• Bossing: Schläge durch Vorgesetzten – Wie reagieren?

    Vorab geklärt: Es geht hier nicht um "spaßige Neckereien" wie sie wohl oft unter Freunden und Bekannten vorkommen sondern um knallhartes Mobbing durch einen Vorgesetzten. Wie verhält sich ein Angestellter in solchen Fällen richtig wenn es keine Zeugen gibt die nicht auf der Seite des Chefs sind? Schließlich kann der Bosser sagen der Angestellte sei ein…
  • 31 Antworten

    @ Alias

    Wenn du ein konkretes Mobbing-Problem hast, schilder uns das und vieleicht kann die med1 Gemeinde dir auch ganz konkret raten wie du dich entsprechend verhalten kannst, bzw wie und wo du dir Hilfe holen könntest.


    Was ist passiert? Geht es um dich?


    Wenn du nur theoretisch diskutieren willst, bist du im Café doch besser aufgehoben, nicht?


    *:) @:)

    Der_ Alias

    Ich verstehe kein Wort. Um welche Arbeit geht es, was macht der Vorgesetzte.


    Allerdings verstehe ich die Frage auch nicht ganz - wenn jemand mir gegenüber gewalttätig wäre, würde ich ihn schlichtweg verklagen. Das hat doch nichts damit zu tun in welchem Arbeitsverhältnis ich zu dem stehe. Warum macht es also der Betreffende nicht - denjenigen zu verklagen, der ihn schlägt? Wieso geht er überhaupt noch hin?

    Zitat

    Diese Person ist Arzt!

    Zitat

    Also ein Maurer lässt sich nach Schlägen von seinem Chef hinfallen, bleibt liegen und der nächste Bagger überfährt ihn?

    Ein Maurer wird es doch wohl schaffen bei derlei Frechheit einem Arzt das Gebiss neu zu arrangieren. Man muss sowas auch nicht unnötig in dier Länge ziehen :=o

    Die Frage ist nur wie reagiert ein Angestellter in einer solchen Situation richtig!


    Hier einige Möglichkeiten:


    -der betroffene wehrt sich, schlägt zurück und riskiert eine Kündigung


    -der betroffene zeigt vor gericht an und verliert weil es keine Zeugen gibt


    -der betroffene arbeitet weiter und riskiert den totalen Burnout weil weiter gebosst wird


    -der betroffene kündigt um weiteren Ärger aus dem Weg zu gehen

    Hmmmm?! ":/


    ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mich ein Vorgesetzter oder meine Vorgesetzte schlagen könnte. Die Sklaverei ist doch schon lange abgeschafft!


    Vom Hörensagen, ist mir ein Fall bekannt, wo zwei Arzthelferinnen sich geschlagen haben und die eine dabei so verletzt wurde, dass es als Arbeitunfall der Berufsgenossenschaft gemeldet worden ist.


    Hat dich je ein Vorgesetzter oder Kollege geschlagen, geschubst oder absichtlich verletzt? Bist du betroffen und brauchst Hilfe?


    :)* :)* :)*

    Zitat

    Im Vorbeigehen sodass es keiner bemerkt! ein heftiger Hieb in die Seite. Also einmal aber richtig!

    Zitat

    Die Frage ist nur wie reagiert ein Angestellter in einer solchen Situation richtig!


    Hier einige Möglichkeiten:

    Und hier noch eine weitere, denn so hat es meine ehemalige Kollegin gemacht, als ihr Chef ganz aus Versehen exakt zum gleichen Zeitpunkt wie sie durch die Tür musste und sie dabei an der Brust streifte:


    Sie ist ihm dann umgehend mit ihren spitzen Absätzen kräftig auf die Zehen getreten. Ganz aus Versehen natürlich.


    o:)

    Zitat

    dass es als Arbeitunfall der Berufsgenossenschaft gemeldet worden ist.

    :=o

    Zitat

    Sie ist ihm dann umgehend mit ihren spitzen Absätzen kräftig auf die Zehen getreten. Ganz aus Versehen natürlich.

    Arbeitsunfall oder Kündigung ??? :|N

    Zitat

    Die Frage ist nur wie reagiert ein Angestellter in einer solchen Situation richtig!

    So, wie er es als richtig für sich sieht.

    Zitat
    Zitat

    dass es als Arbeitunfall der Berufsgenossenschaft gemeldet worden ist.

    :=o

    Klar, kann jede Verletzung am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur und von der Arbeit gemeldet werden.


    Ganz gleich ob dich ein Kollege vor Freude über eine gute Nachricht oder ein gewonnenes Fußballspiel ein bisschen all zu übermütig anspringt und dir deiner Schulter verletzt oder dir eine Kollegin bei einer Rauferei die Nase blutig schlägt, dich eine Vespe sticht, dich der "Chef" im vorbeigehen kräftig in die Seite boxt, dich die Treppe runterschubst oder dir falls du im Krankenhaus arbeitest, ein Kollege/Kollegin mit dem rollenden Krankenbett in die Hacken fährt und deine Achilesehne dabei verletzt.

    Zitat

    Sie ist ihm dann umgehend mit ihren spitzen Absätzen kräftig auf die Zehen getreten. Ganz aus Versehen natürlich.

    ;-D ;-D ;-D


    Wenn er sich bei einer Verletzung in der Unfallambulanz gemeldet hätte, den Fall so geschildert hätte wäre auch das der entsprechenden BG gemeldet worden.


    Das sind nämlich alles Vorfälle die beim zeitnahen Arztbesuch (am besten im Krankenhaus Unfallambulanz) automatisch der entsprechenden Berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung gemeldet werden. Jeder Arbeitnehmer ist über seinen Arbeitgeber dort gesetzlich vorgeschrieben versichert.


    Wenn dich also dein Chef mal haut kannst du reflexartig aus "Versehen" mal zurückschlagen, oder du fängst gleich an zu jammern, lässt dich ins Krankenhaus fahren und dich röntgen ob nicht doch was gebrochen ist und schilderst denen den Fall.


    Wetten er haut dich nie wieder?!

    Ich würde mir in solchen Fällen eine andere Arbeit suchen. Dem AA davon berichten und möglicherweise in Abstimmung mit dem Amt selbst kündigen.


    Vor einigen Jahren hatte mein Schwager schlimme Rückenprobleme. Als er endlich wieder arbeiten konnte, wurde er von seinem Vorgesetzten auf einmal laufend schikaniert. Es würde zu weit führen das hier alles auf zu schreiben. Er war psychisch am Ende. Hat nach einer neuen Stelle gesucht. Statt zu einem Arzt, ist er zum Arbeitsamt gegangen. In einem Gespräch wurde ihm dort mitgeteilt, dass er in diesem Ausnahme(Mobbing)fall selber kündigen könne, ohne die drei Monate Sperrfrist.

    ":/


    Arbeitsverträge kann man lösen !


    :)_ will man an Diesem Arbeitsplatz wirklich Arbeiten !?


    Wenn mich jemand am Arbeitsplart schlägt, bespuckt, kratzt.... warum will ich dort bleiben ?


    :-) Anzeigen ? ??stimmt, könnte erfolglos sein?? aber, wenn man es toleriert macht der Täter sicher weiter.


    ;-) Kündigungsfristen sind dann auch nicht einzuhalten.