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    @ sanuk und bodhdran

    [Bezieht sich auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]


    In diesem thread sind etliche sehr wenig reflektierte Bemerkungen über die kranke Kollegin gefallen und viele idiotische Vorschläge, wo man die Frau ohne weiteres persönliches Gespräch melden und anscheißen sollte.


    Allerdings nicht von der TE.


    Warum gehst du jetzt die TE direkt an Sanuk?


    Sie ist irritiert und sie hat den Eindruck, dass ihre Kollegin eigentlich nicht krank ist.


    Das ist erst mal nachvollziehbar. Manchmal muß man erstmal nachdenken, ehe man zu dem Entschluß kommt, dass man die kranke Kollegin nicht gleich beim Chef ansch*** sollte.


    Ich habe in diesem Faden mehrfach eine Lanze gebrochen für ihre Kollegin, mit dem Hinweis, dass die ganze Situation gar nicht klar ist und dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen.


    Das gleiche gilt hier aber für die nette Kollegin, die den thread eröffnet hat.


    Auch hier muß man nicht blind drauf hauen.

    @ tatua

    ja, hier gab es durchaus positive Beiträge - deine mit eingerechnet.


    Mir war es wichtig den Charakter solcher Anschuldigungen zu benennen.


    Ist es die Aufgabe einer "netten" Kollegin, herauszukriegen, was sie während ihrer Abwesenheit tut? Warum fühlt sie sich verpflichtet, dem Chef ihre Mutmaßungen gegenüber Kollegen zu schildern?


    [...]

    Ja das ist in manchen Fäden häufig der Fall......... es werden Aussagen welche User posten gleich dem Eröffner zugeschoben. Ich lese dann immer gerne das erste Posting mit durch. In diesem ist von Unsicherheit die Rede. Klar..verstehe ich auch. Denn ich empfinde es auch als Unsicher wenn da jemand in der Krankheitsphase einige Tage zur See fährt. Ich weiß wie ein Bandscheibenvorfall weh tut und wie wenig man sich bewegen kann.


    Und mal ganz ehrlich: da müssen 3 Leute für 6 arbeiten. Alleine das ist sehr belastend. schon mal daran gedacht, dass dies sehr an die Substanz geht? Ich hätte auch eine Art Wut im Bauch. UND die Kollegen verhalten sich doch gut und fair, wenn sie sagen, dass sie erst abwarten, bis die kranke Kollegin wieder da ist.


    Ich denke auch mal, dass die allermeisten Menschen hier zu Hause bleiben würden und nicht in Urlaub fahren, wenn sie krank-geschrieben sind ...völlig egal aus welchem Grund auch immer. Und mal so gesagt: Wäre ich Chef und würde sowas erfahren, dann würde ich die Gute verwarnen... das ist einfach meine Meinung. Vielleicht nicht das was in einer Betriebsvereinbarung steht aber so denke ich wirklich. Aber ich bin nicht die Fadeneröffnerin und nicht der Chef und will ihr nichts in den Mund legen. Als Kollegin wäre ich auch vorsichtig, würde dem Chef nichts sagen, aber die Bandscheibengeplagte dann wirklich darauf ansprechen.

    Zitat

    Ist es die Aufgabe einer "netten" Kollegin, herauszukriegen, was sie während ihrer Abwesenheit tut?

    Zitat

    Am Freitag habe ich versucht, bei ihr zuhause anzurufen, da wir, die derzeit vertretenden Kollegen uns über die Neuaufteilung der Vertretungsregelung schon unterhalten hatten und einfach mal nachfragen wollten, ob schon absehbar ist, ob sie am Dienstag wieder kommt.


    Jetzt kommt ein Problem: Bei dem Anruf habe ich von einem Familienmitglied die Mitteilung bekommen, die Kollegin sei erst Montag wieder da. Als ich dann verblüfft nachgefragt habe, wo sie denn sei – und schon befürchtet hatte, sie sei in irgendeiner Klinik – bekam ich die Auskunft, sie sei zum Segeln gefahren.

