• Corona-Ausbruch nach Restaurantbesuch in Niedersachsen

    https://www.welt.de/vermischte…ant-in-Niedersachsen.html Was verschwiegen wird, ist dass es sich hierbei um eine geschlossene Veranstaltung mit 40 geladenen Gäste gehandelt hatte, nicht um einen normalen Restaurantbesuch. Kann man auf der Facebook-Seite des Lokals nachlesen. Dort ist ein Artikel aus der örtlichen Presse abgedruckt. Angenommen, bei…
  • 53 Antworten

    In meinem Umfeld sind 2 an Corona verstorben...hat mir bewusst gemacht,wie gefährlich diese Krankheit ist.

    Rückkehr zum normalen Leben wäre zwar schön,aber viele unterschätzen die Gefahr 🙈...man merkt es oft erst, wenn im Umfeld Menschen sterben oder sehr schwer erkranken..und es sind nicht immer nur Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen🙈 ...auch wenn die Zahlen runtergehen..passt auf euch auf und geht keine Risiken ein...

    Zitat

    aber die Zahlen sind doch vergleichsweise niedrig hierzulande, es droht aktuell keine Überlastung des Gesundheitswesens, also wieso die Wirtschaft weiter schädigen und das gesellschaftliche Leben noch länger pausieren?

    stimmt. Die paar hundert Tote nimmt man dann doch gerne in Kauf, nicht.

    Sorry, das geht nicht gegen Dich persönlich, ich weiß nur noch nicht, wie ich mit dieser Grundhaltung an sich umgehen soll.

    Ich kenne das auch mit Daten hinterlassen. Wobei ich nicht weiß ob man das nur machen muss wenn man im Lokal sitzt oder auch wenn man im freien sitzt.

    criecharlie schrieb:

    stimmt. Die paar hundert Tote nimmt man dann doch gerne in Kauf, nicht.

    Gerne vielleicht nicht unbedingt, aber ja, man nimmt sie in Kauf.


    criecharlie schrieb:

    Sorry, das geht nicht gegen Dich persönlich, ich weiß nur noch nicht, wie ich mit dieser Grundhaltung an sich umgehen soll

    Wie gehst du denn mit der Haltung angesichts der saisonalen Influenza und den jährlichen Todesfällen diesbezüglich um? Meine ich nun auch gar nicht persönlich provokant, sondern frage ich dich und mich offen und ehrlich, denn da nimmt man doch auch tausende Tote in Kauf und praktiziert keinen Shutdown zu ihrem Schutz.

    Freilich, wir haben es hier mit einer anderen Bedrohungslage zu tun, weil es eben keine gewöhnlichen Influenza-Viren sind, gegen die teilweise Immunität herrscht und Impfstoffe existieren. Deshalb hat man sich auch für einen Shutdown entschieden, um die Überlastung der Systeme zu verhindern. Um ein paar hundert Tote mehr oder weniger ging es dabei m.E. nie. Aber wenn es dir um ein "paar hundert Tote" geht, die man jetzt in Kauf nimmt, dann musst du dich das eigentlich auch in Bezug auf Influenza-Viren fragen. Da nimmt man doch auch alljährlich einen gewissen Prozentsatz an Todesfällen mehr oder weniger schulterzuckend hin und fordert nicht, das gesellschaftliche Leben zwischen Oktober und März zum Schutz auf 0 runterzufahren ":/

    Zitat

    Wie gehst du denn mit der Haltung angesichts der saisonalen Influenza und den jährlichen Todesfällen diesbezüglich um?

    naja, weil es halt eben Impfstoffe gibt, das heißt, die Toten sind weniger willkürlich.

    Aber das ist ja auch alles nichts Neues. Ich bin seit 10 Jahren immunsupprimiert,

    d.h., für mich ist jeden Tag Corona.

    Soll nicht in Schulen, KiTas, jede Infektion wird mit Antibiotikum behandelt, Leute wie ich verlieren Gliedmaßen wegen Knocheninfektionen oder sterben an Lungenentzündung.

    Ich kann nicht geimpft werden, wie so viele andere auch, z.B. Schwanger, Kranke....

    und trotzdem gibt es Impfgegner und Leute, die auf Herdenimmunität schwören - aber was machen so Leute wie ich?

    Die sind von der Willkürr der Impfgegner abhängig. So wie jetzt eigentlich alle von dem Verhalten aller.

    Lis Boa schrieb:

    Freilich, wir haben es hier mit einer anderen Bedrohungslage zu tun, weil es eben keine gewöhnlichen Influenza-Viren sind, gegen die teilweise Immunität herrscht und Impfstoffe existieren. Deshalb hat man sich auch für einen Shutdown entschieden, um die Überlastung der Systeme zu verhindern.

    Interessanterweise sterben jährlich massenweise Menschen an Influenza trotz Impfung und vieler Immuner.

    Das ist auch mir nach wie vor ein großes Rätsel, wie man jetzt den langdauernden Lockdown begrüßen oder sogar fordern kann und andererseits jeden Herbst und Winter "normal" durch die Gegend läuft, essen und ins Kino geht, Weihnachtsfeiern besucht und Konzerte anschaut. Das will mir nicht in den Kopf, aber das mag daran liegen, dass man mit Rationalität halt bekanntlich nicht weit kommt, wenn es um subjektiv gefühlte Bedrohung geht.

    criecharlie schrieb:

    Ich bin seit 10 Jahren immunsupprimiert,

    d.h., für mich ist jeden Tag Corona.

    Dann verstehe ich es noch weniger, was jetzt so sehr anders ist als sonst. Normalerweise hältst du dich täglich in der Uni unter tausenden Studenten auf, obwohl "immer" Corona ist bei dir?!

    criecharlie schrieb:

    sorry, das verstehe ich nun nicht, was Du meinst.

