• Arbeitsverhätnis bald vorbei, kaum dass es begonnen hat?

    Hallo liebes Forum, ich habe am 01.02., also letzten Freitag, meinen Job als Betreuungskraft in einem Altenheim angetreten. Es ist meine erste Stelle in dem Bereich. Ich habe keine Berufserfahrung, habe nur im Rahmen der Weiterbildung ein Praktikum von 2 Wochen gemacht. Es ist wirklich eine Tätigkeit, die ich unbedingt ausüben möchte, da ich - nach…
  • 435 Antworten
    TimFaber schrieb:

    machst du dir notizen? die sollten ein wenig strunktur in den alltag bringen.

    Ich mache mir eher Notizen bei Dingen, die noch neu für mich sind.


    Was den Transfer betrifft, da war ich so sicher, daran zu denken. Denn gerade dieser Transfer findet immer am Mittwochnachmittag zur selben Zeit statt. Deshalb ärgert es mich umso mehr, wie ich das vergessen konnte!

    Ich finde diese einzelnen Fehler gar nicht so schlimm. Es kommt halt darauf an, wie die Kollegen dir da gesonnen sind. Aus jedem Fehler kannst du lernen, nur so entsteht Routine. Aber man muss dir auch diese Fehler erlauben, aber wie gesagt, ich finde diese Fehler gar nicht so schlimm. Das einzig blöde war halt der vergessene Transfer, aber es ist nun mal passiert und kein Weltuntergang.


    Schaust du momentan nach anderen Stellen? Hör auf dein Gefühl, das dir sagt, dass da was nicht stimmt. Ich glaube, dass gibt da nichts mehr, aber trotzdem bist du geeignet für den Job.

    Braunesledersofa


    Ich finde diese Fehler auch nicht so schlimm, aber ich denke, mir wird jetzt bei allem auf die Finger geguckt und jedes kleinste "Vergehen" zählt.

    Der vergessene Transfer heute war wirklich ein grober Fauxpas, der mir nicht hätte passieren dürfen. Selbst wenn die verärgerte Kollegin mich nicht angeschwärzt hat, so hat die Leiterin vom sozialen Dienst bestimmt überprüft, ob ich dabei war.


    Ich bin auch sicher, dass es dort nichts mehr wird, aber danke für dein Vertrauen in mich! :-) Denn ich denke ja auch nach wie vor nicht, dass ich für diesen Job ungeeignet bin.


    Ich bin auf jeden Fall dabei, mich nach einem anderen Arbeitsplatz umzusehen. Auch wenn ich traurig bin, dass es DORT nicht geklappt hat. Viele der Bewohner werde ich vermissen.

    Jedem passiert aber mal ein Fehler auf der Arbeit und du stehst wenigstens dazu!!!! Du wirst aber auch viel zu extrem beobachtet und hast keinen Ansprechpartner, das ist nicht gut.


    Ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist, aber wappne dich. Du hast definitiv was besseres verdient.


    Achja, alles Gute zum Geburtstag nachträglich.

    Liandrah  


    Wie geht's dir denn?


    Hab mir deinen ganzen Thread durchgelesen und kann mich sehr gut in dich hineinversetzen da ich das letzte Monat auch in der Probezeit in einer neuen Firma war und es leider nicht geklappt hat. Aber du hattest auch schon damit gerechnet das es kommt..... bei mir lief es gleich ab. Nur das ich ziemlich belogen wurde.

    Was hast du vor in Zukunft?

    LG ?

    skyfall030


    Tut mir leid, dass es bei dir auch nicht gut gelaufen ist. :-(

    Du hattest es also wie ich schon im Gefühl, dass man dir kündigen würde?


    Bei mir hat sich in den letzten Tagen das Gefühl, dass es nächste Woche zur Kündigung kommt, immer mehr verfestigt. Das Verhalten vor allem der Leiterin vom sozialen Dienst sagt alles...

    Am Mittwoch hatte ich noch Sterbebegleitung bei einer alten Dame gemacht und diese ist abends verstorben. Als ich am Donnerstag ins Büro kam, sagte mir die Leiterin nichts davon, sondern informierte erst die nach mir reinkommende Kollegin über den Todesfall. An dem Tag wurde auch eine Gedenkminute für die verstorbene Bewohnerin gehalten. Ich habe als Einzige vom Personal geweint. Die Mitarbeiterin vom sozialen Dienst, die es von Anfang an auf mich abgesehen hatte, bekam das mit und sah mich schon so komisch an. Als ich später zu ihr ging und nach einer Liste fragte, pflaumte sie mich gleich schon wieder an, wieso ich nach der Liste frage. Ob ich nicht ein paar Namen behalten könne oder sie schon wieder vergessen habe.

