• Medizinstudium, aber Probleme mit Naturwissenschaften

    Hallo zusammen, Und zwar überlege ich mittlerweile, ob ich bald Medizin studieren soll. Dauert aber noch 2 Jahre, bis mein Abitur fertig ist (Abendschule). Ich bin Mitte 20 mittlerweile, werde so 27 sein, wenn ich mit dem Abi fertig bin. Ob ich Medizin wirklich studiere, weiss ich nicht genau, da ich wohl keinen 1,0 Schnitt schaffe, da ich starke Mathe-…
  • 137 Antworten
    Zitat

    Auch wenn ichs schon seltsam finde... Ist es nicht klar, dass man als Arzt auch mit dem Tod umgehen können muss und auch mit toten Körpern?

    Damit muss man als Staatsanwalt auch rechnen, oder? So ganz um die Pathologie kommt man da doch auch nicht herum.

    Meine cousine hat erzählt, dass in der ersten Pathologie-Stunder der Professor rein kam und einen Leichenarm auf den Tisch geworfen hat, worauf einige umgekippt sind....

    scheint also Methode zu sein..

    meine cousine hat es durchgezogen, sie meinte aber, sie kann so schlecht Blut sehen, sie ist nun Neurologin bzw. Psychiaterin.

    Hihi, mir hat mal der Neuroanatomie-Prof ein Kleinhirn in die Hand gedrückt mit den Worten: "Wo muss das hin? Bitte einmal korrekt dranpuzzeln!"

    Als Patient würde mir ein Arzt, dessen Berufung es ist, Menschen zu helfen schon besser gefallen, als einer, dem Bio gefällt. Der kann dann ja auch Biologe werden.

    Biologie ist auch nicht gleich Biologie. Botanik oder Zoologie haben Überschneidungsgebiete mit Genetik oder Mikrobiologie. Aber das gleiche ist das alles nicht.


    Dass Mediziner praktisch nichts mit höherer Mathematik, Chemie und Informatik am Hut haben, wundert mich auf der einen Seite. Und auf der anderen irgendwie auch nicht. Soweit ich das kenne, wird Medizin auch eher nicht in die Kategorie "Naturwissenschaften" einsortiert, sondern eher als "praxisorientierte Erfahrungswissenschaft".


    Mit auswendig lernen kommt man mit Disziplin sicher einigermaßen weit - in vielen Gebieten. Ich muss aber sagen, dass ich aus Patientensicht immer lieber zu einem Arzt gehen würde, der nicht nur nachplappern kann, was er mal gelernt hat, sondern zu einem, der auch verstanden hat, wovon er spricht.


    Sich lieb um Menschen kümmern zu wollen ist ehrenwert. Aber ich würde auch sagen, dass es da zig andere Berufsrichtungen gibt, in denen man womöglich besser aufgehoben wäre.

    Ehe du dich mit einem Studium der Humanmedizin beschäftigst, absolviere zunächst einmal ein Spitzenabitur mit einer Durchschnittsnote von ca.1,1. Die Zulassungen haben sich geändert,aber die Relevanz der Abinote liegt immer noch bei den meisten medizinischen Fakultäten ,an erster Stelle.( Nicht zu verwechseln mit dem NC). Und schaffst du diesen Durchschnitt nicht,kannst du deine Note mit dem TMS Test verbessern. Du kannst diesen einmalig machen. Es geht um logisches Denken, Mathematik,medizinische Fragen,usw. Diesen muß du zunächst bestehen. Und bitte nicht das Finanzielle als oberste Priorität setzen, der Arztberuf ist kein Beruf,sondern eine Berufung. Der Patient steht immer an erster Stelle,nicht die Finanzen. Überstunden,Nacht und Sonn/ Feiertagsdienst,Doppelschichten sind an der Tagesordnung.Wenn man dazu nicht bereit ist,lässt man besser die Finger davon. Ein Arzt sollte nicht nur über exzellentes medizinisches Wissen und Können verfügen, Geduld,Empathie, Einfühlungsvermögen, Humanität etc. ist gefragt. Die Patienten sind keine Nummer,sondern Menschen. Wenn du dein Abi mit Auszeichnung bestanden hast,kann du über ein Studium nachdenken. Denke auch an die Präparationskurse im anatomischen Institut,nicht jedermanns Sache. Ein Praktikum in einer Klinik könnte sinnvoll sein,da lernst du ein wenig den Klinikalltag und vor allem den Stress kennen..

