• Arbeitsverteilung

    Hallo zusammen, ich werde wahnsinnig work . Wir haben seit einem halben Jahr eine neue Kollegin, der wir immer wieder aus der Patsche helfen müssen. Sprich: läuft es nicht, machen wir die Arbeit für sie, denn die Teamleitung ist der Meinung wir lassen hier nichts eskalieren. Jetzt wieder die nächste Aktion: sie verspricht dem Kunden Features, die es…
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    Zitat

    ich weiß deinen Einwand zu schätzen. Ist auch plausibel. Ich bin aber an dem Punkt angelangt: es reicht!


    Dann sollen mir die Oberen sagen, was meine Aufgaben sind, wie sich die Prioritäten im letzen Jahr geändert haben.


    Ich habe einfach Sorge, dass ich fachlich auf dem Abstellgleis gestellt werde. Auch ich habe Ziele und Wünsche.

    Ich würde dem im Zusammenhang mit dem, was du in deinen anderen Beiträgen geschrieben hast, entnehmen, dass du gerne einen klar strukturierten Arbeitsplatz hättest, auf den du dich konzentrieren kannst. So wie es derzeit funktioniert, organisiert sich die Belegschaft selbst und es wird nach Priorität gearbeitet. Solange für die Vorgesetzten die Ergebnisse und Zahlen stimmen, ist alles paletti.

    Was ich nicht verstehe: Es klingt so als ob du es gerne hättest, dass es klare Vorgaben gibt. Andererseits möchtest du fachlich nicht auf dem Abstellgleis landen. Aber gerade so wie es jetzt funktioniert, beweist du doch, dass du dich schnell auf Neues einstellen kannst und flexibel bist. Das kannst du aber nur, wenn du fachlich top bist. Und so würde ich das einschätzen. Ich glaube, dass würde man weniger bemerken, wenn du tagtäglich immer das Gleiche machen würdest.

    Wobei mich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Kommen durch diese nicht vorhandene Arbeitsorganisation für dein Empfinden auf deinem eigenen Arbeitsplatz nur halbgare Ergebnisse zustande oder sind die Ergebnisse im ganzen Arbeitsprozess halbgar?

    Zitat

    Kommen durch diese nicht vorhandene Arbeitsorganisation für dein Empfinden auf deinem eigenen Arbeitsplatz nur halbgare Ergebnisse zustande oder sind die Ergebnisse im ganzen Arbeitsprozess halbgar?


    das kann man so nicht sagen, wir haben ein gutes Standing bei unseren Kunden. Hat damit zu tun, dass Projekte vor sich hin dümpeln und dann wenn es darauf ankommt, die Leute einspringen und das Projekt erfolgreich zu Ende führen.

    Ich finde es allerdings eine Katastrophe regelmässig im Eskalationsmodus zu arbeiten

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    das kann man so nicht sagen, wir haben ein gutes Standing bei unseren Kunden. Hat damit zu tun, dass Projekte vor sich hin dümpeln und dann wenn es darauf ankommt, die Leute einspringen und das Projekt erfolgreich zu Ende führen.



    Ich finde es allerdings eine Katastrophe regelmässig im Eskalationsmodus zu arbeiten

    Das erklärt aber die Sichtweise der Vorgesetzten. Am Ende passt es. Und wenn es für deine Kollegen so in Ordnung ist, wird sich da nicht viel ändern, fürchte ich.

    Meine Vorgesetzten verdienen es nicht so genannt zu werden.


    Unter Verantwortung stelle ich mir was anderes vor. Zumindest dass man weiss, welche Aufgaben gerade verteilt sind und wie die Auslastung der MA gerade ist. Zumindest bei uns in der IT gibt es hierfür genügend brauchbare Tools.


    Ich bewerbe ich eh, werde schauen ob ich einen halben Tag schnuppern kann um das neue Team kennenzulernen, hören wie es dort läuft. Hoffentlich etwas strukturierter, mit klar definierten Aufgaben.

