Jedem das seine, ich finde das aber teuer 9 Euro Pro Person, davon kann man für 4 Personen ein Mittag für 2 Tage zaubern (Braten als Beispiel). Und für 9 Euro nur für eine Person, kann man auch schon wieder irgendwo zum Essen gehen-selbst da kommt man nicht auf 9 Euro für einen Mittagstisch Plus Dessert zahlt man hier bei mir 5 Euro-frisch gekocht und kein Kantinenfraß.


    Fazit: Überzogen teuer und dann noch selbst kochen für soviel :|N

    Zitat

    Oh, das sehe ich ganz anders! ;-)


    Aber auch hier sind eben die Ansprüche unterschiedlich.


    Was ja auch okay ist!

    Zum Beispiel? Ja, wenn der eigene Anspruch ist, immer zu 100% am Rezept zu kleben, weil man selbst einfach nicht kreativ kochen kann, hast Du Recht :-p

    Na ich weiß nicht.


    Ich habe mir letzte Tage diese Boxen auch mal online angesehen, aber ich werde es nicht antesten. Das ist alles zu festgelegt. Ich muß dann 3 Tage vorher wissen, dass ich genau DAS essen will, worauf der Boxinhalt abgestimmt ist. Neeee.


    Der einzige Vorteil ist, dass man keinen Lebensmittelüberschuß hat. Was manchmal stört, vor allem bei Salat, ist, dass man, zum Beispiel bei einem Mischsalat, dann soviel Salatreste hat und drauf angewiesen ist, am nächsten Tag nochmal Salat zu essen, oder halt wegwerfen. Man braucht 10 Blätter und muß einen ganzen Kopf kaufen usw...oder bei Milch...da muß ich das meiste auch wegkippen.


    Das ist bei den Boxen natürlich nicht, da wohl alles genau bemessen geschickt wird.


    Probieren würde ich es, wenn die Zutaten für ein Gericht abgepackt wären. Dann aber im Supermarkt und nicht extra schicken lassen.

    Selber denken verlernen?


    Diese Angebote wie Kochboxen empfinde ich als superbequem (convenience) und sollen einem dass Denken abnehmen. Denken: worauf habe ich Appetit? welches Gemüse hat gerade Saison? ich geh mal auf den Markt und schaue, was es so gibt.


    Schade, denn es ist doch ein wichtiger Teil des Lebens, selbst zu bestimmen, was einem gut tut und es sich nicht von anderen "empfehlen" zu lassen. Klar, es ist ein Zeitaufwand sich diese Gedanken zu machen. Ein Aufwand der sich mE lohnt, denn ich fühle mich selbst- und nicht fremdbestimmt. Das alles kann auch mit Spaß verbunden werden. Mal in einen Asiamarkt flanieren und unbekannte Gemüse und Gewürze aufzuspüren; mal das nachkochen was im Urlaub so gut geschmeckt hat, mal Freunde einladen und nach deren Geschmack zu kochen, mal geliebte Gerichte aus der Kindheit kochen ... die Liste kann endlos verlängert werden ;-)


    Die Ökobilanz und der Preis tun ihr übriges dazu.

    Zitat

    Zum Beispiel? Ja, wenn der eigene Anspruch ist, immer zu 100% am Rezept zu kleben, weil man selbst einfach nicht kreativ kochen kann, hast Du Recht :-p

    Nein, der eigene Anspruch geht aber so weit, dass bestimmte Gerichte eben ohne Chili, Kreuzkümmel oder Koriander (hier noch weitere beliebige Gewürze eintragen) eben einfach nicht dasselbe sind.


    Kreativität: gerne!


    Aber bei manchen Gerichten gibt es eben, um mal nen Anglizismus zu bemühen, "Signature-Spices". ;-)

    Zitat

    Denken: worauf habe ich Appetit? welches Gemüse hat gerade Saison? ich geh mal auf den Markt und schaue, was es so gibt.

    Das mache ich sehr gerne!


    Aber es ist eben auch eine schöne Vorstellung, dies nicht jeden Tag zu machen, sondern sich ein wenig "überraschen" zu lassen.

