• Kindergeld - wer bekommts?

    Hallo, vielleicht kennt sich ja jemand aus. Ich bin gerade dabei den Kindergeldantrag für unser erstes Kind vorauszufüllen und hake daran, ob jemand zu dem das Kind in Kindschaftsverhältnis steht im öffentlichen Dienst arbeitet. Tatsächlich habe ich einen Minijob im öffentlichen Dienst und mein Freund ist vollbeschäftigt im öffentlichen Dienst. Wir…
  • 43 Antworten
    Zitat

    Ständig Geldsorgen zu haben und betteln zu müssen ist auf jeden Fall belastender,

    Ich finde auch, dass das dir zur Verfügung stehende Geld so weit reichen muss, dass ihr nicht in kürzester Zeit Dauerstreit ums Geld haben müsst, weil du z.B. beim Einkaufen sein Deo nicht mitbezahlen möchtest bzw. kannst. An solchen Kleinigkeiten sind schon Beziehungen gescheitert. In einem gewissen Rahmen freies Wirtschaften muss dir finanzell möglich sein, sonst wird das nichts.

    @ Tabaki:

    Zitat

    Trennung , alleiniges Sorgerecht (was er aber beantragen kann), Kind bekommt deinen Nachnamen.


    Er zählt Unterhalt und kann sich mal Gedanken machen, ob das alles so richtig ist, wie er mit dir umgeht.

    Selten so am Thema vorbei und übertriebene Ratschläge gelesen %-|


    Was genau findest du denn am Umgang so schlimm dass du so ganz finstere Prophezeiungen vor dir siehst?


    Der finanzielle Umgang muss geregelt werden, aber eher scheint Priya diejenige zu sein, die sich gegen Dinge wie Daueraufträge oder ein Haushaltskonto wehrt.


    Da gleich zur Trennung und alleinigem Sorgerecht (was man übrigens als Frau nicht mal eben so bekommt...) zu raten, finde ich gelinde gesagt, dumm.

    Zitat

    Für mich wäre so eine Beziehung wie ihr sie habt auch nichts. Wir sind auch nicht verheiratet hab aber gleich Ne ec Karte vom Konto meines Freundes bekommen.

    Wenn das für dich eine gute Lösung ist dann passt es doch..allein der Gedanke daran ist für mich aber irgendwie nicht so schön ":/ ich glaube die Mittelwegslösung Haushaltskonto ist auf Dauer etwas, dass ich mir vorstellen könnte! Aber eine Karte für SEIN Konto möchte ich persönlich nicht, selbst wenn es zur Debatte stehen würde (wo du es sagst, er hatte das sogar mal kurz angesprochen, als wir erst am Planen der Familie waren).

    Zitat

    Ich finde auch, dass das dir zur Verfügung stehende Geld so weit reichen muss, dass ihr nicht in kürzester Zeit Dauerstreit ums Geld haben müsst, weil du z.B. beim Einkaufen sein Deo nicht mitbezahlen möchtest bzw. kannst. An solchen Kleinigkeiten sind schon Beziehungen gescheitert. In einem gewissen Rahmen freies Wirtschaften muss dir finanzell möglich sein, sonst wird das nichts.

    Du hast sicher recht. Dieses "Abhängigkeitsgefühl" ist etwas, an dass ich mich noch ganz arg gewöhnen muss. Ich musste die letzten Jahre immer auf eigenen Füßen stehen und für mich selbst kämpfen, irgendwie hat das doch sehr geprägt. Jetzt sind wir dann zu Zweit/Dritt und ich kämpfe nicht mehr allein...muss erstmal in meinem Kopf ankommen. Und ist ja nicht für immer, irgendwann habe ich auch mein eigenes Geld.


    Ich denke für die Finanzen finden wir eine Lösung, vermutlich wird es dann wohl doch das gemeinsame Haushaltskonto als Mittelweg.


    Die Familienkasse ist übrigens immernoch nicht zu erreichen %-| .

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    Er hatte auch mal vorgeschlagen einfach ein Haushaltskonto zu machen, von dem dann alles bezahlt wird. Wollte ich eigentlich nicht, aber vielleicht wäre es doch die beste Lösung bis ich selbst Geld verdiene.

