorstellen, das das (natürlich unbewusst und ungewollt!) öfter vorkommt das du etwas negativ interpretierst was gar nicht so gemeint war...

    Die Chefin hätte sie dort wegschicken müssen. Trösten hätte sie nicht müssen. Hier lag der weitaus größere Fehler nicht bei liandrah.

    Klar hat die Chefin einen "Fehler" gemacht, aber Liandrah muss auch Verantwortung für sich übernehmen (unabhängig von anderen).


    Liandrah, ich glaube, in deiner Kindheit hat niemand gut auf dich aufgepasst. Du solltest aber jetzt im Erwachsenenalter auf dich achten können.

    Bevor ich auf einzelne Beiträge von euch näher eingehe, bitte ich euch, mir eine Frage zu beantworten. Meine Vorgesetzte wird mir da wohl kaum eine korrekte Auskunft geben (wollen). :-/


    Sollte sich in den kommenden Tagen herausstellen, dass der Test negativ war, dürfte ich dann wieder arbeiten gehen oder müsste ich 2 Wochen lang in Quarantäne bleiben?


    Ich bin bis einschließlich Donnerstag krankgeschrieben.

    Ist es mir erlaubt, am Karfreitag wieder zur Arbeit zu gehen, wenn ich mich nicht infiziert habe?


    Ich hoffe sehr darauf, Ostern wieder arbeiten zu können. Vor allem, weil die Betreuungskraft, die sich mit mir den Wohnbereich teilt, in den Osterferien Urlaub hat.


    Natürlich geht es mir dabei auch um die Bewohner, die sich einsam fühlen, weil kein Besuch kommen darf. Es geht mir aber auch darum, dass mein Arbeitgeber nicht denken soll, dass ich mir 2 angenehme Wochen bei dem schönen Wetter machen möchte.


    Nur weiß ich nicht, was erlaubt ist oder nicht.

    Ich möchte mich schließlich nicht noch strafbar machen.


    Kann mich bitte jemand aufklären?

    Ich durfte trotz negativem Test erst zwei Wochen nach dem Kontakt wieder arbeiten. Stand bei uns (Bayern) auch auf der Seite vom Gesundheitsamt.

    Eigentlich müsstest du kurz vor Ende der zwei Wochen nochmals getestet werden. War bei mir nur nicht der Fall, weil ich erst eine Woche nach Kontakt erfahren habe, dass die Person positiv ist. Hätte ich mich direkt nach Kontakt testen lassen, wäre noch ein zweiter Test 10 Tage später gemacht worden.

    Liandrah, dein Einfühlungsvermögen ist sehr löblich. Allerdings lässt mich das Gefühl nicht los, dass deine Empathie "übertrieben" ist, du deine eigenen Bedürfnisse/Themen ignorierst und nach Ausflüchten suchst. Gerade letzteres ist mir aus meinem derzeitigen Beruf mit meinen Teilnehmern bekannt und deshalb möchte ich dich auch darauf hinweisen.


    Bleib bitte diese 2 Wochen einfach zuhause. Egal ob du jetzt Symptome hast oder nicht. Du könntest auch nur der "Zwischenwirt" sein. Und ich fände es unverantwortlich, wenn du in deinem Zustand in die Arbeit gehen würdest.

    Zumal du jetzt deinen Krankenstand auch zur Bearbeitung deiner Problemchen nutzen könntest.


    Meine Mutter war Krankenschwester in der Altenhilfe. Als ich noch jung war, durfte ich öfters bei meiner Mutter in der Arbeit sein.

    Du hast Recht, die Alten sind einsam und bräuchten oftmals seelischen Beistand.

    Vieles ist jedoch auch der Krankheit geschuldet, was glaubst du, wie viele von den Alten jetzt von Corona wissen, geschweige denn, welche Jahreszeit wir gerade haben bzw. dass Ostern ansteht?

    Zitat

    Natürlich geht es mir dabei auch um die Bewohner, die sich einsam fühlen, weil kein Besuch kommen darf.

    so zu denken ist verrückt. erst deine gesundheit, dann dein risiko andere anzustecken, dann die arbeit.


    in der reihenfolge. was dein arbeitgeber, deine biester, deine bewohner denken ist egal. dein arbeitgeber hat das gesunde personal so einzuteilen, dass die alten gut versorgt sind.

    du bist nicht der heilsbringer, erzengel gabriel, mutter theresa oder sonst wer. du bist eine angestellte, die ihre leistung bringt und mit ihren kräften haushalten muss.