• Corona, eine gehypde "Apokalypse"

    Ich will mal diesen Thread starten weil es mich Interessiert ob es außer mir noch andere Menschen im Forum gibt, welche ebenfalls denken dass die ganze Situation heißer gekocht wird, als sie gegessen wird. Ich sehe die derzeitige Entwicklung als sehr gefährlich an, nicht wegen Corona sondern wegen den Nachwirkungen die auf uns zukommen werden wenn diese…
  • 4 Antworten
    Taranis schrieb:

    Dabei geben das die Fakten (Zahlen) einfach nicht her: Etwa 300.000 Tote Weltweit, vielleicht steigt die Zahl noch auf 400.000. Aber das sind nichtmal 1% der Toten der vielzitierten "Spanischen Grippe" mit 50 Mio Toten. Das ist eine ganz andere Grössenordnung!

    Du vergleichst da leider Äpfel mit Birnen. Hier findest du eine Grafik zur spanischen Grippe in GB damals. Diese verlief in Wellen und in der ersten Welle starben tatsächlich verhältnismäßig wenige Menschen. Die zweite hatte es dann aber in sich.


    Wir stecken in Deutschland grade am Ende der ersten Welle, diese wurde zum Glück weitestgehend daran gehindert, Ausmaße zu erreichen, wie in anderen Ländern.

    Übrigens könnte man da doch auch mal stolz drauf sein - Grade schauen Länder wie die USA nach Deutschland und gucken, was wir hier richtig gemacht haben und wie man es uns gleich tun kann.


    Du kannst also nicht eine Grippe mit drei Wellen über 2 Jahre mit dem ersten etwa halben Jahr einer Krankheitswelle vergleichen.

    Taranis schrieb:

    Es gab allein in Europa in den letzten 50 oder 60 Jahre so einige Grippewellen, die heftiger waren als die "Wuhan-Grippe" und anscheinend sind viele Länder in Asien/Afrika kaum oder gar nicht von Corona betroffen.

    Hier widersprechen die Fakten leider. Schau dir mal die Entwicklungen in Indien, Brasilien oder Südafrika an. Ja, sind nur einige Tausend neuer Fälle pro Tag, aber das sind ja nur diejenigen, die getestet werden. Die Dunkelziffer dürfte also höher sein.

    Verbinde das mal mit Gesundheitssystemen, die weitaus nicht so gut aufgestellt sind, wie unsere hier in Deutschland und du hast eben doch eine Pandemie, die bedeutend schwerer wiegt, als eine normale Grippewelle. Grade eben, weil das Wachstum eben nicht linear ist.


    Taranis schrieb:

    Ich hoffe und denke, dass die Hysterie in den nächsten Wochen abebbt und dann geht es an die Aufarbeitung. Z.B wie konnte eine "mittelmässige Grippewelle" (von den Todeszahlen her) eine solche Massenhysterie auslösen? Das wird bestimmt noch ein interessantes Forschungsfeld für die nächsten Jahre.

    Selbst von den Todeszahlen in Deutschland geschlossen haben wir es nicht mit einer mittelmäßigen Grippewelle zu tun.


    Ich ziehe meine Einschätzung daraus, dass es eine Übersterblichkeit - auch in Deutschland - gibt. Sie ist zwar klein, aber sie ist nun mal da.

    tiramisu01 schrieb:

    Definiert mir mal jemand „Massenhysterie“? Ich kann beim besten Willen keine Massenhysterie erkennen.

    Der Duden sagt dazu:

    Hysterie ([allgemeine] nervöse Aufgeregtheit, Erregtheit, Erregung, Überspanntheit) von der aus gleichem Anlass viele Menschen gleichzeitig oder innerhalb einer kurzen Zeit erfasst werden

    tiramisu01 schrieb:

    Also nach meine Maßstäben sehe ich keine

    Ich sehe die auch nicht so wirklich. ":/


    Wenn jetzt die indianischen Ureinwohner in Brasilien sich in den Urwald zurückziehen und isolieren, weil es sonst unter ihnen zu einem Massensterben kommen könnte, nennt der eine das eben Hysterie, der andere ganz normale Vorsicht.

    Das ist dich absurd so einen Artikel zur Diskussion zu stellen aus einem Land, in dem bereits fast 100.000 Menschen mit Corona gestorben sind. Was soll das bringen?


    Mal davon abgesehen, dass ich da keinen seriösen Journalismus sehe, sondern nur Schlagzeile für Clickbait. Aber wem diese reisserischen Superlative liegen - bitte. Mir nicht.

    "Ich kenne jemand, der seit drei Wochen keine Dialyse mehr bekommt, und 10 Kilo abgenommen hat.“


    Eine solche Aussage halte ich allein deswegen für nicht sehr glaubwürdig, weil jemand, der eine Dialyse braucht und keine mehr bekommt wegen der dann zu erwartenden Wassereinlagerungen eher zu- als abnehmen würde, selbst dann, wenn er wenig bis nichts isst. Abgesehen davon, dass der Körper nach drei Wochen komplett vergiftet wäre.

    Barrio schrieb:

    Heute in den Nachrichten:

    52.000 Krebs OPs wegen Corona abgesagt.


    Jaja, so viel zum Thema Leben retten um jeden Preis.

