• Emotional aufgewühlt nach Film?

    Mir passiert es öfter, dass mich gute Filme oder Bücher emotional berühren und auch kurzzeitig aus dem Konzept bringen. Selten geht es aber so weit, dass ich auch Tage nach dem Film emotional aufgewühlt bin (weil mich die Story so mitgenommen hat) und das ganze erst irgendwie verarbeiten muss. Selbst wenn der Film ein Happy End hatte. Gerade beschäftigt…
  • 54 Antworten

    "Donnie Darko" ist auch so ein Kandidat bei mir.


    Aber den kann ich wenigstens nochmal gucken, im Gegensatz zu "Leaving Las Vegas", den könnte ich nicht nochmal aushalten.


    Kennt jemand "Secretary"?


    Als großer Doctor-Who-Fan habe ich bei der Folge "Doomsday" Rotz und Wasser geheult und habe es mir bis heute nicht nochmal anschauen können.


    In dem Zusammenhang: Kennt jemand die Futurama-Folge mit dem siebenblättrigen Kleeblatt?

    Bei mir war es unter anderem der Film, Die Brücken am Fluss, der mich in dieser unglücklichen Liebesgeschichte sehr berührt hat. Ist nicht für jeden was.

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    drastisch dargestellt wie in Soldat James Ryan, dessen Darstellung der Landung am Omaha Beach ja Filmgeschichte schrieb.

    Irgendwie will ich jetzt doch mal meine Meinung dazu schreiben, obwohl das ja kein Filmdiskutierfaden ist. Für mich ist der Anfang einfach nur ekelhafter torture porn, nichts was einen wirklich emotional bewegen würde ??und über den Rest fallen mir nur 3Ps ein: patriotisch, pathetisch und plakativ??

    Schindlers Liste geht mir bis heute nach und ein Schulfilm https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salaam_Bombay! da habe auch etwas gebraucht um ihn zu verdauen, ähnlich ging es mir mit Dead Man walking

    Zitat

    Selten geht es aber so weit, dass ich auch Tage nach dem Film emotional aufgewühlt bin (weil mich die Story so mitgenommen hat) und das ganze erst irgendwie verarbeiten muss. Selbst wenn der Film ein Happy End hatte. Gerade beschäftigt mich die Handlung eines Filmes und es fühlt sich fast so an, als hätte mir jemand das Herz gebrochen.


    Kennt das jemand von euch? Ist das überhaupt normal?

    was ist schom mormal? früher habe ich so ziemlich bei vielen filmen, geschichten, büchern etc. mitgelitten und rotz und wasser geheult. bei manchen, wie Holocaust, war ich absolut geschockt. gut mit 14 zu erkennen, wie sich menschen anderen menschen gegenüber verhalten können, muss schon verdaut werden. mir ging es auch bei roots so. entsetzlich fand ich damals auch sophies entscheidung. aber ja, irgendwann wiederholen sich die geschichten und man weiß, dass und was menschen anderen menschen psychisch oder physisch antun können und arbeitet sie auf.


    in diesem faden ging es um das übermäßige mitleiden


    zu sensibel für diese welt - oder "Die reise der pinguine"


    http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/


    ich fand Brokeback Mountain auch sehr berührend, aber A Single Man hat mich mehr berührt. nur mir wurde ja nicht das Herz gebrochen. Ich differenziere mittlerweile, was eben nicht bedeutet, dass mich filme nicht berühren. und es gibt einige filme, die mich nach wie vor berühren aber das wären die jene in letzter Zeit. aber auch bücher, wie schuld und sühne. das ist eine andere art des ergreifens, weil es viel zum nachdenken gibt, also durchaus wochen und monate.

    Zitat

    Das Buch "Mrs. Dalloway", das Grundlage für den Film ist, habe ich immer in der Handtasche und es ist inzwischen ziemlich abgegriffen und fledderig, weil ich es oft in die Hand nehme und drin rumblättere.

    an diesem buch beiße ich mir seit jahren die zähne aus. ich finde sie so fürchterlich lethargisch und das buch langweilig. da berührt mich leider nichts. aber ich gebe nicht auf. irgendwann schaffe ich es zu ende zu lesen.

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    Bei mir war es unter anderem der Film, Die Brücken am Fluss, der mich in dieser unglücklichen Liebesgeschichte sehr berührt hat. Ist nicht für jeden was.

    oh ja, fand ich auch sehr schön und berührend.

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    Das Parfum

    das buch, ja, nicht der film.

