• Betrunkener Jugendlicher, niemand kümmerte sich um ihn

    Hallo, ich muss einfach etwas loswerden! Ich war heute mit meinem Mann und meinem Sohn in der Innenstadt unterwegs. Nach einiger Zeit bekamen wir Hunger und setzten uns an einem S-Bahn abgang außen auf die Steine. Bis mir beim Essen ein "Mann" auffiehl der leicht kauernt oben auf den ersten drei Treppen saß. Im ersten Moment dachte ich er würde in…
  • 270 Antworten
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    Hättest du bei einem Autounfall auch so gehandelt, denn wer Autofahren kann...s.Zitat

    Du vergleichst jetzt ernsthaft das autofahren und den bewußten übermäßigen Verzehr von Drogen?? Ähhh.... ahja

    Zitat

    Zu schnelles Autofahren kann man was die Leichtsinnigkeit angeht damit vergleichen..

    Naja... ich denke mal schnelles Fahren führt nun nicht immer zu einem Unfall, viel Alkohol aber eigentlich immer zum "Besoffen sein"...


    Also: wer schnell fährt geht ja nicht davon aus einen Unfall zu bauen, wer jedoch in Massen Alkohol trinkt legt es doch darauf an besoffen zu sein.

    @ Benetton:

    Was genau meinst du mit Dramatisieren? Dass ich das zu schlimm finde und es letztendlich weniger schlimm ist? Das stimmt doch so, wie ich es schrieb. Ich nutze meine Zeit, um jemand anders zu helfen, der seine Zeit verschwendet ( zumindest nach meiner Ansicht ). Ob ich da nun "nutzen" oder "opfern" schreibe, es meint das gleiche.

    Zitat

    Warum pochen hier viele so sehr aufs Alter? Wir wissen doch gar nicht, wie alt er war.

    Na ja, ob er 14 oder 22 war, kann man doch so ungefähr abschätzen. Ob er nun 13, 14 oder 15 war, halte ich für unerheblich.

    Zitat

    ich denke mal schnelles Fahren führt nun nicht immer zu einem Unfall, viel Alkohol aber eigentlich immer zum "Besoffen sein"...

    Ja, aber nicht unbedingt in einen so krassen Zustand des Besoffenseins, wie er hier geschildert wurde. Schnelles Fahren gefährdet *andere* in erheblichen Maß, besoffen herumfallen im Wesentlichen den Besoffenen selber -- aber das nur am Rande.

    Zitat

    Und was hat das jetzt mit der Diskussion zu tun..

    Ich bin nicht mehr und nicht weniger auf das Beispiel eingegangen als du ;-) *:)

    Zitat

    Hättest du bei einem Autounfall auch so gehandelt, denn wer Autofahren kann...s.Zitat

    bei einem Unfall mit Verletzten ist der Notstand defintiv gegeben, bei einem kotzenden Jugendlichen seh ich ihn (immer noch) nicht.

    Zitat
    Zitat

    Ich denke, dass die Polizisten richtig Ärger bekommen, sollten sie so einen Typen mitnehmen und der kotzt, aspiriert und segnte das Zeitliche.

    Wieso ???

    Überlegen wir mal wieso:


    Vielleicht weil Polizisten über keinerlei Medizinisches Fachwissen verfügen?


    Vielleicht weil sie keinerlei Medizinisches gerät haben um angemessen auf einen Notfall zu reagieren?


    Weil sie selbst wenn sie das Gerät hätten sie dieses weder Einsätzen könnten noch dürften?


    Ein Polizist kann genau so viel wie du tun und nicht mehr.

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    Wie gut das allein schon das Gesetz vorsieht zumindest Hilfe zu holen wenn jemand aussieht als benötige er hilfe... und wenn ich schon lese das sich darüber aufgeregt wird das Rettungssanitäter o.d.gl sich aufregen weil sie mal zu nem Einsatzort gerufen werden wo dann jemand ihre Hilfe nicht möchte ??? ?? Hallo gehts noch? Erstens ist das euer Job und davon abgesehen holt man besser einmal zuviel Hilfe als einmal zuwenig.

    Ja Voll Qualifizierter Krankentransport und Rettungsdienst gehören zu meinem Job.


    Nicht zu meinen Job gehört es 3x Pro Wochenend-Nacht mit Sonder und Wegerechten Auszurücken (nicht ungefährlich) weil irgend wer die Rettung ruft ohne auch nur ein mal Gefragt zu haben ob überhaupt Hilfe nötig ist.


    Ja man holt uns lieber ein mal zu viel als ein mal zuwenig, aber weißt du wie oft wir diesen Spruch hören?

    Es ist nicht in meinem Sinne jemanden persönlich anzugreifen...


    Aber ich denke und bleibe bei der Meinung das man besser einmal zuviel als einmal zuwenig Hilfe holt.


    Man kann drad als "Laie" nicht beurteilen wie schlecht es jemanden geht oder wie kritisch so ein Zustand werden kann.


    Aber da ich häufig mit soetwas konfrontiert werde und schon häufig Folgen von zu hohem Alkoholgenuß gesehen habe rufe ich liebe Hilfe... und dafür ist das zuständige Personal eben einfach da um zu beurteilen ob es jemanden wirklich so schlecht geht das er ärztliche Hilfe oder beaufsichtigung braucht oder nicht...

    Es geht nicht um den Betrunkenen an sich.


    Wenn man nicht in der Lage ist das ein zu schätzen ist das inordnung.


    Was aber gar nicht geht: Hilfe rufen ohne denn Vermeintlichen Patienten auch nur angesprochen zu haben.


    das würde uns so viele Fehleinsätze ersparen bei denen z.b einfach ein Obdachloser auf einer Bank schläft.

    Ok, das "jemand" auf der Bank einfach nur schläft ist aber auch ein anderes Beispiel, hier geht es um einen " total besoffenen Jugendlichen" und ich denke da hat sie richtig gehandelt. Sie hat die Polizei um Hilfe gebeten und ich denke da ist nicht verwerfliches dran. Es ist heutzutage ja auch nicht immer ungefährlich besoffene anzusprechen, gerade bei manchen Jugendlichen sinkt die Hemmschwelle bis auf den 0 Punkt besonders wenn sie getrunken haben.


    Also ich denke wenn jemand scheinbar auf der Bank schläft, kann man ihn bestimmt ansprechen wenn man sich das zutraut, oder jemand anderen dabei holen. Aber in diesem Fall wurde alles richtig gemacht, sie hat die Polizei um Hilfe gebeten und deren Aufgabe wäre es gewesen sich sofort darum zu kümmern wenn nicht ein anderer schwerwiegenderer Fall vorgelegen hat.