Besuch zu Weihnachten

    Hallo, mich beschäftigt was ganz stark, und macht mir Angst. Wir leben zusammen mein Mann, ich mein Sohn mit Frau in zwei Doppelhaushälften, wo ein Durchgang gemacht wurde. Alle Jahre wieder fährt meine Schwiegertochter zu ihren Rltern, wo sich so ziemlich sämtliche Verwandschaft trifft. Es wird zwar diesmal, denke ich dezimiert, aber sie lässt sich nicht davon abhalten. Mein Sohn ist eine Risikoperson mit Asthma, sowohl wir beide über 60, mein Mann Diabetiker, und ebenfalls leicht Asthma krank. Ich hab sie darum gebeten, doch dieses eine Jahr einmal Zuhause zu bleiben. Da stoße ich auf Granit. Ich bin sehr besorgt, weniger um uns, als um meinen Sohn. Soll mich nicht einmischen, ich weiss, aber die Infektionszahlen, immer höher.

  • 178 Antworten
    Zitat

    Es wird zwar diesmal, denke ich dezimiert, aber sie lässt sich nicht davon abhalten.

    Was heißt denn dezimiert? Wird sich an die Regeln gehalten? Reines Asthma bei jüngeren Menschen ist jetzt kein wahnsinniges Risiko.

    Ansonsten sind doch sowohl dein Sohn als auch deine Schwiegertochter erwachsen, d.h. die können das Thema doch wohl für sich selbst entscheiden?

    Ratlos23 schrieb:
    Zitat

    Es wird zwar diesmal, denke ich dezimiert, aber sie lässt sich nicht davon abhalten.

    Was heißt denn dezimiert? Wird sich an die Regeln gehalten? Reines Asthma bei jüngeren Menschen ist jetzt kein wahnsinniges Risiko.

    Ansonsten sind doch sowohl dein Sohn als auch deine Schwiegertochter erwachsen, d.h. die können das Thema doch wohl für sich selbst entscheiden?

    Ja, aber Renate kann sich dabei auch unsicher fühlen dürfen. Sie betrifft es eben auch. Es wird dir, liebe Renate, dann wohl nichts übrig bleiben, als dich nach dem Treffen von allen eine Weile abzukapseln.

    Es sind schwierige Zeiten, wo manchmal leider übersehen wird, dass manche schlicht Angst haben.

    GreenVelvet schrieb:

    Es wird dir, liebe Renate, dann wohl nichts übrig bleiben, als dich nach dem Treffen von allen eine Weile abzukapseln.

    das wäre auch mein Tipp. Nach Rückkehr würde ich mich 10-14 Tage fernhalten. Das ist ja möglich, wenn ihr getrennte Haushalte habt. Das würde ich auch klar so kommunizieren. Ansonsten , ja ich kann deine Bedenken verstehen, aber wie schon gesagt, sie sind erwachsen. Sie entscheiden und müssen im schlimmsten Fall die Konsequenzen tragen.

    Hat der Durchgang keine Tür? Wenn ja, dann macht doch die Tür für eine gute Woche zu, nachdem die Schwiegertochter zurück ist.

    Ja, eine Tür ist da, der Durchgang wurde hauptsächlich wegen unseren zwei Katzen und dem Hund gemacht. Ich hab eine Riesenangat um meinen Sohn, der hatte vor einiger Zeit mal so ein schlimmes Bronchialproblem, dass er in die Notaufnahme musste. Er wird sich von seiner Frau nicht abkapseln.

    jeder erwachsene Mensch entscheidet für sich selbst. Die Angst um den Sohn kann ich aus emotionaler Sicht nachvollziehen, dennoch ist er ein mündiger, erwachsener Mann mit eigenem Leben. Er entscheidet für sich selbst und das solltest Du akzeptieren. Entscheide Du für Dich, wie Du danach mit der Situation umgehen willst. Sprich: Tür auf oder zu.

    hallo Renate,


    ich kenne jetzt leider nicht deine Einstellung zu Corona und auch nicht eure übliche Art der Kommunikation miteinander. Ich weiß zudem nicht, wie wohlwollend ihr sonst miteinander umgeht und was es so für Bedürfnisse und Grenzen gibt und ob sich bei euch allgemein darum bemüht wird, sich gegenseitig darin zu unterstützen. Ich weiss auch nicht, ob sich ihr Mann Sorgen macht.

    Dass ihr so nah beieinander wohnt mit Durchgang und die Frau eures Fitness dem zugestimmt hat, lässt auf ein gutes Verhältnis schließen.


    Als Lösung fällt mir folgendes ein: Ihr haltet nach ihrer Rückkehr 14 Tage Abstand. Falls ihr Mann sich auch Sorgen macht, sie aber unterstützen will in ihrem Bedürfnis, nach Hause zu fahren, könnte er danach ja bei euch wohnen in der Zeit.....


    🤷🏼‍♀️

    Renate.b schrieb:

    Ja, eine Tür ist da, der Durchgang wurde hauptsächlich wegen unseren zwei Katzen und dem Hund gemacht. Ich hab eine Riesenangat um meinen Sohn, der hatte vor einiger Zeit mal so ein schlimmes Bronchialproblem, dass er in die Notaufnahme musste. Er wird sich von seiner Frau nicht abkapseln.

    Erstmal ist Asthma an sich kein so großes Risiko.


    Ansonsten kann ich dich gut verstehen, aber auch er muss selbst entscheiden dürfen (ohne dass du ihm das vorwirfst oder ihr) und ich denke mal, er wird mit seiner Frau darüber sprechen und selbst entscheiden.


    Im Augenblick müssen alle Erwachsenen Entscheidungen treffen und es wird nicht leichter durch Vorwürfe, wenn man selbst etwas anders machen würde.


    Ich fürchte, zu diesem Weihnachten wird es diesbezüglich eine Menge Krach in Familien geben :-/

    Zitat

    Erstmal ist Asthma an sich kein so großes Risiko.

    Nein?


    Renate.b ich verstehe dich vollkommen aber dein Sohn ist erwachsen, du wirst leider nichts tun können außer dich zurückzuziehen oder die nächsten 14 Tage Sohn und Schwiegertochter nur mit Maske zu begegnen.

    Ansiga9999 schrieb:
    Zitat

    Erstmal ist Asthma an sich kein so großes Risiko.

    Nein?


    Renate.b ich verstehe dich vollkommen aber dein Sohn ist erwachsen, du wirst leider nichts tun können außer dich zurückzuziehen oder die nächsten 14 Tage Sohn und Schwiegertochter nur mit Maske zu begegnen.

    https://rp-online.de/panorama/…uer-covid-19_aid-54859739


    Ja. Ich bin selbst Asthmatiker und habe mich dahingehend informiert und auch mein Pneumologe hat mir das bestätigt.

    Ansiga9999 schrieb:
    Zitat

    Erstmal ist Asthma an sich kein so großes Risiko.

    Nein?


    Renate.b ich verstehe dich vollkommen aber dein Sohn ist erwachsen, du wirst leider nichts tun können außer dich zurückzuziehen oder die nächsten 14 Tage Sohn und Schwiegertochter nur mit Maske zu begegnen.

    Ich habe eine Klientin, die Asthma hat und sie bekam Corona.


    Sie hatte gefühlt eine ganz kleine Erklärung..... nicht der Rede wert und ist wieder komplett gesund