• Kann mit meinem Leben nichts anfangen

    Hallo, ich habe große Probleme mit meinem Leben etwas anzufangen. Ich bin jetzt 30 und lebe seit über 4 Jahren wieder bei meinen Eltern, nach dem ich mein Studium überstürzt abgebrochen habe, da ich im Praxissemester zur Erkenntnis gekommen bin, dass ich mein Leben nicht damit verbringen möchte Gebäudeplanung ( Strom,Heizung, Sanitär) für…
  • 34 Antworten

    Hanca

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das mir helfen kann. Es wäre nur eine Flucht denke ich. Ein Ehrenamt kann ich nicht ausführen so lange ich hier wohne.Mich halten hier viele schlechte Erinnerungen davon ab. In einer stadt fern von hier kann ich mir das schon eher vorstellen.

    Solnage ich hier nicht ENDGÜLTIG weg kann, kann ich mir einfach nicht viel vorstellen.Work&Travel und danach wäre ich wieder bei meinen Eltern. Das geht nicht. Ich könnte das nicht genießen mit diesem Gedanken im Hinterkopf.Danach wäre nach kurzer Zeit alles wieder beim Alten.

    schwierigmit30 schrieb:

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das mir helfen kann. Es wäre nur eine Flucht denke ich.

    Nein, es ist keine Flucht, wenn du einfach mal rausgehst aus der Situation, sondern der erste Schritt zu dir selbst.

    schwierigmit30 schrieb:

    Ein Ehrenamt kann ich nicht ausführen so lange ich hier wohne.Mich halten hier viele schlechte Erinnerungen davon ab

    Das ist es, was ich dir klar machen möchte.

    So lange du in deinem Schlamassel bleibst, kannst du nichts Neues erkennen.

    Die Erinnerungen und auch die Rolle, die du bei deinen Eltern hast, halten dich gefangen.


    Du hast aber andererseits immer einen Grund, warum du nicht einfach rausgehen kannst aus der Situation.

    Da spielt dir dein Gehirn einen Streich, weil es nur noch wenige Gedanken zulässt:


    "Ich hätte eine Lehre machen sollen", "das ist nur eine Flucht", "das habe ich schon versucht", "ich will nicht abhängig sein", "ich muss erst einen tollen Job finden".......


    Du hast für alles eine Ausrede und kannst dir keine Veränderung vorstellen.

    Dir fehlt die Fantasie. Darum kannst du auch keinen Plan entwickeln.

    Das liegt daran, dass bestimmte Bereiche im Gehirn verkümmern, wenn man länger in einer auswegslosen Situation lebt.


    schwierigmit30 schrieb:

    In einer stadt fern von hier kann ich mir das schon eher vorstellen.

    Dann geh in eine andere Stadt.

    Aber das setzt du ja auch nicht um, weil........ es wieder tausend Gründe gibt.

    schwierigmit30 schrieb:

    Solnage ich hier nicht ENDGÜLTIG weg kann, kann ich mir einfach nicht viel vorstellen

    Du kannst dir nicht mehr viel vorstellen, weil du schon viel zu lang in dieser Situation bist.

    Da kommt wahrscheinlich auch kein Plan, was du beruflich machen könntest.

    Jeder mögliche Plan wird wieder von dir verworfen - weil man dafür ein Minimum an Zuversicht und Selbstvertrauen benötigt. Das hast du aber nicht.


    schwierigmit30 schrieb:

    Ich könnte das nicht genießen mit diesem Gedanken im Hinterkopf.

    Ich hab auch nicht an einen Erholungsurlaub gedacht, sondern an eine Reise zur Selbstfindung. Wie es die Indianer in ihrer Kultur gelebt haben.

    Vom Jungen zum Mann werden, sich von den Eltern lösen.


    Du kannst dir auch eine Männergruppe suchen, die dich auf den Weg zum Erwachsen werden begleitet.


    https://www.maennlichkeit-leben.de/349/philosophie/