• Fahrrad fahren auf dem Bürgersteig?

    Mahlzeit! :-) Ich habe gewissermaßen eine Frage zur Verkehrsordnung auf den Straßen. Es war folgendermaßen: Ich fuhr nach der Schule vom Bahnhof mit dem Fahrrad nach Hause (etwa 5 min dauert das ganze). Der Bürgersteig ist breit genug für etwa 4 Leute (welche dann auch noch alle Platz haben ;-)). Desweiteren ist kein Fahrradweg in Sicht. Ich fahre…
  • 424 Antworten

    Boah, habt ihr den ganzen Tag hier gepostet? ;-D

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    als radfahrer auf der strasse benehme ich mich wie ein auto ;-D

    Ja, habe ich auch heute gelernt. Bin unbeschadet durch den Verkehr gekommen... erstmal in der Straße heute, da kam von hinten weit und breit nix, da bin ich einfach mal gleich so gefahren, dass ich mich einordnen kann. Da war ein Laster, da passte ich nicht neben, also hab ich halt dahinter angehalten.


    Dass die Autos erst überholen dürfen, wenn sie den Sicherheitsabstand einhalten können, also wenn kein Gegenverkehr ist, stimmt eigentlich. Also haben sie eigentlich wirklich Pech, wenn sie ne Weile hinter mir herfahren müssen. ;-)


    Und dann kam ich heut noch an einen Kreisvekehr, wo ich wieder überfordert war. Bin dann abgestiegen und habe diese Fußgängerinseln genutzt, Katastrophe... Auf dem Rückweg bin ich einfach, wie bei den anderen Radlern gesehn, in den Kreisverkehr reingefahrn, umrundet, Hand raus und wieder rausgefahrn... halt wie ein Auto. Das klappt ganz wunderbar. Und dann hatte ich sogar noch ne Rechtsabbiegerspur ganz für mich allein. Man sollte halt einfach nicht soviel nachdenken, über das "auf der Straße fahren", sondern einfach machen. ;-)

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    wenn ichs mitm auto machen würde würde ich wohl immernoch in der fahrschule stecken

    Also biste im 6. Anlauf dann doch auf die Straße gewechselt? ;-D

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    bittteeee verschändel meinen namen nicht so -.- wenn dann bitte sandy aber nicht mit ä und i

    Das war Apsichd

    Achso, und bei der Straße hier mit dem einordnen zum gradeausfahren, ich glaube der Radstreifen geht sogar nur bis zu meiner Ausfahrt, wo ich wohne. Danach ist kein Streifen mehr, also fahre ich da jetzt das Stück bis zur Ampel gleich etwas mittiger auf der Straße.

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    Also biste im 6. Anlauf dann doch auf die Straße gewechselt?

    ja... war aber eher nen versehen :PPPP dem prüfer hats jedenfalls gefallen hihi

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    Das war Apsichd

    deswegen sag ich ja "bitte verschändel ihn nicht so ";P weil ich weis dasdes richtig kannst :P

    @ solami

    na dann sag mal meinen fahrradfahrer die auf meinem gehweg fahren, dass sie vorsichtig und mit gefühl klingeln sollen.ich wohn in einer kleinstadt und da ist es doch wohl angebracht in einer 30er zone auf der straße zu fahren %-| ich finds ja ziemlich super wenn die radfahrer das schild übersehen das anzeigt das hier der fahrradweg zu ende ist. und wems nicht auffällt das der weg plötzlich nen halben meter enger ist dem geh ich auch ab sofort nicht mehr aus dem weg.ich lass mich doch nicht in ne wiese drängen :=o man kann ich stur sein 8-)

    Ich versteh, dass man bei manchen Straßen auf dem Gehweg fahren will. Ich fahr dann halt Umwege (Nebenstraßen). Die Straßen, wo oft Straßenbahnen langfahren, auf der Fahrbahn, dann noch Autos usw. und dann noch rechts und links Geschäfte, die meide ich. Auf vielen Gehwegen ist auch gar nicht so viel los, also wenn ich auf dem Gehweg fahr, dann gibts drei Dinge zu beachten:


    1. Keine grünen Männchen in Sicht!


    2. Kaum Fußgänger unterwegs (ist eigentlich fast überall so, nur in den Straßen, die ich eh meide, nicht)


    3. Wenn Fußgänger da sind in Kriechgeschwindigkeit nähern und überholen. Da muss ich auch nicht klingeln, wennse mir in den Weg springen, kann ich halt anhalten.


