Hilfe meine Kinder sind Zuhause

    Dieser Faden ist für alle, deren Kinder aufgrund von Corona nun Zuhause bleiben müssen. Tipps, Tricks oder einfach mal jammern - hier ist Platz.


    Nachdem es nun zu immer mehr Schliessungen von Kitas und Schulen kommt, wird sich der eine oder andere fragen, was man nun mit den lieben Kleinen und Grossen macht. Auch wenn man die gemeinsame Zeit geniesst, wenn man kein geborener Erzieher ist, kann es auf Dauer für einige sehr anstrengend werden, besonders wenn man sehr aktive Kinder hat.


    Was habt ihr geplant um die Zeit gut zu überstehen und nicht durchzudrehen? Oder habt ihr sogar ein Betreuungsproblem?


    Ich freue mich auf einen konstruktiven und freundlichen Austausch! *:)

  • 2 Antworten

    Sind das nicht Überlegungen, die vor einer Geburt anstellt? Sorry, wenn ich das so direkt anspreche! Wenn man seine eigenen Kinder nicht mal 1-2 Wochen selbst betreuen kann, stelle ich mir Frage, wieso man dann welche hat.

    gato schrieb:

    Nachdem es nun zu immer mehr Schliessungen von Kitas und Schulen kommt, wird sich der eine oder andere fragen, was man nun mit den lieben Kleinen und Grossen macht. Auch wenn man die gemeinsame Zeit geniesst, wenn man kein geborener Erzieher ist, kann es auf Dauer für einige sehr anstrengend werden, besonders wenn man sehr aktive Kinder hat.

    Oh ja. Meiner Kollegin graust es auch davor, dass sie vielleicht zu Hause bleiben muss und ist im Moment noch froh, dass es eine kann-Regelung ist und kein muss. Somit bleibt sie auch nicht zu Hause. Sie hat sowieso schon ein gewaltiges Betreuungsproblem als alleinerziehende Mutter, aber auch wenn ich jetzt das Problem nicht sehe, hat sie Angst, dass sie ihrem Kind nicht alles erklären kann, weil ihre Muttersprache nicht Deutsch ist. Genauso hat sie einfach auch das Grausen, dass sie dann doch mindestens 3 Wochen mindestens mit ihr üben muss, einfach den ganzen Tag ein Programm haben muss. Der "Genuss" ist nach 3-4 Tagen zu Ende, vor allem, wenn sie nicht ins Museum oder ähnlichem können. Wir haben ihr auf jeden Fall schon angeboten uns jederzeit anzurufen, wenn sie sich über gewisse Dinge vergewissern will. Wer weiß, wie lange wir selbst arbeiten.

    Das harte sind nicht die Kinder, sondern dass man sie ja eigentlich von anderen Kindern fernhalten sollte, jedenfalls wenn es irgend geht. Ich freu mich auch nicht drauf, 3 Wochen aktiver siebenjähriger als Einzelkind...

    ich bin leicht geschockt über diesen Faden hier.

    Ist das wirklich ernst gemeint, dass man nicht weiß wie man mit seinem eigenen Fleisch und Blut die Wochen daheim verbringen soll?

    Seit wann müssen Kinder von den Eltern bespaßt werden? Ihr werden ja wohl Zuhause genug Spielmöglichkeiten haben, mit denen sich die Kinder auch mal selbst beschäftigen können.

    Und wenn nicht - dann müssen Kinder tatsächlich auch mal Langeweile erfahren.

    Müssen Kinder heutzutage ständig animiert werden um einen nicht auf der Nase herumtanzen??? ( Warum hat man als Elternteil so eine Sorge die eigenen Kinder länger daheim zu behalten).

    Was ist nur los mit einigen Eltern heutzutage?

    Mensch du Empörpinguin, hast du nix anderes zu tun als Leute zu be/verurteilen, die offen über ihre Empfindungen sprechen?

