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    Keiner muss hier lesen. Keinem geht es schlechter, weil sie hier jammert (und wenn doch: raus aus dem Faden, sonst selber schuld!). Milky ist ganz friedlich und schlaegt niemandem ins Gesicht.

    Das mit dem "keiner muß hier lesen" ist Quatsch!


    Das ist ein öffentliches Forum und jeder, der hier schreibt, muß wissen, daß hier jedermann mitlesen kann und es auch tut. Ich kann hier auch keine Beleidigungen aussprechen oder sonstige anstößige Dinge schreiben und dann sagen: "Hätte ja niemand lesen müssen!"


    Mag sein, daß sie friedlich ist und mag auch sein, daß sie mit ihren Schilderungen niemandem etwas Böses will und niemandem zu nahe treten will.


    Aber soviel Feingefühl sollte man schon haben, um sich zumindest denken zu können, daß man mit solchen "Problemen" anderen vor den Kopf stößt.


    Wenn ich hier schreibe, daß ich Millionen habe und nicht weiß, wie ich mein Geld ausgeben soll und vielleicht auch noch in die Runde frage, ob ich mir lieber einen silbernen oder schwarzen Porsche kaufen soll, dann provoziere ich doch auch diejenigen unter den Mitlesern, die von der Hand im Mund leben.


    Das ist zwar nicht verboten, aber es zeugt von hoher Taktlosigkeit.


    Die Empörung wäre wohl groß und das auch zurecht.


    Und genauso "daneben" finde ich auch dieses Gejammere von jemandem, der sich am Arbeitsplatz zu Tode langweilt.


    Dann soll sie sich halt um einen anderen Job bemühen oder das Problem bei ihrem Chef ansprechen. Vom Jammern allein wird das nicht besser werden.

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    Beide extreme sind unangenehm

    Mag sein, aber ein Akkord- oder Schwerstarbeiter macht sich mittel- bis langfristig damit kaputt. Von zu wenig Arbeit ist aber wahrscheinlich noch niemand krank geworden.


    Denn es ist leichter, sich eine Beschäftigung zu suchen als sich Arbeit vom Hals zu schaffen.

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    Falls du das Problem noch nie hattest, einen Tag rumbringen zu müssen, so zu tun als ob du super beschäftigt bist, alle 3 Minuten auf die Uhr zu gucken und am Ende des Tages gefrustet ins Bett zu gehen mit der Gewissheit, absolut nichts sinnvolles getan zu haben den ganzen Tag, dann freu dich.

    Klar kenne ich das auch.


    Vielleicht nicht ganz so extrem, aber es gibt schon auch mal Zeiten, in denen ich weniger zu tun habe und der Tag einfach nicht vergehen will.


    Aber wenn das täglich bei mir der Fall wäre, dann würde ich versuchen, etwas dagegen zu unternehmen anstatt mich nur bei anderen zu beklagen.

    maypower


    Also ich verstehe unter einer Beleidigung einen Angriff auf jemand anderen. "Wer hart arbeitet ist ein Arschloch". Das ist eine Beleidigung. Darf ich natuerlich auch nur schreiben, weil ich das nicht so meine, sondern es nur meinen Punkt klar machen soll.


    Wenn man sich davon beleidigt fuehlt, dass Milky ueber ihre Einstellung zu ihrem Beruf schreibt, ohne dabei irgendjemand anderes herunterzumachen (mal ausgenommen ihre Schwester, urspruenglich), muss man dafuer schon selber Verantwortung uebernehmen. Es ist halt Realitaet, dass es Leute in so Jobs gibt wie den von Milky, und sich darin schlecht fuehlen. Wer sich von dieser Realitaet beleidigt fuehlt, hat ein Problem; meinst du, man sollte diese Realitaet besser verstecken?


    Ich habe immer noch nicht verstanden, wieso es eigentlich dein Leben oder das von irgendwem schlechter macht, dass Milkys Position nun mal eben so ist und sie hier auf diese Weise darueber schreibt.


