leben nach der schule sinnlos??

    hi, findet ihr nicht ,dass das leben nach der schule, also wenn die arbeit anfängt sinnlos ist?? zwar nicht für alle, aber für die meisten.


    ich meine man geht um 7 uhr, sofort nach dem aufwachen zur arbeit, kommt um 19 uhr wieder von der arbeit.. was hat man dann noch vom tag?? 3-5 stunden!!


    DAS ist doch kein richtiges leben mehr! da geh ich lieber sterben

  • 66 Antworten

    es heißt BERUF weil man dazu BERUFEN ist.


    sprich : man findet seine erfüllung im beruf.


    für den rest gibts ja auch noch nen wochenende...


    und 12 stunden arbeiten finde ich je nach beruf ziemlich viel.


    durchschnittlich hat man ja eher eine 40 stunden woche, sprich 8 stunden täglich.

    Tja, da sollte man versuchen, sich eine Arbeit zu suchen die einem Spass macht, und wo man die Arbeitszeit nicht gefühlt von der Lebenszeit abziehen muss.


    Ein Arbeitstag von 12h wie in deinem Beispiel ist natürlich auch lang, das dürften die meisten nicht haben.

    darf man doch während der schulzeit auch nicht?


    kannst auch auf der couch sitzen und einen auf harz4 machen wenn dir das hilft.


    ob das allerdings eine erfüllung ist?


    ich hab mir zb meinen traumberuf ausgesucht, lerne ihn jetzt und arbeite später einmal zwischen 4-6 stunden am tag, je nachdem ob ich ganz oder halbtags eingestellt werde.


    ;-)

    Hm wer sagt denn, das man nach der Schule direkt arbeiten geht. Wofür gibts das STudium, da sist zwar auch harte Arbeit, hat aber den großen Vorteil das man ein wenig mehr Freiheit hat und sich die Arbeit selber einteilen kann und auch mit wem man zusammen arbeitet.


    UNd dann gibts ja auch nochj genug JObs wo man nicht dieses von man geht morgens hin und kommt abends zurück ding hat, was dnekst du wieso Menschen KÜnstler werden oder Forscher oder sonstwas;)


    Also ich weiß wieso ich in die Forschung gehe, da sist zwar nicht weniger Arbeit, aber ich kann entscheiden wann und wo ich arbeite und was ich mache

    Ich sags mal so: Ja, es ist eine Freizeitberaubung. Grad in der heutigen Zeit, wo viele Firmen vorraussetzen, dass du Überstunden machst etc.. und den Arbeitnehmer meist versucht, auszubeuten. Ich finde es auch eine Lebenszeitverschwendung. Aber wenn man nicht bei den Eltern lebt oder Millionär ist, kann man sein Leben sonst nicht finanzieren. Ich arbeite, um zu leben. Ich lebe sicher nicht, um zu arbeiten. Dazu kommt natürlich das Geld: Mit Geld kannst du dein eigenes Leben führen, bist unabhängig. Außerdem wird dir zu Hause auf Dauer langweilig. Was würdest du denn den ganzen Tag machen? Zudem beträgt die Normarbeitszeit ein bisschen weniger als 40 Stunden pro Woche. Heißt.: Wenn du um 0700 Uhr beginnst, kannst du um 1600 nach Hause gehen und am Freitag sogar noch früher. Bei Jobs, in denen du bis spät abends arbeiten musst, hast du dafür dann den ein oder anderen Tag frei.

    Zitat

    ich meine man geht um 7 uhr, sofort nach dem aufwachen zur arbeit, kommt um 19 uhr wieder von der arbeit

    Kenne keinen in meinem Umfeld, der solche Arbeitszeiten hat. Ne, der Vater meiner Freundin hat eine Fahrschule und arbeitet tatsächlich 12 Stunden am Tag. Sowas kommt also eher vor, wenn man selbstständig ist.


    Und das ist ja deine eigene Entscheidung.


    Mein Papa arbeitet z.B. von 7-16 Uhr (Mo-Do) und Freitag bis 14 Uhr.


