• Corona-Ausbruch nach Restaurantbesuch in Niedersachsen

    https://www.welt.de/vermischte…ant-in-Niedersachsen.html Was verschwiegen wird, ist dass es sich hierbei um eine geschlossene Veranstaltung mit 40 geladenen Gäste gehandelt hatte, nicht um einen normalen Restaurantbesuch. Kann man auf der Facebook-Seite des Lokals nachlesen. Dort ist ein Artikel aus der örtlichen Presse abgedruckt. Angenommen, bei…
  • 53 Antworten
    Dorfnixe schrieb:

    Bitte genau lesen. Es geht hier um jemanden, der wegen Immunsuppression nicht geimpft werden.

    Auch Immunsupprimierte können geimpft werden. Totimpfstoff sind kein Problem und dazu zählt Grippe.

    Liverpool schrieb:
    Dorfnixe schrieb:

    Bitte genau lesen. Es geht hier um jemanden, der wegen Immunsuppression nicht geimpft werden.

    Auch Immunsupprimierte können geimpft werden. Totimpfstoff sind kein Problem und dazu zählt Grippe.

    Lies auch du nochmal nach %-|

    tzuisc schrieb:

    Wenn sie ne normale Influenza bekommt wird sie dank Impfung mild verlaufen, zusaetzlich kann die Tamiflu nehmen und bei bakterieller Zusatzinfektion helfen antibiotika. Grippe ist mit den von mir beschriebene rechtzeitigen Massnahmen alles andere als gefaehrlich.

    :-D Ach so einfach ist das! Das hätte eine Angehörige von uns mal besser gewusst, als sie vor ein paar Jahren an einer Lungenentzündung als Komplikation infolge der "normalen" Influenza gestorben ist - trotz Impfung, Tamiflu und Antibiose. Die Ärzte meinten, sie hätten getan was sie konnten, aber vielleicht sollten sie sich da besser mal an dich wenden :-)


    wintersonne 01 schrieb:

    da gibt es einen gewaltigen Unterschied- der jeweilige Mensch selbst hätte es in der Hand sich vor Grippe zu schützen, durch Impfung.

    Auch eine Grippeimpfung ist kein 100%iger Schutz. Es erkranken und sterben trotz Grippeimpfung jährlich zahlreiche v.a. ältere Menschen (oder solche mit Vorerkrankungen) an den Folgen der normalen Influenza und keiner fordert, dass man zu deren Schutz das gesellschaftliche Leben auf 0 herunterfahren müsse. Dazu kommen außerdem diverse Menschen, die sich nicht impfen lassen können.


    Wie wir es auch drehen und wenden: Ein paar hundert Tote "hier und da" nehmen wir in unserer Gesellschaft in den unterschiedlichsten Bereichen regelmäßig hin und versuchen nicht um jeden Preis jedes Leben zu schützen, ansonsten dürfte es z.B. auch keinen Individualverkehr mehr angesichts der Verkehrstoten geben usw. usf.


    Beim Shutdown ging es auch nie darum, "ein paar hundert Tote" zu vermeiden. Ziel war von Anfang an "nur" unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Das droht aktuell nicht (mehr) also wird die Wirtschaft logischerweise langsam wieder hochgefahren. Gestorben wird natürlich weiter, das gehört leider zum Leben.

    Und Coronaausbruch in einer Frankfurter Baptisten Kirche und in einem Frankfurter Flüchtlingslager - die Sache ist noch nicht vom Tisch!

    Dorfnixe schrieb:
    Liverpool schrieb:
    Dorfnixe schrieb:

    Bitte genau lesen. Es geht hier um jemanden, der wegen Immunsuppression nicht geimpft werden.

    Auch Immunsupprimierte können geimpft werden. Totimpfstoff sind kein Problem und dazu zählt Grippe.

    Lies auch du nochmal nach %-|

    Wo oder was soll ich denn nachlesen?


    Es stimmt einfach nicht, dass man Immunsupprimierte grundsätzlich nicht impfen kann.


    Durch die Immunsuppression kann es sein (muss aber nicht), dass die Immunantwort vermindert ist aber das ist nicht grundsätzlich der Fall weshalb auch immunsupprimierte Personen von diesen Impfungen profitieren können. Zumal selbst eine verminderte Impfantwort besser ist als gar keine Impfung.


    Falls möglich sollte eben engmaschige Titerkontrollen durchgeführt werden um nachimpfen zu können.


