Wir haben auch das Problem, dass die Heizkörper im Dachgeschoss schlecht warm werden, wenn im restlichen Haus geheizt wird.


    Da hilft kurzfristig in regelmäßigen Abständen entlüften, den Wasserdruck wieder erhöhen, wieder entlüften usw. Danach ist es dann ca. zwei Wochen wieder gut und das Spielchen geht von vorne los.


    Ist keine langfristige Lösung, aber vielleicht kann es dir ja kurzfristig helfen.

    das klingt ja fast nach meiner ersten wohnung und meinem ersten vermieter. ;-D


    da ging die heizung auch nicht, die fenster waren schlecht gedämmt und die dachwohnung war praktisch null gedämmt. trotzdem kostete die wohnung weitaus mehr, als der durchschnitt. :=o


    die selben märchen von der wegen dem nachträglichen ausbau nicht funktionierenden heizung bekam ich auch aufgetischt und die mitarbeiterin des vermieters war äusserst unfreundlich und pampig. einmal hatte ich einen wasserrohrbruch und stand in gut 10 cm wasser in meiner ganzen wohnung, was sie mir quittierte mit "das ist bestimmt nur etwas schwitzwasser, weil sie die heizung zu hoch haben!". ":/


    die einzige dauerlösung bei derartigen wohnungen ist meiner erfahrung nach ausziehen, denn wenn der vermieter/verwalter so drauf ist, dann hat das methode. dann hat das nix mit können zu tun, sondern mit wollen. ich tippe bei dir auch darauf, dass der vermieter den erwerb eher als eine art investition ansieht und dass jede ausgabe daher unerwünscht ist, denn er will letzten endes über mieten mehr aus dem objekt heraus ziehen, als er hinein gesteckt hat. wenn die bude dann mangels investition in die infrastruktur unbewohnbar wird, verscherbelt er es noch günstig an einen anderen investor. der ekelt euch dann raus und zimmert niegelnagelneue luxuswohnungen rein. aber bis dahin wird sich eben praktisch nix tun.

    @ LilaLina

    Ich werde es mal öfters machen, als wie ich es jetzt schon mache.


    Danke

    @ anfangmitfreude

    Sehr cool, das 10 cm schwitzwasser sind ;-D


    Ja, die meisten Vermieter ect. wollen so wenig wie möglich in die Wohnungen stecken, wobei er mir garnicht so doof vor kommt.


    Im sommer wurde erst der Parkplatz komplett neu gemacht.


    Boden raus gebohrt ect. hat 1-3 Monate gedauert.


    Scheinbar macht er schon was.


    Ausziehen, ohjaaa, das würde ich so gerne.


    Es fehlt aber derzeit am nötigen Geld!


    Die Wohnung ist recht günstig und schön groß, sowie die Lage, auch wenn wir nur 2 Zimmer haben.


    Ich suche schon öfters nach Wohnung, bin auch bei einer Wohngesellschaft gemeldet, aber da höre ich auch nix von.


    Zuerst das nötige Geld haben und dann eine teuere Wohnung.


    Wir müssen uns also vorerst damit abfinden.


    Im Sommer ist es wirklich grauenvoll.


    2015, ich dachte ich sterbe in der Hitze.


    40 Grad, oder schlimmer.


    Man konnte nicht kochen, garnichts.


    Dachwohnungen sind im Sommer ja sowieso schlimmer, aber ich kenne auch Dachwohnungen,da hat es sich im sommer leben lassen,wobei diese meine erste Dachwohnung ist.


    Freiwillig würde ich nie in so einer Wohnen^^

    Dünne schlecht isolierende Fenster hast Du so besehen und gemietet, das ist kein Mangel. Dass Feuchtigkeit da kondensiert, bedeutet, dass die Luft feucht ist, ansich ist das bei Altbauten gewünscht, dass die Feuchte an kalten Fensterscheiben kondensiert, denn Glas schimmelt nicht im Gegensatz zu feuchten Wänden. Das Wasser sollte dann unten durch ein Loch nach draussen ablaufen.


    Zuviel Feuchte in der Luft begegnet man mit lüften und heizen und damit, dass man weniger Feuchte einbringt, also z.B. nicht ewig lange duschen, im Bad erst lüften, dann die Tür aufmachen, keine Wäsche in der Wohnung trocknen, beim kochen: Deckel auf den Topf etc.


    Was ein echter Mangel ist sind undichte, zugige Fenster und natürlich die Heizung. Insbesondere die Heizung berechtigt zur Mietminderung, je nach Temperatur in der Wohnung zu 100%, wenn die Wohnung wegen Eiseskälte nicht bewohnbar ist. Mietminderungen sollten nur mit anwaltlicher Beratung vorgenommen werden, denn wenn der Vermieter meint, das wäre zu unrecht und Dich wegen 2 ausstehender Monatsmieten kündigt, ist es hilfreich, da rechtlichen Beistand zu haben. Der Anwalt haftet (im Gegensatz zum Mietverein) für seine Beratung.

