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    Ich habe nun von Anfang bis Ende gelesen und ich staune gerade darüber, dass ich meine Anfangsmeinung doch revidieren kann.

    Wow, das war dann aber Tageaufgabe :-o


    Ich finde es echt toll, wenn sich hier Menschen soviel Mühe machen um beide Seiten besser verstehen zu können. Danke @:)


    Ich gebe ja zu, dass ich oft auch zu denjenigen gehöre, die sich nicht immer die Mühe machen, bei so langen Threads alles von vorne bis hinten zu lesen, deshalb freut mich das besonders, dass jemand auf Seite 21 einsteigt und alles vorher durchliest.


    Das geht übrigens an alle, die sich diese Mühe machen gleichermaßen! @:)

    Zitat

    Eine besonders elegante Formulierung ist mir auch noch nicht eingefallen. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, muss man es m.E. schon irgendwie erklären. Nicht damit keiner eingeschnappt ist, sondern damit es auch überhaupt jeder kapiert ;-D

    Mir auch nicht, aber da es darauf vermutlich hinauslaufen wird (es sei denn es gibt doch noch den super perfekten Vorschlag, der besser ist und der es jedem Recht macht – wovon ich nicht ausgehe), wird mir wohl noch etwas einfallen müssen. Schriftlich klappt sowas eh immer besser als es mündlich heraus zu stammeln und dabei rumzudrucksen und sich 5 mal zu verhaspeln...

    Schreibe am besten "persönliche Einladung für xy"


    Schreibe darunter, dass Ihr um Verständnis dafür bittet, dass nach langer Überlegung die Einladung auch nur für xy gilt - UND:


    ganz wichtig, dass Ihr Euch sehr freut, wenn XY trotzdem kommt, weil Ihr sie/ihn gerne dabei haben wollt.


    Das wäre ehrlich und da gibt es dann auch nichts falsch zu verstehen.


    PS: Evtl. schreibt ihr noch dazu, dass ihr im Gegenzug auch Verständnis dafür hättet, wenn XY nicht alleine kommen kann oder mag


    Fertig ;-)

    Also wenn ich geladen wäre, würde ich meinen Mann auch mit einbeziehen. Für mich ist das normal und ich würde auch nicht ....sollte er nicht eingeladen sein..hingehen.


    ( das hat nichts mit Abhängigkeit zu tun denn wir machen auch viel alleine ) komplett und gerade auf einer Hochzeit...wäre ich nur mit Mann!


    Wenn du sagst, du magst diese Leute...aber du kennst den Anhang nicht...dann wäre es zumindest so...das ich Vertrauen hätte zu den Menschen, die ich mag...also...wenn ich sie mag...dann kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sie den falschen Partner haben, der dann nicht in die Gesellschaft passt. Wäre ich mir da nicht sicher, käme erst gar keine Einladung.


    Ich persönlich würde auch nicht einzeln einladen wenn ich wüsste, dass derjenige verheiratet wäre. ":/ es käme mir gar nicht in den Sinn eine Einzeleinladung auszusprechen... ":/

    Zitat

    Lad doch einfach die Kollegen als Einheit ein. Also nicht das übliche "du und dein Partner", sondern "ihr fünf"... quasi eine Einladung für die Fünfe. Dann sehen sie sich als Einheit und keiner wird "allein" eingeladen.

    wenn das allerdings so deklariert werden würde ...dann wäre ich auch gerne alleine dabei. :)=

    Oweia,


    ich habe mich heute durch diesen Faden gekämpft… und bin bei meiner Meinung geblieben ;-)


    Also ich sehe kein Problem darin, Kollegen solo einzuladen, wenn man deren Partner nicht kennt. Würde ich vermutlich auch so machen. Meine Kollegen und ich unternehmen auch ab und an etwas zusammen, aber da war noch nie ein Partner mit dabei… wozu auch, der würde sich evtl. langweilen, weil er unsere "Internas" nicht so kennt und sein dazugehöriger Partner würde vermutlich verkrampft sein, weil er sich verpflichtet fühlen würde, den Partner miteinzubeziehen und könnte nicht so locker-flockig wie solo sein. So läuft es z.B. auf unseren Weihnachtsfeiern ab, wenn die Chefs die Gattinnen mitbringen und das gemeine Fußvolk aber ohne Anhang zu kommen hat. Dann sind die Chefs total krampfig und gar nicht lustig-ungezwungen wie sonst… naja, deren Bier… ??wir haben trotzdem Spaß??


