Ein weiser User schrieb einmal: ;-D]:D

    Zitat

    Das man mal Fehler macht, ist vollkommen ok, sofern man sie auch einsieht und aus seinen Fehlern lernt.


    Ich mache auch oft Fehler, wenn sie bei mir vorkommen bitte korrigieren.

    Gute Nacht. *:)@:)

    Habe in der Schule auch konsequent in Mathe meine Defizite ausgebaut. Im Studium habe ich sofort Panik bekommen, wenn ich Ableitung gelesen habe und mich nie ernsthaft damit beschäftigt. Leider musste ich mich irgendwann damit auseinander setzen und wollte es endlich mal verstehen. Ich habe mich zum ersten mal gewollt mit dem Stoff beschäftigt und vieles in verschiedenen Quellen nachgelesen oder bei jemanden, der es wirklich einfach erklären konnte (also in "meiner Sprache" formuliert), nachgefragt. Worauf ich hinaus will: Durch meine Einstellung der absoluten Abneigung, war ich immer blockiert. Ich wollte es teilweise nicht verstehen. Nachdem ich mich geöffnet habe, habe ich einen Zugang zum Stoff gefunden. Ein Mathegenie ist zwar immer noch nicht aus mir geworden ;-D, aber Schwierigkeiten gebe ich erst mal eine Chance als direkt den Kopf in den Sand zu stecken und mir mit "Ich bin eh zu doof dafür" eine Ausrede für mein Versagen zu recht zu legen. Dass du das schaffen kannst, zeigen doch deine restlichen Noten. Gib der Mathematik eine Chance. Ich weiß sie ist nicht gerade attraktiv, aber sehr zuverlässig und beständig. Wenn man es einmal verstanden hat, kommt keine Reform oder neue Forschungsergebnisse, die das Ganze umwerfen.

    Hallo togepi,


    Mich würde mal interessieren, ob du evtl. mal schlechte Erfahrungen mit Lehrern oder Mitschülern (Auslachen) im Matheunterricht gemacht hast? Evtl. versetzt dich das dann so in Stress, dass du nicht mehr in der Lage bist, den Stoff ordentlich aufzunehmen.


    Ersteinmal ist es ja super, dass du die wichtigen Grundlagen hast. Das ist oft nicht der Fall bei grundsätzlichen Problemen in Mathe. Anscheinend fehlt dir also nicht das Verständnis sondern (evtl. auch nur unterbewusst) das Interesse und die Motivation.


    Mathe ist kein Fach vor dem man Angst haben muss, alles ist logisch und in sich erschlossen.


    Trotzdem ist es kreativ und interessant.


    Vielleicht siehst du den Sinn hinter Algebra nicht, aber ich studiere etwas naturwissenschaftliches und kann dir sagen: Den Sinn gibt es, und auch eine Anwendung!


    Ich kann dir nur raten, zu versuchen den Stress vor dem Unterricht abzulegen und im Unterricht 100% aufmerksam sein, denn da lernt man am meisten. Und frage den Lehrer, wenn du etwas nicht verstehst. Das ist für dich der richtige Weg, auch wenn du denkst, die anderen Schüler könnten dich dann für dumm halten.


    Wenn du trotzdem nicht mitkommst, wirst du wohl einen Nachhilfelehrer brauchen. Da lass dir aber auch Zeit mit dem Suchen und Ausprobieren. Denn nicht jeder, der gut in Mathe ist, ist auch gut im Mathe erklären!


    Viel Glück für dich! *:)

    @ rapunzel:

    aber irgendwann kommt man an einen Punkt an dem man es einfach nicht mehr versteht. Bei einem früher, bei anderen später.


    Kannst du mir Anwendungen für den Banach- und Prä-Hilbert-Raum nennen, vllt. setze ich mich dann nochmal vor den Käse hin und schaue es mir nochmal an. ]:D

    @ Togepi:

    Dich will hier niemand vergraulen. ;-D


    Aber mein Tipp steht, schau dir mein Beitrag mal genauer an und denke darüber nach.


    PARABELN

    Zitat

    Kannst du mir Anwendungen für den Banach- und Prä-Hilbert-Raum nennen, vllt. setze ich mich dann nochmal vor den Käse hin und schaue es mir nochmal an.

