Gesundheit wäre das einzige, für das ich Geld ausgeben würde. Wir können, so oder so, froh sein, dass wir ein solches Gesundheitssystem haben.


    Dennoch, der TE muss lernen, seine Defizite zu kompensieren, und zwar mit Nützlichem. Man kann wenig Geld haben und glücklich sein, und viel Geld haben und unzufrieden. Und der TE wirkt sehr unzufrieden auf mich, wäre ich auch, wenn ich in dieser Situation stecken würde, z.T. kann ich es sogar ein Stück weit nachempfinden, womit ich nicht das Klauen meine ]:D Auch ich kann nicht alles machen, was ich gerne möchte, also suche ich mir andere Betätigungsfelder.

    @ Twilight

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    Das hat die TE doch schon mehrfach geschrieben: an dem gesundheitlichem Aspekt will sie nicht mehr drehen und hat ihren Zustand akzeptiert... sag mal, liest hier eigentlich keiner richtig mit?

    Darum ging es mir auch nicht. Es ging mir mehr darum etwas an der inneren Einstellung zu ändern und zu lernen, aus der gegebenen Sitiation das Beste herauszuholen. Die TE müsste dafür erst einmal herausfinden, was für sie noch möglich ist und was nicht.

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    Und von Sozialhilfe kann man sich ein Fernstudium leisten?

    Es gibt ganz viele kostenlose E-Learning-Angebote. Hast Du da mal geschaut?

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    Und das kann man dann auch machen, wenn man nach 10min am PC einschläft?

    10 Minuten Konzentrationsspanne am Stück sind zumindest besser als gar keine. Und da Du hier Beiträge verfasst, gehe ich davon aus, dass Du eine gewisse, wenn auch sehr kurze, Konzentrationsspanne hast, ja. Frage zum besseren Verständnis: Ist Dein Zustand tageszeitabhängig? Das ist ja bei vielen Krankheiten so.

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    Und wer nicht erwerbsfähig ist kann Teilzeit arbeiten?

    Ich hatte es an anderer Stelle so verstanden, dass Du durchaus einige Stunden pro Woche arbeiten könntest. Besser als nichts.


    Wer sagt, dass Du nicht erwerbsfähig bist? Der Arzt? Du? Wurde Dir eine Erwerbsunfähigkeit bescheinigt?

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    sich einen AG suchen, der sie TZ und HomeOffice arbeiten lässt

    Die gibt es ja auch wie Sand am Meer.

    Natürlich sind die schwer zu finden. Aber es ist nicht unmöglich. Ich beziehe 100% EU-Rente, darf aber bis zu 60% arbeiten (utopisch), in der Realität sind es je nach aktuellem Gesundheitszustand zwischen 0 und 12 Stunden in der Woche, zu Hause vom Rechner aus, mit so vielen Pausen, wie ich brauche. Oft arbeite ich auch nur 15 Minuten am Stück. Und fast ausschliesslich ausserhalb der Arbeitszeiten, abends, nachts, auch am Wochenende. Für die Stunden, die ich arbeite, bekomme ich Gehalt, und die EU-Rente wird dementsprechen gekürzt.


    Ich bin aus eigener Erfahrung kein Fan der Aussage "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", aber ich kann bei der TE so gar keinen Willen erkennen. Im Gegenteil, wer im grossen Stil klaut, stellt sich selbst an den Rand der Gesellschaft - meine persönliche Meinung.

    Ich sehe das Grundproblem zum einen da, dass Du nicht an einer Diagnosefindung interessiert bist und das einen Rattenschwanz an Problemen mit sich bringt - keine Behandlungsmöglichkeiten, auch nicht off-label, kein fachlicher Austausch, und, last but not least, man fällt durchs "System".


    Übrigens meine ich, es gibt irgendwo in D ein Institut oder eine Klinik für seltene Krankheiten.


    Und zum anderen dort, dass Du keinerlei Unrechtsbewusstsein hast und obwohl Du vom Staat bzw. Steuerzahlern Unterstützung bekommst - was ja auch so sein sollte bei chronischer Krankheit -, die Gesellschaft bescheisst (klauen). Dieses Nach-mir-die-Sintflut kommt bei Mitmenschen nicht so gut an.

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    Und wieso rätst du mir dann dazu BU-Rente zu beantragen, wenn du anscheinend doch weißt, dass mir das nicht zusteht?

    Erstens kann ich nirgendwo lesen, dass sie Dir dazu rät, im Gegenteil, und zweitens muss man eine BU-Versicherung vor Beginn der Krankheit/Unfall/etc. abgeschlossen haben, um später - evtl - Anspruch zu haben. In solch eine Versicherung kommt man mit einer "Vor-/Krankengeschichte" gar nicht mehr rein.

    Klauen ist nicht nur vom Gesetz her ein Problem, sondern tut dir mit Sicherheit auch tief innen alles andere als gut. Woher soll man sein Selbstwertgefühl nehmen, wenn man sich selbst auf diese Weise sabotiert?


    Du meinst, wenn du einen schönen Gegenstand gestohlen hast, du hättest - kompensierende - Freude daran, aber sobald der Kick weg ist, kann das kaum wirkliche Freude sein.


    Denn du weißt ja ganz genau, dass du dir mit der Handlung im Grunde selbst ins Gesicht schlägst. Du kannst damit einfach keine Selbstachtung erlangen; darüber solltest du dir zumindest klar werden.


    Hier einen Schnitt zu machen, Hilfe gegen deine Kleptomanie zu suchen und anzunehmen, könnte die Basis werden, etwas Grundlegendes zu ändern; andere nicht zu schädigen, sondern auf eine auch dir mögliche Art für andere etwas zu tun, der nächste Baustein ... -


    Ich hoffe, das ist nun für dich nicht auch bloß wieder Mist. ":/

    Dombauer

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    Geht es noch anderen so, die nicht arbeiten können und nicht zufällig geerbt, im Lotto gewonnen oder einen Millionär geheiratet haben? Findet ihr euch damit ab euer Leben in Einsamkeit, Sinnlosigkeit und Armut zu verbringen oder habt ihr einen Plan B gefunden?

    Schau mal ins Psychologieforum oder Behinderungen und andere Herausforderungen


    Klingt für mich sehr ähnlich wie die Einstellung des TE hier: http://www.med1.de/Forum/Psychologie/719640/