    Meine Patienten sind alle immunsupprimiert aufgrund von Organstranplationen und wir achten drauf, dass sowohl Grippe als auch Pneumokokken und Hepatitis B geimpft werden. In den regelmäßigen Hep. B- Titerkontrollen zeigt sich, dass durchaus eine Immunantwort vorliegt auch wenn immunsupprimierte Patienten in der Regel öfter Auffrischimpfungen benötigen.



    https://link.springer.com/arti…07/s00508-016-1033-6#Tab2


    https://www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/EINRICHTUNGEN/Zentren/Rheumazentrum+–+INDIRA/Office_Archiv/Borso+et+al_+Impfen+bei+Immundefekten+oder+medikamentöser+Immunsuppression+c+DMW+2013-port-10443-p-48455.pdf


    https://link.springer.com/cont…%2Fs00103-019-02905-1.pdf

    Ich denk es ging darum, dass Criecharlie meinte, sie könne nicht geimpft werden, wegen ihrer Immunsuppression. Wenn jemand so lange immunsupprimiert ist, geht man als "Antworter" doch erstmal davon aus, dass es stimmt, was derjenige geschrieben hat.


    Ich bin aufgrund von Mtx und Cimzia immunsupprimiert und kann die meisten Impfungen problemlos machen lassen. Grippe-Impfungen machen höchstens 2 bis 3 Tage Nebenwirkungen, die sich aushalten lassen. Bei mir! Ich weiß, es gibt Menschen mit wesentlich schlimmeren Erkrankungen, die sich tatsächlich nicht impfen lassen können - aber nur an der Immunsuppression kann man es nicht festmachen.


    Ich würde allerdings als immunsupprimierter Mensch keinen Job wählen, der ständig mit Kindern/Schülern zu tun hat. Allein während meiner Umschulung mit Erwachsenen war ich über 1/3 der Zeit krank. Nichts lebensbedrohliches - und natürlich hatte ich schon immer härtere Hygieneregeln, als gesunde Menschen - aber nervtötend. Es gibt genug tolle Jobs, die nicht so riskant sind, das Immunsystem betreffend. Ich arbeite jetzt systemkritisch im öffentlichen Dienst, hab ein 2er Büro, wir lüften und halten etwas Abstand, fertig. Total angenehm und mein Immunsystem dankt es mir. Ich war noch nie so lange Zeit am Stück gesund.

    Liverpool

    Ich bezog mich hierauf:

    criecharlie schrieb:

    Ich bin seit 10 Jahren immunsupprimiert,

    [...]

    Ich kann nicht geimpft werden, wie so viele andere auch, z.B. Schwanger, Kranke....

    Wenn criecharlie sagt, sie könne nicht geimpft werden, sehe ich keinen Grund, das nicht zu glauben.

    Über Immunsupprimierte im Allgemeinen habe ich kein Wort gesagt, damit kenne ich mich nämlich nicht aus.

    Den Rest könnt ihr ja dann untereinander klären.

    tzuisc schrieb:
    Schlabbermaul schrieb:
    GastFrau schrieb:

    Sollte sich in dem Zusammenhang dann also ein CoronaFall ergeben, wird man benachrichtigt und muss dann in Quarantäne.

    Auch wenn andere Gäste ganz weit weg gesessen haben und sich vielleicht gar nicht begegnet oder gesehen haben?


    Im Supermarkt werden keine Adressen gesammelt, und da gibt es dann keine Quarantäne, wenn sich infizierte Kunden dort aufgehalten haben. EIgentlich recht unlogisch.

    was ist daran unlogisch? Du sitzt im (normalerweise gut durchlüfteten) Supermarkt mit den infizierten Kindern doch nicht stundenlang in einem geschlossenen Raum?

    "Wenn man beispielsweise in den letzten 14 Tagen nur im gleichen Raum mit einem COVID-19-Erkrankten war und keinen engen Kontakt hatte, wird keine Quarantäne angeordnet, da dann ein geringeres Ansteckungsrisiko besteht."


    https://www.infektionsschutz.d…ntworten/quarantaene.html

    criecharlie schrieb:

    Ich kann nicht geimpft werden, wie so viele andere auch, z.B. Schwanger, Kranke....

    Das stimmt übrigens auch nicht. Schwangere können sehr wohl geimpft werden, nur Lebendimpfstoffe sind nicht möglich (also MMR). Die Grippeimpfung wird sogar ausdrücklich empfohlen.