Zitat

    Gesten fing mein Vater dann auch noch damit an, dass ich ja eh viel zu schnell aufgeben würde und er sich solche Sorgen um die Ausbildung macht, von wegen Aufgeben bei Problemen. Ganz toll, so fällt es mir noch viel schwerer, weil dann schon zwei Parteien sauer sind.

    Ich kann nicht erkennen, daß dein Vater sauer auf dich ist. Ich denke, da reagierst du über. Er macht sich Sorgen um dich und äußert das, aber er ist nicht sauer!


    Und selbst wenn, na und? Dann ist er eben mal sauer, du triffst deine Entscheidungen und sonst niemand! Fertig!

    Wow, was für eine Resonanz und dann alles so tolle Tipps und liebe Antworten. Genial @:) @:) @:)


    Also, ich habe es geschafft, dem Job zu entkommen :-D . Zwar leider mit zwei kleinen Notlügen, das ärgert mich ganz schön. Doch nun bin ich frei und kann die zwei Wochen bis zum Ausbildungsbeginn genießen und mich nochmals richtig erholen.


    Die Familie war zwar sehr stinkig und beleidigt und auch relativ unfair, aber das war mir ja klar und ich bin so froh, es geschafft zu haben! Nun fordern sie allen Ernstes drei Euro zurück %-| , reiner Machtkampf.


    Es ärgert mich zwar sehr, dass ich nicht ganz die Wahrheit sagen konnte, doch das werde ich auch noch lernen, hoffe ich.


    Vielen Dank nochmals für euren Beistand @:)

    Ich freue mich für dich, Hawkeye! Und Notlügen hin oder her, ich denke, das eine oder andere, was wir hier geschrieben haben, war in der Konfrontation vielleicht doch ganz nützlich!


    Auf jeden Fall gut, daß du da raus bist! @:)

    Danke für euren Beistand :-D


    Findet ihr es also nicht so schlimm, dass ich zwei Notlügen angewendet habe? ich fühle mich deswegen nämlich bescheiden, obwohl ich doch eigentlich froh sein sollte, der Familie entkommen zu sein.

    Du hast die Notlügen angewendet damit du ab sofort nicht mehr zu der Familie hin musst, du hältst sozusagen die Kündigungsfrist nicht ein, richtig ?


    Das war nicht ok.


    AAAAAABER:


    War die Familie ok ? Ich lese hier immer davon, dass sie deine Zeit entgegen der Absprachen in Anspruch genommen haben, dass sie dir gedroht haben, falls du kündigst dass ihr Sohn von seinem Verhalten her wohl eher dein "Boß" war, dass du trotz Krankheit hättest kommen sollen, dass sie verhindert haben dass du einen Arbeitsunfall meldest...


    UND DESHALB SIND DIE NOTLÜGEN IN DIESEM FALL ZU RECHTFERTIGEN !


    (ok das ist meine Meinung, aber hoffentlich nicht nur meine)


    "Ehrlicher" wäre eine Krankschreibung aus psychischen Gründen aber weiß man ob das nicht später mal rauskommt und dir im Berufsleben Steine in den Weg wirft ? (der Teufel ist ein Eichhörnchen). Und du wärst auch nicht mehr als Arbeitskraft für die Leute verfügbar.


    Ich weiß, ich habe zuerst geschrieben, dass du die Kündigungsfrist einhalten sollst, aber da habe ich eher daran gedacht, ob deine Ex-Arbeitgeber dich dann rechtlich drankriegen können. Dieses Problem ist ja nun "gegessen".


    Ich möchte dir jetzt nicht raten, dich in Zukunft durchs Leben zu "schlängeln" und öfter Notlügen anzuwenden, aber manchmal muss man abwägen, wie man seine Energie am besten einsetzt und wo man sie verschwenden würde. Du brauchst deine Kraft jetzt für die Ausbildung. Ein finanzieller Rückhalt ist auch vorhanden. Also schau nach vorne !

    Ich hab grad ein ähnliches Problem und würde wenn ich du wäre kündigen.


    Mich selbst würde es überfordern den Nebenjob und die Ausbildung zu meistern. Ich bin schon froh,wenn ich 8 Stunden Praktikum überlebe. Nebenbei noch zu arbeiten, würde ich gar nicht packen.


    Wenn du Teilzeit gearbeitet hast, warst du wie lange dort? Zwei Jobs halte ich mit deinen Problemen als sehr viel. Muss aber jeder selbst wissen.

    Tina, ich hab mittlerweile gekündigt ;-) Viel Erfolg beim Praktikum!


    Eine richtige Kündigungsfrist hatte ich nicht, lief ja alles nach Absprache. Ich habe gesagt, dass ich ab sofort wegen privater Veränderungen keine Zeit mehr hätte, an keinem Tag. Das stimmt nicht, aber so konnte ich verhindern, dass ich jeden Tag der Ferien arbeiten muss. Krankschreibung, ich weiß gar nicht, wie sie da reagiert hätten, da es halt anders als in einem normalen Job lief. Selbstverständlich überweise ich für diese zwei Wochen auch das Geld zurück, finanziellen Schaden hat die Familie nicht.


    Als zweite Notlüge habe ich gesagt, dass ich nun meinen Stundenplan bekommen hätte und einfach eine Betreuung nicht leisten könnte. Stimmt so halb, wenn ich wirklich wollte, könnte ich schon, mit vielleicht etwas weniger Stunden. Aber ich will ja nicht ;-D Dagegen konnten sie nichts sagen, daher habe ich diese Notlügen gewählt.

    Find ich völlig legitim. Da brauchst du wirklich kein schlechtes Gewissen haben.


    Weißt du, es ist lobenswert und oft richtig, die Wahrheit zu sagen. Aber was hätte es dir in deiner Situation gebracht? Ich glaub nicht, dass die Familie besonders einsichtig oder verständnisvoll gewesen wäre und letztendlich ist es nicht deine Aufgabe, sie irgendwie zum Besseren zu erziehen. Und die Diskussion hätte dich sicher unnötig viel Kraft gekostet und besser hättest du dich danach sicherlich auch nicht gefühlt.

    @ hawkeye007

    Zitat

    Ich habe gesagt, dass ich ab sofort wegen privater Veränderungen keine Zeit mehr hätte, an keinem Tag.

    Stimmt ja auch – Du brauchst die Zeit für Dich. Ob Du sie brauchst, um den ganzen Tag an die Wand zu starren oder irgendetwas zu tun, ist doch egal. ;-)