    Zitat

    Wäre ich Chef und würde sowas erfahren, dann würde ich die Gute verwarnen... das ist einfach meine Meinung.

    Dafür gibt es rechtlich aber keine Handhabe.


    Und ja, eigentlich sollten kranke Kollegen in Ruhe gelassen werden. Eigentlich. Aber es gibt nun mal auch Situationen, wo man weiter planen muss – und da ist es durchaus auch legitim, vorsichtig anzufragen, wie die Tendenz ist. Ermöglicht doch eine bessere Planbarkeit bei ohnehin unterbesetztem Team.


    Andererseits habe ich (trotz aller "Freiheiten" und ähnlicher Frechheiten während meiner Krankschreibungen) immer sehr frühzeitig selber Rückmeldung gegeben. Aus Fairness den Kollegen gegenüber.

    Immer noch meine Meinung: kann ja sein, dass die Kollegin gar nicht zum Segeln war. Wasuachímmer...dann ist die Diskussion eh hinfällig.


    wenn aber doch, dann mal ehrlich: Wo gibt es eine so ruhige See oder einen so ruhigen See im Oktober also bei Wind, dass jemand mit Schmerzen bei jedem Schritt (und so war es bei mir) sich auf einem Segler gut auf den Beinen halten kann?? Neneee....


    Wenn ein Mensch krank ist dann ist er krank. jo stimmt. Nur das kommt mir wie gesagt irritierend vor.

    Zitat

    wenn aber doch, dann mal ehrlich: Wo gibt es eine so ruhige See oder einen so ruhigen See im Oktober also bei Wind, dass jemand mit Schmerzen bei jedem Schritt (und so war es bei mir) sich auf einem Segler gut auf den Beinen halten kann??

    Ja, aber ich versteh ehrlich gesagt nicht, was das die lieben Kollegen angeht?


    Ich gehe öfters Segeln und kann mich auch Anfang Oktober auf dem Wasser halten. Das Wasser ist ja nicht automatisch unruhig. Ganz im Gegenteil Anfang Oktober war es nochmal sehr, sehr rhig und schön zum Rumkuttern.


    Weiß nicht. Wenn ich erkältet und krankgeschrieben ist, dann gehe ich trotzdem einkaufen und lade Freunde ein, obwohl beides nicht hilfreich für die Heilung ist. Am Besten wäre Schlafen, Liegen und sich nicht irgenwelchen Virenverseuchten Menschen aussetzen. Oder am Besten noch Wechselgeld anfassen.

    Ich habe zur Zeit auch Bandscheibenprobleme und folglich Rückenschmerzen, aber die ganz akute Phase hinter mir gelassen. Arbeiten soll ich laut meinm Doc trotz und alledem noch nicht, aber deshalb muss ich doch nicht zuhause sitzen und mich vergraben. Zumal jeder mit Rückenschmerzen weiß wie schädlich inaktives auf dem Sofa rumliegen ist.


    Außerdem wenn sie Dienstag wieder arbeiten kommt, dann wird es ihr wohl auch wieder soweit gut gehen, was spricht dagegen das sie dann noch ein paar Tage ausspannt? Wer mit Bandscheibenproblemen kämpft ist mehr oder minder jeden Tag auch Achse. Arzttermine, Physiotherapie, Massage, Fango etc. Ich denke da ist es legitim das man auch nochmal einfach abschalten möchte.


    Und nur weil man nicht 24h am Tag auf dem Sofa liegt heißt es doch nicht man ist nicht krank.


    Vielleicht sollten einige hier mal ihre Definition von krank überprüfen und erneuern ...

    ohmmm...


    War die besagte Kollegin denn nun wieder in der Arbeit ?


