Ich würd die Kollegin erst mal drauf ansprechen... Und dann kommts drauf an, wie sie reagiert und was sie sagt – und ob sowas nochmal vorkommt. Wenn sowas nochmal vorkommt dann würde ich das auf jeden Fall weitergeben, aber nicht als Petze. Da würden die meisten was sagen und wenn du sowas machen würd, würd sie das bestimmt auch nicht gut finden und zu anderen was sagen.


    So gehts ja nicht! :(v

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    Vor allem weiß hier niemand, ob es überhaupt Betrug ist. Wenn es mit dem Arzt abgesprochen war, ist es völlig legitim! DAS sollte man sich mal vor Augen führen.


    Ansonsten sehe ich es wie Punica:


    Kollegin ansprechen... Reaktion abwarten... vielleicht ist es ihr unangenehm, dass es aufgeflogen ist. Vielleicht hat sie ein reines Gewissen, weil ärztliches Okay vorlag (wenn ich mogeln will, dann verbiete ich meiner Familie zu sagen, wo ich bin... Lasse mich anrufen undm dan zurückzurufen und so nicht aufzufallen).


    Wenn alles okay war: Tja, dann ist es so. Wenn sie sich ertappt gibt, würde ich sagen, dass ich es nicht toll finde angesichts der Gesamtsituation. Und ggf. beim nächsten Mal kritischer reagieren bzw. da direkt verlangen, dass sie erreichbar ist.


    Aber statt gleich von Betrug und anschwärzen zu reden, sollte man der Kollegin eine Chance geben. Denn je nach Erkrankung gibt's keine Bettruhe-Pflicht und zu Hause sitzen muss man auch nicht.


    Was anderes sind sicherlich ständige Kurzausfälle von 2-3 Tagen, wo derjenige dann irgendwo gesehen wird, obwohl er angeblich Grippe oder Magen-Darm hat.


    Aber bei längeren Erkrankungen darf der Erkrankte so einiges. Eigene Erfahrung.

    Nicht jede Krankschreibung bedeutet Bettruhe und man muss auch nicht unbedingt zu Hause bleiben. Ein leichter Spaziergang an der schönen Herbstluft kann durchaus heilungsfördernd sein.


    Segelsport bei Bandscheibenproblemen halte ich aber nicht für gesundheitfördernd. Wenn sie schon nicht selbst die Taue strammzieht, so muss sie bei jede Wende oder Halse die Seiten wechseln, auf einem schief liegenden Schiff herumbalancieren, an der Winsch drehen, den Anker klarmachen oder wasweissich. Bei solchen Kollegen wäre ich ziemlich :-( >:( :-( >:(

    Wenn sie am Dienstag wieder arbeiten kommt, wann darf es ihr denn dann wieder besser gehen? Montag nacht Schlag 12 und vorher nicht?


    Ich bin übrigens auch schon krank in Urlaub gefahren quasi auf ärztliche Anweisung (hatte allerdings Urlaub genommen beim AG lange vorher und das nicht in Krankschreibung umgewandelt) – da der Arzt sagte, "Reizklima" wäre genau richtig.




    Wenn die Kollegin sich nicht 3 Wochen lang einen schönen Lenz gemacht hat, sondern nur das direkte WE vor Arbeitsbeginn weg war, würde ich nis Offizielles machen. Vllt die Kollegin ansprechen.

    Wobei ichs schon komisch finde, wenn jmd bei nem Bandscheibenvorfall segeln geht. Ich kenns von meinem Dad und an Segeln würde der da wirklich als letztes denken! ":/


    Und wer segeln kann, kann auch arbeiten...


    Bin gespannt, was da rauskommt...

    Anschwaerzen geht mal gar nicht ! wenn ueberhaupt dann ansprechen wobei selbst das empfinde ich als uebergriffig.


    Zum einen ist sie nicht verpflichetd den Grund fuer ihre Krankmeldung zu nennen, zum anderen sind nicht alle Krankheiten bettlaegrig. Vielleicht hat sie ja keinen Bandscheibenvorfall sondern depressionen und ist deswegen krankgeschrieben und zB ein guter Freund sagt komm raus da leben ist schoen ich zeigs dir ... was dann ?? ist dann immer noch alles so schlimm ?? Selbst mit Bandscheibenvorfall kann sich die gute ziemlich zum Ende des Krankenscheins locker auf ein boot begeben solange sie da sitzt und sich nicht aktiv ums Segeln kuemmern.


