• Corona, eine gehypde "Apokalypse"

    Ich will mal diesen Thread starten weil es mich Interessiert ob es außer mir noch andere Menschen im Forum gibt, welche ebenfalls denken dass die ganze Situation heißer gekocht wird, als sie gegessen wird. Ich sehe die derzeitige Entwicklung als sehr gefährlich an, nicht wegen Corona sondern wegen den Nachwirkungen die auf uns zukommen werden wenn diese…
  • 8 Antworten

    Die größte Gefahr ist, dass es noch immer Menschen gibt, die das Ganze verharmlosen und nicht Ernst nehmen.

    Genau wegen diesen Menschen, werden dann andere gefährdet.


    Und Netflix ist zwar ein großes Unternehmen, aber die haben nicht so eine Macht um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen und wegen Netflix würde keine Staat es zulassen Milliarden an Euro zu verlieren.


    Da müssen wohl noch einige etwas das Gehirn einschalten und erwachsen werden.

    Das Leben ist nun mal lebensgefährlich. Es gibt ein paar sinnvolle Verhaltensregeln. Wer die beachtet und trotzdem erkrankt, hat Pech gehabt. Wer die nicht beachtet und erkrankt, hat sich das selbst zuzuschreiben. Mehr gibt es dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen.

    Oh, toll. Endlich ein eigener Faden zum Thema Corona. Den brauchten wir noch ganz dringend. Und den zehnten Faden zum gleichen Thema zu eröffnen, nur um um über Hypes zu jammern, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

    Lerana77 schrieb:

    Ich persönlich habe die Theorie dass dieser ganze kollektive Panikschub irgendwie was mit dem Fernsehkonsum der Gesellschaft zu tun hat... diese ganzen Zombieserien und Virus-Thriller haben den Menschen ganz irrationale Ängste in den Kopf gesetzt.


    Danke! Ich habe noch nie eine Folge Walking Dead & Co. gesehen, ist nicht mein Genre. Aber dass es irrationale Gedanken schürt, kann ich mir auch gut vorstellen. Ich bin ein sehr wenig Fernsehgucker. Wie gesagt, ich habe über 30 Jahre im medizinischen Bereichen gearbeitet, ich denke, ich kann ganz gut einschätzen, was übertrieben ist oder nicht.


    elmoderterrier schrieb:

    Dir ist aber schon klar, dass das RKI staatlich ist, also auf jeden Fall immer im Sinne der Regierung berichtet, oder?

    Ach und deshalb ist dort alles gefaked? Ich schrieb bereits, dass es jahrelang eine Arbeitsrichtlinie für mich war, jederzeit gut und richtig. Und jetzt soll ich die Wahrheitsgehalte dort anzweifeln? Ähm, nöööö!


    elmoderterrier schrieb:

    Kann man überhaupt jemandem trauen, der sich gemein macht mit unserer Regierung? Ich fühle mich von denen in so vielen Bereichen belogen; Stichwort: "Wir schaffen das", da kann ich leider kein Vertrauen mehr aufbringen.

    Ist zwar schwer OT, aber in meiner Region haben wir es geschafft. Keine Ahnung, wo Du lebst, in meiner Gegend habe ich keine Einbrüche in meiner Lebensweise gehabt.


    elmoderterrier schrieb:

    Ich bin kein Fan von Verschwörungstheorien und grundsätzlich kann ich mir sowas immer nicht vorstellen. Aber wenn ich diesmal so recht drüber nachdenke, kommt mir das Ganze schon irgendwie merkwürdig vor. Komischer Zeitpunkt, dann in einem Ort ausgebrochen, wo zufällig riesige biochemische Labore stehen, dann bringt Netflix jetzt eine Serie: "Pandemie" raus, die original die jetzige Situation darstellt. Die muss ja schon vor vielen Monaten produziert worden sein. Alles komische Zufälle, finde ich.

    Willst Du jetzt die Theorie aufstellen, dass China im Auftrag von Netflix mal eben einen isolierten Virus freigesetzt hat, um die Menschheit auszurotten? Corona, die neue "atomare Waffe" Chinas? ;-D:_D


    Auch ein bisschen viel TV geguckt?

    Ich stimme dir weitgehend zu.

    ABER: Ich bin leidenschaftliche Walking-Dead-Zuschauerin, schaue quasi jeden Tag fern (hauptsächlich öffentliche Sender, Dokus, Nachrichten usw) und bin trotzdem nicht panisch. Vorsichtig und wachsam, ja, aber mir macht das alles noch keine so große Angst. Was nicht bedeutet, etwas zu verharmlosen.

    Ich lese ständig von Panik, aber kann mir mal jemand definieren, was genau unter die Kategorie Panik fällt?
    Wir haben keinen TV-Anschluss sondern Streamen nur, werden also nicht durch rtl2 oä ständig darauf hingewiesen.
    Die Artikel, die ich so lese, sind meist sehr sachlich geschrieben. Da ist auch keine Panik zu spüren. Hinweise auf Handhygiene, manche Verhaltensregeln etc runter zu beten, sind auch keine Panik.
    Dass Veranstaltungen und co angesagt/verschoben werden, ist auch besonnen, nicht panisch, finde ich. Die Erklärung dafür ist doch wohl auch für jeden einleuchtend: schützt die, die geschützt werden müssen, indem die Ansteckungsrate so niedrig gehalten wird, dass unser System Schwerkranke versorgen kann. Das ist doch völlig legitim.
    Ja, die Wirtschaft leidet und wird es auch noch mehr, aber das ist mir persönlich scheiss egal, wenn dafür nicht irgendwer aus meinem Familien-/Bekanntenkreis elendig erstickt, weil die Intensivbetten nicht ausreichen, weil sich zu schnell zu viele infizieren und sich die schweren Verläufe häufen.