    Zitat

    Meine Vorgesetzten verdienen es nicht so genannt zu werden.
    Unter Verantwortung stelle ich mir was anderes vor. Zumindest dass man weiss, welche Aufgaben gerade verteilt sind und wie die Auslastung der MA gerade ist. Zumindest bei uns in der IT gibt es hierfür genügend brauchbare Tools.

    Das finde ich ungewöhnlich, dass du von deinen Vorgesetzten quasi gerne mehr Misstrauen, Kontrolle und Mikromanagement möchtest. ":/


    Klar definierte Aufgaben, die sich nicht ändern können, wird man mMn vor allem in eher langweiligen Jobs finden.

    Zitat

    Misstrauen

    das Misstrauen ist jetzt schon da. Nachdem sich meine Chefs für nichts interessieren oder nicht erreichbar sind, muss ich Entscheidungen selbst treffen, was denen dann wiederum missfällt.


    Zitat

    Kontrolle

    im Sinne von: ich weiß was meine Mitarbeiter gerade tun und kann entsprechend die Ressourcen planen.


    Ich weiß mehr Handlungsfreiheit ist toll, das Team sich selbst überlassen und dann groß meckern nicht.

    Zitat

    Meine Vorgesetzten verdienen es nicht so genannt zu werden.

    Unter Verantwortung stelle ich mir was anderes vor. Zumindest dass man weiss, welche Aufgaben gerade verteilt sind und wie die Auslastung der MA gerade ist. Zumindest bei uns in der IT gibt es hierfür genügend brauchbare Tools.


    Ich bewerbe ich eh, werde schauen ob ich einen halben Tag schnuppern kann um das neue Team kennenzulernen, hören wie es dort läuft. Hoffentlich etwas strukturierter, mit klar definierten Aufgaben.

    Ja, viel Spaß. Eigenverantwortliches Arbeiten wird fast überall verlangt. Es ist doch wichtig, was zum Schluss dabei rauskommt. Und das scheint so zu passen. Wenn dir was nicht passt, musst du den Mund aufmachen. Wenn es aber für alle anderen passt, dann versteht ein Vorgesetzter natürlich nicht, warum es gerade für dich nicht passt.

    Es gibt natürlich Arbeitgeber, die ein offenes Ohr für den Einzelnen haben. Aber ich kenne keinen, der die Arbeits- und Organisationsstruktur komplett den Angestellten anpasst. Das ist Vorgabe von oben. Damit wirst du leben müssen.

    Und Vorgesetzte haben auch andere Aufgaben und nicht die Zeit ihre Angestellten den ganzen Tag zu überwachen. Die brauchen daher Angestellte, auf die sie sich verlassen können.

    Zitat

    Ich weiß mehr Handlungsfreiheit ist toll, das Team sich selbst überlassen und dann groß meckern nicht.

    Über was wird denn gemeckert? Wir sind hier vom Eingangspost und einem Problem mit der neuen Kollegin letztendlich bei den Vorgesetzten gelandet.

    Ich kann mir schon vorstellen, was du meinst. Vorgesetzte sind nicht erreichbar, Entscheidungen werden eigenmächtig getroffen, passt hinterher den Vorgesetzten nicht. Aber es gibt auch Angestellte, die ihre Vorgesetzten mit Furz und Feuerstein behelligen. Da haben die keine Zeit für.

    Und wenn es wichtige Entscheidungen sind, die die Vorgesetzten treffen müssten, dann würde ich das dem Kunden so kommunizieren und nicht eigenmächtig eine Entscheidung treffen, die mir nicht zusteht. Vielleicht muss auch alles erst zusammenbrechen, damit sie es merken. Solange das jemand auffängt, wird sich nie was ändern.

    Und wenn die Ressourcenplanung Aufgabe der Vorgesetzten ist, dann diese dort auch lassen.

    Aber ich glaube eher, dass du ein Problem damit hast, dass deine Vorgesetzten Aufgaben delegiert haben, die deiner Ansicht nach nicht in deinen Aufgabenbereich fallen. Das steht ihnen aber tatsächlich grundsätzlich zu. Wehren kannst du dich nur im Rahmen deines Arbeitsvertrages.

