Jobcenter: Ich darf nicht arbeiten gehen

    Ich verstehe die Welt nicht mehr... :-(


    Am 21.3.2011 hatte ich im Gesundheitsamt ein amtsärztliches Gutachten, wo es darum geht, ob ich endlich arbeiten gehen dürfte, oder eben nicht. Ich habe eine psychische Krankheit, die hier aber nichts zur Sache tut. Dieses Gespräch, wo ein Arzt und noch jemand dabei war, dauerte etwa 3-4 Minuten. Ich sagte, ich will und KANN arbeiten gehen und schlug vor, eine bestimmte Arbeit aufzunehmen (Art Rehamaßnahme) wo ich auch schon Erfahrung mit habe und ich es gut finden würde. Das wäre also der 2. Arbeitsmarkt gewesen... Der Arzt freute sich, dass es mir so gut ginge und versicherte mir, dass es das so auch in den Gutachten schreiben würde.


    Wenige Tage später bekam ich dann Post mit einem Termin vom Jobcenter, der übrigens morgen ist.


    Nun die Höhe: Gestern erhielt ich einen Brief vom Jobcenter, wo drin steht, dass meine Bewilligung von ALG II aufgehoben wird, da ich NICHT erwerbsfähig bin und das länger als 6 Monate nicht mehr...!


    Auch steht dort, das ich NICHT länger als 3 Stunden arbeiten darf! :-o


    Ähm? Hallo? Was läuft da schief? In dem Schreiben geht es nur darum, dass die nicht mehr zahlen wollen, bzw nicht mehr zuständig sind. Es beruht alles auf das Gutachten! Ich verstehe das alles nicht! Ich fühle mich so verarscht...!


    :°(

  • 26 Antworten

    Warum sollten sie das wollen? Es hieß, ich kann wieder arbeiten gehen! Zwar erstmal auf den 2. Arbeitsmarkt, aber immerhin. Ich verstehe nicht, warum man mir versicherte, dass ich kann und darf und ich dann so einen Brief erhalte..!


    Ich möchte KEINE Rente! Ich möchte Arbeiten... :-(

    Zitat

    Mir wurde doch gesagt, ich dürfte wieder arbeiten! Darum geht es ja. Deswegen verstehe ich das alles nicht...

    Das Gutachten sagt wohl aber, dass du nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten darfst. Wenn du das nicht möchtest, dann gibt es sicherlich die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Ansonsten, niemand wird hier nachvollziehen können, warum der Gutachter dir etwas anderes sagt, als er schreibt. Da musst du schon ihn fragen.

    diese 3 std.könnten auch vom jobcenter falsch verstanden worden sein.nämlich das der gutachter meinte ,das du erstmal 3 std. arbeitest und diese dann in gewisse abständen steigerst,bis eben der 8 std tag erreicht ist.


    frag beim center nach und auch beim amtsarzt.


    wenn es so bleibt wie im brief steht,solltest du widerspruch einlegen(auf die frist achten)

    Also, da ich so eine "Rehamaßnahme" schon einmal gemacht habe, weiß ich, dass dies nicht ganz richtig ist. Denn ich darf ja noch nicht einmal 3 Stunden arbeiten. :-o Beim letzten Mal war es so, dass ich nur 6 Stunden durfte und somit in die Rehaschiene fiel.


    Außerdem ist es sehr merkwürdig alles, da dieses Gutachten auf einmal nicht nur für 6 Monate zählt, sondern für länger (für immer?). Deswegen ist das Jobcenter ja nicht mehr für mich zuständig, sondern der Rententräger. So steht es jedenfalls im Schreiben.


    Ich versteh das alles nicht. Ich hab nur noch Bauchweh und komme mir vor wie ein Nichts. So etwas schwarz auf weiß zu lesen, ist echt heftig. Vor allem weil ich mir "bedeppert" und verarscht vorkomme. Es war anders abgemacht. Wie kann der Arzt das innerhalb weniger Minuten "feststellen"? Woran hat er es festgemacht? Und warum auf einmal sowas? :°(