Zitat

    Si, aber so lange man Krankengeld bezieht ist man ihm oder der KK (jenachdem wer gerade zahlen muss) schuldig ihnen mitzuteilen, dass man in Urlaub fährt, da ansonsten zumindest das Anrecht auf das Krankengeld erlischt. ;-)

    Von dieser Regelung habe ich ja noch nie etwas gehört. Auf welches Gesetzt bzw. welche Bestimmung beziehst du dich genau?

    Ich find dein Nickname "Nette_Kollegin" passt nicht so ganz ;-)


    Segeln kann auch sehr entspannt sein, besonders wenn man sich nicht betätigt, ich glaube viele hier haben den Eindruck, dass deine Kollegin den Atlantik mit 10m hohen Wellen überqueren will.


    Ich find alleine die Idee, einen Kollegen beim Chef zu verpetzen einfach nur hinterlistig.


    Sollte man nicht ein Team sein, vielleicht hat sie vom Arzt die Anweisung bekommen auf eine entspannte Segeltour OHNE Wellengang.


    Und dass ihr für 2 Personen arbeiten müsst, weil sie krank ist, das ist nicht IHR Problem. Dann soll dein Chef für eine neue Vertretung sorgen und Sie solle sich nicht mit einem Bandscheibenfall zur Arbeit quälen, nur damit ihr nicht so stark belastet seid, soll sie leiden?.


    Also ich kann deine Denkweise absolut nicht nachvollziehen. Trotzdem schönen Abend.


    Gruß

    Puffpaff


    Ich habe die ursprüngliche Stelle nichtmehr gefunden, kopiere aber mal eine Passage mitsamt Verweisen die in etwa das selbe aussagt. Das ursprüngliche Urteil das ich zu diesem Thema meinte ist das jedoch definitiv nicht !:

    Zitat

    Ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer muss sich so verhalten, dass er bald wieder gesund wird und an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann. Er hat alles zu unterlassen, was seine Genesung verzögern könnte. Er hat insoweit auf die schützenswerten Interessen des Arbeitgebers, die sich aus der Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung ergeben, Rücksicht zu nehmen. Ein pflichtwidriges Verhalten eines Arbeitnehmers kann vorliegen, wenn er bei bescheinigter Arbeitsunfähigkeit den Heilungserfolg durch gesundheitswidriges Verhalten gefährdet, BAG, Urteil vom 02.03.2006, Az.: 2 AZR 53/05.


    Eine Urlaubsreise, die der Genesung dient, die nicht mit nachteiligen Anstrengungen verbunden ist und bei der eine weitere medizinischen Versorgung sicher gestellt ist, stellt demgegenüber kein pflichtwidriges Verhalten dar. Um dies belegen zu können, sollten Sie sich die Empfehlung der Ärztin attestieren lassen und bei der Krankenkasse einen Antrag auf Auslandsurlaub gem. § 16 IV SGB V stellen. Sofern Sie ohne Zustimmung der Krankenkasse fahren, riskieren Sie die Krankengeldzahlung für den Auslandsaufenthalt.


    Der Arbeitgeber sollte ebenfalls informiert und über eine Zustimmung der Krankenkasse unterrichtet werden. Urlaub müssen Sie für die Reise nicht nehmen, sofern diese in den Zeitraum der Krankschreibung fällt, da Sie aufgrund der Arbeitsunfähigkeit nicht zur Arbeit verpflichtet sind.

    Link

    Zitat

    Der korrekte Dienstweg wäre gewesen, Deinen Chef über den Sachverhalt zu unterrichten : Dass Du Schwierigkeiten mit der Erstellung des Dienstplans hast, weil Du nicht weißt, ob die kranke Kollegin wiederkommt. DEIN CHEF muss evtl. notwendige Schritte einleiten – Nicht DU – und ER hätte Dir für die Erstellung der Pläne eine Anweisung geben müssen.

    Seh ich auch so.

    Meines Erachtens geht das Verhalten der Kollegin nicht.


    Wenn sie einen Bandscheibenvorfall hat, dann ist ein Segeltörn kontraproduktiv. Es kann natürlich auch sein, dass sie eine andere Krankheit hat (z.B. psychische Probleme) und nur gesagt hat, sie habe einen Bandscheibenvorfall.