    Zitat

    Wenn dir was nicht passt, musst du den Mund aufmachen

    Mache ich eh, mit minder Erfolg. Es endet immer damit, dass ich zu hören bekomme: das will ich jetzt nicht hören, darauf lasse ich mich nicht ein, etc. So kann man natürlich sinnvoll Probleme lösen.


    Zitat

    Wir sind hier vom Eingangspost und einem Problem mit der neuen Kollegin letztendlich bei den Vorgesetzten gelandet.

    es ist beides


    Zitat

    Über was wird denn gemeckert?

    entweder ich nehme die Arbeit zu ernst, ich befolge keine Anweisungen, etc.


    Zitat

    Vielleicht muss auch alles erst zusammenbrechen, damit sie es merken. Solange das jemand auffängt, wird sich nie was ändern.

    Ja


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    Aber ich glaube eher, dass du ein Problem damit hast, dass deine Vorgesetzten Aufgaben delegiert haben, die deiner Ansicht nach nicht in deinen Aufgabenbereich fallen. Das steht ihnen aber tatsächlich grundsätzlich zu.

    Ja. Aber es sind Absurditäten, die mit meiner Qualifikation nichts zu tun haben.


    Zitat

    Wehren kannst du dich nur im Rahmen deines Arbeitsvertrages.

    Habe ich da, schaue rein.


    Danke @:)

    Zitat

    Mache ich eh, mit minder Erfolg. Es endet immer damit, dass ich zu hören bekomme: das will ich jetzt nicht hören, darauf lasse ich mich nicht ein, etc. So kann man natürlich sinnvoll Probleme lösen.

    Die Frage ist, wie sich das gestaltet. Du kannst auch als Einzelner nicht erwarten, dass man auf alle deine Wünsche eingeht. Das habe ich gemeint. Wenn es für alle anderen so funktioniert und die sich nicht beschweren, bist du der Querulant, der seine Wünsche nicht berücksichtigt bekommt. Du möchtest deine Probleme gelöst haben. Nur die Gegenseite sieht da keine Probleme. Und die Gegenseite gibt nun mal die Marschrichtung vor. Da musst du als Angestellter mitziehen. Ohne diese Marschrichtung und unter Berücksichtigung aller einzelnen Bedürfnisse würde heilloses Chaos herrschen.

    Wie empfinden deine Kollegen denn die Situation?

    Zitat

    entweder ich nehme die Arbeit zu ernst, ich befolge keine Anweisungen, etc.

    Bist du ein Perfektionist? Das kommt nicht immer an. Gut ist gut genug. Perfekt ist nicht notwendig. Ich kann dich verstehen. Und manchmal schüttelt man tatsächlich mit dem Kopf, weil der ein oder andere Vorschlag so manches auch vereinfachen könnte. Aber du bist eben "nur" ein Angestellter. Wenn die Anweisung so oder so ist, dann kannst du nicht einfach was anderes machen. Und wenn das dreimal in deinen Augen keinen Sinn hat oder anders besser wäre. Das liegt nicht in deiner Entscheidungsbefugnis.

    So kann ich mir natürlich auch erklären, dass bei dir was liegen bleibt, wenn du irgendwo unterstützten musst. Gehe ich recht in der Annahme, dass du deine eigene Arbeit ohne diese Unterstützung auch gerade so in deiner Arbeitszeit schaffst? Ich will damit nicht sagen, dass es tatsächlich gerade genug Zeit ist, um alles zu schaffen. Aber wahrscheinlich schaffen es die anderen trotzdem schneller oder sind effizienter. Das sehen natürlich die Vorgesetzten und lassen sich dann auf deine Vorschläge nicht ein. Bei den anderen geht es ja auch.

    Zitat


    Ja. Aber es sind Absurditäten, die mit meiner Qualifikation nichts zu tun haben.