    beides schliesst sich nicht aus ;-)


    (Der TE ging es zunächst um die Leistungen in den Naturwissenschaften, auch Biologie. Darauf habe ich geantwortet.

    Dann hat die TE aber auch das Argument Ansehen und Verdienst "zugegeben". Und DAS finde ich eben keinen Grund Medizin zu studieren, und auch begründet.)

    Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht? Ich hatte damals in der Oberstufe leider auch viele 2en und das im Grundkurs, der ja nun wirklich sehr einfach war. Kann man sich da mit Fleiß durchbeißen?

    Nikki Fury schrieb:

    Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht?

    Fürs Psychologie sicher nicht, für Medizin schon. Und für die Allgemeinbildung ohnehin. Mathematik begegnet einem immer und überall im Leben. Einfache Dreisatzrechnung ist auch Mathematik.

    Schlabbermaul schrieb:
    Nikki Fury schrieb:

    Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht?

    Fürs Psychologie sicher nicht, für Medizin schon. Und für die Allgemeinbildung ohnehin. Mathematik begegnet einem immer und überall im Leben. Einfache Dreisatzrechnung ist auch Mathematik.

    Aber dafür muss man kein Ass sein. Gut schon, so gut wie nötig.

    Schlabbermaul schrieb:
    Nikki Fury schrieb:

    Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht?

    Fürs Psychologie sicher nicht, für Medizin schon. Und für die Allgemeinbildung ohnehin. Mathematik begegnet einem immer und überall im Leben. Einfache Dreisatzrechnung ist auch Mathematik.

    Für Psychologie sicher mehr als für Medizin. Ich weiß nicht, wie es im Masterstudium ist, aber im Diplom war 1/5 des Grundstudiums Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Testtheorie, insgesamt 6 Vorlesungen. Geprüft und gelehrt oft genug von Mathematikern.

    Psychologen werden oft (u.a. von Medizinern) angeheuert, um Experimente zu designen und auszuwerten, weil sie das idR sehr gut können.

    Über Mathe würde ich mir für ein Medizinstudium wenig Gedanken machen, für ein Psychologiestudium hingegen sehr.

    Despero schrieb:

    Du hast nicht Medizin studiert, oder?

    Dreimal darfst du raten! Und du? Welche Weiterbildung zum FA?

    Dorfnixe schrieb:
    Schlabbermaul schrieb:
    Nikki Fury schrieb:

    Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht?

    Fürs Psychologie sicher nicht, für Medizin schon. Und für die Allgemeinbildung ohnehin. Mathematik begegnet einem immer und überall im Leben. Einfache Dreisatzrechnung ist auch Mathematik.

    Für Psychologie sicher mehr als für Medizin. Ich weiß nicht, wie es im Masterstudium ist, aber im Diplom war 1/5 des Grundstudiums Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Testtheorie, insgesamt 6 Vorlesungen. Geprüft und gelehrt oft genug von Mathematikern.

    Psychologen werden oft (u.a. von Medizinern) angeheuert, um Experimente zu designen und auszuwerten, weil sie das idR sehr gut können.

    Über Mathe würde ich mir für ein Medizinstudium wenig Gedanken machen, für ein Psychologiestudium hingegen sehr.


    Oh mist :-/

    Wow dein Text klingt nach sehr viel KIT Unterricht und nach FA-Ausbildung aus einer Uni-Klinik. Kenne niemanden, der so über seinen Job reden würde. :)