also bei uns ist es sogar oft so, dass Freunde oder Freundinnen von Singles mit auf die Hochzeit kommen - ohne vorher das Brautpaar zu fragen!


    und wenn der Ehemann extra ausgeladen wird fände ich das so unverschämt dass ich daheim bleiben würde....sowas ist für mich absolut unverständlich.


    eine Hochzeit ist doch was lustiges, ungezwungenes an dem jeder Spaß haben sollte, ne Party halt.


    ich habe noch nie gehört dass man die Familie eines Menschen nicht dabei haben will, sry aber da hätte ich echt Angst dass die gesamte Hochzeit total versteift und langweilig wird, wenn das Paar hier schon so unflexibel und verbissen ist.

    Bei uns ist es selbstverständlich dass man als geladener Hochzeitsgast seinen Partner mitbringt. Das geht sogar so weit dass man argwöhnische Blicken ausgesetzt ist wenn man alleine kommt. ;-D

    Zitat

    meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann? Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

    Wenn ich meine Gäste für Schnorrer und Schmarotzer hielte, die sich nur mal ordentlich durchfressen wollen würde ich auf die Einladung schreiben:


    Partner ist herzlich eingeladen, aber bitte achtet darauf dass der Wert Eueres Geschenkes die durch euch verursachten Kosten nicht unterschreitet.


    Auf der Hochzeit eines Kollegen würde ich meine Frau schon deshalb dabei haben wollen, weil ich möchte dass sie die Leute, über die ich das ganze Jahr ablästere kennenlernt damit sie sieht mit welchen Typen ich mich tagtäglich herumschlagen muss. ;-D

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    Wenn ich meine Gäste für Schnorrer und Schmarotzer hielte, die sich nur mal ordentlich durchfressen wollen würde ich auf die Einladung schreiben:


    Partner ist herzlich eingeladen, aber bitte achtet darauf dass der Wert Eueres Geschenkes die durch euch verursachten Kosten nicht unterschreitet.

    Darum gehts doch gar nicht (ausschließlich).


    Du hast wohl einige wesentliche Punkte überlesen (wollen)

    Zitat

    meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann? Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

    Selbst wenn die Partner nix Essen und Trinken würden und keine Kosten verursachen würden, würde es mich nerven, wenn sie nur deshalb mitgenommen werden sollen, damit man unter sich bleiben kann und mir der langweiligen Feier möglichst wenig zu tun haben muss. Wer so denkt, der kann bitte gleich zuhause bleiben

    Zitat

    Du hast wohl einige wesentliche Punkte überlesen (wollen)

    Ja, habe ich. Z.B. habe ich überlesen wollen dass du mindestens zehn mal geschrieben hast du tust nicht gern Dinge, weil man es halt so macht.


    Aber ich bin immer wieder über den Titel gestolpert: kann man Gäste auch ohne Partner einladen? ;-D

    Zitat

    kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

    man kann, ich würde dann aber z.B. auch nicht kommen.


    Wenn ich persönlich und ausdrücklich ohne meinen Partner zu einer Feier eingeladen werde empfinde ich das als Zeichen der Geringschätzung gegenüber mir und meinem Partner. Deshalb würde ich dann auch nicht hingehen.


    Beim "Kinderanhang" verstehe ich das je nach Veranstaltung und Klientel schon eher.


    Es gibt wenige Gründe warum ich nur darauf bestehen würde dass der Partner nicht mittkommt.


    Unsere Hochzeit ist schon ein paar Jahre her, bei größeren Feiern an denen wir Freunde und Bekannte einladen gilt es schon zu beachten ob sich die ehemaligen Paare sehen können/wollen (nach dem Motto "wenn mein Exmann mit seiner neuen Schlampe eingeladen wird komme ich nicht").

    Zitat

    Selbst wenn die Partner nix Essen und Trinken würden und keine Kosten verursachen würden, würde es mich nerven, wenn sie nur deshalb mitgenommen werden sollen, damit man unter sich bleiben kann und mir der langweiligen Feier möglichst wenig zu tun haben muss. Wer so denkt, der kann bitte gleich zuhause bleiben

    Wenn ich bei einer Einladung diesen Kontext bemerken würde würde sich mir der Eindruck aufdrängen das der/die Einladende eigentlich gar nicht so richtig Feiern will sondern diese lästige Pflicht hintersich bringen will.

    Zitat

    Es liegt übrigens am Paar, wie öde oder interessant der Gottesdienst wird.

    Tja, the show must go on, schade wenn soetwas zum vom Sakrament zum Event wird... dann kann/sollte man es bleiben lassen. (Meine MEINUNG!)

    Also ich vertrete ja auch die Ansicht, dass bei einer Hochzeit die Trauung an sich das wichtigste ist und die Feier hinterher eben eine Feier zur Hochzeit/Trauung ist. Jemand der meint, nicht zur Trauung erscheinen zu wollen (weil ja öde und langweilig) sondern nur zur "Party", der wäre bei mir wohl auch fehl am Platz, denn er kann dann ja gar nicht meine Hochzeit mit mir feiern, weil er eben diese boykottiert hat. Also da wäre ich schon irgendwie angefressen…für mich wäre nämlich meine Trauung das wichtigste am Tag, was ich mit allen teilen möchte und nicht die "Hinterher-Feier" (die mir selbstverständlich auch ganz wichtig wäre, aber eben irgendwie doch anders "wichtig" als meine Trauung).