    (Ganz ehrlich sehe ich auch nicht, dass es irgendwen beleidigt, wenn man darueber diskutieren will, wie man seine Millionen ausgibt. Obwohl man sich natuerlich ausrechnen kann, was dann angeflogen kommt, wenn man das versucht.)

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    Wenn man sich davon beleidigt fuehlt, dass Milky ueber ihre Einstellung zu ihrem Beruf schreibt, ohne dabei irgendjemand anderes herunterzumachen (mal ausgenommen ihre Schwester, urspruenglich), muss man dafuer schon selber Verantwortung uebernehmen.

    Warum wird man hier immer missverstanden?


    Das mit der Beleidigung soll nur ein Beispiel gewesen sein!


    Ein Beispiel dafür, daß man hier nicht einfach alles schreiben kann, was man will, um dann zu sagen "Es hätte ja keiner lesen müssen".


    Nein, ich fühle mich von Milkys Schilderungen nicht beleidigt, aber es ist provokativ.


    Umso mehr für solche Menschen, die wirklich hart arbeiten müssen und nach Feierabend so gut wie nichts mehr machen können, weil sie einfach nur noch fertig sind und ins Bett fallen.


    Deren Leben wird durch die Tatsache, daß es auch viele lockere Jobs gibt, sicher nicht schlechter, aber es ärgert einen zusätzlich, wenn man das noch unter die Nase gerieben bekommt und auch noch gejammert wird, obwohl man eigentlich einen angenehmen Job hat.


    Ich habe sowieso den Eindruck, daß zu viele Leute die Vorzüge ihres Jobs gar nicht zu schätzen wissen.


    Klar gibt es in jedem Beruf und jeder Tätigkeit ein Pro und Contra, aber ich wünsche solchen Leuten, die einen sauberen Job haben und nicht viel tun müssen, daß sie mal so richtig im Dreck und Gestank schutteln müssen oder im Freien bei jedem Wetter oder im Akkord am Fließband ect.


    Dann würden die nie mehr ein schlechtes Wort über ihren Job verlieren und auf Knien darum bitten, sich wieder mal etwas langweilen zu dürfen!

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    Klar gibt es in jedem Beruf und jeder Tätigkeit ein Pro und Contra, aber ich wünsche solchen Leuten, die einen sauberen Job haben und nicht viel tun müssen, daß sie mal so richtig im Dreck und Gestank schutteln müssen oder im Freien bei jedem Wetter oder im Akkord am Fließband ect.


    Dann würden die nie mehr ein schlechtes Wort über ihren Job verlieren und auf Knien darum bitten, sich wieder mal etwas langweilen zu dürfen!

    Ich habe mich ja auch kritisch zu Milkys Einstellung geäußert, aber was du schreibst ist ja auch Blödsinn. Wenn dem Akkordarbeiter das ganze zu anstrengend ist soll er halt was anderes machen. Dann hätte er eben sein Abi machen müssen und studieren gehen bzw. ne kaufmännische Ausbildung absolvieren, dann müßte er sich auch nicht am Fließband abschuften und "Büromenschen" beneiden.. ist doch keine gottgegebener Status... %-|


    btw. auch Büroarbeit kann total stressig und aufreibend sein, ich war gestern abend nach einer 50 Stunden Woche jedenfalls fix und foxi...

    also ich habe lieber 10mal zu viel zu tun, als tage/wochen/monatelang herumzusitzen- zwischen ab und zu etwas langweilen und wirklich nichts sinvolles zu tun zu haben ist ein großer unterschied. ich finde es ziemlich respektlos, dies nicht auch als belastend anzuerkennen.


