Drei Arbeitgeber innerhalb von einem Jahr?

    Hallo,


    ich habe letztes Jahr im September meine Ausbildung beendet. War dann 6 Monate, also bis März 2018 bei meinem Ausbildungsbetrieb. Dem Unternehmen ging es aber finanziell nicht gut und damit ich nicht eventuell arbeitslos werde, habe ich mir etwas anderes gesucht.


    Habe dann im April eine Stelle bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angetreten. Mir gefällt es dort jedoch überhaupt nicht. Ich hatte bei der Vertragsunterzeichnung Absprachen mit dem Vorgesetzten bzgl. Arbeitszeit gemacht, welche überhaupt nicht eingehalten werden.


    Ich möchte mich daher woanders bewerben. Allerdings habe ich auch große Sorge, dass es schlecht im Lebenslauf aussieht, innerhalb von einem Jahr 3 Arbeitgeber gehabt zu haben. Was würdet ihr mir raten?

  • 4 Antworten

    Der Weggang beim Ausbildungsunternehmen ist durchaus erklärbar - und die jetzige Stelle ein Fehlgriff. Ich würde mich bewerben und dann einfach schauen, ob das Thema egal ist oder ggf. in einem Vorstellungsgespräch angesprochen wird.

    "Probezeit" ist auch etwas, wo ein Arbeitnehmer wechseln darf und nicht nur vor einer möglichen Kündigung durch den Arbeitgeber bangen muss. In der heutigen Zeit mit Befristungen ist das alles auch nicht mehr sooo ungewöhnlich.

    Ich würde offen aber mit einer gewissen Zurückhaltung/Loyalität die Situation erklären. Gerade der Weggang vom Ausbildungsunternehmen ist plausibel. Und es sind nicht 3 Arbeitgeber, es könnte einen 3. geben. Du bist jetzt erst beim 2.!

    (Schreibt jemand, der über 11 Jahre nur befristet war, mit allem zwischen 3 und 15 Monaten. Und dann auch oft gewechselt hat, weil es projektgebundene Dinge etc. waren.) Ich wurde nur wg. einem Wechsel nach 4 Monaten gefragt - und konnte da ehrlich-loyal erklären, was der Hintergrund war. Nachvollziehbar nicht eingehaltene Absprachen.

    Auf jeden Fall bewerben:)z! Schauen, was angeboten wird und eben vor Ort erklären, warum Du wieder wechseln möchtest. Aber eben mit Mäßigung, Arbeitgeber schlecht machen ist immer kontraproduktiv. Eher "Ich hatte mir die Tätigkeit anders vorgestellt, und daher habe ich diesmal sorgfältiger recherchiert und IHRE Firma entspricht nun genau dem, was ich mir schon immer gewünscht habe :-q", Du weisst, wie ich meine. Heutzutage arbeitet niemand Jahrzehnte bei einem AG und geht dann mit 65 und ner goldenen Uhr in den Ruhestand. Das wissen auch die meisten Personaler. Wichtig ist nur klarzustellen, dass Du eigentlich an einer längerfristigen Anstellung interessiert bist und der Personaler änger mit Dir rechnen kann.

    David2207 schrieb:

    Ich hatte bei der Vertragsunterzeichnung Absprachen mit dem Vorgesetzten bzgl. Arbeitszeit gemacht, welche überhaupt nicht eingehalten werden.

    Schriftlich nehme ich an?

    David2207 schrieb:

    dass es schlecht im Lebenslauf aussieht, innerhalb von einem Jahr 3 Arbeitgeber gehabt zu haben.

    Nö, kommt immer auf die Begründung an. Du hast eine ziemlich gute.