• Medizinstudium, aber Probleme mit Naturwissenschaften

    Hallo zusammen, Und zwar überlege ich mittlerweile, ob ich bald Medizin studieren soll. Dauert aber noch 2 Jahre, bis mein Abitur fertig ist (Abendschule). Ich bin Mitte 20 mittlerweile, werde so 27 sein, wenn ich mit dem Abi fertig bin. Ob ich Medizin wirklich studiere, weiss ich nicht genau, da ich wohl keinen 1,0 Schnitt schaffe, da ich starke Mathe-…
  • 137 Antworten

    Despero : es gibt keine Ausbildung zum FA. Das nennt man Weiterbildung zum FA an!! einer Uniklinik. Man sollte keine Antworten zu Fragen schreiben,wenn man keine Ahnung hat.

    Schlabbermaul :

    Zitat
    Zitat
    Nikki Fury schrieb: Muss man denn ein Ass in Mathe sein, damit man im Psychologiestudium nicht untergeht?

    Fürs Psychologie sicher nicht, für Medizin schon.

    Der Mathe-Anteil im Medizinstudium ist Deiner Meinung nach also anspruchsvoller als in der Psychologie? Klares Nein. Psychologie sind 4 Semester Statistik. Und ALLES drumherum baut darauf auf. Warum lassen Medizin-Doktoranden ihre kleinen Statistiken so gerne von Psychologen rechnen? Warum korrigieren Psychologen mit Diplom für die Medizin-Profs die medizinischen Doktorarbeiten in dem Bereich? Warum bieten die Unis Statistik-Support für Mediziner bei der Doktorarbeit an und vermitteln erst DANN Dinge (= nur für promovierende Mediziner), die der Psychologe schon im 1. Semester regulär lernt?


    Nikki Fury

    Man kann sich durchbeißen. Man muss auch kein Ass in Mathe sein. Aber man sollte auch nicht von sich behaupten, dass man "Mathe nicht kann" und eine totale Abwehr-Haltung haben. Man sollte Motivation und Frustatrationstoleranz mitbringen und sich ggf. Hilfe suchen (Lerngruppe). Ich habe zwei Freundinnen ziemlich durchgezogen durch die Klausuren, wir haben gemeinsam gelernt, alles zig Mal durchgekaut. Bis es halt gereicht hat. Knapp, aber das kümmert dann langfristig null. Mir ist zumindest noch kein Patient begegnet, der einen Therapeuten fragt, wie seine Statistik-Kenntnisse sind. Ich bin nach 4 Jahren ohne wissenschaftliche Tätigkeit auch deutlich raus. Und jemand, der sich mit Statistik schwer tut, wird nicht unbedingt beruflich den Schwerpunkt anstreben.

    Hyazynthe schrieb:

    Despero : es gibt keine Ausbildung zum FA. Das nennt man Weiterbildung zum FA an!! einer Uniklinik. Man sollte keine Antworten zu Fragen schreiben,wenn man keine Ahnung hat.

    Meine Güte, so eine schnippisch-gekränkte Reaktion auf einen anerkennenden Beitrag muss man auch erst mal hinkriegen. Lernt man das auch im Medizinstudium?

    @ dorfnixe: im Studium der Humanmedizin nicht. Durch Lebenserfahrung,Wissen und Können,lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.Gesundheits und Krankenpflegerinnen( früher Krankenschwestern) absolvieren eine Ausbildung und können sich nach erfolgreicher 3 jähriger Ausbildung,in Theorie und Praxis,fortbilden ,z.b. in Onkologie oder Palliativmedizin. Wer über das richtige Wissen verfügt,ist auch in der Lage, richtig zu antworten. Das gilt für Mathematik und vor allem für Biochemie. Kenntnisse,bzgl. eines LK Mathematik in der gymnasialen Oberstufe sind im Studium der Humanmedizin nicht erforderlich,jedoch können Kenntnisse,insbesonders in Biochemie hilfreich sein.

    Hyazynthe schrieb:

    @ dorfnixe: im Studium der Humanmedizin nicht. Durch Lebenserfahrung,Wissen und Können,lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.Gesundheits und Krankenpflegerinnen( früher Krankenschwestern) absolvieren eine Ausbildung und können sich nach erfolgreicher 3 jähriger Ausbildung,in Theorie und Praxis,fortbilden ,z.b. in Onkologie oder Palliativmedizin. Wer über das richtige Wissen verfügt,ist auch in der Lage, richtig zu antworten. Das gilt für Mathematik und vor allem für Biochemie. Kenntnisse,bzgl. eines LK Mathematik in der gymnasialen Oberstufe sind im Studium der Humanmedizin nicht erforderlich,jedoch können Kenntnisse,insbesonders in Biochemie hilfreich sein.

    Das ist inhaltlich sicher absolut richtig. Es ging Dorfnixe aber wohl eher darum, dass du so empfindlich auf das Wort "Ausbildung" reagierst.


    Ich finde es seltsam, sich so daran aufzuhangen wenn jemand Aus- statt Weiterbildung sagt...

