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    Lass mich mal raten... ihr habt keinen Betriebsrat?

    Nein ;-D Kennen wir nicht in der Schweiz.

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    Ich kann schon verstehen, wenn Vorgesetzte sich das nicht antun wollen.

    Mein Chef war auch skeptisch, beim Einstellungsgespräch. Weil ich ihn überzeugen konnte, das ich das mit der Kinderbetreuung im Griff habe, hat er mich trotzdem eingestellt und hat sogar die Kröte Teilzeit geschluckt ;-)


    Heute staunt er immer wieder, das ich oftmals flexibler bin, als meine jungen Kollegen mit all ihren Freizeitaktivitäten und Weiterbildungen.

    Warum lief das früher denn alles besser? da gabs auch keine 8-20 uhr betreuung für U3? grübel... da gabs mehr Hausfrauen bzw bis zur Schule.. ok... aber viele gingen auch arbeiten...


    ja --Öffnungszeiten Kindertarten war 8:00 - 11:30, Nachmittags 13:00 - 16:30.


    Heute ist es wie in den alten Bundesländern, ist doch schon eine Hilfe für den Wiedereinstieg. Und Organisation von Mütterseite, falls wieder Berufstätigkeit angestrebt wird, muss schon auch noch sein.


    Nicht jammern - anpacken - ist auch eine Lebenseinstellung

    jo mein Kiga ging 8-12 und 14-16 uhr das weiß ich noch... bin aber nachmittags fast nie hingegangen hab da lieber daheim ein stündchen geschlafen, bei Oma ;-)

    @ Dumal:

    nun jedenfalls wird es früher diese Situation nicht gegeben haben, da hat Papi dann 2 jobs gemacht damit mutti daheim bleiben konnte, oder sie ging arbeiten und man hatte Tante, Oma, Tagesmutter... meine Mutter z.b. hat damals lange Zeit auf den Enkel ihrer Freundin aufgepasst als ich klein war, weil die ich glaub Ausbildung gemacht hat...


    Da wurde sich glaub ich einfach privat viel mehr geholfen.

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    Ich habe hier das Gefühl, dass viele sich gar nicht organisieren wollen...

    Das Gefühl hab ich auch öfters, denn wenn man WILL, dann kann man alles irgendwie organisieren.


    Ich habe noch kein Kind, aber ich hoffe echt, dass ich mal nicht so sein werde und alle für mich die A***-Schichten übernehmen müssen!!!

    @ GoldenWinter:

    Deine Beiträge könnte ich zu 100% unterschreiben! :)=

    beetlejuice


    früher musste der Mann im Falle einer Scheidung der Frau auch Unterhalt zahlen, wenn sie nicht arbeitete....


    das kann sich doch heut eigentlich niemand mehr leisten, von den Frauen meine ich?


    Ich arbeite mit 3 Kindern von denen eines behindert ist seit die Jüngste 2 Jahre alt ist im Nachtdienst. Und es ist Stress und anstrengend und ich bin oft richtig k.o.


    Für mich war klar, ich muss arbeiten, kann aber nicht wie früher alle Schichten machen, da bin ich durchaus bei Golden Winter, also muss ich sehen, was kann ich leisten und mir dementsprechend Arbeit suchen.


    Bei uns ist es übrigens so, dass die Teilzeitleute viel mehr einspringen als die Vollzeitleute, die sind ja sowieso da, also ein fettes Überstundenkonto haben bei uns nur die Teilzeitleute.


    Rückicht auf die Mütter mit den Kindern muss man sicher bei den Schulferien nehmen, und das ist manchmal schwer zu organisieren. Ansonsten werden bei uns alle ungefähr gleich viel krank und müssen ersetzt werden.

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    Das kann eine Mutter doch gar nicht wenn der Chef nicht zustimmt. Hier wird so getan als könnten die Mütter nach belieben über alles bestimmen.

    Das ist speziell in großen Firmen oft der Fall, auch wenn es dem Chef nicht paßt, man muss es dann passend machen. Da gibt es Betriebsvereinbarungen etc... über solche Sachen. Und im Notfall geht es über die Diskriminierungsschiene. Oder der Betriebsrat schaltet sich ein.


    Das Problem ist ja nicht nur die Einteilung der Arbeitszeit sondern auch (wie schon im Thread diskutiert) die Fehlzeiten und die Urlaubsplanung.


    Die logische Konzequenz daraus ist, dass man viele Mütter nicht mehr für zeitkritische Angelegenheiten einsetzen kann, was die Einsatzmöglichkeitebn stark einschränkt.


    Ich muss zugeben, früher war ich da idealistischer eingestellt (jemandem eine Chance geben, blabla) ich bin aber inzwischen ein paarmal böse reingefallen und aus Schaden wird man klug.