    Und ja, es gibt auch leute die davon krank geworden sind:


    "Das Burn-Out ist sehr viel angesehener, als darüber zu klagen, dass man nicht genug zu tun hat, falsch eingesetzt ist oder kein Interesse an seiner Arbeit hat", sagt der Frankfurter Psychotherapeut Wolfgang Merkle. Aber: ob Stress durch Unter- oder Überforderung, die Symptome können Merkle zufolge die gleichen sein. Dazu zählen Schlafstörungen, Depressionen oder psychosomatische Erkrankungen wie Magendarmbeschwerden oder Anfälligkeit für Infekte. "


    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-06/burn-out-bore-out

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    Ich habe mich ja auch kritisch zu Milkys Einstellung geäußert, aber was du schreibst ist ja auch Blödsinn. Wenn dem Akkordarbeiter das ganze zu anstrengend ist soll er halt was anderes machen. Dann hätte er eben sein Abi machen müssen und studieren gehen bzw. ne kaufmännische Ausbildung absolvieren, dann müßte er sich auch nicht am Fließband abschuften und "Büromenschen" beneiden

    Und das was du jetzt schreibst, ist mindestens der gleiche Blödsinn!


    Als ob man studiert haben müsste, um jeden Tag 8 Stunden lang im Büro herumzusitzen und nichts zu tun!


    Milky ist eigenen Angaben zufolge Büroassistentin und dafür braucht man ganz gewiss kein Studium und nicht mal eine kaufmännische Ausbildung.


    Für eine solche "Tätigkeit" kann man wirklich jede oder jeden nehmen, der nicht komplett begriffstutzig ist. Nach einer Woche Anlernzeit macht das jeder.


    Und das ist es ja.


    Die einen machen eine Ausbildung, hängen sich rein und werden voll gefordert und die anderen langweilen sich nur.


    Soll eine Firma solche "Dekorationsjobs" doch mit ungelernten Kräften besetzen, dann hätten diese Leute auch eine Chance und den Firmen käme es noch billiger.

    oh doch, für den Job braucht man eine kaufmännische Ausbildung. Ohne PC-Kenntnisse und SAP läuft nix. Es ist oft zu wenig Arbeit da, aber für die anfallende Arbeit braucht man eine kaufmännische Ausbildung, sonst geht gar nix.


    Und warum stoße ich Menschen vor den Kopf wenn ich über MEINE Arbeit jammere? Keiner von euch könnte meine Arbeit übernehmen, schon allein aus geographischen Gründen. Die allerwenigsten wohnen wohl in der Nähe und könnten für mich einspringen ;-)


    Und dann dürfte NIEMAND im Forum jemals jammern, weil es IMMER Menschen gibt denen es schlechter geht und die denken könnten "der jammert aber ich wäre froh wenn das mein einziges Problem wäre". Egal ob jetzt jemand über Verstopfung klagt, könnte eine Person mit Darmkrebs denken, wie gerne er nur Verstopfung hätte. Oder andere klagen über 2 kg zu viel, da müssten anderen mit 30 kg Übergewicht ja jedes mal vor Neid vergehen. Also dürfte quasi niemand mehr irgendwas beklagen, um niemanden Grund für Neid zu geben.

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    oh doch, für den Job braucht man eine kaufmännische Ausbildung. Ohne PC-Kenntnisse und SAP läuft nix.

    PC-Kenntnisse haben viele, das ist heutzutage eigentlich Standard und bedarf keiner besonderen Hervorhebung mehr. Und ich kenne auch Leute, die mit SAP arbeiten und nicht den Hauch einer kaufmännischen Ausbildung haben.


    SAP ist eine Software wie viele andere auch und darin kann man jeden halbwegs intelligenten Menschen einarbeiten. Mit kaufmännischem Hintergrundwissen mag dies leichter fallen, das gebe ich gerne zu. Aber es ist nicht zwingend Voraussetzung dafür, wenn man die Zusammenhänge gut erklärt bekommt.


    Wenn du nur eine halbe Stunde am Tag effektiv arbeitest, dann könnte diese Arbeit sicher fast jeder andere auch machen, selbst wenn er keine kaufmännische Ausbildung hat.