    Hyazynthe schrieb:

    @ dorfnixe: im Studium der Humanmedizin nicht. Durch Lebenserfahrung,Wissen und Können,lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.

    Schön und gut, aber wenn man dieses "Wissen und Können" dann auf so unangenehme Art raushängen lässt, kommt das unsympathisch rüber. Ein Studium bildet halt nur den Geist, nicht den Charakter.

    Paritu schrieb:

    Das ist inhaltlich sicher absolut richtig. Es ging Dorfnixe aber wohl eher darum, dass du so empfindlich auf das Wort "Ausbildung" reagierst.


    Ich finde es seltsam, sich so daran aufzuhangen wenn jemand Aus- statt Weiterbildung sagt...

    Genau so ist es, danke @:)

    Dorfnixe schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    @ dorfnixe: im Studium der Humanmedizin nicht. Durch Lebenserfahrung,Wissen und Können,lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.

    Schön und gut, aber wenn man dieses "Wissen und Können" dann auf so unangenehme Art raushängen lässt, kommt das unsympathisch rüber. Ein Studium bildet halt nur den Geist, nicht den Charakter.

    Angeberei ist eben auch dann unangenehm wenn jemand tatsächlich Ahnung von dem hat wovon er spricht


    Warum muss ich jetzt an das Thiel/Boerne - Duo denken?

    Paritu schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    @ dorfnixe: (...)lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.Gesundheits und Krankenpflegerinnen( früher Krankenschwestern) absolvieren (usw.)

    (...)

    Ich finde es seltsam, sich so daran aufzuhangen wenn jemand Aus- statt Weiterbildung sagt...

    Ich habe es irgendwann erwartet. Im Medizinbereich geht es oft nicht nur um Helfen, sondern auch um Status und Rang ;-D

    Paritu schrieb:

    Angeberei ist eben auch dann unangenehm wenn jemand tatsächlich Ahnung von dem hat wovon er spricht


    Warum muss ich jetzt an das Thiel/Boerne - Duo denken?

    Weil Boerne auch so viel Lebenserfahrung, Wissen und Können besitzt und deshalb so ein A***h sein darf?

    Dorfnixe schrieb:
    Paritu schrieb:

    Angeberei ist eben auch dann unangenehm wenn jemand tatsächlich Ahnung von dem hat wovon er spricht


    Warum muss ich jetzt an das Thiel/Boerne - Duo denken?

    Weil Boerne auch so viel Lebenserfahrung, Wissen und Können besitzt und deshalb so ein A***h sein darf?

    Weil der seiner Umgebung mit seiner Arroganz auf den Keks geht und gegenüber dem "ungebildeten Proleten" Thiel genauso pedantisch den Besserwisser raushangen lässt.


    Dürfen darf das ubrigens jeder, sogar ohne Studium.

    Möpi16 schrieb:
    Paritu schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    @ dorfnixe: (...)lernt man zu differenzieren,ob jemand Ahnung hat oder nicht. Und wer die Weiterbildung eines Arztes als Ausbildung bezeichnet,hat definitiv keine Ahnung.Gesundheits und Krankenpflegerinnen( früher Krankenschwestern) absolvieren (usw.)

    (...)

    Ich finde es seltsam, sich so daran aufzuhangen wenn jemand Aus- statt Weiterbildung sagt...

    Ich habe es irgendwann erwartet. Im Medizinbereich geht es oft nicht nur um Helfen, sondern auch um Status und Rang ;-D

    Ich sehe echt gerade Professor Karl-Friedrich Boerne an der Tastatur sitzen, hochrot im Gesicht, weil da jemand Aus- statt Weiterbildung sagt und seine doch so korrekten Ausführungen nicht die angemessene Anerkennung finden. Er ist dich Karl-Friedrich Boerne und kein kleiner Azubi!

    Paritu schrieb:

    Weil der seiner Umgebung mit seiner Arroganz auf den Keks geht und gegenüber dem "ungebildeten Proleten" Thiel genauso pedantisch den Besserwisser raushangen lässt.


    Dürfen darf das ubrigens jeder, sogar ohne Studium.

    Na klar, aber manche fühlen sich durch ihre umfangreiche formale Ausbildung halt besonders berechtigt dazu.


    Paritu schrieb:

    Ich sehe echt gerade Professor Karl-Friedrich Boerne an der Tastatur sitzen, hochrot im Gesicht, weil da jemand Aus- statt Weiterbildung sagt und seine doch so korrekten Ausführungen nicht die angemessene Anerkennung finden. Er ist doch Karl-Friedrich Boerne und kein kleiner Azubi!

    ;-D;-D;-D

    :)D


    Langsam wird’s interessant hier.


    Aber da wird mir nur mal wieder klar, dass ich dich nur ein ungebildetes Bauerkind bin, dass seine Approbation nicht verdient hat. Ich sage oft, dass ich in der FacharztAUSbildung bin und mir war nicht klar, dass das falsch ist und nur das unwissende Fußvolk von Aus- statt Weiterbildung spricht.