    Zitat

    Mal in einen Asiamarkt flanieren und unbekannte Gemüse und Gewürze aufzuspüren

    Da war ich letzte Wochen. In dem wohl einzigen Asiamarkt in unserer Großstadt. Und ich war enttäuscht, sogar ein wenig angeekelt. Ich weiß nicht, ob es in jedem Asiamarkt so ist, aber in diesem standen die stinkenden penetranten Öle und Räucherstäbchen direkt neben den Nahrungsmitteln. Dann mal wieder etwas Porzellan, dann wieder Nahrungsmittel. Örgs. Frisches Gemüse gab es nicht.


    Ich wollte dort eigentlich Großeinkauf machen, begnügte mich dann aber mit ein paar neuen Stäbchen und abgepacktem schwarzen Sesam. Naja, und noch ein paar Tütchen Instantnudeln (besonders ungesund, aber lecker).

    Mal in einen Asiamarkt flanieren und unbekannte Gemüse und Gewürze aufzuspüren; mal das nachkochen was im Urlaub so gut geschmeckt hat, mal Freunde einladen und nach deren Geschmack zu kochen, mal geliebte Gerichte aus der Kindheit kochen ... die Liste kann endlos verlängert werden ;-)


    Das ist alles ganz,ganz prima und großer Bestandteil unseres Alltags!


    Aber die Woche hat eben sieben Tage - warum nicht zwei bis dreimal eine Kochbox??


    Das eine schließt das andere doch nicht aus...

    ein interessanten Thema.


    Ich hatte mal Werbung von HelloFresh und wusste nicht, dass es noch mehr Anbieter gibt.


    Es hat mich angesprochen, weil voll berufstätig und schwanger, da spare ich mir die Zeit zum einkaufen und das schleppen.


    Etwas vom Abbo habe ich aber gelesen, und da werde ich immer vorsichtig. Wie lief das denn? Frage an die, die es schon ausprobiert haben.

    Zitat

    In dem wohl einzigen Asiamarkt in unserer Großstadt. Und ich war enttäuscht, sogar ein wenig angeekelt. Ich weiß nicht, ob es in jedem Asiamarkt so ist, aber in diesem standen die stinkenden penetranten Öle und Räucherstäbchen direkt neben den Nahrungsmitteln. Dann mal wieder etwas Porzellan, dann wieder Nahrungsmittel. Örgs. Frisches Gemüse gab es nicht.

    Kann man nicht verallgemeinern.


    Den Asia-Markt, den ich früher in meiner alten Stadt gerne besucht habe, hatte eine große Auswahl an frischem (exotischem) Obst, Gemüse und sogar jede Menge Fisch und TK-Sachen. Das war schon echt ein Träumchen.

    Zitat

    Muss es beim Essen wirklich immer möglichst billig sein?

    Ich gebe ziemlich viel Geld für Nahrungsmittel aus, weil mir Essen auch wichtig ist. Nahrungsmittel fallen nicht vom Himmel, die werden mit großem Aufwand und zu teils hohen Kosten (für Umwelt, Mensch und Tier) hergestellt und deshalb wünsche ich mir eine gewisse Sorgsamkeit und Achtsamkeit im Umgang mit ihnen. Genau deshalb fand ich den Preis der Kochboxen nicht angemessen. Wenn ich schon viel Geld für Essen ausgebe, dann sollte es auch meinen Ansprüchen genügen und die liegen stark im ökologischen Bereich - die Aspekte der Bequemlichkeit und auch der Spielerei haben mich gereizt, aber am Ende nicht überwogen.


    Ansonsten gebe ich Dir aber Recht: ich verstehe nicht ganz, warum man nur vom Biomarkt oder nur von Kochboxen oder nur von Fertigprodukten leben müssen sollte, ich glaube, man darf das ganz ungeniert kombinieren und sich immer wieder entscheiden wie man mag, ohne verhaftet zu werden. ;-)

    Zitat

    Nein, der eigene Anspruch geht aber so weit, dass bestimmte Gerichte eben ohne Chili, Kreuzkümmel oder Koriander (hier noch weitere beliebige Gewürze eintragen) eben einfach nicht dasselbe sind.

    Stimmt, aber jemand der mit so einem Anspruch kocht, der hat doch meist eh fast alle mehr oder weniger gängigen Gewürze zu Hause und wird nicht in die Verlegenheit kommen, dass ihm ein "Signature Spice" fehlt :=o

    Zitat

    Denken: worauf habe ich Appetit? welches Gemüse hat gerade Saison? ich geh mal auf den Markt und schaue, was es so gibt.