    Gabs hier nicht paar Leute, die daran gezweifelt haben das wichtige OPs abgesagt wurden?

    Na, mal wieder die neuste BILD-Schlagzeile konsumiert?

    hawkeye007 schrieb:

    So viel zum Thema, es gäbe keine vermehrten Suizide durch die Maßnahmen:


    https://www.stern.de/gesundhei…ganzen-jahr--9275302.html

    Wer hat das behauptet, dass es keine vermehrten Suizide gebe?
    Suizid ist immer schlimm, doch das Thema nun zu benutzen als Argument gegen den Lockdown, finde ich daneben. Wer sich wegen Corona umbringt, der bringt sich im Grunde nicht deshalb um, sondern es bringt Dinge zum Überlaufen, die schon vorher grenzwertig gewesen sein müssen. Selbst in nem Hotspot werden bisher gesunde Menschen nicht einfach so suizidal, dafür gibt es einfach keinen Grund.

    Barrio schrieb:

    Zitat aus dem Video:

    "Ich kenne Jemanden der jeden Monat eine Dialyse bekommt. Der hat die Dialyse diesen Monat nicht bekommen und hat 10kg abgenommen. Ist so einer der sagt "Na Gut, werd ich schon durchstehen".

    Menschen, die dialysieren müssen, denen reicht nicht eine Dialyse im Monat. Die benötigen sie 3x die Woche. Wer verbreiten solchen Quatsch?


    Meine Mutter ist nach 10 Tagen ohne Dialyse an Urämie verstorben. Kein dialysepflichtiger Mensch hält 3 Wochen ohne Dialyse durch. Der Körper vergiftet sehr viel schneller.

    Myrmidone schrieb:
    Barrio schrieb:

    Zitat aus dem Video:

    "Ich kenne Jemanden der jeden Monat eine Dialyse bekommt. Der hat die Dialyse diesen Monat nicht bekommen und hat 10kg abgenommen. Ist so einer der sagt "Na Gut, werd ich schon durchstehen".

    Menschen, die dialysieren müssen, denen reicht nicht eine Dialyse im Monat. Die benötigen sie 3x die Woche. Wer verbreiten solchen Quatsch?


    Meine Mutter ist nach 10 Tagen ohne Dialyse an Urämie verstorben. Kein dialysepflichtiger Mensch hält 3 Wochen ohne Dialyse durch. Der Körper vergiftet sehr viel schneller.

    Genau das!

    Wer eine oder mehrere Dialysen pro Woche braucht, der wäre nach drei Wochen ohne Dialyse gar nicht mehr imstande, sich über Gewichtsverlust zu beklagen.

    Diese „ich kenne jemand, der....“ Aussagen kann man als Privatperson machen.

    Aber so etwas in Zeitungen und anderen Medien zu veröffentlichen, ist absolut unverantwortlich.

    Zumindest , solange diese Aussagen sich nicht nachprüfen lassen.

    mnef  

    Also verharmlost du die Todesopfer durch Suizid, die durch den Lockdown gekommen sind?

    Aber ich dachte wir müssen die Menschen schützen?


    Aber hey, ich vergaß. Nur die Verschwörungstheoretiker sind psychisch krank. Ansonsten gibt es diese Krankheit ja gar nicht.

    Ich erinnere mich an eine Diskussion in diesem Faden, da ging es um Suizide in Folge der Maßnahmen (die ich nicht grundsätzlich ablehne) und da war der Tenor hier im Faden, dass sich niemand wegen der Maßnahmen umbringen wird. Auch wenn mir natürlich klar ist, dass man die USA und Deutschland nicht vergleichen kann, finde ich es interessant zu lesen, dass es eben doch eine nicht unerhebliche Anzahl an Leuten gibt, die sich deswegen das Leben nehmen bzw. es ernsthaft versuchen.


    Und zum Thema Behandlungen nicht durchgeführt, das stimmt! Am eigenen Leib erlebt, wenn auch in harmloser, aber bezeichnender Form. Ich hatte furchtbare Schmerzen im Nacken und konnte meinen Kopf nicht bewegen. Jede versuchte Bewegung hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Ibuprofen 800 und später noch Novalgin brachten keine Besserung, ich bin bei jeder Bewegung fast ohnmächtig geworden vor Schmerzen. Habe das ab und zu mal, mir hilft dann nur eine Infusion sowie eine Spritze direkt in den Muskel. Meine Hausärztin behandelt mich in diesem Falle normalerweise. Ich rufe also in der Praxis an und bitte um Behandlung. Da wurde ich richtig zur Schnecke gemacht, was mir einfallen würde, wegen sowas die Praxis betreten zu wollen. Ich könnte die Risikopatienten anstecken, sie hätten nur für Notfälle offen. Ich habe geheult am Telefon wegen der Schmerzen. Ich wurde nicht behandelt. Sollte Wärme draufmachen.

    Zum Glück habe ich eine andere Praxis gefunden, die mich sofort behandelt hat. Aber das Verhalten meiner ehemaligen Hausarztpraxis wird wohl kein Einzelfall in Deutschland gewesen sein.