    Das kann ich unbedingt empfehlen. Jeder zahlt entsprechend seinem Einkommen ein (es kann dann auch mal sein, dass einer gar nichts zahlt) und beide entnehmen für die erforderlichen Dinge. Gerade wenn Ausgaben für das Kind anstehen, ist das in meinen Augen die beste Form der Haushaltsführung. Oder willst Du Diskussionen führen, wer dann gerade dran ist, für Kleidung, Schulausflüge oder was auch immer zu zahlen? Oder je halbe/halbe machen?


    Wir haben diese Form der Haushaltsführung über Jahrzehnte praktiziert.


    Es hatte ja trotzdem jeder sein Konto für Persönliches.

    Ich hatte nach dem ersten Kind überhaupt keinen Verdienst und mein Mann musste alles bezahlen.

    Zitat

    Dieses "Abhängigkeitsgefühl" ist etwas, an dass ich mich noch ganz arg gewöhnen muss.

    Sieh es mal so, wenn Du mit dem Kind zu Hause bist und außerdem den Haushalt schmeißt, arbeitest Du. Wenn es dich beruhigt, kannst Du das zur Verfügung stehende Geld ja als Bezahlung betrachten.

    Zitat

    Kind bekommt deinen Nachnamen.


    Er zählt Unterhalt und kann sich mal Gedanken machen, ob das alles so richtig ist, wie er mit dir umgeht.


    Das ist nur der Anfang , seine Familie wir dir das Leben zur Hölle machen, wenn das Kind erstmal da ist. Ich habe das selbst alles durch.

    Das Kind bekommt seinen Namen, definitiv. Allein weil ich weiß was es bedeutet mit einem nicht-deutschen, für Deutsche nicht aussprechlichen Nachnamen durch das Leben zu gehen. Nee, nee. Das tue ich meinem Kind nicht an. Und sein Nachname ist wunderschön und aus einem alten deutschen Geschlecht. Finde, das kann man durchaus erhalten.


    Und seine Familie sind keine Monster! Ich finde es gar nicht mal sooo ungewöhnlich, dass sie nicht möchten dass ich später ggf ankomme und sage "hey, die Hälfte deines Anteils an der Firma die deine Ur-Ur-Großeltern aufgebaut haben gehört jetzt MIR. Deine Wohnung, die du bevor wir zusammen gekommen sind gekauft hast? Her mit der Hälfte! Du hast letztes Jahr von deiner Oma geerbt? Her mit meiner Hälfte usw". Ich habe dafür ja nichts geleistet und prinzipiell damit auch nix zu tun. Nur verständlich, dass sie das schützen wollen. Ich denke, ich würde das ähnlich machen wenn ich zB eine Praxis geerbt hätte.


    Unterhalt haben wir im gesetzlichen Rahmen plus Anwartschaftspunkte vereinbart. Mehr als das Gesetzliche möchte ich auch gar nicht.

    Zitat

    Das kann ich unbedingt empfehlen. Jeder zahlt entsprechend seinem Einkommen ein (es kann dann auch mal sein, dass einer gar nichts zahlt) und beide entnehmen für die erforderlichen Dinge.

    Das entspricht ziemlich genau seinem Vorschlag. Vielleicht wäre das wirklich die beste Lösung.


    Habt ihr davon dann auch gemeinsame Aktivitäten bezahlt? Oder wirklich nur "Haushalt" und Dinge für euer Kind?

    Zitat

    hey, die Hälfte deines Anteils an der Firma die deine Ur-Ur-Großeltern aufgebaut haben gehört jetzt MIR. Deine Wohnung, die du bevor wir zusammen gekommen sind gekauft hast? Her mit der Hälfte! Du hast letztes Jahr von deiner Oma geerbt? Her mit meiner Hälfte usw

    Das ist aber nicht mal in einer Zugewinngemeinschaft so... Was vor der Ehe ihm gehörte, gehört ihm auch danach noch. Nur für den Zugewinn gibt es nach einer Scheidung einen Ausgleich... Seine Wohnung bleibt also seine, genauso wie die Firma. Dafür bräuchte es nicht mal einen Ehevertrag...

    Zitat

    Habt ihr davon dann auch gemeinsame Aktivitäten bezahlt? Oder wirklich nur "Haushalt" und Dinge für euer Kind?

