Ich finds total krass wie schnell der Faktor Haustier sofort die ganze Diskussion übernimmt. Leider ist diese Diskussion glaub ich eher nutzlos. Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich sagen, dass gerade die Menschen, die ich kenne und die einen ganzen Haufen Tiere in der Wohnung halten, sich als besonders Tierlieb verstehen und sich 100%ig sicher sind nichts falsch zu machen. Da helfen rationale Argumente nichts. Hier schon gar nicht, weil die TE eine ganze Menge Hoffnungen in den Hund legt.


    Unabhängig davon ist der Thread Titel "einsam im Studium". Spannender als noch ein paar Seiten Tierquälereidiskussion wäre doch wenn die TE uns verraten würde, warum sie nicht versucht menschliche Kontakte zu knüpfen. Hund und Freunde sind ja sowieso zwei Paar Schuhe. Ob sie nun einen Hund nimmt oder nicht würde ich ihr wünschen auch mal ein paar Freunde zu haben. Ab und zu ist es ja auch nett wenn man mit jemand redet der nicht nur zuhört sondern auch sprechen kann. ;-)

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    Wann ich gehe und wann nicht ist meine Entscheidung. [...]


    Ich wiederhole: Auch das Internet ist kein rechtfreier Raum, indem man alle moralischen Werte, Respekt, Courage, Empathie und jegliche Humanität ablegt und meint, dass man andere Menschen, die man nicht einmal persönlich kennt, grundlos beleidigen kann.


    Auch MissGeo sitzt hier ein Mensch gegenüber. :=o


    Sicher kann man hier unterschiedlicher Meinung sein. Damit habe ich kein Problem. Aber man muss sie auch in menschenwürdigem Ton zu vertreten wissen.

    es geht um "Jetzt ist mir auch klar, warum TanjaliebtWinter keine Freunde hat."


    zumindest ging es mir so.


    ich finde, das ist ein rumbohren in einem umstand, der ihr selbst bewußt ist und das ist ein zufügen von schmerz, was nicht sein muß.


    eine beleidigung sehe ich auch nicht.

    Zitat

    Wann ich gehe und wann nicht ist meine Entscheidung.

    kein ding.


    aber diese entscheidung müssen doch nicht alle gut finden.


    zumal es DEIN tread ist und du solltest auch damit umgehen können, wenn es nicht so läuft, wie du willst, z.b. in nebenkriegsschauplätze ausartet.


    auch das ist nämlich teil der gesprächskultur.

    Ich betone nochmals: Ich habe KEIN Problem, dass jemand nicht meiner Meinung ist.


    Das Hundethema ist für mich nachvollziehbar und völlig legitim.


    Deshalb werde ich mir auch keinen Hund anschaffen.


    Aber das sollte man wie du festgestellt hast, auch in einem menschenwürdigen Ton artikulieren.


    Der obige Beitrag war KEIN menschenwürdiger Ton. Und da muss ich mich auch nicht herum streiten, ab wann was als Beleidigung gilt und wann nicht. Das sind Tatsachen.

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    Ich bin Studentin, habe einen Job und einen Hund. Und lebe in der Stadt. Mit den meisten Menschen kann ich nicht so wirklich viel anfangen, und das ist für mich auch okej so.


    Hund und Studium lassen sich, je nach Fach, durchaus vereinbaren. Ich selbst lasse meinen Hund, ausser in totalen Ausnahmesituationen, nur ungern länger als 4 Stunden am Tag alleine. Wenn ich länger weg sein muss, dann habe ich meinen (jetzt ehemaligen) Mitbewohner, meine Hundeomi und meinen Freund. Einen Hund 8-9 Stunden täglich alleine zu lassen finde ich auch ziemlich daneben. Hunde sind soziale Lebewesen.


    Wenn man als Mensch gerne mehr Sozialkontakte hätte, dann geht man eben raus vor die Tür und knüpft Sozialkontakte. Das kann ein Hund, der beinah immer alleine in der Wohnung oder auch im Garten ist, so sicher nicht.


    Wenn man Tiere mag, dann ist es eine gute Sache sich ehrenamtlich in einem Tierheim zu engagieren. Hab ich auch ne Zeit lang gemacht und habe dabei auch wirklich liebe Menschen kennengelernt.


    Bei den meisten Tierheimen kann man auch Betreuungspatenschaften übernehmen. Man beschäftigt sich ein paar Tage die Woche mit einem Hund, geht mit ihm Spazieren, lernt ihm die Grundkommandos und so weiter, so dass der Hund dann leichter zu vermitteln ist.


    Davon hätte der Hund was und davon hätte Tanja was. Und Tierarztkosten muss Tanja auch nicht zahlen.


    Durch Hunde, auch durch Patenschaftshunde, lernt man auch recht einfach neue und oft interessante Menschen kennen.