    Vielleicht braucht er dazu länger als du, aber das wäre ja kein Problem, denn er hätte ja noch mehr als 7 Stunden Zeit dafür. ;-)

    Das mag sein, aber trotzdem nehmen die Firmen niemanden fürs Büro auf, der keinen kaufmännischen Hintergrund hat. Sie haben ja die Auswahl. Es gibt sooo viele Arbeitslose, viele davon mit kaufmännischer Ausbildung. Natürlich nehmen sie dann so jemanden, und nicht jemanden aus einer ganz anderen Berufsschicht (egal ob Pflege, Technik oder sonstiges).

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    PC-Kenntnisse haben viele, das ist heutzutage eigentlich Standard und bedarf keiner besonderen Hervorhebung mehr. Und ich kenne auch Leute, die mit SAP arbeiten und nicht den Hauch einer kaufmännischen Ausbildung haben.

    Du scheinst keinerlei Ahnung zu haben welche Aufgaben man im kaufmännischen Bereich erfüllt, in sofern solltest du dich mal gepflegt zurückhalten. Ich mache ja auch nicht andere Berufsgruppen nieder wie: Kindergärtner? Kann ja wohl jeder... bißchen am Auto schrauben... tsss... mach ich in der Freizeit. Wofür wohl gibt es 3 jährige Ausbildungen wenn jeder alles in kürzester Zeit kann?

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    SAP ist eine Software wie viele andere auch und darin kann man jeden halbwegs intelligenten Menschen einarbeiten. Mit kaufmännischem Hintergrundwissen mag dies leichter fallen, das gebe ich gerne zu. Aber es ist nicht zwingend Voraussetzung dafür, wenn man die Zusammenhänge gut erklärt bekommt.

    Ja, wenn du aber nicht weißt was Rückstellungen sind, wie du Einzelwertberichtigungen verbuchst, welche Relevanz monatliche Kostenjournale haben, wie du die Umsatzsteuer vereinnahmst, dann bringt dir auch SAP nix. Reines Knöpfchen drücken macht dich da nicht grad zum optimalen Mitarbeiter... :=o


    Von einer sinnvollen Aufarbeitung und Interpretation der Ergebnisse mal ganz zu schweigen. Da will ich mal einen deiner "Malocher" sehen wie die das machen.... :=o

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    Wenn du nur eine halbe Stunde am Tag effektiv arbeitest, dann könnte diese Arbeit sicher fast jeder andere auch machen, selbst wenn er keine kaufmännische Ausbildung hat.

    Bei der TE: vielleicht. Allerdings: wenn man sich schon ein Statussymbol hält, dann wohl sicher keine ungelernte Kraft...

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    Vielleicht braucht er dazu länger als du, aber das wäre ja kein Problem, denn er hätte ja noch mehr als 7 Stunden Zeit dafür.

    Oder er haut so viele Fehler rein dass er /sie selbst für kurze Tätigkeiten ungeeignet ist. Manch einer bekommt ja nichtmal ein ordentliches Anschreiben zustande.

    BTW. Wenn deine armen "Malocher" doch auch den Bürojob von Milky ohne Probleme machen können sollen sie sich eben bewerben. Ist doch nicht das Problem oder Verschulden der TE das sie den Job bekommen hat... Finde deine Anschuldigungen recht eigenartig...

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    Wenn deine armen "Malocher" doch auch den Bürojob von Milky ohne Probleme machen können sollen sie sich eben bewerben

    Klar kann man sich bewerben, ob man angenommen wird ist die Frage.

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    Ist doch nicht das Problem oder Verschulden der TE das sie den Job bekommen hat...

    Doch sie hat sich beworben ;-D

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    Klar kann man sich bewerben, ob man angenommen wird ist die Frage.

