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    aber ernsthaft, siehst du das wirklich so? also was bedeutet der job für dich/euch wirklich?

    Ja, für mich besteht der Sinn eines Jobs darin das ich das übrige Leben finanziert bekomme. Um genug zu verdienen das man sich das Leben plus Hobbies und/oder Familie leisten kann muss man natürlich erstmal was tun, Schul- und Ausbildung erwerben usw.. Das hab ich aber mittlerweile und jetzt bin ich in einer Position in der es mir nicht darum geht noch mehr Geld zu verdienen oder noch mehr Anerkennung für meine Arbeit zu ernten sondern darum möglichst jeden Tag nach den vertraglich vereinbarten 7,5 Stunden den Hammer fallen zu lassen.

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    familie ist mir sehr wichtig, nur auch der berufliche Erfolg natürlich

    Ich kann dich verstehen. Klar ist Arbeit nicht alles, aber für manche ist es eben viel mehr als nur Zeit absitzen und Geld verdienen.


    Dass du aus deinem alten Job raus bist, ist schon gut, aber dein jetziger Job macht dich anscheinend auch nicht glücklich. Ist denn absehbar, dass sich die Situation noch ändern wird, z.B. wenn du ein eigenes Gebiet bekommst? Wenn nein, käme ein weiterer Stellenwechsel infrage? Muss ja nicht unbedingt gleiche Branche oder Beruf sein, auch ein Quereinstieg in einen neuen Job wäre evtl. denkbar.

    @ gato

    genau so ist es.


    es sind ja jetzt doch einige Monate hier vergangen und angeblich zum 1.1. wird sich was ändern.


    habe es ja ein paar mal hier angebracht, dass es so einfach nicht erfüllend ist.


    ich warte bis 1.1. ab und versuche mich irgendwie daran zu gewöhnen.


    ehrlich gesagt bin ich ja in einen konzern gewechselt da ich dachte bzw der meinung war, hier mal eine längere zeit, 5(10) jahre + bleiben zu können und daher wollte ich ungern nach ein paar Monaten wechseln


    zumal das ganze dann von vorne beginnt und man auch dann nicht weiss, ob die nächste position zwangsläufig besser ist.


    umso ärgerlicher ist es ja, das "Alte" nicht mehr zu haben


    aber wahrscheinlich ist es besser, dort nicht mehr zu sein.

    mir ist es relativ wurscht, was ich mache, und wenn ich wenig machen muss, um so besser, wenn die Kohle stimmt. Ich ackere mich doch net zu Tode, oder ins Burnout oder zum Herzinfarkt, nur weil paar Aktionäre daran noch mehr verdienen, aber verdienen tue ich dadurch nicht mehr... daher schiebe ich eigentlich eine ruhige Kugel... und habe die Freiheiten in meinem Job mich nicht rechtfertigen zu müssen, warum ich heute früher heim gehe oder später komme...

    du hast ein Luxusproblem, dir fehlt nur der berufliche Erfolg und die Anerkennung dafür.


    Wenn Du dich mit 30 bis 40 % Auslastung unterfordert bist und dir die Erfolglosigkeit so ärgert dann investier doch die Zeit in Überlegungen wie du eure Produkte trotz hohen Preis attraktiver für die Kunden machen könntet.

    Omg, ich gehe nur arbeiten, weil ich das Geld brauche. Sollte ich eines Tages im Lotto gewinnen, werde ich am nächsten Tag freudestrahlend meine Kündigung einreichen und das süße Leben genießen .... *träum*


    Ich finde niemand sollte sich für seinen AG kaputt arbeiten. Es lohnt sich nicht. Jeder ist heutzutage nur eine (austauschbare!) Nummer. Traurig, dass das manche einfach nicht verstehen und ihr Glück vom Job abhängig machen!

    Also ich verstehe den TE gut. Jemand, der gern arbeitet (und nicht nur gejobbt), ich finde das gut. Andere müssen sich aufraffen um zu arbeiten, des Geldes wegen, das finde ich viel schlimmer. Home-office wäre auch gar nicht mein Fall. Aus meiner Sicht, sieh das als falsche Wahl an und versuche einen kleineren Betrieb zu finden, wo du wieder eine Position hast und etwas bewirken kannst. Oder versuche dich versetzen zu lassen, in großen Firmen ist das doch auch nicht so schwer.