    Mir graust es auch davor. Aber nicht, weil ich nicht weiß was ich mit meinen Kindern anstellen soll, sondern, weil unser großer (10) ADHS hat und im mathematischen Bereich hochbegabt ist. Dementsprechend braucht er sehr viel Bewegung und Input. Er kann sich schwer alleine beschäftigen, findet die meisten Spielsachen langweilig. Fussball und Zocken ist das einzige was er am liebsten den ganzen Tag machen möchte...Es wird aber weiter 1 Stunde max. Am Tag zockzeit geben... Fussball spielen wird schwierig ohne Freunde... unsere 5 jährige ist das ganze Gegenteil und das sehe ich soweit keine Probleme. Jedoch streiten die beiden ständig.

    Für mich, meinen Mann und die Oma kommen 5 harte Wochen zu...

    Zumal ich gerade zum 01.01. Auf Teilzeit gewechselt habe, im medizinischen Bereich arbeite und definitiv nicht zu Hause bleiben kann.

    Meine Güte, der Faden sagt nicht 'Ich kommuniziere nie mit meinen Kindern, wer sind die klebrigen Subjekte in meinem Wohnzimmer?', sondern es geht um Tips und Tricks wie man die Zeit besser verbringen kann. Wir hatten in der Familie auch Ausflüge geplant, raus gehts sonst auch immer und jetzt sehn die Kiddies halt den Zeitpunkt für 'nur Fernsehr' gekommen.

    Bilder malen für Oma und Opa und per Post schicken, zusammen kochen umd backen, vl. ein größeres Projekt wie ein umfangreiches Puzzel oder anderes Bastelprojekt?. Ich würd auch die Kleinen nach Ideen fragen, die haben die meiste Fantasie ;)

    Und ansonsten: Endlich Kinderzimmer Tiefenreinigung]:D]:D:_D

    Habe ich auch so gedacht. Vor lauter Fremdbetreuung sind Eltern es nicht mehr gewohnt, die eigenen Kinder mal längerfristig um sich zu haben. Als ich Kind war, war das Standard....der Normalzustand. Ich habe draußen gespielt, allein gespielt, mit anderen gespielt, mit meinen Eltern nie.


    Die Kinder dürfen ja auch jetzt noch draußen spielen. Frische Luft wird empfohlen.

    Und selber sitzt du zu Hause und machst dir Gedanken? Oder du hast keine Kinder...

    Bestes Beispiel... gestern Mittag auf dem Schulparkplatz.. ich stand mit zwei anderen Müttern dort, Unterhaltung corona, schulausfall usw. Mutter A: ich mach Homeoffice und bin dann in den nächsten Wochen total entspannt... wir machen halt viele Spieletage... spielen mit anderen Kindern gibt es nicht. Schließlich soll man im häuslichen Umfeld bleiben...


    Mutter B: ja unsere bleibt auch definitiv zu Hause... kann lesemarathon machen...

    Ich fahre morgen zum sportwettkampf. Den haben wir tatsächlich genehmigt bekommen.


    Gestern Abend schrieb ich über WhatsApp mit Ner Freundin... ihr Kind ist in der gleichen Klasse wie unser Sohn...

    Kind von Mutter A spielte Nachmittag mit dem Kind von meiner Freundin... :)=":/


    Widerspruch um Widerspruch :)z

    Finde den Faden gut und kann manche Antworten nicht nachvollziehen

    Selbst 6 Wochen geplante Sommerferien können (vor allem für Alleinerziehende) zur Herausforderung werden. Und hier reden wir nun von 3 Wochen Extremsituation plus 2 Wochen "normaler" Osterferien. Zudem hat vieles geschlossen: Freizeitbad, Bücherei, Museum usw. Und Kino öä meide ich persönlich. Eine meiner Töchter hatte Kontakt zu einer positiv getesteten Person und wir warten noch auf das Testergebnis (sie ist übrigens schon seit Mittwoch zuhause).


    Zum Thema selbst: Lebe in Bayern, dh ab Montag sind alle Schulen dicht. Mein Glück: meine Mädels sind 12 und 9 und können sich relativ gut allein beschäftigen und ich arbeite Home Office.