    Schade, denn es ist doch ein wichtiger Teil des Lebens, selbst zu bestimmen, was einem gut tut und es sich nicht von anderen "empfehlen" zu lassen. Klar, es ist ein Zeitaufwand sich diese Gedanken zu machen. Ein Aufwand der sich mE lohnt, denn ich fühle mich selbst- und nicht fremdbestimmt. Das alles kann auch mit Spaß verbunden werden. Mal in einen Asiamarkt flanieren und unbekannte Gemüse und Gewürze aufzuspüren; mal das nachkochen was im Urlaub so gut geschmeckt hat, mal Freunde einladen und nach deren Geschmack zu kochen, mal geliebte Gerichte aus der Kindheit kochen ... die Liste kann endlos verlängert werden ;-)

    Das sind ja nette Ideen für schöne Tage, wenn man Zeit hat, aber alltagstauglich ist das nicht. ;-) Fängt schon damit an, dass der Markt nur einmal die Woche stattfindet und das nicht gerade zu arbeitsfreundlichen Zeiten. Manchmal will man nach einem langen Tag einfach etwas Gutes und Gesundes essen, ohne sich groß einen Kopf um das Wie und Was zu machen.

    @ 276works

    Das ist mir auch schon so ergangen, dass Asiamärkte ziemlich enttäuschend waren. Kaum frische Sachen, sondern fast nur abgepacktes Fertig-Zeug von zweifelhafter Qualität.

    @ Sheilagh

    Bin gespannt auf deinen Testbericht. :)z

    Zitat

    Das widerspricht sich jetzt aber, oder - es ist ein Abo, sonst müsste man ja nicht kündigen.

    Klar, laut Definition sicher.


    Aber wöchentlich kündigen können ist ja nicht mit einem 3 Monats Abo o.ä. vergleichbar. ;-)

    Na, von einer schlechten Erfahrung lassen wir uns nicht abschreicken, oder?

    @ Sheilagh

    Naja, es geht um das Prinzip. Wenn es die Überraschung sein soll, kann man für den Preis auch in ein neues Restaurant gehen und mal ausprobieren, was die so zu bieten haben.


    Sind nur meine Gedanken zum Thema convenience, die braucht keiner zu teilen ]:D

    Zitat

    Da war ich letzte Wochen. In dem wohl einzigen Asiamarkt in unserer Großstadt. Und ich war enttäuscht, sogar ein wenig angeekelt. Ich weiß nicht, ob es in jedem Asiamarkt so ist, aber in diesem standen die stinkenden penetranten Öle und Räucherstäbchen direkt neben den Nahrungsmitteln. Dann mal wieder etwas Porzellan, dann wieder Nahrungsmittel. Örgs. Frisches Gemüse gab es nicht.


    Ich wollte dort eigentlich Großeinkauf machen, begnügte mich dann aber mit ein paar neuen Stäbchen und abgepacktem schwarzen Sesam. Naja, und noch ein paar Tütchen Instantnudeln (besonders ungesund, aber lecker).


    276works

    Nein, so sind garantiert nicht alle Asiamärkte! Ich kennen einen Haufen Asiamärkte, wo man frischen exotischen Obst und Gemüse kaufen kann. Abgesehen davon, benötigt man nicht unbedingt frisches asiatisches Gemüse, um asiatisch zu kochen. Es reicht auch schon mit Reis/Nudeln und entsprechenden Gewürzen/Saucen/Pasten und man wunderbare Sachen zaubern.

    Zitat

    Restaurants liegen preislich aber nochmal deutlich höher als die Kochboxen.


    clairet

    Nein, da stimmt so nicht! Klar gibt es teure Restaurants die teurer sind, aber normale bis günstige Restaurants sind gleich teuer bzw sogar günstiger!

    Zitat

    timmt, aber jemand der mit so einem Anspruch kocht, der hat doch meist eh fast alle mehr oder weniger gängigen Gewürze zu Hause und wird nicht in die Verlegenheit kommen, dass ihm ein "Signature Spice" fehlt :=o

    Alles was getrocknet oder pulverisiert ist, ist meist kein Problem.


    Aber nur die wenigsten Kräuter machen getrocknet noch wirklich was her...


    Und bei frischen Kräutern etc. hab' ich jetzt nicht vom Bärlauch über den Liebstöckel bis zum Zitronengras alles immer im Haus.