    Dieses Urteil steht dir nicht zu. Du bist weisungsgebunden. Das allerdings auch nur im Rahmen deines Arbeitsvertrages. Es gibt aber auch arbeitsvertragliche Nebenpflichten, die sich aus deinem Job heraus ergeben. Das muss nicht konkret im Arbeitsvertrag verankert sein. Auch wenn es unter deiner Qualifikation ist, wenn es dazu gehört, gehört es dazu. Du wirst in fast jedem Job mit Tätigkeiten konfrontiert werden, die nicht deiner Qualifikation entsprechen. Für manche Tätigkeiten rechnet es sich nicht, noch extra jemand einzustellen. Und die macht man dann halt mit. Sei froh, dass du einen Arbeitsplatz hast, der überwiegend deiner Qualifikation entspricht. Das Glück haben viele nicht.

    ich bin kein reiner Befehlsempfänger oder Ja-Sager.


    Zitat

    Du bist weisungsgebunden. Das allerdings auch nur im Rahmen deines Arbeitsvertrages

    das leuchtet mir ein. Damit komme ich zumindest einen Schritt weiter. Unsere Doktoren haben nicht umsonst drei Jahre lang promoviert.


    Hier liegt der Hund begraben. Ich soll Tätigkeiten ausführen, die nicht meinem Ausbildungsstand (oder Gehalt) entsprechen, ich habe einfach die Erfahrung nicht.


    Angenommen ich bin der C++ Überflieger, muss mich aber mit Buchungssätzen, Aktiva, Passiva auseinandersetzen. Auch wenn ich weisungsgebunden bin, das geht einfach nicht in meinem Kopf hinein. A. warum ich das machen muss? B. verstehen tue ich es auch nicht


    Zitat

    Bist du ein Perfektionist? Das kommt nicht immer an. Gut ist gut genug. Perfekt ist nicht notwendig


    Nein, gewissenhaft.

    Zitat

    Sei froh, dass du einen Arbeitsplatz hast, der überwiegend deiner Qualifikation entspricht.


    gerade in der jetzigen Corona-Situation bin froh einen Job zu haben. Aber durch meine Feuerwehr-Tätigkeiten und bei den Absurditäten falle ich vom Glauben ab.

    Zitat

    ich bin kein reiner Befehlsempfänger oder Ja-Sager.

    Da wär ich nie drauf gekommen. %-|;-D

    Zitat

    das leuchtet mir ein. Damit komme ich zumindest einen Schritt weiter. Unsere Doktoren haben nicht umsonst drei Jahre lang promoviert.

    Hier liegt der Hund begraben. Ich soll Tätigkeiten ausführen, die nicht meinem Ausbildungsstand (oder Gehalt) entsprechen, ich habe einfach die Erfahrung nicht.


    Angenommen ich bin der C++ Überflieger, muss mich aber mit Buchungssätzen, Aktiva, Passiva auseinandersetzen. Auch wenn ich weisungsgebunden bin, das geht einfach nicht in meinem Kopf hinein. A. warum ich das machen muss? B. verstehen tue ich es auch nicht

    Ok, jetzt klingelts. Ich hatte es genau anders herum vermutet.


    Jetzt könntest du zwei Sachen versuchen.

    Entweder ablehnen, weil du es tatsächlich nicht kannst.

    Oder anbieten, dich einzuarbeiten unter der Maßgabe, dass du dann mehr Geld erwartest. Könntest du dich theoretisch reinarbeiten?


    So pauschal gesagt, würde ich Dinge die über meiner Qualifikation liegen auch nicht machen. Und ich würde mich auch nicht reinarbeiten, solange das nicht entsprechend honoriert wird. Das wäre im Verhältnis zu den Doktoren nur fair.


    Ist natürlich heikel, wenn da der Job dranhängt, weil man es im Verweigerungsfall als Arbeitsverweigerung wertet.


    Naja, C++ und Buchhaltung sind tatsächlich zwei komplett andere Paar Schuhe. Das eine hat mit dem anderen null zu tun. Ich sehe da keinen Zusammenhang und würde das auch nicht machen. Und ich kann verstehen, wenn du das nicht verstehst. Und wenn du es nicht verstehst, kann man logischerweise auch nicht erwarten, dass du es machst. Also bei solchen Geschichten würde ich immer versuchen abzulehnen. Und notfalls einen anderen Job suchen. Theoretisch kannst du dich da aber tatsächlich auf deinen Arbeitsvertrag berufen. Das sind definitiv zwei getrennte Jobs. Und an jeder Tätigkeit hängt auch eine gewisse Verantwortung. Die würde ich nicht übernehmen wollen für etwas, dass ich so gar nicht gelernt habe.