    Ich fragte mich, ob sie sich nicht da mal ein bisschen hätte zusammenreißen können!


    Die Leiterin vom sozialen Dienst spricht nur noch das Nötigste mit mir. Sie hat mich nicht über den Tod der Bewohnerin informiert. Doch am selben Morgen war es ihr wichtig, mich darauf hinzuweisen, dass meine Straßenschuhe nichts unter der Garderobe im Büro zu suchen haben. Ich muss sie jetzt in den Freizeitraum im Keller bringen, und das nach 7 Wochen, wo sie niemanden gestört haben. :-/

    Dann noch die verschwundene Geburstagskarte, was ja auch mangelnde Wertschätzung ausdrückt.


    Für mich ist klar, dass ich am Mittwoch die Kündigung bekomme.

    Es tut mir sehr leid. Ich habe mein Bestes gegeben.


    So richtig weiß ich noch nicht, wie es weitergehen soll.

    Ich würde gern in Zukunft in einem Altenheim arbeiten, aber dieser Job hat mich ehrlich gesagt ein bisschen entmutigt.

    mein chef sagt: fordern und fördern, wobei ich bei dir kaum eine förderung sehe, von deinem arbeitgeber.


    musst du dich dann mit dem amt auseinandersetzen? im worst-case fall?

    TimFaber


    Ja, von einer Förderung kann bei mir tatsächlich nicht die Rede sein.

    Es liegt vielleicht daran, dass man mich schon recht früh aufgegeben hat?


    Im Falle der Kündigung müsste ich mich mit dem Jobcenter auseinandersetzen.

    Das ist ja auch so ein Problem. Ich müsste mich rechtfertigen, warum es schon nach knapp zwei Monaten in der Probezeit zur Kündigung gekommen ist.

    Braunesledersofa


    Es ist heute noch nicht zu einer Entscheidung gekommen.


    Als ich zum Dienst kam, fand ich keine Nachricht in meinem Fach, wann das Gespräch stattfinden soll. Die Leiterin vom sozialen Dienst leitet Termine immer schriftlich weiter.

    Daher sprach ich sie an, ob das Gespräch heute stattfindet. Ich wollte nicht länger im Ungewissen bleiben, zumal ich ja wirklich ein ungutes Gefühl habe. Sie antwortete mir kurzangebunden, dass sie das noch nicht sagen könne.

    Anschließend war noch eine längere Teambesprechung und daraufhin teilte sie mir mit, dass sie das Gespräch auf nächste Woche verschieben müsse, da ihre Zeit heute sehr begrenzt sei. Sie sei morgen und übermorgen auf einer Fortbildung.


    Ich glaube nach wie vor, dass man mir kündigen wird. Gestern Abend habe ich noch darüber nachgedacht, dass man mich evtl. noch ein bisschen hinhalten möchte. Allerdings nicht aus dem Grund, weil Zweifel bestehen, ob man mich wirklich entlassen will. Der Grund könnte eher sein, dass eine Betreuungskraft von "meinem" Wohnbereich gerade zwei Wochen Urlaub hat und die weitere Betreuungskraft und ich uns nun auch um "ihre" Bewohner kümmern müssen. Die Leiterin vom sozialen Dienst hatte vielleicht die Befürchtung, dass ich morgen schon nicht mehr erscheinen würde, wenn sie mir heute kündigt.


    Auch muss wieder jede Menge Dekoration für Ostern gebastelt werden. Da nur wenige Bewohner dazu zu motivieren sind, ist da jede helfende Hand gefragt, damit die Dekoration pünktlich fertig wird.


    Ich werde trotzdem versuchen, das Beste aus der verbleibenden Zeit zu machen.

    Hast du schon angefangen, dich zu bewerben? Wenn nicht schicke jetzt ein paar los. Noch kannst du im Lebenslauf angeben, dass du einen Job hast. Sieht besser aus und du lügst ja nicht.

    Luci32 schrieb:

    Hast du schon angefangen, dich zu bewerben? Wenn nicht schicke jetzt ein paar los. Noch kannst du im Lebenslauf angeben, dass du einen Job hast. Sieht besser aus und du lügst ja nicht.

    Vollste Zustimmung. Bleib auf keinen Fall untätig jetzt.