    Meine Schwiegermutter ist Lehrerin und arbeitet von 8-12 oder 13 Uhr jeden Tag (+ Abends 1 Stunde Unterrichtsvorbereitung). Dazu 13 Wochen unterrichtsfreie Zeit im Jahr.

    Tja so ist das nun mal, das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Und wer genügend Geld zum Leben und einige Annehmlichkeiten haben will, der muss seinen Hintern halt zur Arbeit schieben ;-)


    Der Durchschmittsmensch arbeitet nun mal 40h in der Woche und Selbstständige teilweise noch viel mehr. So ist das halt. Soll aber Menschen geben denen der Job wenigstens ab und zu Spass macht ;-)

    also ich muss sagen das mein papa schon von 7 bis 19 uhr arbeitet, aber nur weil er aufm bau ist und die den freitag raus arbeiten , damit er donnerstag abend wieder nachhause fahren kann (er arbeitet auf montage)

    Es gibt auch Teilzeitarbeit. Kannst Dir ja auch ne 3/4 oder ne halbe Stelle suchen. Gibt weniger Geld, das ist klar, aber leben kann man damit auch. Nur sollte man sich dann nicht wundern, wenn man sich keinen dicken Benz hinstellen kann.


    Gruß


    LuMo

    Ja nur muss man sich bewusst sein das man mit ner 50% Stelle auch keine großen Sprünge mache kann und für eine Familie reicht das mal locker gar nicht wenn der andere nicht Vollzeit arbeitet ...

    Seid froh dass wir in Deutschland und im 21. Jahrhundert leben !


    Es gab mal eine Zeit, da mußte man 16 Std am Tag arbeiten (außer sonntags),


    Urlaub gabs gar nicht, die Arbeitsbedingungen waren gesundheitsschädlich,


    essen mußte man nebenher weils keine Pause gab, der Weg war eine Stunde


    ZU FUSS und wenn man krank war, gabs keinen Lohn.


    Haushalt war auch schwerer, Waschmaschinen gabs keine, Bügeleisen mußten auf dem Herd mit Kohlen befüllt werden, Böden wurden geschrubbt...


    Nein, ich bin nicht so alt dass ich diese Zeiten selbst erlebt hätte...


    **************************************************************


    Was selbstständig sein angeht: Wer selbstständig ist, arbeitet täglich 16 Std am Tag um nicht 8 Std am Tag für jemand anderen arbeiten zu müssen ! Soll heißen, man hat oft mehr Arbeit, aber man ist sein eigener Herr !


    Außerdem gibts solche und solche Jobs. Sogar Büro ist nicht automatisch langweilig ;-D

    Tja so ist das Leben – entweder man entscheidet sich dafür oder dagegen.


    Ich hab den Mittelweg genommen... musste eine Ausbildung machen damit ich in das System integriert werde,zumindest auf den ersten Blick.


    Mittlerweile habe ich Arbeit gefunden – die es mir erlaubt – keine Abgaben zahlen zu müssen. Ich bin doch nicht bescheuert und gebe die Hälfte meines Gehaltes an die Deutschland GmbH. Ihr seid quasi alle Angestellte/Personal des Staatsapparates, aus diesem Grund besitzen wir einen PERSONALausweis und keinen Personenausweis.


    Ich muss dazu sagen, ich wurde in meiner Ausbildung 2,5 Jahre ausgebeutet ( hab verkürzt ).


    Mir hat keiner geholfen – weder die Handelskammer noch irgendeine Behörde. Es hieß nur gesetzliche Grauzone.


    Nunja mittlerweile nutze ich die Grauzonen für mich. Ich bin quasi das Karma ;-) , quatsch.


    Was ich dir damit sagen will ist, gehe deinen Weg, lass dich nicht in irgendwas reinzwängen.


    Wenn dir Arbeit ein Gefühl von Erfüllung gibt – was du dir woanders nicht holen kannst, dann hol dir einen Job.