    Wenn ich als Kollege eine Einladung bekäme "Liebe ama, …. freue mich dich dabeihaben zu dürfen" wäre für mich klar, dass die Einladung nur für mich ist, denn mein Partner kennt ja die Kollegin nicht. (grad wenn auf dem Umschlag "für ama" und nicht "für ama + Partner" steht!) Da habe ich auch gar keine Probleme mit, alleine eingeladen zu werden, hallo, sie ist meine (gute und liebe) Kollegin, nicht meine Schwester oder beste Freundin! Da sprechen wir uns im Kollegenkreis ab, wie wir zusammen fahren und was wir zusammen schenken. Ich war so auch schon auf Hochzeiten eingeladen (und mein Partner somit nicht) und ich fand das weder befremdlich noch war ich eingeschnappt. Abends hatte ich dann auch was Aufregendes zu Hause zu erzählen… "hach es war soooo schööööön….!" :-)


    Emma28,


    ich würde es wahrscheinlich so machen, dass ich die betreffenden Kollegen alle gemeinsam zu mir ins Zimmer rufen würde und ihnen dann sagen würde, hey Leute, ihr wisst ja dass ich demnächst heiraten werde, wir werden im kleineren Kreis feiern und euch 5 (oder 8 oder wie viele Kollegen es nun sind) hätte ich echt gerne dabei! Und dann mit einem Grinsen im Gesicht die Einladungen verteilen. Das sollte an sich jeder verstehen. Bei Nachfrage würde ich dann erklären, dass aufgrund Kapazitätsmangel und dem Nicht-Kennen der Partner ich die Kollegen gerne als "geschlossene Kollegentruppe" dabeihaben wöllte...


    Variante 2 wäre ansonsten die "geteilte" Variante mit Sektempfang "für alle" ??(also weitere Bekannte, Kollegen, etc, die können dann ja dazu gerne ihre Partner mitbringen)?? nach der Kirche und das Essen hinterher nur noch im Familien-/Freundeskreis. Da würde ich dann auf der "allgemeinen Einladung" schreiben: "… 14:00h Kirche/Trauung … 15:00- 16:30 Sektempfang …" (dann ist auch jedem klar, dass spätestens um 17:00 der allgemeine Teil beendet ist und danach nur noch "in Familie" gemacht wird) und auf der zweiten Einladung würde ich "… 14:00h Kirche/Trauung … 15:00- 16:30 Sektempfang …18:00h Abendessen mit anschließendem geselligen Beisammensein/ Feier …" schreiben.


    Du machst das schon!

    @ :)

    Du machst das schon!


    Danke @:)


    Und auch dir vielen lieben Dank fürs "durch-den-Faden-kämpfen".


    Variante 1: So kann man vielleicht wirklich besser ausdrücken, worum es genau geht als schriftlich und sieht schon an der Reaktion und Gestik/Mimik wie es aufgefasst wird... ist vermutlich doch besser als schriftlich...


    Variante 2 oder auch Abwandlungen davon (Kollegen u./oder Partner erst später dazu bitten): Bleibt weiterhin im Hinterkopf, muss ich sehen wie sich das praktisch umsetzen lässt ohne jemanden rauszuschmeißen oder zu verärgern (wenn sich jemand als halber Gast fühlt, weil er nicht ganz dabei sein darf... ich kann mir mittlerweile alles vorstellen, warum man worin welche Aussage erkennen könnte und deshalb beleidigt ist). Ansonsten wird es bei Variante 1 bleiben.