    Wenn für dich wegen Immunsuppression "immer Corona" ist, wie kannst du dich dann im Winter, wenn Grippe ist, in der Uni unter tausenden potentiell infektiösen Studenten rumtreiben, während du andererseits jetzt dich trotz konsequent sinkender Zahlen vor Corona versteckst und kopfschüttelnd registrierst, dass Menschen nach 9 Wochen mal wieder einen Restaurantbesuch "wagen". Nach dieser Logik müsstest du dich doch im Grunde jeden Winter vor der Grippe genauso verstecken.

    Schlabbermaul schrieb:
    GastFrau schrieb:

    Sollte sich in dem Zusammenhang dann also ein CoronaFall ergeben, wird man benachrichtigt und muss dann in Quarantäne.

    Auch wenn andere Gäste ganz weit weg gesessen haben und sich vielleicht gar nicht begegnet oder gesehen haben?


    Im Supermarkt werden keine Adressen gesammelt, und da gibt es dann keine Quarantäne, wenn sich infizierte Kunden dort aufgehalten haben. EIgentlich recht unlogisch.

    was ist daran unlogisch? Du sitzt im (normalerweise gut durchlüfteten) Supermarkt mit den infizierten Kindern doch nicht stundenlang in einem geschlossenen Raum?

    Dorfnixe schrieb:
    criecharlie schrieb:

    sorry, das verstehe ich nun nicht, was Du meinst.

    Wenn für dich wegen Immunsuppression "immer Corona" ist, wie kannst du dich dann im Winter, wenn Grippe ist, in der Uni unter tausenden potentiell infektiösen Studenten rumtreiben, Nach dieser Logik müsstest du dich doch im Grunde jeden Winter vor der Grippe genauso verstecken.

    Wieso das denn? Wenn sie ne normale Influenza bekommt wird sie dank Impfung mild verlaufen, zusaetzlich kann die Tamiflu nehmen und bei bakterieller Zusatzinfektion helfen antibiotika. Grippe ist mit den von mir beschriebene rechtzeitigen Massnahmen alles andere als gefaehrlich. Wer sich nicht impft und dann nicht rechtzeitig Tamiflu einnimmt ist irgendwie auch selber schuld. (besonders als Risikopatient)

    also mal wieder ein vergleich zwischen äpfeln und Birnen....

    ja sehe ich auch so und wundere mich sehr, wie sehr Verdrängung im Kopf passieren kann. Die Sonne scheint, die Innenstädte sind offen, so denken viele , dass es jetzt vorbei ist.


    Die Leute wollen Normailtät (dies ist eine der Begründungen, dass in Thüringen alle Regeln zu Abstand halten und Maskenpflicht ab 6.6. aufgehoben werden).....ja klar, aber es klingt ja fast kindisch : ich will Normailtät ..klar, gäbe es eine Zauberfee würden dies sich sicher alle wünsche - oder doch lieber mehr Geld, weil mich wird es schon nicht treffen.

    Dorfnixe schrieb:

    nteressanterweise sterben jährlich massenweise Menschen an Influenza trotz Impfung und vieler Immuner.

    Das ist auch mir nach wie vor ein großes Rätsel, wie man jetzt den langdauernden Lockdown begrüßen oder sogar fordern kann und andererseits jeden Herbst und Winter "normal" durch die Gegend läuft, essen und ins Kino geht, Weihnachtsfeiern besucht und Konzerte anschaut. Das will mir nicht in den Kopf, aber das mag daran liegen, dass man mit Rationalität halt bekanntlich nicht weit kommt, wenn es um subjektiv gefühlte Bedrohung geht.

    schon wieder ein Vergleich mit der Grippe . Dorfnixe: es ist keine Grippe!!! - keine kleine und keine große.


    Hast du denn nicht genügend Berichte Betroffener gelesen ? Es ist eine viel infektiösere Lungenerkrankung, wo nicht mal klar ist, was sie für weitere Schäden verursacht, wenn man das Glück hat einen schweren Verlauf zu überleben.

    Lis Boa schrieb:

    Aber wenn es dir um ein "paar hundert Tote" geht, die man jetzt in Kauf nimmt, dann musst du dich das eigentlich auch in Bezug auf Influenza-Viren fragen. Da nimmt man doch auch alljährlich einen gewissen Prozentsatz an Todesfällen mehr oder weniger schulterzuckend hin und fordert nicht, das gesellschaftliche Leben zwischen Oktober und März zum Schutz auf 0 runterzufahren ":/

    da gibt es einen gewaltigen Unterschied- der jeweilige Mensch selbst hätte es in der Hand sich vor Grippe zu schützen, durch Impfung.

    tzuisc schrieb:

    Wieso das denn? Wenn sie ne normale Influenza bekommt wird sie dank Impfung mild verlaufen

    Bitte genau lesen. Es geht hier um jemanden, der wegen Immunsuppression nicht geimpft werden kann!

    wintersonne 01 schrieb:

    schon wieder ein Vergleich mit der Grippe . Dorfnixe: es ist keine Grippe!!! - keine kleine und keine große.

    Danke, dass du mir das nochmal erklärst. Und beim nächsten Mal liest du sicher richtig und verstehst dann bestimmt, dass ich nicht die Krankheiten miteinander vergleiche, sondern lediglich die Reaktion der Menschen darauf.

    Das Leben ist lebensgefährlich und man kann an allem möglichen sterben oder krank werden, mit oder ohne Folgeschäden. Da ist Covid19 keine große Ausnahme.