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    Ich würde dem Chef schon einen Hinweis geben, glaube ich. Schließlich verursacht sie Mehrarbeit für alle anderen. Und wer segeln kann, kann auch arbeiten!


    Ich weiß ja nicht, ob das möglich wäre, aber vielleicht könnt ihr auch mit ihr reden und ihr klarmachen, daß ihr von ihrem Urlaub während des Krankenstandes wißt und das nicht in Ordnung findet. Vielleicht könnt ihr euch ja einigen, daß sie euch in der nächsten Zeit arbeitsmäßig entlastet und etwas mehr übernimmt, und ihr dafür den Chef raushaltet. Je nachdem, wie euer Verhältnis sonst ist, sieht sie ihren Fehler vielleicht sogar ein?

    Hallo,ich hatte vor 5 Jahren auch einen Bandscheibenvorfall mit dem ich 5 Monate krank war in der Zeit hatte ich schon lange Urlaub gebucht habe dann bei der Krankenkasse angerufen die mir sagte wenn der Arzt sei OK gibt kann ich fahren(Attestbekommen) was ich dann auch ohne schlechtem Gewissen getan habe.Die Abwechslung und das entspannen nach langer Krankheit fördert das Gesund werden.Ich finde die Kollegen haben nicht das Recht vor allem nicht den Einblick in das Krankheitsbild meine Kollegen waren froh als ich dann wieder da war und nicht neidisch da wurde offen gesprochen.Krankheit bedeutet nicht im Hause bleiben und das Bett hüten man darf ins Theater,Kino usw.Bewegung ist beim Bandscheibenvorfall die beste Medizin also halt mal den Ball flach jeden kann das schnell treffen .Anschwärzen jedenfalls ist ziehmlich mies

    Urlaub mit am Strand liegen und erholen ist auch was anderes als segeln! Ansprechen würde ich die Kolllegin auf jeden Fall. Vielleicht ist die Erklärung ja so plausibel, daß man sie einsieht, und dann ist ja alles gut. Ich finde schon, daß Kollegen, die von so etwas Wind kriegen, da nachfassen dürfen. Schließlich müssen sie ja auch deren Arbeit miterledigen und sind dadurch beeinträchtigt. Da kann man sich dann als Kranker nicht mehr allein auf seine Privatsphäre berufen, wenn sowas rauskommt.

    Naja, ich verstehe ja, dass es dich anfrisst weil ihr Momentan überlastet seid, aber wär es da nicht Aufgabe des Chefs notfalls eine aushilfe zu holen?


    Wenn sie jetzt zuhause wäre mit ihrem Rücken und dort fernsehn würde im Bett, wär es in Ordnung? Für euch aber genau die gleiche Situation.


    Ich denke nur weil sie mit Segeln ist, heißt dass nicht dass sie aktiv mitarbeitet – ich denke man kann da auch nur begleiten.


    So ein Bandscheibenvorfall ist auch nicht spaßig, habe selbst einen (wenn auch zum Glück von der eher harmloseren Sorte) , es ist ja nicht so, dass sie kerngesund ist und sich einen Krankenschein hat schreiben lassen um euch zu Ärgern und den Chef zu betrügen.


    Ich würd gar nix sagen und wenn sie wieder da ist sie ruhig darauf ansprechen, nicht direkt vorwurfsvoll.

    Eigentlich solltest du nicht mal wissen, dass sie einen Bandscheibenvorfall hat. Geht die lieben Kollegen nämlich nichts an. Vielleicht hat sie ja sogar was anderes und erzählt es nicht?


    Vielleicht war sie gar nicht Segeln und die Person am Telefon hat sich geirrt?


    Vielleicht legt sie sich aufs Segelboot und entspannt?

    Zitat

    Naja, ich verstehe ja, dass es dich anfrisst weil ihr Momentan überlastet seid, aber wär es da nicht Aufgabe des Chefs notfalls eine aushilfe zu holen?


    Wenn sie jetzt zuhause wäre mit ihrem Rücken und dort fernsehn würde im Bett, wär es in Ordnung? Für euch aber genau die gleiche Situation.

    :)^

    Zitat

    aber wär es da nicht Aufgabe des Chefs notfalls eine aushilfe zu holen?

    Jepp... so ist es. :)z


    Wenn es eine größere Firma ist, wird vom Arbeitgeber erwartet, dass er die Personalplanung( z.B. mit Springern) so gestaltet, dass derartige Situationen abgedeckt werden können ohne dass die Kollegen wochen – und monatelang Mehrarbeit leisten müssen.


    Bei einer kleinen Firma geht das natürlich nicht – unter anderem deshalb gibt es für Kleinbetriebe Erstattungen für die Gehaltszahlungen von 70 bis 80 % für den Fall das ein Mitarbeiter krank ist und Lohnfortzahlung erhält.


    Das heiß er bekommt 80% des Arbeitgeberbruttos zurück.


    Dieses Geld hat der Chef zur Verfügung, um eine Aushilfe einzustellen oder abzurufen...theoretisch... in der Praxis kassiert er das Geld meist ein und läßt die anderen Mitarbeiter unbezahlte Mehrarbeit machen mit dem Hinweis, dass sie sich dafür bei dem erkrankten Kollegen bedanken dürfen. >:(

    @ Nette_Kollegin

    Fakt ist: Ihr wisst gar nichts! Das ist auch gut so, denn es gibt die ärztliche Schweigepflicht.


