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    würdest du das akzeptieren und dann alleine hingehen?

    Akzeptieren ja, aber kommen nein. Einfach weil ICH mich nicht wertgeschätzt fühle, wenn mein Partner unerwünscht ist, egal ob man ihn kennt oder nicht. Mir fehlt er wenn er nicht dabei sein darf. Und ich würd einen solchen Tag gern mit ihm verbringen. Und wenn man mich mag und als Kollegin so sehr schätzt, dass man mich dabei haben möchte muss man wohl davon ausgehen, dass mein Partner zumindest ganz in Ordnung ist.


    Ich finde es ehrlich befremdlich, einige Partner einzuladen und andere nicht, egal ob Kollege oder Freund. Entweder will ich jemanden dabei haben und dann ganz, so wie er ist. Und das heißt für mich, wenn er liiert ist, mit Partner. Und wenn er bzw sie goldene Kleider mag, dann auch im goldenen Kleid. Gehts denn um so viele Kollegen, dass es das wert ist?

    @ Emma28

    Zitat

    Ich denke ich werde jetzt einfach mal mit den Kollegen reden und sehen, wie sie reagieren, auch wenn ich Gefahr laufe, es mir mit dieser Anfrage schon zu versauen...

    In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie du es eigentlich der Bekannten klar gemacht hast, die irrtümlich davon ausging, gemeinsam mit ihrem Partner erscheinen zu dürfen? Sorry, falls es schon gesagt wurde und ich es überlesen habe. Aus der anderen Diskussion habe ich so etwas wie "... steht nicht mit auf der Gästeliste" im Gedächtnis. War das der genaue Wortlaut oder wie hast du es angesprochen und erklärt?

    Zitat

    In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie du es eigentlich der Bekannten klar gemacht hast, die irrtümlich davon ausging, gemeinsam mit ihrem Partner erscheinen zu dürfen?

    Naja, bei besagtem Gespräch (also dass ihr Freund jetzt einen neuen Anzug braucht) war ich erstmal sehr perplex und habe nicht wirklich was gesagt, hab ja auch nicht sofort umrissen, was sie damit meint usw. Ich hab dann aber schon nachgefragt und rausgehört, dass es ihr neuer Freund ist und sie eben davon ausgeht dass er mitkommt.


    Ich habe also erstmal nichts gesagt und am Abend mit meinem Freund darüber geredet. Er meinte nur wir hätten das ja schon ausgemacht, aber individuell in diesem Fall muss ich eben selbst entscheiden ob mit oder ohne Partner.


    Also habe ich sie am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass es da gestern wohl ein Missverständnis gab und wir nur im kleineren Kreis feiern und da ich ihren Freund nicht kenne, hatte ich mit ihm nicht gerechnet und würde ihn auch nicht einladen.


    Dann kam nur noch "alleine komme ich aber nicht" und ich sagte, ok, dann ist das wohl so. Danach war das Gespräch recht schnell vorbei und seither ist Funkstille.


    Das war suboptimal so, das weiß ich, aber ich hatte damit wirklich so gar nicht gerechnet, dass sie automatisch ihren Freund mitbringen will...

    fraggle

    Zitat

    Und wenn man mich mag und als Kollegin so sehr schätzt, dass man mich dabei haben möchte muss man wohl davon ausgehen, dass mein Partner zumindest ganz in Ordnung ist.

    wobei sie ja nicht sagen würde, dass dein Partner nicht eingeladen ist, weil er ihr vllt unsympathisch ist. Sondern es sollen nur die Leute kommen, die sie oder ihr Mann kennen. Und die Partner ihrer Freunde kennen sie nunmal. Aber ich glaube mit der richtigen Formulierung kann sie vllt was raus reißen bei den Kollegen, die so eingestellt sind wie du oder die Mehrheit hier im Faden. Also eben mit dem Einstieg: würds dir was ausmachen wenn... – und wenn der Kollege dann sagt, ja macht mir was aus, dann kann er den Partner ja mitbringen.

    Bei der richtigen Formulierung gepaart mit dem Signal, dass er kommen könnte, wenn es mir so gar nicht recht wäre, würd ich vermutlich sogar alleine kommen. Verdrehte Welt gelle? Wenn aber das Signal käme, dass sie ihn nicht da haben möchte, egal aus welchem Grund, würde ich nicht kommen.


    Ich glaube bei mir käme man mit Ehrlichkeit am weitesten. Ein: den kenn ich ja nicht, fänd ich da allerdings komisch, wenn ich selbst ehrlich sein soll. Für mich wäre aber auch der einzige Grund ein finanzieller, die Partner nicht einzuladen. Und wenn mir jemand sagen würde: Hey pass mal auf, ich feier ja bald meine Hochzeit und ich hätte euch Kollegen so gern dabei, unser Budget ist aber eigentlich schon am Limit. Meinst du, du kannst auch ohne Partner kommen oder ist dir das so gar nicht recht? Dann wär ich glaub ich die letzte die nein sagt. Und wenn ich dann mit partner käme entgegen dem Wunsch (was glaub ich die letzte meiner Optionen wäre) würde das Geschenk entsprechend großzügiger ausfallen, damit mein Partner wirklich nicht zur Last fällt.