    Zitat

    Die Miete für eine Dachwohnung und die Gegens ist super.

    "super" ist ja vermutlich im sinn des Mieters gemeint, also ist doch klar, dass irgendwelche Nachteile da sein müssen.

    Zitat

    ich tippe bei dir auch darauf, dass der vermieter den erwerb eher als eine art investition ansieht und dass jede ausgabe daher unerwünscht ist, denn er will letzten endes über mieten mehr aus dem objekt heraus ziehen, als er hinein gesteckt hat. wenn die bude dann mangels investition in die infrastruktur unbewohnbar wird, verscherbelt er es noch günstig an einen anderen investor. der ekelt euch dann raus und zimmert niegelnagelneue luxuswohnungen rein. aber bis dahin wird sich eben praktisch nix tun.

    dass ein vermieter nicht aus Altruismus Wohnungen der Allgemeinheit zur verfügung stellen will, sollte klar sein ;-D


    das mit den Luxuswohnungen meinte ich vorhin. wenn der vermieter Geld in die Hand nimmt, ist es für ihn sinnvoll, eine "große" lösung zu machen und dann eine Mieterhöhung aufgrund gesteigertem wohnungsstandard durchzusetzen. ich als vermieter würde so etwas besonders dann angehen, wenn mich mein Mieter sowieso zum handeln zwingt mit mietminderung, aufgebotenem Advokat u.ä.


    man muss halt überlegen, ob man eine super-miete will oder eine super-Wohnung. beides zusammen geht sich bei den derzeitigen immo-preisen nicht aus.

    Undichte, schimmelige Fenster, keine funktionierende Heizung und die unerträgliche Hitze im vergangenen Sommer deuten auf einen erheblichen Baumangel hin. Irgendwann schimmelt es auch hinter den Möbeln, es wird müffeln und du riechst es nicht - nur die anderen.


    Und wenn die Heizung funktioniert, hast du wegen der nicht dem Standard entsprechenden Wärmedämmung (Dach, Fenster, Aussenwände) mit erheblichen Heizkosten zu rechnen.


    Eine Mietminderung durchzusetzen ist nur mit einem Anwalt durchzuziehen und der kostet - nicht nur Geld sondern auch Nerven. Der Mieterverein kann Ratschläge geben, einen Anwalt empfehlen. Aber Vermieter sind meistens auch in einem Verband organisiert und haben auch Rechtsschutz.


    Frage im Haus bei anderen Mieter mal rum wie lange der Vormieter in deiner jetzigen Wohnung gelebt hat. Vielleicht ist diese Wohnung aus den von dir geschilrten Mißständen ein "Taubenschlag"?


    Dann such Dir eine andere Wohnung. Auch eine billige Miete ist es nicht wert, dass du deine Lebensqualität und deine Gesundheit ruiniert. (Mein Mann und ich haben vor 40 Jahren 35 % unseres Einkommens für Miete ausgeben müssen. Teure Mieten gab es schon immer.)


    Und beeile dich mit der Suche, in nächster Zeit wird der Wohnungsmarkt leergefegt sein, dann für die vielen hochwillkommenden Facharbeiter wird Wohnraum gesucht und die Sozialämter zahlen jeden Mietpreis. Vor ca. 20 Jahren wurde durch eine Einreisewelle in einer norddeutschen Kleinstadt der Preis/m2 von 6 auf 8 DM hochgetrieben durch die Anmietungen der Stadt zur Freude der Vermieter und zum Schaden der Mieter.


    Alles Gute :)^

    Zitat

    Eine Mietminderung durchzusetzen ist nur mit einem Anwalt durchzuziehen

    Das ist definitiv falsch. Miete kann jeder mindern. Wenn man sich informiert und nicht zu viel mindert (als Anhaltspunkt gibt es z.B. die Hanhoerster), bekommt man auch meist vor Gericht Recht. Da es beim Miete mindern ja auch nicht um Geld sparen geht, sondern darum, sein Rechte auf eine vertragsgerechte Wohnung durchzusetzen, ist es am klügsten, das einbehaltene Geld nicht in neue Klamotten zu investieren, sondern zur Seite zu legen und im Bedarfsfall das Geld später zu zahlen.

    Zitat

    dann für die vielen hochwillkommenden Facharbeiter wird Wohnraum gesucht

    Schön, wenn man mit ein wenig subtiler Polemik noch ein kleines bisschen hetzen kann, oder?