Zitat

    Ein Betrieb der 4-wöchige Kündigungsfristen hat ist anscheinend nicht auf Beständigkeit ausgelegt. Ehrlich gesagt habe ich sowas außer im Hilfsarbeiterbereich und in der Probezeit noch nie gehört.

    Hä? Das ist die gesetzliche Kündigungsfrist, ich war bisher in drei Betrieben, da gab es die immer, und das Unternehmensweit, egal ob hochspezialisierte Fachkraft oder Aushilfe. Ist absoluter Usus.


    Ich bion mit fürs Recruiting zuständig, ich sag mal 90% aller Bewerber, egal für welche Stelle geben 4 Wochen Kündigungsfrist an. Kenne ich auch aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht anders. Erst nach längerer Unternehmenszugehörigkeit verlängert die sich ja automatisch.

    Hier die gesetzlichen Regelungen:

    Oh, da habe ich das glatt falsch interpretiert. Ok, da in meinem Vertrag keine Kündigungsfrist enthalten ist, habe ich die 4 Wochen zum 15. oder Monatsende.


    Sollte ich nun also lieber nix sagen, erstmal die Fühler austrecken und gucken, ob was geht? Und erst dann, wenn ich was Neues unterschrieben habe, die Kündigung auf den Tisch legen?

    Ich würde es fair finden, wenn du deinem Chef vorher bescheid geben würdest. Habe ein paar Chefs in meinem Bekanntenkreis und für die war es wirklich heftig, als plötzlich wichtige Mitarbeiter gekündigt haben, die vorher nie eine Andeutung gemacht haben.


    War nahezu unmöglich, in vier Wochen einen neuen Mitarbeiter zu finden, diesen einzuarbeiten etc. :(v


    Eine kleine Andeutung reicht ja schon aus: möchte mich beruflich umorientieren, die Arbeit / mein Aufgabengebiet gefällt mir nicht, das Betriebsklima ist schlecht etc.

    Naj, er kennt ja seine Firma und weiß wohl wie diese geführt wird. Sollte ich auf evtl. Missstände zu sprechen kommen, würde dies abgewiegelt und zu meinem Unnutzen ausgelegt. Außerdem wäre er dann wohl erstmal beleidigt, schätze ich.


    Ich weiß auch nicht was ich machen soll. Ich will ihm an sich ja nix böses, aber ich will hier auch nicht ewiglich versauern...