    [bei einem Bandscheibenvorfall ist es ja nicht so: heute furchtbare Schmerzen und krank, morgen keine Schmerzen und wieder arbeiten. Da gibts ja auch Zwischenschritte]

    :-)


    na hier gehts ab....


    da ich in dem bereich zufällig etwas erfahrung habe, möchte ich auch kurz meinen senf dazu abgeben....


    im ersten step ist die kollegin krank(geschrieben)...daran gibt es nichts zu rütteln....es wurde gesagt, sie wäre beim segeln....hmmm...auch das muss nix heißen...sie sitzt vielleicht irgendwo an einem see und irgendjemand anders sfährt in ner nussschale mit segel rum...das ganze ist sehr schwer zu beurteilen...


    das diese aussage bei den betroffenen kollegen zu missmut führt ist nachvollziehbar...aber vorsicht mit falschen beschuldigungen...auch wenn du jetzt zum chef gehst und ihm das "gehörte" schilderst, was kann er machen....arbeitsrechtlich kann er nix tun, da es nicht sichergestellt ist, dass sie nun wirklich beim segeln war...sie wird das bei einer konfrontation wohl kaum zugeben...somit sind wir wieder bei der ausgangssituation...sie ist krank(geschrieben)....und bei nem gelben schein, tut sich der arbeitgeber erstmal ziemlich schwer, was anderes zu behaupten...


    ihr solltet aber nun aufpassen, dass das ganze jetzt nicht in ne richtung abrutscht, da sowohl dein kollege als auch du nun etwas voreingenommen seid...obwohl es sich vielleicht doch anders darstellt...zwischenmenschlich würde ich einfach mal in ner ruhigen minute auf sie zugehen und ihr schildern, was man dir bei dem anruf erzählt hat...siehst ja, wie sie reagiert...


    bzgl. der mehrbelastung während krankheit o.ä....da muss sich der arbeitgeber drum kümmern, kurzfristig ersatz heranzuholen, um engpässe abzufangen....


    wie gesagt...menschlich/kollegial ist der ärger nachvollziehbar....nur sollte man nicht vorschnell urteilen....

    So, dann will ich heute nochmal melden um zu berichten, wie der derzeitige Stand ist.


    Zunächst einmal hatte ich heute morgen die Vertretungspläne in zweifacher Version vorbereitet und war bereit, diese an alle Betroffenen auszuhändigen. Leider konnte ich das erst gegen 11 Uhr tun, denn die Kollegin ist weder zum normalen Arbeitsbeginn erschienen, noch hat sie sich telefonisch gemeldet. Erst um viertel vor elf rief sie an und meldete sich für zwei weitere Wochen krank.


    Mich hat sie dann einige Minuten später auch angerufen, hat mir geschildert, dass es leider überhaupt nicht gehe, weil sie sich wegen ihrer Rückenbeschwerden kaum bewegen könne. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich das bei einem Bandscheibenvorfall auch für relativ normal halte und dass ich deshalb umso mehr befremdet war, als ich bei einem Anruf am Freitagvormittag von einem ihrer Familienangehörigen erfahren habe, dass sie erst am Montag wieder zurück sei und dass sie zum Segeln gefahren sei.


    Ihre Antwort war dann lapidar, dass es stimme, dass sie weg gewesen sei. Sie sei aber nicht segeln gewesen, sondern habe den xxx besucht, weil sie dessen Kinder schon so lange nicht mehr gesehen habe. Dazu, warum mir mitgeteilt wurde, sie sei beim Segeln gewesen oder dazu, warum ich dies möglicherweise falsch verstanden haben könnte, sagte sie nichts.


    Na ja, was sollen wir machen? Wir haben die Variante des Vertretungsplans genommen, in dem sie fehlt und versuchen jetzt halt, die Arbeit zu erledigen, ohne uns zu sehr zu ärgern.


    Ich denke, jeder kann diesen Vorfall jetzt so werten, wie es ihm passt. Ich kann nur sagen: Ich denke mir meinen Teil.