    Gruß

    Also, ich empfinde Montag – Freitag auch als sehr lästige Unterbrechung des Wochenendes! ;-D ;-D


    Freizeit ist ne coole Sache und es überrascht mich immer wieder wie stark die Freizeitorientierung einzelner Menschen voneinander abweichen kann. Ich kenne Menschen, für die ist der Tag versaut, wenn sie nicht spätestens um 16:30 Uhr zu Hause sind... und dann gibt es Menschen, die halten sich krampfhaft im Türrahmen fest, weil sie gerne arbeiten und Freizeit an zweiter Stelle kommt.


    Ich gehöre zu den letzteren.. ich arbeite 50-60h pro Woche und zwar mit einem wahnsinns Vergnügen.. ich freue mich morgens, wenn ich aufstehe... plane unter der Dusche meinen Tag und ziehe gut gelaunt ins Büro um ordentlich etwas zu bewegen... Abends gehts dann nach Hause... und 2-3h später ins Bett...


    Ganz nebenbei studiere ich noch... d.h. 9h in der Woche an der Uni und 5-10 h lernen...


    Achja, Freunde habe ich auch noch.... mein Kalender ist also randvoll... aber, ich steh drauf...


    Meine heutige Freizeit verbringe ich ganz entspannt mit lernen, med1 surfen, Kaffee trinken... usw.


    Ich denke, es ist wichtig, dass man einen Beruf findet, der zu einem passt... dessen Ansprüche sich mit den eigenen decken und man kann verdammt viel Spass haben... Sei es in einer 20 oder 60h Woche... das ist jedem selbst überlassen...

    Also ich persönlich freue mich über jeden Arbeitstag und wenn ein Wochenende endlich vorbei ist.


    Seit ich aus der WG gezogen bin, kann ich in meiner Freizeit nix mehr mit mir anfangen. Ich sitzte nur daheim am PC. Manchmal mache ich auch alleine eine Radtour oder fahr in ein Café und lese ein Buch dort. Mein Urlaub war fürchterlich... Habe oft daheimgesessen und geweint.

    Also, ich muss der Ehrlichkeit halber gestehen, dass ich beim Eintritt in die Arbeitswelt auch eine Art "Kulturschock" erlebt habe. Ich bin sehr lange (und gerne!) zur Schule gegangen. Und dann kam dieser Trott...., 5 Tage in der Woche, 48 Wochen im Jahr.


    Ich habe ohne Uebertreibung Jahre gebraucht, um mich an dieses Durchstrukturierte zu gewöhnen. Ich habe mich sehr oft gefragt, ob es das wirklich sein kann, dieses jeden Tag, von morgens bis abends in einem Prozess stecken, wo man nur auswechselbares Teil eines Ganzen ist.


    Ich habe manchmal innerlich gebockt wie ein junges Pferd. Irgendwann habe ich aber nachgegeben, weil mir einfach klar wurde, dass ich mich anpassen muss, wenn ich überleben will. Wenn ich selbständig sein will, brauche ich ein regelmässiges Einkommen und das kriege ich nur, wenn ich regelmässig arbeite. Egal, wie meine Tageslaune ist, egal wie nett meine Kollegen sind, egal wie spannend der Inhalt meiner Arbeit ist.


    Ich hatte das Glück, meine jungen Erwachsenen-Jahre noch in Zeiten der Hochkonjunktur zu erleben. So konnte ich relativ häufig die Stelle wechseln. Das hat mich damals gerettet und rückwirkend muss ich sagen, dass ich dadurch sehr viel gelernt und erlebt habe.


    Später habe ich dann die Weiterbildung entdeckt und bin nochmal lange zur Schule gegangen. Das war eine tolle Zeit.

    @ Silbermondauge

    Ich verstehe grundsätzlich die Logik nicht – wie etwas Schlechtes, besser wird, dadurch dass man an das noch Schlechtere denkt, welches man nicht kennt.


    Also um darauf zurückzukommen ich bin überhauptnicht froh in Deutschland zu leben. Soll ich etwa froh und glücklich sein, weil früher alles schlechter war und den Mindestlohn feiern ? Also tut mir Leid mit der Logik kommt man nicht weit.