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    Schindlers Liste

    ja, aber positiv. was im krieg passierte, war ja klar, aber Schindler selbst fand ich schon einen tragischen charakter, der halt im krieg tatsächlich zufällig etwas gutes tut. aber an sich fand ich den film gut.

    Ich bin da auch mega sensibel....


    Manche Filme wühlen mich innerlich sehr auf, über die denke ich dann noch tagelang nach..


    (Inception war so einer...) und andere, die ans Emotionale gehen, die bringen mich zum Heulen...


    Ich geh auch nicht gerne in traurige Filme ins Kino deswegen... |-o Wäre ich bspw. in i am legend im Kino gewesen, hätte ich dort sooo geheult....


    Aber manchmal berühren mich auch relativ normale zwischenmenschliche Szenen in Filmen sehr stark und ich habe dann quasi das Tränenwasser schon in den Augen stehen. Das sind oft Szenen mit Tieren, Szenen in denen es um Abschied und Tod geht, Szenen, in denen Familien wieder zusammen finden, jemanden großes Glück oder Unglück widerfährt oder wenn jemand weint....


    Ich scheine eine Mimose zu sein. Aber auf diese optischen Reize gekoppelt an Emotionen reagiere ich wirklich sehr... :=o

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    In dem Zusammenhang: Kennt jemand die Futurama-Folge mit dem siebenblättrigen Kleeblatt?

    Hier! Ich schau diese Serien prinzipiell gern...da steckt oft viel Mehr drin als vermutet wird - man muss sich nur drauf einlassen.... *:)


    Ansonsten, zum Thema: Grad wenn Filme in die Richtung "da passiert jetzt gleich Jemandem (besonders wenn's Kinder sind, Geburten nehmen mich auch ziemlich mit...) was" oder "Fremdschämen" geht brech ich oft ab, schalte um oder geh raus!


    Auch wenn's nur irgendeine blöde RTL Nachmittagsreality-Sache ist - wo eigentlich jeder Depp weiss dass das nicht echt ist. Aber wenn's zum Fremdschämen wird ist bei mir Schluss..... wobei ich das besser aushalte wenn noch Jemand dabei ist mit dem man sich drüber wundern kann. Allein schalte ich sowas immer weg.... |-o ;-D

    Dass mich Filme emotional aufwühlen, kenne ich nicht. Es kann höchstens sein, dass sie mich nachdenklich machen im Anschluss oder während des Zusehens neugierig machen, wie es weitergeht.


    "Pans Labyrinth" fällt mir spontan ein, aber ich glaube der wurde hier schon genannt.


    Das einzige, was mich gereizt macht, sind so Talkshows im Fernsehen, weil die Leute da durcheinanderschreien und sich gegenseitig nicht ausreden lassen und nicht einigermaßen sachlich sind und es darum offenbar auch nicht geht. Irgendwie bewegen sich diese TV-Formate auf einer Ebene, die ich nicht verstehe.

    Zitat

    (besonders wenn's Kinder sind, Geburten nehmen mich auch ziemlich mit...)

    Geburten, am besten in Großaufnahme, finde ich eklig anzusehen. Bei Kindern kommt es drauf an; wenn die gezeigt werden, wie die sich gerade ihr Essen mehr neben den Mund als im Mund verteilen, finde ich das auch eklig.


    Interessant finde ich dagegen Obduktionen. Der Geruch dabei ist aber so eine Sache, wobei es am Anfang eigentlich gar nicht schlimm riecht, wenn die Leiche einigermaßen frisch ist. Aber wenn der Bauchraum geöffnet wird, riecht es nicht so toll.

    Zitat

    Interessant finde ich dagegen Obduktionen. Der Geruch dabei ist aber so eine Sache, wobei es am Anfang eigentlich gar nicht schlimm riecht, wenn die Leiche einigermaßen frisch ist. Aber wenn der Bauchraum geöffnet wird, riecht es nicht so toll.

    Du hast Geruchs-Fernsehen ??? Geil, das will ich auch haben! Wieviele Flaschen chem Stoffe braucht man dazu? Und wie wird das so schnell 1:1 umgesetzt?

    @ Cirmezz

    Ich meine logischerweise die reale, live Teilnahme an einer Obduktion. Warum tust du so, als wäre das nicht inhaltlich ersichtlich?

    Das war eine sarkastische Anspielung darauf, daß dein Beitrag überhaupt nichts mehr mit dem Fadenthema Film zu tun hat.

    Erm ja, wie auch immer, ich habe gerade "Captain Fantastic" geguckt und der ist sehr schön. Ich bin nicht emotional zerstört, aber er war schon bewegend.