• Lebensmittelvorräte anlegen für den Fall von Pandemie

    Wie macht ihr das, Italienzustände könnten näher rücken... Oder? Ich bin losgezogen und habe ganz gemütlich Vorräte eingekauft. H-Milch, Reis, Haferflocken, Konservendosen, Kaffee, Knäckebrot und so weiter. Lauter Dinge, die monatelang bis jahrelang haltbar sind. Sollte, ich lebe in Hamburg, es hier zu Erkrankungen kommen, möchte ich mich nicht noch zu…
  • 6 Antworten
    Linala80 schrieb:

    Dann lies es besser nicht, meinem Mann war es auch zu spooky. Aber es gibt einen offiziellen Flyer der Bundesregierung zur Frage der Anlage von Vorräte in Notsituationen. Den findet man online, wenn man danach sucht. Zumindest in Teilen fand ich den ganz nützlich.

    Paradoxerweise läuft man aber bei allzu großer Befolgung der Vorsorge Gefahr, als Prepper eingestuft zu werden. Und als Prepper wiederum gilt man quasi als Staatsfeind.

    und welchen Sinn haben nun die Hamsterkäufe?

    Ist dann der Plan monatelang die Wohnung nicht zu verlassen?


    Geht das denn?


    Dann kann ja auch niemand mehr zu Besuch kommen.

    Oder? Jeder der reinkommt kann es mitbringen.


    Ich weiß nicht wie sinnvoll es ist soviel Angst zu haben.

    Ich habe das Wort Prepper noch nie gehört. Und wenn man als Staatsfeind gilt, wenn man sich nicht darauf verlassen will, dass „der Staat“ immer alles für einen richtet, dann bin ich wohl einer 😉.

    ich war übrigens letzte Woche in einem Flugzeug aus Paris mit 400 Leuten an Bord. Diese kamen aus Deutschland: Berlin, Stuttgart und Frankfurt, sowie aus Amsterdam und ein Teil aus Italien.

    Während des Fluges fiel das Wasser aus, mehr als 6 Stunden hat sich niemand die Hände gewaschen (=Hygiene Regel Nr.1 gegen Erkältungen).

    So. Jetzt fangen die Leute diese Woche wieder an nach Hause zu fliegen... falls das Virus in einem Flugzeug oder Zug ist, dann verbreitet es sich schnell.


    Was wollt ihr machen?

    Panik hilft nicht und Vorräte auch nicht.


    Hände waschen hilft mehr als so eine Maske.

    Im Flugzeug waren mindestens 30 Leute mit Maske. Bringt gar nix ohne Händehygiene *:)


    Und gibt genug Idioten die in die Hände niesen, in die Hände husten, sich die Nase schnäuzen und dann nicht die Hände waschen.

    Ist für mich rätselhaft. 8-(


    Trotzdem zum Thema:

    Was nützt die Panik?

    Abwarten und Tee trinken :)D

    Nochmal zum Stromausfall: Sowas hat natürlich nichts mit dem Virus zu tun aber bei einem Sturm (kommt ja mittlerweile öfter vor) könnte eine Oberleitung beschädigt werden.


    Aber die "üblichen" Hygienemaßnahmen schützen ja auch vor "normalen" Erkältungen, die nicht lebensbedrohlich aber auch nicht schön sind.

    Im Netz sind schon Bilder von leeren Regalen von Supermärkten in Mailand.


    Naiv zu glauben, hier würde das anders laufen.

    Irgendwie finde ich es gerade ein bisschen überraschend, dass ausgerechnet Benita, die hier immer wieder Leuten unsanft den Kopf gerade rückt wenn sie sich in lächerliche Ängste reinsteigern und blindlings glauben, was Google ausspuckt, so voll drauf anspringt auf diese ganze Coronavirusapokalypsepanikmache... ":/


    Aber ich hab jetzt mal nach dem Blackout-Buch geschaut, was ist denn so gruselig an dem Buch. Das Thema Endzeit-Szenario ist doch auch in allen erdenklichen Varianten schon durchgekaut...

    Ich habe weiterhin keine Ängste, aber ich folge einfach meinem Bauchgefühl, gut für mich zu sorgen, weil ich bis dato eben völlig sorglos nur einen Liter Milch, ein Stück Käse, einiges an frischem Gemüse im Haus habe.


    Ich kann logisch denken, wie andere Leute ihre Panik ausleben könnten. Und um da gar nicht erst involviert zu sein, war ich heute eben ganz entspannt 4 x mit dem Hackenporsche unterwegs, Nahrungsmittel einzukaufen. Kein Gedränge, riesige Auswahl.


    Ich kann so einige Wochen, wenn es sein müßte. vor mich hinleben.

    MarieCurie schrieb:

    Wann genau hast du denn den Termin belinea28 ?

    Hoppala, falsch


    Aber um auch etwas zu diesem Thema beizutragen:


    Wir haben auch reichlich zuhause, könnten sicher einige Zeit damit leben.

    Dafür gibt es heutzutage Lieferdienste... glaube kaum das in ganz Deutschland die Lebensmittel ausgehen werden !:D

    Bist du nicht die, die immer sagt, wenn man Dinge stark visualisiert oder sich einredet und denkt, dann werden sie wahr? Wie wäre es denn, wenn du dir jetzt einfach mal vorstellst, dass all das nicht passiert und alle wieder gesund werden....

    übrigens ist Italien, das merke ich immer wenn ich da bin, nicht gerade vorbildlich was die Strukturen im Einzelhandel angeht.
    Leere Regale passieren denen auch immer wieder in den Urlaubsgebieten.

    BenitaB. schrieb:

    Ich kann logisch denken, wie andere Leute ihre Panik ausleben könnten. Und um da gar nicht erst involviert zu sein, war ich heute eben ganz entspannt 4 x mit dem Hackenporsche unterwegs, Nahrungsmittel einzukaufen. Kein Gedränge, riesige Auswahl.

    Dieses Bild, dieses Bild! ;-D Vielen Dank, Benita! Ich finde es sehr schön, auch mal diese andere Seite an Dir zu erleben. Wobei ja Pragmatismus bei Dir allgemein ganz vorne ist.


    --

    Ich beobachte täglich die Statistiken, weil ich es wahnsinnig interessant und spannend finde. Von den 16 Fällen in Deutschland sind schon wieder 14 genesen. Alle, die Angehörige verlieren - egal wo - tun mir wahnsinnig leid, ebenso die Betroffenen. Darüber hinaus sehe ich es so, dass wir für diese Pandemie wesentlich besser aufgestellt sind (gütertechnisch, gesundheitlich und vom Gesundheitswesen), als bei der Spanischen Grippe und mache mir entsprechend wenig Sorgen. Zudem haben wir hierzulande gerade kein Kriegsgebiet.


    Bedenklich finde ich allerdings, dass irgendwann mal ein Virus von ganz anderem Kaliber auftreten kann und es dann dank modernem Reiseverkehr keine "natürlichen Barrieren" mehr gibt. So gesehen ist die Menschheit immer nur einen Virus von der Ausrottung entfernt. Da werden dann auch keine Vorräte für 2 Wochen mehr helfen.