    Auf alle Fälle sollte das zur Sprache kommen zwischen dir und ihr im Kollegenkreis.

    @ Performer

    Also als Kollege würde ich zuerst mit meiner Kollegin sprechen bevor ich aktiv zum Chef renne. Das hat was mit kollegialem Verhalten zu tun, denn oftmals sehen die offensichtlichen Dinge etwas anders aus.


    Es kann z.B. sein, dass sie psychische Probleme hat und diese nicht breittreten wollte in der Firma.

    Zitat

    Es kann natürlich auch sein, dass sie eine andere Krankheit hat (z.B. psychische Probleme) und nur gesagt hat, sie habe einen Bandscheibenvorfall

    Daran habe ich auch schon gedacht. Aber es ist und bleibt Spekulation.


    Sollte der Arbeitgeber Zweifel an der tatsächlichen Arbeitsunfähigkeit der Kollegin haben, muss er sich an die Krankenkasse wenden und dort eine Prüfung verlangen. Diese wird dann vom medizinischen Dienst übernommen, aber auch nur, wenn die Zweifel berechtigt und belegt sind.


    Des Weiteren ist die Aussage, dass die Kollegin dem Chef nicht mitteilen muss, weswegen sie krank ist, so nicht richtig. Gerade wenn es um längerfristige Erkrankungen geht, muss im Rahmen der Lohnfortzahlung der Arbeitgeber informiert werden.

    Richtig, allerdings wissen wir nicht, was der Chef mit der betreffenden Kollegin besprochen hat. Es geht die anderen Kollegen ansich auch nichts an.


    Ich habe z.B. noch nicht mal meinem Chef immer gesagt, wenn ich mal einen Tag krank war, dass mir psychisch sehr schlecht ging. Da hatte ich eben mal Kopfschmerzen oder ähnliches. Es mag für ihn ausgesehen haben, als würde ich krankmachen, aber mir war das egal. Es geht um meine Gesundheit und da haben andere das Maul zu halten.

    Hat sie ja!


    Ganz ehrlich,mir würde auch die Gallo hochkommen! Das hat auch nichts mit Team zu tun!Team steht für mich auch für fairness und was die Kollegin da treibt,hat mit fairness ihren Kollegen gegenüber nichts zu tun!


    Leute wir reden nicht davon das die Kollegin Schnupfen hat oder ne Entzündung oder was psychisches! Die hatte nen Bandscheibenvorfall!! Jeder der sowas schonmal hatte,weiss das man sich damit kaum bewegen kann! Damit fährt man nicht segeln,zu Verwandten oder sonstwohin! Mit Bandscheibenvorfell kann man sich wirklich kaum bewegen und damit fährt sie dann das Wochenende Leute besuchen??? Ma ehrlich,wenn sie ein Wochenende weg ist,geh ich von aus,das die nicht in der nächsten Strasse wohnen,sondern schon ein Stück weit weg.Mit Bandscheibenvorfall setz ich mich aber nicht ne Stunde oder 2 ins Auto und fahre durch die Gegend ( und nein,man lässt sich auch nicht fahren),denn schon allein das Ein oder Aussteigen in so nen Auto ist die Hölle!!!


    Jetzt könnte man ja freundlich annehmen,der Kolleging ginge es wieder gut und es sind die letzten Tage der Krankschreibung,ok dann wäre das kein Thema!Aber wieso ruft sie dann an,macht einen auf "ich kann mich ja vor Schmerzen nicht bewegen" und lässt sich volle 2 Wochen weiter krankschreiben??? Wenn es soo schlimm ist,versteh ich nicht,wie sie das Wochenende wegfahren kann!! Die ganze Geschichte passt vorn und hinten nicht zusammen!


    Mir würde das auch stinken und ich würde auch drüber nachdenken, was man tun kann!Und meiner Meinung nach,hat das 0 mit Denunziantentum zu tun. Ich lass mich nur nicht gern ausnutzen, weil andere zu faul sind zum arbeiten!


    Wer krank ist muss nicht zu Hause im Bett liegen,aber ist dazu angehalten,nichts zu tun,was seine gesundung gefährdet!Und wer mit Bandscheibenvorfall wegfahren kann, dem gings anscheinend wieder gut (oder er hatte nie was) und wenns dann Dienstags wieder soooooooo schlimm ist....