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    Da hatte sie einen Zahnarzttermin (der terminiert war, bevor ich sie einghestellt hatte) und ihr wurde ein Weisheitszahn rausgenommen. Dann wollte sie die nächsten drei Tage gleich fehlen. Sie merkte am Telefon meinen Unmut und kam dann doch. Sie war den Tag nicht wirkich zu gebrauchen, aber da! Und sie sagte zum Feierabend (sinngemäß): Auch wenn's schwer war, war gut, dass ich hier war, die Arbeit hat abgelenkt, Zuhause wäre es mir deutlich schlechter gegangen.

    Ist man nach einer Weisheitszahn-OP nicht automatisch krankgeschrieben??


    Also ich finde irgendwas ist da bei euch nicht ausgewogen. Es kann nicht angehen dass sie wegen ein bisschen Bauch ziehen nach Hause geht, da schmeißt man ne Schmerztablette und fertig. Aber es kann jawohl auch nicht sein dass sie zur Arbeit kommen musste obwohl ihr ein Weisheitszahn entfernt wurde. Ich war danach erstmal 2 Tage krankgeschrieben und ganz sicher nicht in der Lage zu arbeiten. Da stimmen die Relationen irgendwie von beiden Seiten nicht. Aber vielleicht hab ich es da auch einfach bloß zu gut in meiner Firma...ich weiß es nicht.


    Kann sie eventuell Arbeit von zuhause erledigen?? Also mal abgesehen von den festen Zeiten??


    Und zu den festen Zeiten...das ist ja nun wirklich nicht lange, gibt es für sie keine anderen Betreuungsmöglichkeiten?


    Könnte sie das Kind eventuell für die festen Zeiten mit in die Büroräume bringen? Es geht ja nur darum dass jemand vor Ort ist, oder?


    Aber wenn sie solche Fehlzeiten wie Menstruationsbeschwerden nicht unterlässt, dann würde ich ihr kündigen. Das ist kein Grund nach hause zu gehen.

    Hallo! Meine beiden Kinder waren im Alter von 1 bis 5 Jahren auch ständig krank. Immer schön abwechselnd, so dass ich in den ersten zwei Arbeitsjahren nicht einen Monat vollständig auf Arbeit war! Ich war nicht alleinerziehend, aber meinen Exmann hat es sowas von überhaupt nicht interessiert, wer die Kinder (seine Kinder!) versorgt, wenn diese krank waren.


    Die Kindertagesstätte nimmt keine kranken Kinder an (verständlich) und familiär gabs auch keine andere Lösung, da sämtliche Großeltern entweder selbst noch berufstätig waren oder auch die Bereitschaft fehlte, sich um kranke Enkelkinder zu kümmern. Tagesmütter gabs damals hier noch nicht, heute vielleicht schon, keine Ahnung.


    Ich war sehr dankbar, einen so toleranten Chef zu haben, dass ich mir um meinen Arbeitsplatz nie Sorgen machen musste. Allerdings habe ich mir bei eigenen Erkrankungen keine Ruhe gegönnt (schlechtes Gewissen wg. hoher Fehlzeiten war schon da), so dass ich mit einer Influenza weiterhin arbeiten ging und erst durch eine Herzmuskelentzündung endgültig flachlag.


    Ich stimme mit Gaensebluemchen22 überein, dass Fehlzeiten aufgrund von nicht wirklich schlimmen oder ansteckenden Erkrankungen durchaus nicht sein müssen. Da kann man auch mal die Zähne zusammenbeißen! Vielleicht sollte ihr das so verdeutlicht werden.


    Für Erkrankungen ihres Kindes kann sie nun wirklich nichts und wenn sie sonst eine "Perle" ist und sehr gute Leistungen abliefert, würde ich über eine Kündigung erst genauer nachdenken und vielleicht noch etwas Zeit ins Land gehen lassen. Das Kind wird ja auch größer und gesundheitlich stabiler. So ist zumindest meine Erfahrung. Weder mein Sohn noch meine Tochter hatten im letzten Schuljahr einen Fehltag aufgrund einer Erkrankung! Die haben aufgrund der vielen Infekte jetzt ein super Abwehrsystem aufgebaut. Wie lang diese infektanfällige Phase dauert, ist natürlich total unterschiedlich.


    Es stellt sich meines Erachtens hier auch die Frage, ob und wie sich die häufigen Fehlzeiten auf das Unternehmen auswirken. Das sollte darunter natürlich nicht leiden.

    @ Philologus @*Grübel*

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    - Kannst und Willst Du mit Ihr weiter zusammen arbeiten? Das ist die Schlüsselfrage


    - Kannst Du es Dir leisten, die Ausfallzeiten zu bezahlen? Habe damit meine Probleme, bei der Betriebsgrösse


    - Hast Du eine Alternative, falls Du ihr kündigen würdest?

    Jede(r) ist zu ersetzen, zumal die Dame häufig nicht anwesend ist,


    Die vereinbarte Arbeitszeit gestattet es der Mitarbeiterin die familiären Aktivitäten in die Freizeit zu verlegen.


    Wenn schon die nächste Fehlzeit durch Bemerkungen wie z.B.

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    "weiß gar nicht, was mit Sohnemann los ist, der hat so gequengelt

    avisiert wird, solltest du schnell nach einem Ersatz Ausschau halten.

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    Ja, das kann aber nur , wenn man eine Halbtagsstelle hat! Ich arbeite von 9 - 18 uhr und glaub mal, ich muss oft während der Arbeitszeit zum Arzt gehen ...oder komme morgens später, also erzähle du mir nichts von wegen ausserhalb der Arbeitszeiten!

    na komm, ich arbeite von 9:00-20:00 und geh halt in der mittagspause oder vor 9 zum arzt. geht alles.

    @ <Martienchen>

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    arbeite von 9:00-20:00 und geh halt in der mittagspause oder vor 9 zum arzt. geht alles

    Das sehe ich auch so. Auch Ärzte stellen sich heute schon auf Terminwünsche von Berufstätigen ein. Wenn die besagte Kraft(?) schon serienweise Fehlzeiten produziert, der AG mit ihr über das Problem gesprochen hat, würde ich als Vorgesetzter erwarten, dass die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit unaufgefordert und kommentarlos nachgeholt wird. Im Gegenzug möchte ich das Theater nicht erleben, wenn der AG unter fadenscheinigen Gründen das Gehalt kürzt.