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    Guten Morgen ich war mal bei einer Einrichtung in der Stadt die anbot freiwillig Betreuung also von sozial pädagogen. Diese wird aber über den lvr fibanziert man muss ein hilfeplan erarbeiten dieser muss aber auch genehmigt werden weil er finanziert wird die pedagogen werden für die Fach stunden bezahlt. Ich musste mit meiner die für michzzuständig werden sollte pädagogin zu einem Gespräch dort mussten wir uns mit dem aufgestellten Plan begründen warum ich was und wie oft undwie viel hilfe aus dem sozial Bereich brauche.


    Mein Antrag wurde abgelehnt weil mein hilfebedarf nicht ausreichend war. Es muss eineggewisse Stunden Anzahl Pro Woche erforderlich sein aber die 20 bis 30 min. Pro Woche die ermittelt wurden reichten nicht aus. Mein hilfeplan wurde abgelehnt und die sozialPädagogin konnte mir somit nicht helfen.

    Aber so wie du schreibst, hast du doch einiges, was noch zu klären ist und wärst in den nächsten Wochen / Monaten doch um einiges über diesen 30 Min. Warum nicht erneut einen Antrag stellen?


    Hast du mit der Pflegestufe noch was erreicht? Denn dann hättest du ja auch wieder Geld übrig, welches du jetzt selbst in den Pflegedienst investieren musst.


    Es ist traurig, dass dir jegliche Hilfe verwehrt zu werden scheint. Wenn man die anderen Fäden liest, hast du anscheinend noch nie irgendwelche Hilfe bekommen, die dir zustehen würde...

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    devilindisguise


    Informiere dich bitte besser über das System der Tafeln

    Darüber bin ich bestens informiert:


    Ich durfte dort zweimal pro Woche einkaufen, dafür mußte man seinen ALGII-Bescheid vorlegen (beschämend) und sich namentlich registrieren (beschämend). Bei jedem Einkauf mußte man sich namentlich ausweisen (beschämend). Gelegentlich war der Warteraum voll, dann mußte man unter den Augen der Anwohner vor der Tür warten (beschämend).


    Ich zahlte für jeden Einkauf 7,50 – also 15 Euro pro Woche, für zwei Erwachsene und ein Kleinstkind.


    Sowohl ich als auch andere wurden regelmäßig von den Mitarbeiterinnen angepöbelt und mit schnippischen Bemerkungen bedacht. (Daß das Gang und Gäbe ist, kann man inzwischen in der sozialwissenschaftlichen Literatur nachlesen, war also kein Einzelfall.)


    Was man in unbegrenzten Mengen bekommen konnte, waren weiße Brötchen, Toastbrot und Kuchen. Leider kann ich die nicht essen, oder nur ab und zu in geringen Mengen (Unverträglichkeit gegen Weizenmehl).


    An Obst und Gemüse habe ich meistens eine riesige Tasche unter dem Kinderwagen nach Hause transportiert, das war immer etwa eine Stunde Fußweg.


    Zu Hause wurde dann aussortiert. Ich bin jemand, der zur Not auch mal die schimmligen Stellen wegschneidet, obwohl man ja eigentlich lieber z.B. die komplette Möhre wegwerfen soll. Dennoch war der überwiegende Teil der Lebensmittel so verdorben, daß er nur noch weggeworfen werden konnte.


    Letzten Endes erhielt ich nicht den Gegenwert von 15 Euro pro Woche.


    Das sind Tatsachen aus erster Hand. Daß die Selbstdarstellung und "Regeln" der Tafeln anders aussehen, weiß ich auch. Fromme Wünsche sind aber nicht dasselbe wie die Realität. Und zur Realität gehört auch, daß die Supermärkte mittels ihrer "Spenden" an die Tafeln vor allem Geld für die Müllentsorgung sparen.

    Die hoherstufung der Pflege Stufe wurde abgelehnt. Da bleibt mir nur noch der Klage weg...


    Ja im rehatalk Forum wird man auch wenn man neu ist als troll abestempelt aber auch jetzt meiden die User mich

    Also zum Thema Betreuer:


    Wie, eine gewisse Stundenzahl pro Woche? Da werde ich hellhörig. Ich habe eine gesetzliche Betreuerin und habe sie jetzt in 2 Jahren nur 4 mal gesehen. Soviel zum Thema. Auch wenn man so jemanden hat kann es sein, dass der keine große Hilfe ist. :(v

    Ja ich führe immer ein PflegeTagebuch. Und ich war auch schon bei Pflege Stützpunkte in der stadt. Die haben zuerst mit mir Widerspruch eingelegt aber auch der wurde abgelehnt. Jetzt bleibt da nur noch der Klage weg das sagt auch der Pflege berater. Und meine pflegerin.

    Also ich kenne mich nicht wirklich aus, aber Du warst auch schon beim VdK oder beim deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband? Die könnten Dich doch eigentlich beraten bzw. an eine entsprechende Beratungsstelle weiterleiten.


    Beide sind ja Mitglieder im deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

    Aber gerade der VDK hat doch eigene Anwälte, die man in Anspruch nehmen kann. Hab ich auch schon gemacht.


    Und zum Thema Betreuer: Die helfen ja nicht nur bei Ämterkram, sondern auch beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, etc. Du kämst somit über 30 min pro Woche :-) Was du davon letztendlich tatsächlich in Anspruch nimmst, bleibt dir überlassen. Manchmal reicht es ja schon, wenn man sich einfach mal jemandem mit seinen Sorgen und Nöten anvertrauen kann ;-) Und auch dafür sind die da :-) Nicht aufgeben!