• "Immerhin ist Ruhe mit Ohrstöpseln" - Anspruch zu niedrig? (Whg)

    Nun bin ich in kürzerer Zeit zum 2. mal umgezogen und es war quasi vom Regen (ständiges Getrampel) in die Traufe (Feiermeiers mit ständig lauter Musik, Gequake und teilw. Türenknallen). Aber: Mit Ohstöpseln habe ich meine Ruhe. Okay, außer wenn unter mir Diskolautstärke ist, dann vibriert sogar der Fußboden und man spürt den Lärm dann. Ist das vielleicht…
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    Ansonsten kannst Du auch mal die Mietzahlung aussetzen.

    Da würde ich zur Vorsicht raten, der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Vorher sollten noch, um es rechtlich wasserdicht zu machen, einige andere Maßnahmen kommen: Schriftliche Beschwerde beim Vermieter, Lärmprotokoll - am besten mit Tonaufnahmen, Ankündigung einer eventuellen Mietminderung.

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    Ich würde auch vorher nicht klingeln, sondern gleich die Polizei rufen. Ist glaub ich im Sinne des gesamten Mietshauses.

    Ich finde, das geht absolut gar nicht. Meine Nachbarn sind erwachsenen Menschen und von solchen erwarte ich, dass sie sich mit ihrem Anliegen an mich persönlich wenden und mir nicht direkt die Polizei auf den Hals hetzen.


    Ich würde es meinen Nachbarn sehr übel nehmen wenn sie direkt die Polizei rufen ohne vorher persönlichen Kontakt zu suchen. Und wäre auch nicht erfreut darüber, wenn ein Nachbar denkt, er müsste "im Sinne des Miethauses" direkt die Polizei rufen.


    Wenn mich die Lautstärke der Nachbarn stört, klingele ich und sage es ihnen. Hilft das nichts, kann ich immer noch die Polizei rufen.

    Richtig, denn sowohl störenden Nachbarn, wie auch den Vermietern wegen eventuellen Einschreitens, muss Gelegenheit zu reagieren gegeben werden.


    Ganz abgesehen vom menschlichen Miteinander und dessen Regeln sollte stufenweise vorgegangen werden. Auch wenn es hart auf hart und zu einer Gerichtsverhandlung käme, könnte das dort ins Gewicht fallen.


    Die Polizei habe ich persönlich mal gerufen, als ich Gewalt befürchten musste. Den Lärm gabs gratis dazu, aber da habe ich mir nach erfolgloser Intervention dann lieber eine neue Wohnung gesucht. Auf Dauer sind lärmige Nachbarn und womöglich noch hellhörige Wohnungen meist nur nervenaufreibend.

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    Wenn mich die Lautstärke der Nachbarn stört, klingele ich und sage es ihnen. Hilft das nichts, kann ich immer noch die Polizei rufen.

    Wenn die Sache einmalig ist, ja. Aber hier liegt ein Fall von permanenter Ruhestörung vor. Die Nachbarn interessieren sich einen Kehricht dafür, ob sie irgendwen stören. Dann darf der Schuss vor den Bug ruhig etwas heftiger sein ...


    meistens fragt die Polizei sowieso, ob man den Nachbarn schon bescheid gesagt hat, bevor sie erscheinen.