Bewerber-Foto, digital oder aufgeklebt?

    Ich muss mich auch bald einreihen in die Reihe der Bewerbungs-Vielschreiber.


    Nun habe ich eine Frage:


    Fotos bekomme ich bei meinem Fotografen üblicherweise in 4er-Packs oder evt auch schonmal 10er-Pack. Aber, als Arbeitsloser schreibt man ja durchaus mal eben mehr Bewerbungen (man liest ja immer wieder von "Dutzende von Bewerbungen" bis das richtige Unternehmen gefunden wurde).


    Muss ich da jedes Mal ein Foto aufkleben oder kann ich mir das von dem Fotografen digital draufdrucken lassen?


    Ich frage natürlich, weil ich mir da eine Kostenersparnis vorstelle.


    Wirkt das modern oder eher schlecht?


    Selbst wenn ich "nur" 30 Bewerbungen schreibe – da werd ich ja arm an den Fotos – ich bewerbe mich deutschlandweit auf eine Ausbildung, bzw. möglicherweise auf 2 verschiedene Ausbildungen, wenn ich 2 finde, für die ich mich von Fähigkeiten, Motivation etc. geeignet halte...

  • 56 Antworten

    Ich mache es SEHR abhängig von der Stelle. Wenn es per Email geht oder sogar gewünscht ist, nutze ich das natürlich (hab' 2 Bilder vom Fotografen auf DVD).


    Bei guten Stellen nutze ich ein Foto, sogar im Format 6x8cm auf dem Deckblatt (mit dem ich immer arbeite). Bei weniger "tollen" Stellen arbeite ich mit gedruckten Deckblättern – allerdings nur mit Farb-Laserdrucker.


    Ehrlich gesagt würde ich lieber ein wenig mehr investieren. Die Pauschale vom Arbeitsamt deckt das durchaus ab. Und die in der Steuererklärung sowieso.

    Hallo BücherMaus,


    wenn Du Dich per E-Mail bewirbst, dann das Foto in den Lebenslauf (.pdf oder .doc, was immer gefragt ist) einfügen, sonst aufkleben. Falls Du vom Fotografen das Foto nicht als Datei bekommen hast, dann in hoher Auflösung einscannen. Das Foto auf den Lebenslauf auch nicht mit einem Riesenkleks Uhu aufpappen, sondern mit einem Pritt-Stift vorsichtig anheften. Mit etwas Glück kannst Du es bei nicht erfolgreicher Bewerbung wieder ablösen und noch einmal verwenden. Spart auch Geld.


    Übrigens bei .doc-Dateien aufpassen, daß nicht alte Informationen drin versteckt sind, da gab es schon peinliche Überraschungen.

    Du hast natürlich recht, der kluge Mann verschickt nur pdf-Dateien. Erstens gibt es da keine versteckten Informationen, zweitens wird das Layout so wie ich es will und ist nicht vom Zufall abhängig. Allerdings gibt es tatsächlich Firmen, die verlangen explizit Word-Dateien und schließen pdf aus. (Selbst erlebt.) Was willst Du da machen? Deshalb mein Hinweis.

    Also ich habe für Bewerbungen für meinen Ausbilungsplatz auch Fotos machen lassen. Und zwar sowohl digital als auch Abzüge (auf mattem Fotopapier).


    Digital braucht man schon deswegen, weil 99% der Bewerbungen heute online oder mit Mail gehen.


    Dann habe ich noch eine "Angebermappe" mit aufgeklebtem großformatigem Foto auf der Titelseite. Diese Mappe nehme ich nur zu Bewerbungsgesprächen mit.


    Bei Mappen, die ich verschicke, ist das Bild auch nur aufgedruckt.


    Das waren Tipps von einem Bekannten, der als Personalcoach für verschiedene Unternehmen arbeitet.

    Zitat

    Das waren Tipps von einem Bekannten, der als Personalcoach für verschiedene Unternehmen arbeitet.

    Und der hat tatsächlich empfohlen, die Bilder nur aufzudrucken? Soll das besonders gut ankommen oder rangiert es eher unter "ja ok, kann man machen"? Bei uns in der Firma wird das z.B. nicht so gerne gesehen. Also ein Kandidat fliegt deshalb nicht gleich aus dem Rennen, aber eine Bewerbung mit richtigem Foto kommt definitiv besser an, macht einfach mehr her und sieht nicht so nach "hat sich noch bei zig anderen beworben und wollte Geld sparen" aus.

    Zitat

    Und der hat tatsächlich empfohlen, die Bilder nur aufzudrucken?

    Der meinte, in den seltenen Fällen, wo ne Bewerbung noch per Post geschickt wird, genügt das. Bei größeren Unternehmen werden die eh eingescannt und dann entsorgt (darunter zähle ich jetzt auch zurücksenden, was aber auch seltener wird, oft landet der Kram dann im Reißwolf.


    Und er rät auch ab sich per Post zu bewerben, wenn eine Mailadresse angegeben ist.


    Papier ist in dem Fall ein Minuspunkt, besonders wenn er Job den Einsatz moderner Technik vorsieht.