    Das kommt ja drauf an, wie man es abspricht und wieviel man einzahlt. Wenn er bisher eure Aktivitäten zahlt, kann man das ja so belassen und vom Haushaltsgeld eben Haushaltsdinge wie Lebensmittel, Drogerieartikel und eben Kindersachen zahlen. Zumal das meiste ja eh von ihm kommt, da isses ja nun eigentlich auch egal, ob er die Aktivitäten direkt oder über den Umweg übers Haushaltskonto zahlt.

    Ein richtiger Ehevertrag, in dem der Güterstand festgelegt wird, muss sowieso von einem Notar beurkundet werden, und der ist zur neutralen Beratung der Vertragsteile verpflichtet.


    Spätestens da würde ich mich noch einmal genau informieren, ich habe den Eindruck, du hast überhaupt keine Ahnung worum es da letztlich geht und wie die Varianten aussehen.


    Aber nicht überfahren lassen! Das ist schneller passiert als man glaubt, und hinterher hat man seine Unterschrift unter etwas gesetzt, was einen vom ersten Tag an belastet.

    Zitat

    Das ist aber nicht mal in einer Zugewinngemeinschaft so... Was vor der Ehe ihm gehörte, gehört ihm auch danach noch. Nur für den Zugewinn gibt es nach einer Scheidung einen Ausgleich...

    DAS wollte ich auch gerade schreiben. Und Ererbtes während der Ehe bleibt auch seins.


    Ich bestreite auch gar nicht, dass man gerade größere vorhandene Werte in einem Vertrag auflisten sollte. Aber was beide oder einer während einer Ehe erarbeitet, sollte schon beiden gehören, ohne bitten oder für gekaufte Dinge gar Rechenschaft ablegen zu müssen. Dafür ist ein gemeinsames Haushaltskonto für den Anfang der beste Weg.

    Zitat

    Habt ihr davon dann auch gemeinsame Aktivitäten bezahlt?

    Natürlich! Eigentlich haben wir vom Hygieneartikel über Gaststättenbesuche (auch einzeln) bis zum Urlaub alles von dem Konto bezahlt.


    Die ersten Jahre haben wir jeder einen Betrag auf ein Haushaltskonto gezahlt. Dann war uns das irgendwann zu blöd. Wir wussten ja inzwischen, wie der andere tickt. Also hatten wir über Jahre nur noch ein Konto. Aber egal wie man es macht, mit Kindern bzw. wenn einer nicht arbeitet, sollte man schon ein gemeinsames Konto haben, damit keine ewigen Diskussionen über die Ausgaben aufkommen.


    Niemand sagt, dass man ein (Ehe)leben lang beim selben Modell der Haushaltsführung bleiben muss.


    Jetzt ohne Kinder und mit gutem Verdienst haben wir wieder jeder ein Konto für die ganz persönlichen Ausgaben. Mein Mann muss ja meinen Spleen nicht mit bezahlen.

    Zitat

    Niemand sagt, dass man ein (Ehe)leben lang beim selben Modell der Haushaltsführung bleiben muss.


    Jetzt ohne Kinder und mit gutem Verdienst haben wir wieder jeder ein Konto für die ganz persönlichen Ausgaben. Mein Mann muss ja meinen Spleen nicht mit bezahlen.

    So halten wir das mittlerweile auch, und das trägt sehr zur allgemeinen Zufriedenheit bei. Wir verdienen beide gleich viel und teilen uns das, was über die Fixkosten hinausgeht, hälftig. Dann kann jeder sparen oder ausgeben, wie er das möchte. Beim Einkaufen zahlt mal der eine, mal der andere. Weil ich doch häufiger als er alleine einkaufen gehe, zahlt z.B. immer er, wenn wir essen gehen, oder den Einkauf im Getränkemarkt. Das gleicht sich eigentlich ziemlich gut aus ohne dass man darüber nachdenken muss.

    Klar ist es auf der einen Seite so, dass man sein Familienerbe sichern möchte, aber wie bereits erwähnt , wäre es ja auch im Fall der Fälle ohne ehe Vertrag und co. nicht so, dass du dann freien Zugriff drauf hättest.


    Ich finde es schade, sich bewusst zu entscheiden mit einer Frau Kinder zu bekommen und dran sich so zu verhalten.


    Und ich fand meinen Einwand, wie man da Regelungen trifft im Falle einer Trennung bzgl . des Kindes nicht verwerflich .


    Wenn er Forderungen stellen kann , kannst du es ja auch ..aber na ja ..