    Deine Kollegin wurde über einen längeren Zeitraum krank geschrieben und dafür benötigt sie eine Diagnose. Obwohl sie nicht dazu verpflichtet ist, hat Sie Euch gegenüber mitgeteilt, dass Sie einen Bandscheibenvorfall hat. Diese Information muss nicht stimmen und dient eventuell aber auch nur dazu, den wahren Grund ihres Fernbleibens zu verschleiern. Dieser Grund muss nicht Segeln sein! Es ist auch möglich, dass deine Kollegin unter einer Depression leidet oder ein anderes psychisches Leiden hat. Segeln würde bei dieser Diagnose jedoch alles andere als verwerflich sein. Verständlich wäre es jedoch, dass sie Euch nicht den wahren Grund mitteilen möchte, wenn es tatsächlich ein psychisches Leiden sein sollte.


    Ich kann dir nur eines sagen: Wenn eine Kollegin auf mich zukommen würde und mir diese "Segelinformation", die sie bei einem privat geführten Telefonat erfahren hat, mitteilen würde, wäre sie mir bei mir als illoyale Lästertante abgestempelt, der ich nie wieder etwas anvertrauen würde. Kümmere dich um die in deinem Verantwortungsbereich anstehenden Dinge und mische dich nicht in die Krankheiten deiner Kollegen ein.


    Du bist natürlich von der Krankheit bzw. vom Fernbleiben der Kollegin betroffen, aber darüber musst du nicht mit der Kollegin, sondern mit einem Vorgesetzten sprechen, dem du von deiner Überforderung berichten kannst. Dann können Lösungen, wie zum Beispiel vertretende Zeitarbeiter, gefunden werden.

    Was mir gerade noch einfällt: ein Ex-Kollege bekam mit 23 Jahren multiple Sklerose, hatte so 1x im Jahr einen Schub und hatte offiziell immer Magenschmerzen oder so. Klar, wir lästerten auch mal '"was für ein Weichei, fehlt wegen Magenschmerzen eine Woche"


    Naja ,war halt so. (Nein, ihm wurde nicht gekündigt, er ist inzwischen in EU-Rente)


    Andere Kollegen sind dann wiederum der Meinung, Depressionen und Burn-Out gäbe es gar nicht, die Leute seien alle faul.


    Ich war nach meiner Bandscheiben-OP 4 Monate lang krankgeschrieben. Oje - ich ging JEDEN NACHMITTAG spazieren ! Und ja, manchmal liefen mir Kollegen über den Weg. Da wurde bestimmt auch gelästert, eigentlich könnte ich ja zur Arbeit kommen...


    BTW: in unserer Firma hätte ich offiziell Rückenbeschwerden, egal was ich tatsächlich hab...


    Und meine Mutter - umgotteswillen, die ging nach ihrem BSV ins Schwimmbad (mit OK, ja geradezu mit Aufforderung des Arztes was sie gewissen Leuten mit Freude unter die Nase gerieben hat)


    PS: wißt ihr was die Leutz aus unserer Personalabteilung machen: "bringen Sie ruhig auch die Krankmeldung für die Krankenkasse vorbei, wir leiten das dann weiter" und dann wird nach dem Diagnoseschlüssel gegoogelt :(v

    Wow, hier gings ja ganz schön hoch her in den letzten Stunden. Anscheinend hat das Thema bei einigen einen Nerv getroffen.


    Vorab: Ich bin für alle Kommentare dankbar, das hilft mir schon, die ganze Sache einzuordnen. Persönliche und pauschale Angriffe gegen mich ("Denunziantin" o.ä.) finde ich allerdings eher suboptimal.


    Ich muss auch dazu sagen, dass ich viele Kollegen habe, bei denen ich nach einem solchen Telefonat gedacht hätte: "Oh, schön, dass es ihm/ihr wieder besser geht. Sicher genießt er / sie jetzt einfach noch ein paar Tage in einem Liegestuhl irgendwo an Bord in der Sonne und kommt nächste Woche wieder gut erholt zurück." Da wäre ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, böses zu denken.


    Bei dieser einen Kollegin sieht es halt anders aus, aber die Gründe, warum ich bei ihr extrem misstrauisch bin, kann und will ich hier nicht im einzelnen aufzählen.


    Derzeit sehe ich die Sache jetzt so, dass ich abwarte, ob sie am Dienstag wieder kommt und sie dann darauf anspreche. Falls sie nicht kommt, sondern den nächsten Krankenschein bringt: Keine Ahnung.

    Finde ich eine gute Zwischenlösung.


    Gerade wenn es eine Kollegin ist, die aus anderen Gründen schon unangenehm aufgefallen ist, wäre ich nicht bereit, so ein Verhalten stillschweigend mitzutragen. Wenn es jemand ist, der sonst tüchtig und bereitwillig seine Arbeit macht, würde ich auch nichts sagen. Aber es gibt leider wirklich Menschen, die sich auf Kosten der Kollegen gern mal eine zusätzliche Auszeit genehmigen, und da hat das Hinschauen nichts mehr mit Denunziantentum zu tun, sondern mit dem Berechtigten Schutz seiner eigenen Kraft. Ich bin neugierig, wie die Sache weitergeht, bitte berichte dann mal.