@ Joanne

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    Hallo "Chef" ;-)

    Meinst Du mich? ;-)

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    Weißt Du,Ich habe eine Krankheit, die mich immer und immer wieder zur Arbeitsunfähigkeit gezwungen hat. Viele Krankenhasuaufenthalte etc. Man musste mich vertreten, großes Gestöhne – was nur zu menschlich ist, ich habe Fehler gemacht (Hirnorganschaden), ich habe den Ausweis bekommen mit 60%. Ich wurde gemobbt und gebosst, meine Beurteilung ging in den keller, obwohl ich geackert habe wie eine Blöde. Ich musste mir von dem Chef Sprüche anhören, die mich zutiefst verletzt haben.

    Fehlzeiten schaffen naturgemäss Probleme, das leugne ich nicht. Irgendeiner muss es immer ausbaden. Und sie machen jegliche Organisation der Aufgaben schwierig.


    Ich traue mir aber zu, zu Unterscheiden ob bei Fehlern oder reduzierter Leistungsfähigkeit es daran liegt, ob die Person nicht will oder ob sie wirklich nicht kann. Und die Vorgehensweise ist entsprechend unterschiedlich. Wenn die Person nicht will, dann muss sie mittelfristig eh von der Stelle weg. Und wenn sie nicht kann, dann wird was einfacheres gesucht. Und wenn es bei mir nichts gibt, dann muss sie irgendwo hin, wo es was einfachers gibt. Rumquälerei bringt nichts, keinem.


    Das mit den Verletzungen ist natürlich übel, das brauchst Du Dir selbstverständlich nicht gefallen lassen.


    War die Tätigkeit damals überhaupt geeignet für Dich? Es ist natürlich doof für einen Vorgesetzten, wenn man eine Stelle hat und der Stelleninhaber ist beim besten Willen nicht imstande, die Arbeit zu tun. Aber dann ist Bossing der falsche Weg, den offensichtlichen Konflikt zu lösen.

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    Zuletzt bin ich zum personalrat und habe den Behindertenplatz bekommen und die Beurteilung wurde gecancelt.

    Wenn Du keine andere Möglichkeit hattest und eh alle von den Problemen Bescheid wussten, dann war das wohl richtig.

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    Wenn es schon so etwas wie eine Ausgleichszahlung für den Arbeitgeber gibt, dann kann das, was liegengeblieben ist, jemand anderes machen und dafür mehr Geld verdienen.

    Die gibts aber nicht immer. Und oft hat der "Kompensierer" keinen Vorteil durch seine Mehraufgaben. Mir hätte das damals auch keinen irgendwie gearteten Vorteil gebracht. Nur Ärger und Extraarbeit.

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    Es ist alles nur eine Frage der Menschlichkeit. Umstände hin oder her.

    Klar. Aber die anderen sind Kollegen und keine dicken Freunde, da hält sich die Opferbereitschaft natürlich in Grenzen. Mobbing ist aber ganz klar "no go". Ich habe bis jetzt auch jeden, der andere hartnäckig gemobbt hat (einzelne Streitereien sind kein Mobbing) , auf irgendeine Art entfernen lassen.

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    Wenn jemand ohnehin schon ein solches gesundheitliches Problem mit sich rumschleppt, dann auch noch permanent gemobbt oder gebosst wird, wird die Leistung noch schlechter und man macht noch mehr Fehler, ist häufiger krank.

    Stimmt. Aber wenn der Mitarbeiter und seine Aufgabe nicht zusammenpassen, dann ist krampfhaftes Ausharren auch keine Dauerlösung.

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    Lieber Chef, ich wünsche Dir, dass Du niemals sowas erleben musst!

    Ich habe selber ein (kleines) Handikap aber ohne GDB. Ich wurde aber nie deswegen gemobbt oder gebosst, allerdings mache ich meine Arbeit und es gibt keine Fehlzeiten.


    Ich glaube auch nicht, dass ich das typische Opfer für sowas wäre, bis jetzt hat sichs keiner getraut, mich blöd anzureden ;-)


    Ich habe übrigens etliche behinderte Mitarbeiter. Mit fast allen läuft es gut.


    Ich bekomme die Arbeitsleistung, die ich entsprechend der zugeteilten Aufgabe erwarte (ein Teil des Erfolgsgeheimnisses liegt in der Auswahl der Aufgabe), und die Zusammenarbeit klappt. Die meisten machen auch offensichtlich ihren Job gerne, das merke ich. Klar gibts manchmal Probleme aber die lassen sich meistens lösen.


    Aber es gibt auch Ausnahmen. Und die sind konfliktträchtig weil die Trennung halt erschwert ist. Das ist für mich der einzige Grund, warum ich es mir jedesmal gut überlege, ob ich einen Behinderten in die Gruppe übernehme. Wenn er nichts taugt, dann habe ich erst mal ein Problem. Aus der Probezeit sind die alle schon raus...

    @ Sauergurke

    manno, wenn Dir eh ein Einzelbüro zusteht und Du mit dem Zimmerkollegen Probleme hast, dann nimm es doch.