    Wir haben sämtlich Brettspiele raus gekramt und werden im Garten das Trampolin und einen Hindernisparcours aufbauen. Die "Kleine" steckt grad im 6. Teil von Harry Potter, Teil 7 liegt schon bereit. Die Große chattet und telefoniert viel mit Freundinnen. Bei Langeweile dürfen sie gern mal den Staubsauger schwingen oder den Geschirrspüler ausräumen.

    Die Kleine hat außerdem einen ganzen Batzen Übungsaufgaben mitbekommen gestern und ist auch damit gut beschäftigt, die Große steht in Emailkontakt mit ihren Lehrern.

    Und wenn mal gar nix mehr hilf, wird halt auf A*****n P***e öä gestreamt. Es ist eine Ausnahmesituation und hier im Haus nicht die Regel, also geht das für mich in Ordnung.

    Fiorentina2017 schrieb:

    Meine Güte, der Faden sagt nicht 'Ich kommuniziere nie mit meinen Kindern, wer sind die klebrigen Subjekte in meinem Wohnzimmer?', sondern es geht um Tips und Tricks wie man die Zeit besser verbringen kann. Wir hatten in der Familie auch Ausflüge geplant, raus gehts sonst auch immer und jetzt sehn die Kiddies halt den Zeitpunkt für 'nur Fernsehr' gekommen.

    Bilder malen für Oma und Opa und per Post schicken, zusammen kochen umd backen, vl. ein größeres Projekt wie ein umfangreiches Puzzel oder anderes Bastelprojekt?. Ich würd auch die Kleinen nach Ideen fragen, die haben die meiste Fantasie ;)

    Und ansonsten: Endlich Kinderzimmer Tiefenreinigung]:D]:D:_D

    mir fehlt leider die Zeit dazu... bin gerade eine neue Stelle in einer Arztpraxis angefangen. Kann nicht zu Hause bleiben und beim Homeoffice entspannen... ich muss 2 Tage vollzeit arbeiten, 2 Tage halb und habe einen Tag frei. Dann muss man den Haushalt, Einkauf und Kochen auch noch unterbringen...

    Wäre ja schön wenn es eine Regelung geben würde, das ein Elternteil freigestellt wird. Dann wäre ich auch entspannt..

    Meine Kinder dürften in die Notbetreuung weil ich im medizinischen Bereich tätig bin. Die Überlegung war tatsächlich da... Von der Schule gab es ein Angebot, vom Kigs erstmal nicht. Das heißt, den großen hätte ich in die Schule gebracht, die kleine hätte trotzdem anderweitig betreut werden müssen.

    Unser Sohn weinte gestern total. Denn von 14 kindern aus der Klasse wäre er höchstens einer von 2 kindern... wobei das andere Kind nicht zu seinen Freunden gehört. Aber wir überbrücken nun mit der Tante und Oma...bevor jetzt kommt: Die Omas sollen nicht aufpassen: die Oma ist unter 60, und ist zudem im Alltag eh fast täglich hier, seit mein Vater 2016 starb. Sie selber verzichtet auf nichts und findet es alles übertrieben. Sie geht weiter mit Freunden kaffe trinken usw...

    Hmmm ja, ich fühl da mit dir. Ich bin auch im medizinischen Bereich und hab selbst nicht frei, nur etwas reduziert. Bücher ausleihen? Gibt es was was deine Kinder schon lange tun wollen?

    Wie alt sind denn deine Kinder? Gibt's was, wofür sich (vielleicht sogar beide) sehr interessieren?


    Ich kann dich gut verstehen und wenn die Oma so jung und fit ist, ist das meiner Meinung nach völlig ok. Für viele andre wird vermutlich die Oma Ü60 die einzige kurzfristige Lösung sein.

    Nur kurz: daheim im Home Office entspannen is nicht, vor allem wenn die Kids daheim sind ;-)die Arbeit muss trotzdem gemacht werden, sitze dafür in den Ferien ist bis spät in die Nacht am PC.