• Corona Region Gütersloh - Urlaubsreisen machen oder stornieren?

    Die Ausreise aus der Regiom Gütersloh ist derzeit immer noch gestattet. Nun beginnen am Wochenende die Ferien. Viele Familien haben ihren Urlaub gebucht. Hat man Reisen in Bundesländer geplant, wo ein Beherbergungsverbot für Personen aus der Region gilt, ist man wenigstens finanziell aus der Sache raus: Keine Beherbung, keine Zahlung. Für andere…
  • 383 Antworten
    wilker schrieb:

    Genau das ist der Grund dafür, dass ich noch keinen Urlaub gebucht habe: Man kann es einfach nicht abschätzen, was in der eigenen Region oder auch in der Urlaubsregion passiert, so etwas kann sich (wie man jetzt sieht) binnen weniger Tage ändern.


    Und ehrlich: Würde ich im Moment einen Urlaub buchen, wäre ich mir dieser Tatsache und des Risikos, dass ich ggf. nichts für mein Geld bekomme, bewusst. Wer jetzt Urlaub bucht und fest damit rechnet (oder gar darauf pocht), dass alles so läuft, wie gewünscht, hat die letzten 4 Monate verschlafen.

    das sehe ich genauso:)z

    Plüschbiest schrieb:

    Für einen VW Camper 85 Euro die Nacht.

    Ich finde das ist eher was für Betuchte und nicht für Leute bei denen es finanziell eng ist.

    aber dafür extrem flexibel. Wir überlegen auch derzeit ernsthaft uns einen Ford Tourneo Custum anzuschaffen. Einfach auch langfristig gesehen.

    Allerdings muss man dafür halt auch fürs Campen sein. Ist nicht jedermanns Ding.

    Ich reise echt gerne und viel,

    aber wie kommt man auf die Idee, jetzt eine Reise buchen oder antreten zu wollen????

    Entweder habe ich vor Corona gebucht und versucht, diese wird los zu werden

    oder ich habe in Corona gebucht, dann verwende ich doch nur so viel Geld und sichere so ab, dass ich da unbeschadet raus komme,

    aber sorry,

    Zitat

    Dillema: Die Stornokosten kurz vor Urlaubsbeginn sind immens, für eine Familie sind durchaus mehrere Tausen Euro in den Sand gesetzt. Dafür kommt keine Storno-Versicherung auf.

    Selbst schuld.


    Am besten waren die 11000 auf Mallorca, die sich am Flughafen auf das Erlebnis der leeren Insel gefreut haben...

    hoffentlich hat man vorher die Leichen und die Arbeitslosen von den Straßen/Flughäfen gekarrt.

    Das ist einfach alles nur pietätlos. Und wenn nun das Argument mit:

    "Ankurbelung der Wirtschaft kommt" - sorry, aber das eigene oder das Überleben als Kollektiv von der Reiselust anderer Kollektive abhängig zu machen, ist doch wirklich sehr kurzsichtig..... da muss es zum Umdenken kommen und Länder wie Griechenland, Ägypten, Türkei oder auch Spanien sollten sich vom Tropf (deutscher) Urlauber freischaufeln.

    Plüschbiest :

    Das Objekt meiner Begierde würde mich im September 99€ pro Tag kosten. 7 Tage Mindestmietdauer beim Anbieter meiner Wahl. Ja, das ist nicht billig. Aber ich bin alleine. ich war zuletzt 2008 im Urlaub. Ich arbeite, auch wenn es finanziell gerade eng ist. Wenn ich ALLEINE irgendwo hin fliege, zahle ich auch um die 700€. Das war zumindest 2008 die Summe, was mich Flug, Zimmer in Taverne und Mietwagen auf Kreta gekostet haben. Damals mit fetten Schulden wegen Weiterbildung.

    Eine Ferienwohnung für eine Woche auf einer Nordseeinsel kostet auch kaum weniger. Oder in Dänemark. Was nützt mir aber eine Unterkunft, wo 4 Leute übernachten können, als Single? Und gleichzeitig mag ich nicht in ein Mini-Zimmer gesperrt werden, wo ich JEDE Mahlzeit irgendwo Essen gehen muss.

    Und mein Bekanntenkreis war jetzt teilweise 3 Wochen in Vietnam oder ähnlichen Langstreckenzielen. Oder haben die ausgewanderte Freundin in Australien besucht. Meine beste Freundin macht 14 Tage Urlaub in Cuxhaven, mit dem eigenen Wohnwagen. Selbst dort zahlt man mit eigenem Wohnwagen mehrere Hundert Euro pro Woche für den Stellplatz.

    Mit so einem Gefährt wäre ich unabhängig und flexibel. Und hätte einen sicheren Abstand zu anderen, wenn es mir zu kritisch wird. Ich muss daraufhin sparen, aber es ist machbar und ich BRAUCHE es für mich auch mal wieder.

    Ich bin grundsätzlich niemand, der mit Camping großgeworden ist. Das Campingleben neulich, als ich meine Freundin an deren Dauerstellplatz besucht habe, fand ich auch eher gruselig. Aber die Chance, flexibel im Ausland etwas sehen zu können, finde ich verlockend. Habe ich bei meinen USA-Reisen vor einer halben Ewigkeit (1994/95/96) aufgr. der Motel-Kultur dort sehr genossen. Und dank 24-Stunden-Supermärkten war es mit 95% Selbstversorgung auch echt günstig. Ja, waren teilweise eher Bruchbuden, aber wenn das zimmer sauber war: So what. Wen interessiert das, wenn die Alternative Interrail und Schlafmatte auf Bahnhofsfußboden ist?