    Also muss ich den ersten Satz korrigieren, nicht ganz egal aus welchem Grund. Aber das: kenn ich nicht, find ich tatsächlich merkwürdig, denn es sind doch vermutlich nicht viele Kollegen eingeladen oder? Und ich habs bei unserer feier auch genutzt um die Partner über die ich schon Unmengen gehört hatte, mal zu sehen und n paar Worte zu wechseln.

    Zitat

    Aber ich glaube mit der richtigen Formulierung kann sie vllt was raus reißen bei den Kollegen, die so eingestellt sind wie du oder die Mehrheit hier im Faden. Also eben mit dem Einstieg: würds dir was ausmachen wenn... – und wenn der Kollege dann sagt, ja macht mir was aus, dann kann er den Partner ja mitbringen.

    Ich muss sagen, ich fände auch das wieder eher schräg, also wenn mich jemand fragt, ob es mir "etwas ausmachen" würde, ohne meinen Partner zu kommen oder wie hier auch schon vorgeschlagen wurde, ich gefragt werde, ob ich "lieber mit oder ohne Partner" komme :-/ Was soll man da denn antworten bzw. wie soll man sich da mit Partner willkommen fühlen, wenn es einem etwas "ausmacht" und man "lieber" mit Partner kommt? Ich finde, wie man es dreht und wendet, die Botschaft ist und bleibt die gleiche: Der Partner ist eigentlich nicht erwünscht. Man kann höchstens erklären, warum das so ist (Budget oder was auch immer). Aber fragen, ob es dem Gast etwas ausmacht, ich weiß nicht, käme bei mir nicht besser an, als gleich eine explizite Einzeleinladung auszusprechen. Ich hätte nach so einer Frage jedenfalls keine Lust, mit meinem Partner zur Feier zu gehen.

    Zitat

    Und wenn mir jemand sagen würde: Hey pass mal auf, ich feier ja bald meine Hochzeit und ich hätte euch Kollegen so gern dabei, unser Budget ist aber eigentlich schon am Limit. Meinst du, du kannst auch ohne Partner kommen oder ist dir das so gar nicht recht? Dann wär ich glaub ich die letzte die nein sagt. Und wenn ich dann mit partner käme entgegen dem Wunsch (was glaub ich die letzte meiner Optionen wäre) würde das Geschenk entsprechend großzügiger ausfallen, damit mein Partner wirklich nicht zur Last fällt.

    :)^

    TE

    Wenn du mit deinen Kollegen redest, stelle dein Anliegen positiv dar und formuliere es geschickt. (Hast du gelesen, was ich von meinem Kollegen geschrieben hatte, der vor einem vergleichbaren Problem stand?)


    Sage nichts in Richtung: "Ich möchte euch gerne zu meiner Hochzeit einladen, aber ohne Partner." Sage eher: "Wir feiern nur im engen Familienkreis, aber ich möchte euch X (= Anzahl der angesprochenen Kollegen) trotzdem unfassbar gerne dabei haben." Das wirkt im Grundton schon um ein vielfaches positiver, als zu sagen: "Ich möchte euch gerne einladen. Wie? Achso, nee, nur euch hier. Äh, ehm, ja, genau: ohne Partner."



    Zitat

    So eine Lösung, erst intime Feier, später am Abend dann im größeren Kreis (oder umgekehrt) fände ich da besser, weiß aber nicht wirklich, wie ich das unter den gegebenen Umständen elegant löse.

    Ich habe damals nicht im kleinen, sondern im klitzekleinen Kreis mit weniger als zehn Personen (Mann und mich bereits mitgezählt) geheiratet. Dem Großteil der Familie und Freunde sagten wir erst hinterher Bescheid und da war die ein oder andere Mutter, Oma oder gute Freundin schon ein wenig gekränkt und fühlte sich ausgeschlossen. Konnte ich auch gut verstehen und ist zwar nicht vergleichbar, aber ähnlich deiner Partnerproblematik. Komischerweise habe ich das Gefühl, dass sich meist nicht der nicht eingeladene Part des Paares ausgeschlossen fühlt und beleidigt ist, sondern ausgerechnet der geladene Part.


    Wie auch immer, allerdings war mir im Falle meiner Hochzeit schlussendlich doch entscheidend wichtiger, den Tag nach meinen/unseren Vorstellungen und tatsächlich nur mit jenen Menschen, die ich von ganzem Herzen kompromisslos dabei haben will, zu verbringen. Die Intimität meiner Hochzeit möchte ich – so absurd, egoistisch, merkwürdig, rücksichtslos und/oder selbstbezogen sich das auch für manche Menschen anhören mag – einfach nicht mit jedem teilen.