    Ich wäre froh, wenn ich in meiner Abteilung ein paar von den Leuten einzeln setzen könnte, das würde wirklich Ärger ersparen. Und wenn die Ärgerersparnis nur darin bestehen würde, dass die anderen nicht mehr so mitbekommen, dass manche Leute kaum was tun.


    Aber ich habe leider nicht genug Räume. Wenn einer allen Ernstes ein Einzelzimmer verlangen würde und damit durchkäme, dann hätte ich einen guten Grund, um den Mitarbeiter endlich loszuwerden. ]:D

    Es ist durchaus möglich, dass du unangenehm riechst. Die Ursachen können mannigfaltig sein: Mangelhafte Pflege (kann auch bei täglicher Dusche passieren), ein Problem mit der Waschmaschine, wirkungsloses Deodorant, Krankheit, Ernährung, starker Eigengeruch, übermäßiges Schwitzen, ungünstige Kombination von Fremdgerüchen untereinander oder mit dem Körpergeruch. Da hilft es auch nichts, wenn man "Markensachen" verwendet, das hat damit überhaupt nichts zu tun. Beispielsweise habe ich mir einmal ein Duschgel gekauft, das für sich genommen gut roch und mein eigener Körpergeruch ist mir normalerweise auch angenehm, aber in der Kombination entwickelte sich ein säuerlicher, unangenehmer Geruch. Je mehr verschiedene Düfte man mischt, umso eher kann die Mischung schief gehen. Besonders wenn man bedenkt, wie stark beduftet viele handelsübliche Produkte sind. Wenn ich in einem Supermarkt durch die Waschmittelabteilung gehe, bleibt mir die Luft weg.


    Übrigens, auch wenn sich die meisten Menschen nicht zu deinem Körpergeruch äußern, muss das nicht heißen, dass er nicht penetrant ist. Es gilt als sehr schwierig bis unhöflich, einen Menschen aufgrund seines Geruches zu kritisieren und die meisten tun es daher nicht. Auch mir "stinken" buchstäblich viele Leute und ich habe es den wenigsten gesagt. Leider kann eine Geruchsbelästigung auf Dauer sehr unangenehm werden. Man kann sich schlecht gegen Gerüche wehren. Selbst wenn man flach durch den Mund atmet, kann man es nicht verhindern. Das kann auf Dauer tatsächlich zu einer erheblichen Belastung werden. Ich würde daher nicht automatisch davon ausgehen, dass die Leute bloß boshaft sind. Kann sein, muss aber nicht sein.

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    Wenn du einen Wäschetrockner verwendest: Wäsche ebenfalls SOFORT nach dem Trocknen herausholen

    Apropos: Benutzt du einen Trockner? Wäre ratsam.


    Was nämlich wirklich barbarisch stinkt, ist Wäsche, die zu langsam getrocknet ist. Hatte mal eine Vorgesetzte, der deswegen jeder aus dem Weg ging. Die war ausgesprochen knickerig und sparte auch sehr an der Heizung ;-)

    Ich hatte auch mal einen Kollegen mit deutlichen Körpergeruch. Meines Erachtens war es aber kein Hygieneproblem. Er war sehr nett und meines Wissens nach hat sich nie jemand getraut, ihm was zu sagen.


    Aber niemand wollte neben ihm sitzen ;-)


    Ich kann natürlich schlecht beurteilen, ob Sauergurke wirklich einen so strengen Geruch hat, vielleicht wird hier ja aus schon andiskutierter Motivation heraus auf einer Lapalie rumgeritten.


    Ich weiss es nicht.

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    Apropos: Benutzt du einen Trockner? Wäre ratsam.

    Nein, habe keinen Platz dafür.

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    und sparte auch sehr an der Heizung

    Ich spare an sowas nicht.

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    Sie kann sogar gleich nach dem Waschen durch Körperwärme wieder riechen.

    Ich schreibe es zum allerletzten mal. Meine Lieblingspolos stinken nicht. Ich hatte wie gesagt in den 90gern solche shirts, die nach kurzem Tragen nach Schweiß und Plastik oder Chemie rochen. Aber nicht meine jetzigen Polos. Solche habe ich auch für den Sommer. Außerdem lasse ich meine Sachen an der freien Luft trocknen, bis ich sie am nächsten Tag in den Wäscheschrank tue.

    Duftstoffe sind wirklich mit Vorsicht zu genießen. Ich erinnere mich an eine bestimmte Marke Damenbinden, die "desodorieren" sollte – und sich im Gebrauch derart scheußlich veränderte, dass ich eine Bekannte, die sie benutzte, nur noch weiträumig umkreisen mochte........ :-o :-X

    @ Sauergurke

    Zukünftig ein Deo zu benutzen könnte schon ein guter Gedanke sein, einfach um sicher zu gehen.


    Aber hast Du bei deinem Kauf Hanselines Rat mit dem Deo ohne Aluminium berücksichtigt? Aluminium steht im Verdacht eine Ursache für Demenz zu sein. Da kann es nicht Schaden beim Deo darauf zu verzichten.