Burn out

    Hallo, ich mache mir grosse Sorgen, um meinen erwachsenen Sohn. Er arbeitet in der Pflege, dort sind die Zustände unvorstellbar. Zur Zeit sind einige krank, und mein Sohn kommt jeden Tag später raus, zuletzt waren es 11 Std, ohne Pause. Daheim auf die Couch, und eingeschlafen. 11 Tage durch arbeiten, und heute mal frei. Morgen muss er schon wieder einspringen. Er hat vor morgen anzurufen, und sich am Montag krank schreiben zu lassen. Ich sehe es ihm an, wie es ihn immer schlechter geht. Total blass und nur am schlafen. Vorletzte Woche als er frei hatte, schlief er 15 Std.durch Das geht so nimmer weiter.hat such gesagt, dass ihm der Job ank....., keine Freude mehr macht. Hoffentlich schreibt ihn der Doc länger krank. Ich weiss, er ist erwachsen, aber ist und bleibt mein Kind . Soll ich mich wohl einmischen, und mit dem Arzt reden.?

  • 84 Antworten
    Renate.b schrieb:

    Soll ich mich wohl einmischen, und mit dem Arzt reden.?

    Nein, denn


    Renate.b schrieb:

    er ist erwachsen

    Und Ärzte, die ihre Schweigepflicht ernst nehmen, reden nicht mit Dritten über ihre Patienten.

    Renate.b schrieb:

    11 Std, ohne Pause

    Er arbeitet ja nicht 11 Std ohne Pause, das ist ja mit dem Arbeitsschutzgesetz gar nicht konform.



    Wenn er 11 Std am Tag arbeitetm ohne Pause, 11 tage hintereinander dann scheint da was nicht zu stimmen.

    Da nützt auch keine Krankschreibung.


    Dein Sohn muss mit seinem Vorgesetzten sprechen, also mit der Pflegeleitung das dass so nicht geht.

    Gat er , sie hat es selbst gesehen, dass er no arbeitet und Feierabend hätte. Ihr Kommentar, sind Sie immer noch da? Mein Sohn hat geantwortet, ist nicht mehr zu schaffen, da ist sie gegangen.

    Verhueter schrieb:
    Renate.b schrieb:

    Soll ich mich wohl einmischen, und mit dem Arzt reden.?

    Was willst du dem wieso erzählen?!

    Das er ihn wenigstens eine Woche krank schreibt, oder länger

    Dein Sohn muss das unbedingt selbst erkennen und daraus für sich Konsequenzen ziehen und handeln!

    Burnout entwickelt sich auch bei Menschen, die nie gelernt haben für sich selbst Verantwortung zu übernehmen!


    Kinder müssen selbst mal scheitern dürfen und dann von sich aus daraus gestärkt hervorzugehen! Das kannst du ihm nicht abnehmen!

    Ich weiß dass das als Mama schwer mitanzusehen ist, auch du musst loslassen und darauf vertrauen, dass er letztendlich das richtige für sich tut!

    Renate.b schrieb:

    Ihr Kommentar, sind Sie immer noch da?

    Nun, dass ist dann aber ein hausgemachtes Problem, also er muss gar nicht so lange arbeiten.


    Wenn er da selber nicht drauf achtet, wird er einen Burn Out bekommen.


    Sag deinem Sohn er soll keine Überstunden machen und wenn seine Schicht zu Ende ist auch nach Hause gehen. Sag ihm er soll auch seine Pausenzeit einhalten.


    Er ist ja nicht der einzigste Pfleger auf der ganzen Station.

    Er ist jung, er hat noch nicht gelernt auf sich selber zu achten, also Selbstschutz.

    Sicher möchte man Patienten helfen, aber zu allererst muss man auf sich selber hören und sich schützen, erst dann kommt der Patient.


    Wenn er nicht auf sich achtet, freiwillig so viel arbeitet, wird er schnell Fehler durch Übermüdung machen. Fehler am Patienten können böse enden.


    Er muss lernen das er sich nicht für die Patienten aufopfern muss, dass ist völliger Käse und es bringt auch nichts.

    Hab ich ihm schon gesagt, auch dass seine Gesundheit wichtiger ist als der Job. Er ist halt Fachkraft, und stellvertretender Wohnbereichsleiter. Er kann nicht einfach alles pünktlich hinschmeissen, so sein Kommentar. Z.B. 5 min vor Feierabend Neuzugang, Notfall, Gespräche mit Angehörigen usw.

    Hyperion schrieb:
    Renate.b schrieb:

    Er ist halt Fachkraft, und stellvertretender Wohnbereichsleiter.

    Wie alt ist er denn?

    37

    ihr werdet euch fragen: also er wohnt neben uns in der zweiten Doppelhaushälfte, mit seiner Frau. Die redet auch schon auf ihn ein, dass er was ändern muss.

    Renate.b schrieb:

    37

    Asoo. Ich hate das so verstanden das er noch jünger ist oder berufsanfänger.


    Naja, mit 37, da sollte er wirklich auf sich achten können und das so einteilen das er nicht 11 Std arbeitet.


    Er ist ja auch stellvertrendender Wohnbereichsleiter. Heisst, es gibt da also noch die Leitung.


    Wo ist die denn?

    Hallo Renate,


    grundsätzlich würde ich mich Hyperion anschließen. Konsequent die Arbeits- und Pausenzeiten einhalten. Nun kann ich verstehen, dass er sich damit schwer tut bei einem Job, der sich überwiegend am und mit Menschen abspielt. Jeder Arzt und jede Krankenschwester wird da auch ein Lied von singen können.


    Ich bin aber hier drüber gestolpert:

    Zitat

    ihr werdet euch fragen: also er wohnt neben uns in der zweiten Doppelhaushälfte, mit seiner Frau. Die redet auch schon auf ihn ein, dass er was ändern muss.

    Mal angenommen er zieht es konsequent durch und hält die Arbeits- und Pausenzeiten ein und riskiert eventuell seinen Job. Oder er kündigt selbst. Können das er und seine Frau - eventuell mit eurer Unterstützung - finanziell auffangen? Gäbe es sonst irgendwelche Probleme, sollte er seinen Job verlieren?


    Ansonsten wäre es besser, denke ich, wenn er sich eine andere Arbeitsstelle sucht. Im Bereich Pflege sind die Möglichkeiten ja doch breit gefächert.