    Außerdem muss ich hier noch die besten Strecken rausfinden, meine "Straßenabschnitte" sind ja nur immer so 400m, das wars dann. Ich guck halt auch ganz viel auf die Schilder, wie ein Autofahrer halt. Kann man nicht viel falsch machen... z.B. bin ich heute durch ein Wohngebiet, da gilt meist rechts vor links... da gucke ich hauptsächlich wirklich nur nach rechts, wenn da nix kommt fahr ich einfach. Vorfahrt ist Vorfahrt, nach links guck ich nur ganz kurz, falls da mal einer nicht guckt. Hab ich auch in der Fahrschule so gelernt, bei Vorfahrt soll man normal fahren, wenn einer von rechts trotzdem kommt, muss man dann halt reagierenm, um sich zu schützen, sonst nicht.

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    Je mehr die Radler aufgrund des Drucks der "Stärkeren" wegkuschen auf die Gehwege, umso schlimmer wird es für die Verbleibenden. Und wenn man in der Stadt wo hin muss, kann man nicht mit 5-10km/h unterwegs sein -- dann kann ich gleich den Bus nehmen. Aber das nur als grundsätzliche Anmerkung...

    Da hast du recht, da ich/wir keine stadtradler von A nach B sind sondern mountainbiker oder rennradler und von daher die stadt nur ab und an streifen sehe ich das etwas anders. Allerdings gebe ich zu, daß wir auf der landstraße mit den rennrädern so breit wie ein lkw sind, sodaß ein pkw uns richtig überholen muß, so ein bißchen vorbeihuschen bei gegenverkehr ist nicht. Auch das ist sicher nicht regelkonform, aber eine sichere methode den pkw zum außen herumfahren zu zwingen.


    Als fast Norwegerin sehe ich den verkehr gerade im umgang mit radlern ohnehin ein wenig anders. Dort ist jeder pkw/lkw verpflichtet absolute rücksicht auf radler zu nehmen. Ein unfall hat in der regel für den stärkeren ziemlich heftige folgen. Ausnahme der radler hat eindeutige schuld z.b. durch vorfahrt nehmen o.ä..


    Beispiel: Letztes jahr haben wir eine radtour gemacht und mußten mal so 5 km auf einer stark befahrenen verbindungsstraße fahren. Viele hügel, viéle kurven, da ist ein lkw sage und schreibe über einen kilometer hinter uns hergeschlichen bevor er weit auf der linken fahrspur überholt hat. In Deutschland???

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    Nur, das Ganze ist ein Systemproblem: wenn Radfahren auf Gehwegen konsistent geächtet wäre, dann würden Rowdies auffallen und auch zur Verantwortung zu ziehen sein. So aber ist oder wird es unter dem "Sicherheistaspekt" üblich und zieht daher auch die Kampf-Radler an, die dann in der Menge "untergehen", aber jede Chance auf "Verständnis" und "Miteinander" aushebeln.

    Da hast du leider recht, also ein aufruf an alle radler, fahrt doch besser auf den straßen wenn keine radwege zur verfügung stehen. Immer schön breit, damit die autos außenherum müssen und sich nicht mal eben vorbeidrücken können.;-D

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    Beispiel: Letztes jahr haben wir eine radtour gemacht und mußten mal so 5 km auf einer stark befahrenen verbindungsstraße fahren. Viele hügel, viéle kurven, da ist ein lkw sage und schreibe über einen kilometer hinter uns hergeschlichen bevor er weit auf der linken fahrspur überholt hat.

    Um auch mal den geplagten Autofahrern etwas Gutes zu tun: Soviel ich weiß, ist man in D als Langsamer verpflichtet, ab und an den aufgestauten Tross vorbeizulassen, wenn es dazu eine Gelegenheit gibt. Also 1km ist sicher ok, aber z.B. 10km lang jemanden ausbremsen auf der Landstraße geht auch nicht...

    Hätte nie gedacht, dass ich mal einen so gefüllten Faden anleiten dürfte.


    Glücklicherweise haben sich in diesen Reihen noch weitere Bürgersteig-Bevorzuger herauskristallisiert, somit stehe ich mit meinen Ansichten nicht mehr gaaaanz so alleine da.


    Hab euch gern :)_


    (die anderen natürlich auch)