    Die Einheitssphäre eines unendlichdimensionale seperablen Hilbertraum (was nix anderes als der L^2) wird benutzt um die Menge der (normierten) Zustände in der (abstrakt axiomatischen) Quantenmechanik einzuführen ^^.

    Ich wollt nur mal sagen das ich auch grottig in Mathe war und im Abi 1p geschrieben hab und das ist echt sowas von schlecht, aber war damit net der einzige !


    Ich hab einen Abischnitt von 2,3 und studiere bald etwas das mich interessiert und net wirklich viel mit Mathe zu tun hat.


    Ich bin auch nicht blöd und alles andere ist mir leicht gefallen ,auch in Physik hatte ich meistens zwischen ner 2 und einer 4 in der Schulzeit, tja nur Mathe an sich wollte nix werden...


    Jeder hat ne Schwäche :-)

    Zitat

    Nutze deine Zeit fürs Üben anstatt bei Themen, von denen du nichts verstehst (wie Kaiserschnitt oder Nachsorgehebamme) mit unqualifizierten Beiträgen mitzudiskutieren.

    Wieso beantwortest du meine PN nicht? Stänkerst du lieber öffentlich? :-)


    ??Als vermeintlich erwachsener Mann so einen Käse zu schreiben, zeugt von einem derart niedrigem Niveau, dass ich nicht weiter drauf eingehen möchte.?? ??Und durch viele, differenzierte Erfahrungen diesbzgl. werde ich wohl einem Vater haushoch überlegen sein- wenn auch nicht in Mathematik.?? ??Jedes Genie hat seine Schwäche.?? :-)


    Also ich wurde nie ausgelacht oder so, auch hatte ich immer nette Mathelehrer & so. Da gibt's also keinen schlechten Background. Und ich geh an jedes Mathethema gleich offen ran, ich weiß ja, dass Mathe auch Spaß machen kann. Trigonometrie, Statistik usw. machen mir super viel Spaß, dementsprechend sind auch meine Noten. Aber ich versteh Algebra & Analyis einfach nicht. Egal wie interessiert ich bin, in meinem Kopf kommen da nur wirre Informationen an, die ich nicht weiterverarbeiten kann.


    Ich find auch diese typische "Lernen & üben!" total ausgelutscht. Vokabeln kann man lernen, Grammatik üben- aber nur weil ich in Mathe die Ziffern & die Formeln kenne, bekomm ich halt keine 3. Das Matheniveau auf'm Gymi ist verglichen zum Sprachniveau schon recht hoch & das ist für Sprachtalente & Mathepaniker echt.. ungerecht.


    Wenn ich in Mathe nichts kapiert habe, kann ich's ja auch nicht üben.


    Aber ich seh schon, ich werd nächstes Jahr auf mich zukommen lassen & dann von Anfang an viiiel Zeit mit Mathe verbringen.. :=o

    Das hat schon seinen Grund warum das Niveau "so hoch" ist. Die Uni hat keine Lust nochmal mit Grundlage anzufangen. Aber da braucht niemand den Einwand zu bringen, wieso muss ich das lernen, ich will doch garnicht studieren. Das Abi steht für die allgemeine Hochschulreife, sprich man ist so vorbereitet, das man alles überall Studieren kann und theoretisch dafür alle Grundlagen hat.


    Bei mir in der Stude gabs Leute die haben in der GK-Klausur 1Pkt. geschrieben. Dann gabs die Korrektur in der Stunde, wo nochmal alles erklärt wurde, und der Lehrer hat in der nächsten Mathestunde die Klausur unangekündigt 1zu1 nochmal schreiben lassen. Und was war das Fazit? Nahezu genauso schlecht. (am Lehrer lags nicht, weil den hatte ich zuvor in der 11. und der erklärte super und sehr ausführlich). Bei den wenigsten liegt es am Verständnis, sondern an der Einstellung, das hat das gezeigt.


    Aber das lässt sich dann genauso auf die Sprachen umkehren. Wenn die Leute im Englisch-GK immer pauschal unterbelegen, würden sie im einheitlichen Klassenverband genauso untergehen.