    Zitat

    Nein, gewissenhaft.

    ;-D Gewissenhaftigkeit und Perfektionsmus sind Interpretationssache. Da sind die Grenzen fließend.

    Zitat


    gerade in der jetzigen Corona-Situation bin froh einen Job zu haben. Aber durch meine Feuerwehr-Tätigkeiten und bei den Absurditäten falle ich vom Glauben ab.

    Glaube ich dir. Aber wenn die Aufgaben sich wirklich so absolut von deinem erlernten Beruf unterscheiden, kann man nicht verlangen, dass du das machst. Zumindest in der Theorie.

    In der Praxis kannst du es da nur drauf ankommen lassen, dass du es nicht machst, weil du dafür nicht qualifiziert bist und dir die Verantwortung dafür einfach zu groß ist. Wenn da was schiefgeht, wirst du nämlich hingehängt.

    genau, jetzt verstehen wir uns.

    Zitat

    Jetzt könntest du zwei Sachen versuchen.

    Entweder ablehnen, weil du es tatsächlich nicht kannst.

    Oder anbieten, dich einzuarbeiten unter der Maßgabe, dass du dann mehr Geld erwartest. Könntest du dich theoretisch reinarbeiten?


    ablehnen, denn das ist eine Baustelle wo ich mir unsicher bin und das wird sich so schnell nicht ändern.

    Zitat

    Das sind definitiv zwei getrennte Jobs. Und an jeder Tätigkeit hängt auch eine gewisse Verantwortung. Die würde ich nicht übernehmen wollen für etwas, dass ich so gar nicht gelernt habe.

    sehe ich auch so, ich kann einfach nicht guten Gewissens etwas übernehmen, bei dem ich genau so würfeln könnte.

    Zitat

    Und notfalls einen anderen Job suchen


    ich verfolge schon Plan B, entweder der Unsinn hört auf oder ich bin weg.

    Zitat

    Und ich kann verstehen, wenn du das nicht verstehst. Und wenn du es nicht verstehst, kann man logischerweise auch nicht erwarten, dass du es machst. Also bei solchen Geschichten würde ich immer versuchen abzulehnen.

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    sehe ich auch so, ich kann einfach nicht guten Gewissens etwas übernehmen, bei dem ich genau so würfeln könnte.

    In einem kleinen Unternehmen wird die Buchhaltung nicht sonderlich kompliziert sein. Da wiederholt sich vieles und wenn es einen (ggf. externen) Ansprechpartner für Rückfragen gibt, dann ist das eine Tätigkeit, in die sich sehr viele einarbeiten können. Nix mit Würfeln.


    Ich spreche da aus Erfahrung, bin auch schonmal unverhofft dazu gekommen, dass die Buchhaltung plötzlich meine Aufgabe war (ohne entsprechende Vorkenntnisse). Ist nicht die spannendste Aufgabe, aber wichtig für das Unternehmen und man bekommt Einblicke in den unternehmerischen Maschinenraum. Ich bereue es nicht, dass ich das damals nicht abgeblockt habe.


    Aber im Gegensatz zu der TE finde ich eine Rolle als Feuerwehr/Problemlöser durchaus attraktiv. Ich mache gerne das, was gebraucht wird. Das heißt ja nicht, dass man das dann auf ewig macht.

    Zitat

    Aber im Gegensatz zu der TE finde ich eine Rolle als Feuerwehr/Problemlöser durchaus attraktiv. Ich mache gerne das, was gebraucht wird. Das heißt ja nicht, dass man das dann auf ewig macht.


    interessanter Gedanke ":/ Feuerwehr zu spielen bringt auf jeden Fall mehr Erfahrung in kurzer Zeit.


    Ich empfinde es allerdings als anstrengend. Kaum hast mal ein wenig Ruhe und Routine, schon kommt die neue Baustelle, die gelöst werden muss.


    Ich weiß in Summe nicht, ob es wirklich ein Gewinn für mich ist. Muss darüber mal nachdenken.