    Ich würde mich genau informieren, wie die Situation vor Ort ist. Ich hab auch gelesen, dass Urlauber aus Gütersloh nicht nach Usedom durfen.

    Wenn es in der Hinsicht keine Probleme gibt, würde ich reisen. Ich war gerade im Urlaub in Südbayern und Österreich und ich hätte die Reise auch gemacht, wenn ich aus einer Corona Region gekommen wäre.

    Sunflower_73 schrieb:

    Ich bin grundsätzlich niemand, der mit Camping großgeworden ist. Das Campingleben neulich, als ich meine Freundin an deren Dauerstellplatz besucht habe, fand ich auch eher gruselig. Aber die Chance, flexibel im Ausland etwas sehen zu können, finde ich verlockend. Habe ich bei meinen USA-Reisen vor einer halben Ewigkeit (1994/95/96) aufgr. der Motel-Kultur dort sehr genossen. Und dank 24-Stunden-Supermärkten war es mit 95% Selbstversorgung auch echt günstig. Ja, waren teilweise eher Bruchbuden, aber wenn das zimmer sauber war: So what. Wen interessiert das, wenn die Alternative Interrail und Schlafmatte auf Bahnhofsfußboden ist?

    Ja, die USA mit den Motels sind echt klasse, wir waren 2017 in Florida unterweg und 2019, Kalifornien, obwohl ich dazu sagen muss das Florida trozdem um einiges günstiger ist als Kalifornien, und LA, naja, muss ich nicht wieder haben...

    Was anderes sehen ? Meer geniessen ? Wenn niemand verreist gehen die meisten Hotels pleite. Und ob ich jetzt in Ffm, im Schwarzwald oder auf Ruegen bin...(Ab-Anstand vorausgesetzt) Ich denke, wer taeglich mit den Oeffentlichen zur Arbeit faehrt, lebt gefaehlicher, was Corona angeht.

    musteblume schrieb:

    Und informieren, wie es am Zielort gehandhabt wird.

    2 Wochen Quarantäne im Ferienhaus sind sicher auch kein Spaß.

    Stimmt auch wieder.

    Ich habe schon vor längerer Zeit meine eigentliche Urlaubsreise storniert. Dass ich da auf Kosten sitzenbleibe war mir klar, aber wenn man wochenlang bibbern muss ob man dann reingelassen wird und vor allem ob man dann wieder zurück fahren darf, ob man dort krank wird und dann nicht nach Hause kann, ob man hier oder dort in Quarantäne muss, kommt bei mir kein Urlaubsfeeling auf. Ich habe stattdessen was gebucht was man bis kurz vor Reiseantritt kostenlos stornieren kann.


    Ich kenne jetzt einige die was mit Wohnmobil machen.

    Ich war vor 2 Wochen auf Rügen...Ferienwohnung über AirBnB. wir wurden vorab gefragt woher wir kommen (mit Nachweis). Ist Pflicht gewesen für die Vermieter. Wären wir aus einem Risikogebiet gekommen, hätten wir nicht anreisen dürfen, hätten dann aber auch unser komplettes Geld zurück erstattet. ich gehe davon aus, dass nicht nur AirBnB danach handelt.

    cocosun_75

    ' 96 Florida. '97 Ostküste von Boston bis Kanada und eine Woche New York am Ende. '98 erneut Florida, aber Golfküste bis New Orleans. Und dann noch Ostküste von New York bis South Carolina und Binnenland. Und dann noch eine Woche New York. Total dekadent, aber hart erarbeitet und erspart. Westküste hat dann leider nicht mehr geklappt, da meine damals beste Freundin dann einen festen Job bekommen hat. L.A. brauche ich auch nicht, San Francisco würde reizen und Seattle/Portland; also auch die ruhigeren Küstenregionen.



    Asiga

    Das stimmt auch wieder.

    so eine Fahrt mit den öffentlichen kostet aber nicht so viel. Ich glaube, es geht hier in dem Faden weniger um die Angst vor Ansteckung, sondern um die finanziellen Verluste, bei Nichtantreten.

    Meine letzte Reise ist ein wenig her, aber ich war da in einer "abgerockten" Ferienanlage in Bayern. Die Einrichtung komplett aus den Siebzigern. ;-D

    Hat mich allerdings nicht gestört, da ich das Appartement fast nur zum schlafen aufgesucht habe.

    Landschaftlich war es dort sehr schön und da ich mit meinem Auto angereist bin, war ich auch flexibel was die Urlaubsgestaltung angeht. Wenn man Abstriche bei der Unterkunft macht muss Urlaub nicht teuer sein.

    Wenn mein Bett halbwegs bequem ist und die Dusche sowie Toilette benutzbar sind reicht mir das.

    Ich war mehrere Urlaube hintereinander in einer Ferienwohnung die 27 € gekostet hat. Die war aber entsprechend. Die Vermieterin ist überfordert damit.

    Dann in Greetsiel, eine tolle Wohnung auf 2 Ebenen, für ich glaube, 39 € außerhalb der Saison. Weiß nicht mehr genau wieviel die gekostet hat. Das Haus steht wohl auch nicht mehr zum vermieten, hatte ich mal wissen wollen. Greetsiel ist sehr schön.


    Aber mit Sicherheit werden alle Ferienwohnungen in Deutschland rar sein weil alle auf die Idee kommen. Wohnmobil klingt eigentlich nicht schlecht, da ist man unabhängig.

    Die Leute aus Gütersloh , die abreisen mußten fielen auf als sie Kurtaxe bezahlen sollten. Mir tun sie Leid, dumm gelaufen für sie.