    Das ist einfache Mathematik.. wie haben x Betten, die ja auch schon mit anderen Kranken belegt sind, davon sind also noch y frei und fertig. Da braucht man kein Paniker sein, um zu sehen, dass das an irgendeinem Punkt nicht mehr funktioniert. Es wäre super, wenn es nie soweit kommt, aber die Regierung muss doch versuchen den Worst-case irgendwie zu verhindern und die eigene Bevölkerung zu informieren, ist doch wohl absolut klar.

    Ich hab die ganze Panik bisher auch für ziemlich übertrieben gehalten, bis ich gestern über diesen Artikel gestolpert bin, den ich mal nicht als reißerisch sondern sehr anschaulich wahrgenommen hab:


    https://www.heise.de/tp/featur…ropa-planlos-4678285.html


    Die Frage am Ende ist doch, was sind uns einige gerettete Leben wert? Wir müssen abwägen zwischen unserer persönlichen Freiheit, unserem Wohlstand und unserer wirtschaftlichen Stabilität auf der einen Seite und der Chance einige 100 bis 1000 Leben zu retten auf der anderen Seite.


    Wenn es so weiter geht werden wir in einer Woche sehen, ob wir italienische Verhältnisse haben.

    Ich finde es interessant und gleichteitig erschreckend, dass hier Menschen, welche offensichtlich im Gesundheitswesen arbeiten, die Gefahr welche mit dem Virus einhergeht nicht erkennen.


    Nicht, weil der Virus so gefählich ist, sondern weil er die medizinische Infrastruktur zum Kollaps bringt.

    Hier in Italien müssen die Ärzte mittlerweile minütlich entscheiden, ob das Intensivbett an dem jungen Corona-Patient geht, oder an den älteren Verkehrstunfall. Das System ist heillos überlastet, und es sterben Menschen aufgrund dieser Überlastung.

    GuK, Ärzte, Hilfskräfte schieben Überstunden ohne Ende, und bringen sich selbst damit in Gefahr.


    Es ist schön, dass ihr in Deutschland im Moment noch mit diesen Szenarien verschont bleibt, aber ganz ehrlich vor 3 Wochen hatten wir auch erst 3 Infektionsfälle....

    tiramisu01 schrieb:

    ... aber kann mir mal jemand definieren, was genau unter die Kategorie Panik fällt?

    Für mich heißt Panik,

    1. haltbare Lebensmittel in unverhältnismäßig hoher Zahl zu horten (wenn man es sonst nicht tut)
    2. Mundschutz + Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern zu klauen
    3. Desinfektionsmittel sind im Handel bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr zu kaufen. Und wenn, dann zu abartigen Preisen.
    4. Sich zu fragen, ob man noch mit 10 Leuten eine private Geburtstagsfeier abhalten kann
    5. Bei Halskratzen sofort an Corona zu denken
    6. Mit einem Mundschutz rumzulaufen, der eh vor nix schützt
    7. Verschwörungstheorien aufstellen (biochemisches Labor in Wuhan kann doch kein Zufall sein usw.)
    8. Beim Einkaufen den Griff vom Einkaufwagen mit Tüten zu umwickeln
    9. usw.

    Aber alle diese Punkte sind doch großflächig gar nicht vorhanden, oder seh ich das falsch?


    Haltbare Lebensmittel in unverhältnismäßig hoher Zahl zu horten, ist doch auch eine Frage der Definition und man sollte den Leuten irgendwie schon zugestehen, dass sie ihre Meinung diesbezüglich auch ändern. Hab ich eine 5-köpfige Familie daheim und folge dem Katastrophenschutz, dann kommt da einiges zusammen, aber ist das unverhältnismässig?


    Mundschutz, Einkaufen und Griff umwickeln etc. sind -zumindest bei uns- eher die Ausnahmen. Sachen aus Kliniken klauen ist abartig, werden aber wohl auch eher wenige sein, genauso wie die Spinner mit ihren Verschwörungstheorien.


    Ich seh diese Panik großflächig in der Realität einfach nicht. Ja, es wird mehr gekauft, aber das gleich mit Panik gleichzusetzen, find ich irgendwie seltsam. Panik für mich wäre, wenn die Leute sich um die letzte Packung Nudeln kloppen, viele aus lauter Angst daheim bleiben und nicht mehr vor die Tür gehen, Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erscheinen, aus Angst etc.etc.etc.Aber soweit sind wir ja offensichtlich noch nicht.

    Danke! Genau so sehe ich es auch.

    Irgendwie habe ich nicht mehr das Gefühl, dass man da differenzieren kann und setzt fast jede Vorsichtsmaßnahme mit Panik gleich.