    Also der Vorwurf, dass das Matheniveau so hoch ist, ist relativ. Dir kommt es so vor, anderen kommt es in Deutsch oder Englisch so vor. ;-)


    Du sagst du stehst der Sache offen ggü, hast mir aber kein Feedback gegeben, ob dir meine Erklärung weiterhalf, da kann man von ausgehen, dass du es dir nicht wirklich angeschaut hast. ;-)

    Mathe ist wirklich nur lernen und üben. Glaubs mir. Hab das auch nie gedacht, aber es ist so. Du musst einfach so lange üben, bis es Klick macht. Auch wenns nervt ;-) Das hat uns mal ein Mathelehrer gesagt und er hatte Recht ;-)

    Zitat

    Ich find auch diese typische "Lernen & üben!" total ausgelutscht. Vokabeln kann man lernen, Grammatik üben- aber nur weil ich in Mathe die Ziffern & die Formeln kenne, bekomm ich halt keine 3. Das Matheniveau auf'm Gymi ist verglichen zum Sprachniveau schon recht hoch & das ist für Sprachtalente & Mathepaniker echt.. ungerecht.


    Wenn ich in Mathe nichts kapiert habe, kann ich's ja auch nicht üben.

    Es heißt ja auch LERNEN und üben. Wenn nicht erklären im Unterricht, daheim nochmal nachlesen und anschließend mit Hausaufgaben üben, wie soll man sonst den Stoff vermitteln?


    Erst schaust du dir die Theorie an, und wenn du das grob verstanden hast, kannst du auch üben. Ohne Verständnis kann man wirklich nur dsa Schema-F einpauken, und bei der ersten Kleinigkeit kommt man ins Straucheln. Es ist schon sinnvoller zu üben wenn man das grobe Prinzip verstanden hat und sich dann durch die Kleinigkeiten wurstelt.


    Ich mein, wie oft habe ich schon Gedacht, ah jetzt endlich ist der Knoten geplatzt, man rechnet was Neues und dann, kommt man nicht drauf. Dann gibts halt nur eines, die Lösung Schritt für Schritt durchgehen, und nachvollziehen warum das so gemacht wurde. Den Wenigsten offenbart sich das sofort. ;-)


    Aber in der Schule macht man ja viel Schema-F, sooo viel Abstraktion ist da nicht dabei, vorallem nicht zu Beginn eines Themas. Kann man das Schema-F, so kommt man in der Klausur auch auf seine Note zwischen 2 und 3. Denn du sagst du hast die Grundlagen, wenn du dann die

    Zitat

    Ziffern und Formeln

    kennst, klappt das auch, vllt nicht mit der 1er aber zumindest mit einer ordentlichen Note.

    Zitat

    Dann gabs die Korrektur in der Stunde, wo nochmal alles erklärt wurde, und der Lehrer hat in der nächsten Mathestunde die Klausur unangekündigt 1zu1 nochmal schreiben lassen. Und was war das Fazit? Nahezu genauso schlecht.

    Das schreibt jemand der Mathe versteht. Offensichtlich kannst du dich nicht in meine Lage versetzen, ist ja auch nicht schlimm. Ich hab deine Erläuterungen nicht verstanden, ich habe keine Ahnung wie ich das anwenden würde. Und ich habe es mir lange angesehen.


    Denn wenn man lernt und nicht versteht, wenn man Stunden alte Aufgaben anguckt, Lösungshefte durchblättert und am Ende doch nur Fragezeichen vor den Augen tanzen- dann geb ich auch irgendwann auf. Für mich ist Schulmathe abstrakt. Ich bin wirklich keine Mathematikerin & in diesem Zusammenhang vielleicht auch dumm, denn mir ist da alles sehr abstrakt und Schema-F ist da für mich keines zu erkennen.


    So verstehe ich zum Beispiel nicht, wie man ne 4 in Englisch haben kann. Halbe Stunde Vokabeln pauken und sich die wirklich stupiden Grammatikregeln angucken, dann hat man doch schon mindestens ne 3. Aber um auf die Lösung einer Funktion zu kommen, muss ich verstehn. Und nicht einfach nur auswendig lernen.


    Für mich wäre es das Normalste der Welt in 2 Matherarbeiten 1:1 die gleiche Note zu schreiben, wenn ich nicht individuellen Lösungsweg + Lösung auswendig gelernt habe. Das versuche ich dir zu vermitteln. Bei manchen platzt auch nach stundenlangem lernen der Knoten nicht- da bringt das nichts.