    @ Variante 2:

    So kenn ich das auch. Zuerst Trauung für alle – kirchlich oder standesamtlich – dann vor der Kirche/dem Amt ein Apero, Häppchen und Sekt und Fotos – dann Umzug ins Restaurant für die enge Familie, der Rest geht heim und zieht was bequemeres an, ätsch – dann Party für alle.

    Ich würde mich bei keiner Variante beleidigt fühlen, mir ist prinzipiell klar, dass man als Kollegin nicht oben auf der Prioritätenliste steht, dennoch eingeladen zu sein bei einer eigentlich kleinen Hochzeit würde mich freuen. Vorausgesetzt, ich wäre nicht die einzige Kollegin, die dann letzten Endes hingeht.


    Variante 2 würde ich vermutlich echt ausschlagen, ich mag Sektempfänge nicht, das empfinde ich wirklich als den langweiligsten Teil der ganzen Hochzeit (leider aus Erfahrung) und wenn ich ehrlich bin, die kirchliche Trauung ebenso. Da würde ich vermutlich höflich absagen, wenn die Einladung nur daraus bestünde, hätte ich vermutlich schon etwas unaufschiebbar anders vor. 8-)

    Monika, die Trauung und das darauf-anstossen im Anschluss ist aber die EIGENTLICHE Hochzeit ;-) Wenn meine Bekannten DARAUF keine Lust hätten, können sie sich die Party auch sparen. Wer den eigentlichen Anlass geringschätzt...

    Mag schon sein, aber ehrlich gesagt, ist das für mich das Pflichtprogramm und ich freue mich dann auf die Feier. Ist so und war schon immer so, und ich kenne etliche Leute, die es nicht anders empfinden, es sei denn, es handelt sich um ihre eigene Hochzeit und die ihrer Kinder. Und weil man das weiß, steht man dann den langweiligen Gottesdienst auch noch durch. zzz

    Zitat

    Aber es trübt mir die Vorfreude auf meine Hochzeit (um mal in dem Beispiel mit der Vorfreude zu bleiben, so krass ist es natürlich nicht) bzw. es nervt mich, dass ich mich an Konventionen halten muss/soll, die mich zu etwas bringen wollen, was ich gar nicht möchte und nicht frei entscheiden kann.

    Das ist glaub ich bei dir der Punkt, und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin ursprünglich auch so drauf ;-) Aber je älter ich werde, desto eher sortieren sich die Einzelfälle, bei denen es um die Frage "Soll ich eine Konvention einhalten, die ich bescheuert finde?" geht, bei mir nun in 2 Kategorien ein: Entweder ich mach es halt trotzdem konventionell, weil ich drüberstehe (zB um einem mir wichtigen Menschen einen Gefallen zu tun; weil es nur doof und nicht schlimm ist; weil es Ärger und Grübeleien vermeidet und mir nicht so wichtig ist). Oder ich mach es nicht, weil ich es so haben will wie ich es gut finde, dann ist es mir aber auch egal, wie das dann "außen" ankommt. Irgendwie hab ich mich schon lange nicht mehr bei der Wahl der für mich richtigen Variante vertan.

    Wenn jemand aus meinem Freundeskreis in einer Anwandlung von Wahnsinn kirchlich heiraten sollte, hätt ich dann wohl auch noch dringende Termine, die leider nur ein späteres Erscheinen ermöglichen. ;-)


    Das Schöne an einer Hochzeit oder eine ähnlich grossen Fest sollte ja das Fest sein. Das, was man aich selbst davon wünscht. Und nicht, was von aussen erwartet wird. Was in der Theorie wohl einfacher klingt, als es dann endlich ist. Man möchte es ja allen recht machen, weil man alle dabeihaben möchte, um auch selbst das Fest erleben zu können, das man sich wünscht. Da gilts am Ende wohl abzuwägen, wie weit man den Kompromiss eingeht, um das Optimum rauszuholen.


    Wie gesagt, ich hoffe, ihr schafft das, und zwar so, dass euer Tag für euch ein Erfolg wird. Primär. ;-)