    Ich denke man sollte sich eher um seinen eigenen Dreck kuemmern statt andere Menschen mit spitzelverhalten eins reinzuwuergen. Die Welt ist nicht schwarz/weiss und sie wird ihre Gruende haben warum sie nicht arbeiten ist aber etwas fuer die Seele tut... vuielleicht muss sie auch nur dem Kontrollwahn in ihrer Firma entkommen um zu ueberlegen was das richtige fuer ihre Zukunft ist...

    Ich würde erstmal abwarten,ob sie sich nen Anschlusschein holt.Und ganz ehrlich,sollte das der Fall sein,würd ich dazu auch was sagen. Klar muss man nicht zu Hause sitzen.Aber wie Wolfgang schon schrieb, selbst wenn sie nicht selber segelt,sie muss dauernd die Seite wechseln etc.Wenn jemand das kann,brauch er keinen Anschlusskrankenschein!

    Bandscheibenvorfall und Segeln...hmh... auch wenn sie nicht aktiv die Segel hießt. Das empfinde ich als komisch. denn als ich damit krank war, da wollt ich gar nichts. Ich könnte mir auch nicht vorstellen auf einem Schwankenden Segler das Gleichgewicht zu halten beim Gehen. Denn auch das tut weh bei Bandscheibenvorfall. Aber ich bin nicht die Kollegin. Ich würde sie tatsächlich darauf ansprechen. Nicht gleich anschwärzen. Trotzdem kann ich Dich verstehn und Deine Kollegen, ihr müßt dafür mehr arbeiten.

    Aber was ist denn hier anschwärzen? Sollte sie tatsächlich mit angeblichem Bandscheibenvorfall segeln gehen, dann sind diejenigen die treubravdoof ihre Arbeit miterledigen die Blöden. Wer schwärzt denn da wen an? Wo beginnt da die Notwehr?

    Die Meinungen hier sind echt Lustig. Sicher ist man bei einer Krankschreibung nicht verpflichtet nur im Bett oder auch nur immer zu Hause zu sein, aber Segeln gehen ist schon etwas anderes als mal einen Tag in die Stadt oder in ein Konzert zu gehen. Und selbst wenn sie nicht aktiv segelt – es kann mir keiner sagen, dass der doch eher geringe Platz auf einem Segelschiff gut bei einem Bandscheibenvorfall sein soll.


    Und selbst wenn es mit dem Arzt abgesprochen sein sollte – würde mir als Vorgesetzten das bei akuter Unterbesetzung zu Ohren kommen hätte es zwar keine direkten Konsequenzen, aber definitiv ein ernsthaftes Gespräch zum Thema Arbeitsauffassung zur Folge. Das ist schlichtweg eine Schweinerei gegenüber den Kollegen !


    Was machen ? Definitiv die Kollegin ansprechen ! Selbst wenn es ihr nach 2 Wochen besser gegangen sein sollte ist das keine Entschuldigung die 3. Woche segeln zu gehen – was wohl kaum die beste Option für einen Bandscheibenvorfall ist – egal was sie da macht. Hier scheinen einige vergessen zu haben was der Sinn einer Krankschreibung ist – auch wenn es einem vor Ablauf der Zeit merklich besser geht kann man nicht einfach machen was man will...

    Zitat

    Ich denke man sollte sich eher um seinen eigenen Dreck kuemmern statt andere Menschen mit spitzelverhalten eins reinzuwuergen. Die Welt ist nicht schwarz/weiss und sie wird ihre Gruende haben warum sie nicht arbeiten ist aber etwas fuer die Seele tut...

    Na ja aber wenn das jeder so sehen würd, könnten einige Firmen dicht machen.


    Die ganze Arbeit den Kollegen aufhalsen nur weil jemand was "für seine Seele tut" (was dann jeder machen könnt, weil die meisten irgendwo Probleme etc haben) finde ich nicht ok. Wenns einmalig vorkommt, ok. Aber scheinbar ist mit dieser Kollegin ja schon ein paar Mal was vorgefallen...


    Und wenn sie wirklich ernsthaft was hat, dann sollte sie halt auch mal mit den Kollegen sprechen, damit diese das verstehen und auch mit anderen Augen sehen können.