    Tja, dann muß man eben doch vorab die entsprechende Ausbildung absolvieren... Gibt schließlich keinen Generalanspruch für einen Job nur weil man meint das auch tun zu können.. (dann hätte ich mir schon toll bezahlte Sachen ausgesucht... ;-D )

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    Doch sie hat sich beworben

    Stimmt. Die pöööööse TE. Bewirbt sich und nimmt anderen Schichtarbeitern die aber genauso "Büro können" den Job weg... tsts. Am besten kündigen und Hartz4 beziehen. Ist ja das einzig faire.

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    Tja, dann muß man eben doch vorab die entsprechende Ausbildung absolvieren...

    Da muss man auch erst angenommen werden. Deutsche Ausbilder sind da teilweise ziemlich komisch, weil sie bei vielen Berufen, wo einem die Schulnoten egal sein können, dennoch auf (gute) Noten pochen.

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    Da muss man auch erst angenommen werden. Deutsche Ausbilder sind da teilweise ziemlich komisch, weil sie bei vielen Berufen, wo einem die Schulnoten egal sein können, dennoch auf (gute) Noten pochen.

    Wir können ja jetzt zurückgehen bis sonst wohin, dann hätte man eben in der Schule Gas geben müssen... Abendschule absolvieren. Was willst du jetzt hören? Manch eine rbekommt die Ausbildung, ein anderer nicht. Manch einer schreibt einsen, der andere nur vieren. Manch einer wird Arzt, der andere nur Hilfskraft.


    Jeder hat die gleiche Chance, was er draus macht... eigene Motivation, Strebsamkeit und Glück.


    Wo soll die Diskussion da hingehen?


    BTW: Grad im kaufmännischen Breich sind Noten in Deutsch, Mathe keineswegs egal, da eben dies ein wichtiger Ausbildunsgbestandteil ist. Ich schaue bspw. bei technischen Berufen immer auf Mathe und Physik. Wer da nur vieren und fünfen hat wird es eben kaum schaffen... ist für den Azubi auch nicht motivierend wenn er durch sämtliche Prüfungen rasselt und abbrechen muß.

    Jep. Zumindest bei mir waren Gymnasien für jeden frei zugänglich. Gibt es da heutzutage Zugangsbeschränkungen für Hartz4 Bezieher, Kinder aus Arbeiterfamilien oder Kinder mit Migrationshintergrund?

    Ich finde ja vor allem den Gedanken seltsam, dass man sich durch harte Arbeit qualifizieren muss, um ueber seine Probleme jammern zu duerfen. (Dass sich das nicht jeder anhoeren mag, ist ein anderes Thema. Wie schon mehrmals geschrieben, dann soll man's eben lassen, wenn es einen stoert.)


    Auch interessant finde ich, warum anscheinend immer wieder Leute es als Angriff auf sich empfinden, dass jemand anders, den man nicht kennt, mit einem anderen Job, in dem weniger getan wird, ungluecklich fuehlt. Dass man, wenn man hart arbeitet und zu wenig verdient, oder unverschuldet arbeitslos ist, auf das Gesellschaftssystem als Ganzes sauer ist, kann ich ja nachvollziehen. Aber dann sollte man vielleicht mal politisch taetig werden, anstatt diese "ich arbeite viel haerter und mir geht's viel schlechter als du also jammer nicht"-Scheingefechte zu fuehren. Jeder, dem es im aktuellen System aus welchem Grund auch immer schlecht geht, waere doch eher ein natuerlicher Verbuendeter. Das sind ja alles nur unterschiedliche Seiten derselben Medaille.


    (Wobei es ja sogar so zu sein scheint, dass die meisten Leute, die diesen Punkt machen, gar nicht selber in einer solchen Situation sind, sondern sich quasi als Stellvertreter aufregen.)


    Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Situation von Milky den Glauben einiger Leute, dass es nur darauf ankaeme, immer noch schneller und schneller im Laufrad zu rennen (und die damit verbundene Selbstwert- oder auch Unwertzuschreibung), allzu deutlich ad absurdum fuehrt. Was tatsaechlich eine wie ich finde sehr treffende Botschaft dieses Fadens ist.