    Ich persönlich war schon auf verschiedenen Arten von Hochzeiten:


    - Hochzeit nur als Trauung in Standesamt und/oder Kirche (mit anschließendem Spalierstehen und Reis-/Konfettiwerfen von allen), wonach dann das Brautpaar mit Familie / erlesenen Gästen zum Feiern abgefahren ist (ich gehörte nicht dazu, war kein Problem für mich, war eine Kollegin, die sich gefreut hat über jeden ,der zur Trauung kam)


    - Hochzeit/Trauung mit anschließendem Sektumtrunk / Häppchen für alle, dann ist das Brautpaar mit den "Auserwählten" zur weiteren Feier abgefahren (wieder ohne mich, war eine alte Schulkameradin)


    - Hochzeit/Trauung "mit allem" (also hier gehörte ich zur auserwählten Schar ;-) )


    Alle Hochzeiten/Trauungen fand ich schön und ich habe mich auf keiner (Trauung) gelangweilt, ich habe mich einfach für das Brautpaar gefreut und mich über die Freude des Paares / der Braut, die sich gefreut, als ich sie gedrückt habe "ohhh, schön, dass du auch dabei bist!"", nochmals gefreut. Sooo dicke war ich nicht mit allen befreundet, als dass ich gedacht hätte "neee, ohne komplette Feiereinladung gehe ich gar nicht zur Trauung" sondern ich habe mich über jede Hochzeitseinladung gefreut und bin hin wenn es mir irgendwie möglich war. Einfach weil mir der Mensch wichtig war/ist.

    Zitat

    Genau! Gottesdienste MÜSSEN langweilig sein!

    :(v :(v So ein quatsch, sind wir hier am Stammtisch ? :[]


    Hab ich das gesagt?


    Ich meine nur das viele hingehen um den Event "kirchliche Trauung" zu bekommen.


    Ohne den eigentlichen religiösen Hintergrund zu begreifen.


    Weder ich noch die Besucher meiner Trauung fanden diese an irgend einer Stelle langweilig oder öde...

    Zum Begreifen des religiösen Hintergrunds müsste man ja zwingend auch darüber verfügen und die Geisteshaltung teilen. Wenn ich an eine Hochzeit eingeladen wäre und da würde die Trauung in irgendeiner religiösen Zeremonie durchgeführt, würde ich den religiösen Hintergrund ja weder kennen noch begreifen. Das trifft auf alle Religionen zu. Gehöre ja selbst keiner an. Was nicht heisst, dass ichs automatisch langweilig finde. Ich sehs nur als den weniger wichtigen Teil des ganzen Ereignisses an.

    Zitat

    Weder ich noch die Besucher meiner Trauung fanden diese an irgend einer Stelle langweilig oder öde...

    Dann hattet ihr vermutlich bekanntere Lieder zum mitsingen, nicht die Korinther 13 als Trauspruch usw. Ich weiß nicht, was du gemeint hast als du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Ja, die kirchliche Trauung IST ein Event. Und das muss eben nicht, wie vielbeschworen, langweilig sein.

    Zitat

    CoteSauvage: Wenn ich die Patenschaft übernehmen sollte, würde ich allerdings schon ein Problem sehen und das daher keinesfalls machen. Das ist doch ein kirchlicher Akt und ein religiöses Versprechen. Wenn man als Konfessionsloser Taufpate sein wollte, müsste man bei uns dem Pfarrer gegenüber auch noch behaupten – wenn er sowas überhaupt zulassen würde – dass man an einer katholischen Kindererziehung mitwirken wird.

    Pssst, Schnubbi – FIRMpate. Das Kind war da schon 16 Jahre alt. Die katholische Erziehung war schon gelaufen – bzw. von elterlicher Seite nicht, aber Kind war trotzdem gläubig.


    Das Kind wollte unbedingt mich als Firmpaten, und nachdem ich bei dem Infoabend war, hatte ich auch den Eindruck, dass ich als katholisch gebildeter Agnostiker mit philosophischer Bildung das Werk eines Paten verrichten kann.


    Denn Agnostiker sind keine Atheisten. Ich renne nicht rum und erzähle Leuten, dass ihr Glaube lächerlich ist oder Gott nicht existiert.

    Meister_Glanz

    Zitat

    Bisher wars entweder nur standesamtlich oder dann mit einem "speziellen" Pfarrer, der die Trauung ohne den ganzen Gotteskram durchgeführt hat. Sowas find ich auch ok.

    Gibt es da etwa so eine Art Light-Version der Sakramente für Atheisten?


    Herr Pfarrer, ich hätte gern die letzte Ölung aber ohne den ganzen Gotteskram.

    War ein protestantischer Pfarrer, der auf einem Schloss einige nette Worte gesagt hat. Ohne Psalmen, ohne Bibel und mit der (zeitgenössischen) Musik, die das Brautpaar ausgesucht hat.


    Gibts nicht so selten, dass Leute eine solche Zeremonie ins Fest einbauen.