    Leider scheint das nicht rübergekommen zu sein. Ich habe leider kein 08/15 Matheproblem sondern ne regelrechte themenbezogene Matheschwäche, an der nicht mangelnde Motivation sondern ausgewachsenes Unverständnis schuld ist.

    Hm, du hast es nicht verstanden. Schau es dir vllt. nochmal an und dazu parallel das Bildchen und mache dazu noch eine Wertetabelle für die verschiedenen x-Werte.


    Wenn du die Werte der versch. Parabeln in 1er oder 0,5er Schritten für 3-4 versch. Varianten von Parabeln machst, siehst du welche Auswirkungen welche WErte auf die Funktion haben. Das kostet zwar sehr viel Zeit, ist aber ungemein aufschlussreich.


    das mit der Klausur war nicht direkt auf dich bezogen.


    Halbe Stunde Vokabeln lernen? ??? War der Vokabeltest nicht min 4-5 Tage vorher angekündigt, am besten eine komplette Woche, bedeutete das allergrößten Stress für mich. Karteikarten, Karteikästchen und studenlanges auswendiglernen. Am Tag vor dem Vokabeltest habe ich meine No-Go Vokabeln auch immer unters Kopfkissen gelegt. ;-D Habs dann aber meißt auf was zw. 1-2 gebracht, aber mit einem Aufwand... Kumpel hat die morgens in der Bahn und in der Pause davor gelernt und war meißt genauso gut. >:(


    Für eine vernünftige Mathearbeit musst du auch "nur" ein paar Vokabeln (Regeln) auswendiglernen. Kann man diese Regeln, so sind Ableitungen kein Hexenwerk mehr, zumindest die einfachen. Kommt dann noch die Erfahrung von vielem üben dazu,(man merkt sie die üblichen Tricks) bekommt man die allermeißten Ableitungen/Integrationen hin.


    Als Bsp:


    F(x) = x²


    f(x) = 2x


    F(x) = ex


    f(x) = ex


    F(x) = ln(x)


    f(x) = 1/x


    usw.


    Das erste Beispiel folgt noch einer Regel, aber die anderen sind einfach "Gesetze" das muss man nicht hitnerfragen, sondern kann es einfach stur auswendiglernen. Wenn man von den gängigen Elementen die in den Funktionen (ln/log/e/sin/cos/tan/usw...) auftreten können die Ableitungen sowie die Stammfunktionen kennt, kann man meißt seine Funktion so umformen/umstellen, dass man auf die Ableitungen/Stammfunktionen der Standardkomponenten entdeckt. Klar bedarf es dann immernoch viel Übung, aber sowas hilft ungemein. Binomische Formel sind dabei auch noch sehr hilfreich.


    Ich bin aber auch schon vor Matheklausuren vor der Formelsammlung gesessen und habe die Tabelle mit den Stammfunktionen sowie Ableitungen einfach auswendig gelernt.

    Zitat

    Hm, du hast es nicht verstanden. Schau es dir vllt. nochmal an und dazu parallel das Bildchen und mache dazu noch eine Wertetabelle für die verschiedenen x-Werte.

    Ich begreif noch nicht mal, wie ich bitte ne Wertetabelle erstellen soll. Das merk ich mir 2 Tage und dann fang ich wieder bei Null an. Es ist furchtbar mit mir! ;-D


    Aber ich seh schon, wo ich mich nächstes Schuljahr mit meinen Problemen hinwende :=o

    Wertetabelle:


    Du nimmst verschiedene Werte für x und rechnest aus, was die Funktion für einen WErt annimmt.


    Bsp.:


    f(x) =x² + 4


    f(x) = y-Wert


    y -3 -2 -1 0 +1 +2 +3




    x 13 8 5 4 5 8 13


    Dann nimmst du ein koordinatensystem (das komische Kreuz mit den Pfeilen, wo x und y an den Achsen steht ;-D) und zeichnest die 7 Punkte ein und schon kannst du die Punkte mit etwas geschick schön verbinden und du hast in der Klausur schonmal 3-5 Punkte ergattert.


    Um die TP/HP/WP lohnt es sich auch oft noch einen Wert im 0,5er Schritt zu ermitteln, wenn man sich nicht ganz sicher ist, wie es genau aussieht.