    Unser Kompromiss war, dass wir irgendwann später eine riesengroße Hey-Leute-wir-sind-verheiratet-Fete für alle, alle, alle, die wir kannten und noch viele andere mehr gegeben haben. Das war ein buntes, cooles, fröhliches Durcheinander, sehr legere und locker und sicher nicht mit einer klassisch-eleganten Hochzeitsfeier zu vergleichen. Dennoch fanden es alle toll. Wir zeigten Bilder und Videos der eigentlichen Eheschließung, konnten so diesen Tag sozusagen nachträglich mit unseren Lieben "teilen". Die Gäste waren in ihrem Alter (zwischen 4 Monaten und 92 Jahren alles vertreten), ihrer Herkunft und anderen Kriterien sehr durchmischt, kannten sich vereinzelt und innerhalb der jeweiligen Peergroup, untereinander jedoch größtenteils gar nicht, aber die Stimmung war unübertrefflich gut, keiner mehr beleidigt, sondern alle freuten sich für und mit uns. Jeder konnte mitbringen, wen auch immer er mitbringen wollte, alles easy, alles gut, alle glücklich.


    Vielleicht auch für euch eine Art Kompromisslösung? Zu eurer Hochzeit selbst ladet ihr nur die Leute und ihre Partner ein, die ihr wirklich und ehrlich dabei haben wollt. Für alle anderen (auch die "Grenzfälle" wie entfernte Bekannte und Kollegen) gibt es einen Monat später eine großes ungezwungenes Fest?

    Zitat

    Wenn du mit deinen Kollegen redest, stelle dein Anliegen positiv dar und formuliere es geschickt [...]


    Sage nichts in Richtung: "Ich möchte euch gerne zu meiner Hochzeit einladen, aber ohne Partner." Sage eher: "Wir feiern nur im engen Familienkreis, aber ich möchte euch X (= Anzahl der angesprochenen Kollegen) trotzdem unfassbar gerne dabei haben." Das wirkt im Grundton schon um ein vielfaches positiver, als zu sagen: "Ich möchte euch gerne einladen. Wie? Achso, nee, nur euch hier. Äh, ehm, ja, genau: ohne Partner."

    Ich denke auch, dass man es so noch am elegantesten lösen kann :)z

    Hallo, ich hoff ich hab es jetzt nicht irgendwo überlesen...


    Aber wie wäre es denn damit( falls die Feier nicht zu weit weg stattfindet): Du lädst deine Kollegen zur Trauung und zum Essen


    allein ein und zum lockeren Teil der Feier können dann die Partner dazustoßen! So musst du niemanden rausschmeißen, du sparst dir den Platz und beim tanzen ist niemand allein.


    Kommt natürlich drauf an wie deine Feier vom Ablauf her geplant ist. Aber so hab ich es schon ein paar mal erlebt. War super, denn irgendwann saß eh niemand mehr auf seinem Platz.

    Zitat

    Du lädst deine Kollegen zur Trauung und zum Essen


    allein ein und zum lockeren Teil der Feier können dann die Partner dazustoßen!

    find ich ne gute Lösung :)^


    Auch den Vorschlag von Funkelstein find ich gut, würde jedoch 2mal Kosten bedeuten.

    Zitat

    Du lädst deine Kollegen zur Trauung und zum Essen allein ein und zum lockeren Teil der Feier können dann die Partner dazustoßen! So musst du niemanden rausschmeißen, du sparst dir den Platz und beim tanzen ist niemand allein.

    Ist ja interessant, wie viele Varianten es so gibt. Diese Variante, wenn ich sie überhaupt kapiert hab, finde ich besonders merkwürdig: Also die Einladung lautet dann: Bis zum Essen (einschl.) bitte ohne Partner, und für die doofen Hochzeitsspielchen und zur Auffüllung der Tanzfläche ab ... Uhr erhalten dann die Partner Einlass? Darf man seinem Partner dann ein Kuchenstück aufheben? ":/

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    Zitat

    Diese Variante, wenn ich sie überhaupt kapiert hab, finde ich besonders merkwürdig

    denen, die aber unbedingt mit Partner kommen wollen, müsste sie eigentlich gefallen, weil sie ja nicht alleine tanzen bzw nicht nicht tanzen wollen. Oder sich als Einzelgänger begaffen lassen müssen. Aber während der Trauung und dem Essen schaut da vermutlich ja eh keiner drauf. Aber dann, wenns spaßig wird, dann können auch sie zeigen dass sie Partner haben ;-D

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    Ich finde das ist mit den Gästen immer eine schwere Frage. Aber ich bin der Meinung, entweder ausschließlich Familie und sehr enge Freunde mit Partner einladen, oder aber größer und auch entferntere Freunde und gute Bekannte, aber dann natürlich immer mit Ehemann/Freund.


    Ich selber würde mich auch ehrlich gesagt zurückgesetzt fühlen, wenn mein Freund zu einer Hochzeit eingeladen wäre und in der Einladung steht drin aber Freundin bitte zu Hause lassen.


    Ich sag mal wenn man frisch zusammen ist, mag das auch nochmal was anderes sein. Aber wenn man seit Jahren mit dem Manschen zusammen ist und da auch ggf. mal eine Hochzeit im Raum steht, wieso will man dann hingehen und den Partner ausladen?


    Nee da bin ich altmodisch. Entweder alle mit allen Konsequenzen oder nur im engsten Kreis ...